Restaurierung am Borobudur begrenzt Zugänge bis 24. Oktober
Veröffentlicht am: 17.10.2026 um 17:44 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSAm Borobudur (Borobudur) in Magelang wird die Hauptstupa restauriert. Die Arbeiten und die damit verbundenen Zugangsbeschränkungen gelten nach dem Stand vom 17. Oktober 2026 voraussichtlich bis zum 24. Oktober 2026.
Restaurierung am Borobudur begrenzt den Zugang
Das indonesische Kulturministerium lässt den oberen Bereich der Hauptstupa, der Mahastupa, sichern und konservieren. Anlass sind Befunde aus einer technischen Untersuchung im August 2026, bei der verschobene Steine, Hohlräume und Risse an Bauteilen der Spitze festgestellt wurden.
Die Restaurierung konzentriert sich auf die Yasti und die Harmika. Die Yasti ist der stabförmige Teil an der Spitze einer Stupa, während die Harmika zwischen dem Stupakörper und dem oberen Abschluss liegt. Auch Verwitterung und Salzablagerungen an den Steinen werden behandelt. Das Kulturministerium beschreibt die laufende Restaurierung als Maßnahme zur Stabilisierung des Bauwerks.
Für die Arbeiten wird vor allem Originalmaterial dokumentiert und wieder an seiner vorgesehenen Stelle eingesetzt. Die Fertigstellung ist für den 24. Oktober 2026 vorgesehen. Danach soll die bisher gesperrte Fläche schrittweise wieder zugänglich werden, sobald eine abschließende Sicherheitsprüfung abgeschlossen ist.
Die Mahastupa prägt den Zugang zum Welterbe
Die Restaurierung betrifft den höchsten Bereich des buddhistischen Tempels. Der Borobudur wurde im 8. und 9. Jahrhundert errichtet und steht in Zentraljava. Sein Aufbau umfasst fünf quadratische Terrassen, drei runde Plattformen und eine monumentale Stupa an der Spitze.
Um die runden Plattformen stehen 72 durchbrochene Stupas mit Buddha-Statuen. Die Reliefs an Wänden und Balustraden bedecken nach Angaben der UNESCO eine Fläche von 2.520 Quadratmetern. Der Tempel gehört seit 1991 zum Welterbe. Die UNESCO beschreibt den Aufbau des Tempels als Verbindung aus Stupa, Tempel und Bergform.
Damit verändert die Restaurierung nicht nur eine Arbeitszone, sondern auch den Rundgang durch die oberen Ebenen. Besucher sehen weiterhin die Terrassen und Reliefs, erreichen den höchsten Bereich während der Arbeiten aber nicht vollständig. Der Bezug zwischen Anlass und Ort liegt deshalb unmittelbar in der Baugestalt: Die betroffene Hauptstupa bildet den oberen Abschluss des gesamten Monuments.
Borobudur besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Die Restaurierung läuft voraussichtlich bis zum 24. Oktober 2026. Die nördliche Terrasse ist während der Arbeiten als Arbeitszone geschlossen.
- Reguläre Besucher und Pilger dürfen bis zur achten Ebene beziehungsweise zur ersten Terrasse gehen. Für Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangsbesuche gilt der Zugang bis zur neunten Ebene beziehungsweise zur zweiten Terrasse.
- Borobudur liegt in Zentraljava in der Region Magelang. Die zugänglichen Wege führen nach Angaben des Betreibers über die Ost-, Südost-, Süd-, Südwest- und Westseite; Absperrungen und Anweisungen des Personals sind zu beachten.
- Der Tempel besteht aus mehreren Terrassen und ansteigenden Wegen. Während der Restaurierung ist der oberste Bereich nicht vollständig zugänglich.
- Amtssprache ist Indonesisch, die Landeswährung ist die Indonesische Rupiah.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Borobudur auf Social-Media-Plattformen
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Borobudur: häufige Fragen
Was hat sich am Borobudur geändert?
Seit der laufenden Restaurierung der Mahastupa gelten geänderte Zugänge. Reguläre Besuche enden an der achten Ebene, die nördliche Terrasse ist geschlossen.
Wo liegt Borobudur und wie kommt man hin?
Borobudur liegt in Zentraljava in der Region Magelang, Indonesien. Die Besucherwege am Tempel werden während der Arbeiten über ausgewiesene Seiten geführt.
Was ist Borobudur?
Borobudur ist ein buddhistischer Tempel aus dem 8. und 9. Jahrhundert mit Terrassen, Reliefs und 72 durchbrochenen Stupas. Die UNESCO führt ihn als Welterbestätte.
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