Queen-Elizabeth-Nationalpark, Queen Elizabeth National Park

Queen-Elizabeth-Nationalpark: Ugandas Safari-Klassiker neu entdecken

20.05.2026 - 11:53:27 | ad-hoc-news.de

Der Queen-Elizabeth-Nationalpark bei Kasese in Uganda gilt als Safari-Ikone Ostafrikas. Was macht den Queen Elizabeth National Park für Reisende aus Deutschland so besonders – und was sollte man vor der Reise unbedingt wissen?

Queen-Elizabeth-Nationalpark, Queen Elizabeth National Park, Uganda
Queen-Elizabeth-Nationalpark, Queen Elizabeth National Park, Uganda

Am frühen Morgen liegt feiner Nebel über den Savannen des Queen-Elizabeth-Nationalparks, während im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel des Ruwenzori-Gebirges aufragen – ein Bild, das viele Afrika-Träume bündelt. Der Queen Elizabeth National Park (auf Deutsch meist Queen-Elizabeth-Nationalpark) im Westen Ugandas gehört zu den vielfältigsten Großschutzgebieten Ostafrikas und ist für Besucher aus Deutschland eine der spannendsten Adressen für Safari abseits der ausgetretenen Pfade.

Queen-Elizabeth-Nationalpark: Das ikonische Wahrzeichen von Kasese

Der Queen-Elizabeth-Nationalpark liegt im Westen Ugandas, nahe der Stadt Kasese, zwischen dem Ruwenzori-Gebirge und dem Edwardsee. Für die Region ist der Park ein touristisches Wahrzeichen und wirtschaftlicher Motor: Er zieht internationale Besucher aus Europa, Nordamerika und zunehmend auch aus Asien an und schafft Einkommen für Lodges, Ranger, Gemeinden und Handwerk.

Was den Park so besonders macht, ist seine außergewöhnliche landschaftliche Vielfalt auf vergleichsweise kompakter Fläche. Nach Angaben der Uganda Wildlife Authority (UWA), der staatlichen Schutzgebietsverwaltung, umfasst der Park unterschiedliche Ökosysteme von offenen Savannen und Akazienwäldern über Kraterseen vulkanischen Ursprungs bis hin zu Papyrussümpfen entlang des Kazinga-Kanals. Fachmagazine wie das „GEO Special Afrika“ betonen die Kombination aus landschaftlicher Dramaturgie und der guten Chance, viele typische Safari-Tiere in kurzer Zeit zu erleben.

Für Besucher aus Deutschland ist der Queen Elizabeth National Park eine Alternative zu den bekannten Safariländern Kenia oder Tansania. Die Wege sind kürzer als in manchen Großparks, die Besucherzahlen geringer als etwa in der Serengeti, und dennoch lassen sich Löwen, Elefanten, Büffel, Flusspferde, Krokodile und eine beeindruckende Vogelwelt beobachten. Das Auswärtige Amt und die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) empfehlen bei Uganda-Reisen zwar eine sorgfältige Planung und aktuelle Sicherheitsprüfung, weisen aber zugleich darauf hin, dass der Naturtourismus ein wichtiger Pfeiler der regionalen Entwicklung ist.

Geschichte und Bedeutung von Queen Elizabeth National Park

Der Queen-Elizabeth-Nationalpark gehört zu den ältesten Nationalparks Ugandas. Laut Uganda Wildlife Authority und dem Uganda Tourism Board wurde das Gebiet in den 1950er-Jahren als Nationalpark ausgewiesen. 1952 entstand zunächst der Kazinga-Nationalpark. 1954, anlässlich eines Besuchs von Königin Elizabeth II. in Uganda, erhielt das Gebiet den Namen Queen Elizabeth National Park. Damit gehört er zeitlich in die Ära vieler kolonialzeitlicher Nationalparkgründungen in Ostafrika.

Die Umbenennung in Queen-Elizabeth-Nationalpark war ein symbolischer Akt im damaligen britischen Protektorat Uganda. Offizielle britische Quellen wie die Website des britischen Königshauses betonen, dass der Besuch der Königin in Uganda Teil einer größeren Reise durch das Commonwealth war. Nach der Unabhängigkeit Ugandas im Jahr 1962 blieb der Name erhalten, obwohl heute der Fokus klar auf der ugandischen Verwaltung und dem Schutz der Ökosysteme liegt.

Der Park ist kein UNESCO-Welterbe, wird aber in Dokumenten der UNESCO und von Naturschutzorganisationen wie der International Union for Conservation of Nature (IUCN) regelmäßig als wichtiger Baustein im Schutz der Albertine-Rift-Region erwähnt. Diese Region entlang des westlichen Ostafrikanischen Grabens gilt als Hotspot der Biodiversität, insbesondere für Vögel und endemische Arten. Laut BirdLife International beherbergt der Queen-Elizabeth-Nationalpark hunderte Vogelarten und ist als Important Bird Area (IBA) eingestuft.

Die jüngere Geschichte des Parks ist eng mit der politischen Entwicklung Ugandas verknüpft. Während der Konflikte und wirtschaftlichen Krisen in den 1970er- und 1980er-Jahren gingen die Tierbestände stark zurück, wie Berichte von Naturschutzorganisationen dokumentieren. Seit den 1990er-Jahren wird jedoch gezielt in Schutzmaßnahmen, Ranger-Ausbildung und Community-Projekte investiert. UWA und internationale Partner betonen, dass sich viele Bestände – etwa von Elefanten und Büffeln – erholt haben, auch wenn das Niveau mancher Arten noch nicht an historische Zahlen heranreicht.

Heute hat der Nationalpark nicht nur ökologische, sondern auch gesellschaftliche Bedeutung. Gemeindenahe Projekte, etwa in der Fischerei am Edwardsee oder im Handwerk, sollen dazu beitragen, Konflikte zwischen Mensch und Wildtier zu reduzieren. Tourismus-Einnahmen fließen über entsprechende Programme zu einem gewissen Anteil an die umliegenden Gemeinden. Dies wird von Organisationen wie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die in Uganda in verschiedenen Projekten aktiv ist, als wichtiger Schritt für nachhaltige Entwicklung hervorgehoben.

Architektur, Naturkulisse und besondere Merkmale

Im klassischen Sinn ist der Queen-Elizabeth-Nationalpark kein architektonisches Monument, sondern ein Natur- und Landschaftsraum. Dennoch gibt es einige bauliche und geographische Besonderheiten, die für Besucher aus Deutschland interessant sind. Zentral ist der Kazinga-Kanal, eine natürliche Wasserstraße, die den George-See mit dem Edwardsee verbindet. Nach Angaben von UWA ist der Kanal etwa 32 km lang und ganzjährig wasserführend. Entlang seiner Ufer sammeln sich in den wärmeren Stunden des Tages große Gruppen von Flusspferden, Nilkrokodilen und Wasservögeln – ein klassisches Motiv der Boots-Safaris, die hier angeboten werden.

Die Landschaft des Parks ist stark von vulkanischer Aktivität geprägt. Nördlich des Kazinga-Kanals liegt die Region der Explosion Craters – teils mit Wasser gefüllte Krater, die durch explosive Vulkanausbrüche entstanden sind. Der „GEO“-Verlag und das „National Geographic Traveller“-Magazin beschreiben diese Landschaft als eine der außergewöhnlichsten Kraterlandschaften Ostafrikas. Auf den Pisten über die Kraterränder ergeben sich weite Blicke über Savanne, Seen und das Ruwenzori-Massiv, das auch als „Mondberge“ bekannt ist.

Eine Besonderheit, die in vielen Reiseführern hervorgehoben wird – etwa im „Marco Polo Uganda“ und im „Bradt Travel Guide Uganda“ –, sind die sogenannten Baumlöwen in der Ishasha-Region im Süden des Parks. Hier lassen sich Löwen mit etwas Glück tagsüber in Feigen- oder Akazienbäumen ruhend beobachten. Fachleute betonen, dass baumkletternde Löwen auch in anderen Regionen vorkommen, die Häufung in Ishasha aber bemerkenswert ist. Wissenschaftliche Erklärungen reichen von Flucht vor Stechinsekten über bessere Aussicht beim Jagen bis zur Temperaturregulierung.

Auch die Vogelwelt ist ein Kernmerkmal des Parks. Laut Uganda Tourism Board und ornithologischen Fachquellen wurden im Queen-Elizabeth-Nationalpark über 600 Vogelarten registriert – ein Wert, der ihn zu einem der artenreichsten Schutzgebiete weltweit macht. Zu den gesuchten Arten zählen unter anderem der Schuhschnabel (Shoebill), verschiedene Eisvogel-, Reiher- und Adlerarten. Für viele Vogelbeobachter aus Europa ist der Park deshalb ein Schwerpunktziel.

Die touristische Infrastruktur ist vielfältig, aber weniger dicht als in etablierten Safaridestinationen wie dem Krüger-Nationalpark in Südafrika. Entlang der Hauptpisten und in der Nähe des Kazinga-Kanals liegen Lodges und Camps in unterschiedlichen Preiskategorien – vom einfachen Zeltcamp bis zur komfortablen Lodge mit Pool. Viele Unterkünfte sind auf erhöhten Hügeln gebaut, um Panoramablicke zu ermöglichen und Wildtierkorridore zu respektieren. Nachhaltige Bauweisen mit lokalem Stein, Holz und Schilfdächern sind weit verbreitet.

Queen-Elizabeth-Nationalpark besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Der Queen-Elizabeth-Nationalpark liegt im Westen Ugandas, etwa zwischen den Städten Kasese und Bushenyi, rund 370 bis 400 km südwestlich von Kampala. Reisende aus Deutschland erreichen Uganda in der Regel per Flug über internationale Drehkreuze wie Istanbul, Doha, Dubai, Amsterdam oder Brüssel. Ab Frankfurt, München, Berlin oder Düsseldorf sind – je nach Verbindung und Umstieg – Gesamtflugzeiten von meist 11 bis 15 Stunden bis Entebbe International Airport realistisch. Von Entebbe beziehungsweise Kampala dauert die Fahrt zum Park – abhängig von Route und Verkehr – in der Praxis meist 6 bis 8 Stunden mit dem Geländewagen. Viele Reiseveranstalter kombinieren den Queen Elizabeth National Park mit dem Bwindi Impenetrable National Park für Gorillatrekking und organisieren Transfers im Paket.
  • Öffnungszeiten
    Der Queen-Elizabeth-Nationalpark ist grundsätzlich ganzjährig zugänglich. Die Uganda Wildlife Authority weist darauf hin, dass Pirschfahrten und Bootsfahrten typischerweise morgens und nachmittags stattfinden, wenn die Temperaturen angenehmer sind und die Tiere aktiver sind. Konkrete Zeiten für Ranger-geführte Aktivitäten, Bootsfahrten auf dem Kazinga-Kanal oder spezielle Sektoren wie die Ishasha-Region können je nach Saison und Wetter variieren. Öffnungszeiten und Tourzeiten können sich ändern – aktuelle Informationen sollten direkt bei der Uganda Wildlife Authority oder der gebuchten Lodge überprüft werden.
  • Eintritt und Gebühren
    Für den Besuch des Parks fallen Schutzgebietsgebühren an, die von der Uganda Wildlife Authority erhoben werden. Die Beträge unterscheiden zwischen ausländischen Besuchern, in Uganda lebenden Ausländern und ugandischen Staatsangehörigen. Zusätzlich können Gebühren für Bootstouren, geführte Walks oder besondere Aktivitäten anfallen. Da sich die Tarife in US-Dollar festlegen und regelmäßig angepasst werden, empfiehlt es sich, vor der Reise die aktuellen Sätze auf der offiziellen Website der UWA oder über seriöse Reiseveranstalter zu prüfen. Als grobe Orientierung sollten Reisende aus Deutschland für mehrere Tage Safari mit Parkeintritten und Aktivitäten ein Budget deutlich im dreistelligen Euro-Bereich einplanen, abhängig von Dauer und Komfort der Reise.
  • Beste Reisezeit
    Uganda liegt in Äquatornähe, das Klima im Queen-Elizabeth-Nationalpark ist daher ganzjährig relativ warm. Fachquellen wie der Deutsche Wetterdienst und Reiseverlage weisen darauf hin, dass es zwei ausgeprägtere Trockenzeiten gibt: grob von Dezember bis Februar und von Juni bis August. In diesen Phasen sind die Pisten meist besser befahrbar, die Vegetation weniger dicht und Tiere leichter zu entdecken. In den Regenzeiten (ungefähr März bis Mai sowie um Oktober/November) ist die Landschaft besonders grün, es können jedoch Pistenabschnitte schlammig werden, und Schauer sind häufiger. Wer auf gutes Licht für Fotografie und angenehme Temperaturen Wert legt, findet in den Morgen- und späten Nachmittagsstunden die besten Bedingungen – dann sind auch die meisten Pirschfahrten angesetzt.
  • Gesundheit und Sicherheit
    Für Uganda gelten aus deutscher Sicht tropenmedizinische Empfehlungen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) und das Auswärtige Amt raten dazu, sich rechtzeitig vor Abreise medizinisch beraten zu lassen, etwa zu Impfungen gegen Gelbfieber (teils vorgeschrieben) und andere Erkrankungen sowie zu Malariaprophylaxe. Innerhalb des Parks sind Ranger und Guides ausgebildet, um Begegnungen mit Wildtieren sicher zu gestalten. Besucher sollten Sicherheitsanweisungen strikt befolgen, im Fahrzeug bleiben, wenn ihnen dies nahegelegt wird, und nie versuchen, Tiere selbst zu füttern oder zu provozieren. Für Reisen außerhalb der EU wird eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransportoption empfohlen.
  • Sprache, Kultur und Kommunikation
    Amtssprache in Uganda ist Englisch, zusätzlich sind zahlreiche lokale Sprachen verbreitet, etwa Luganda oder Rukonjo in der Region Kasese. In den meisten Lodges, bei Veranstaltern und bei UWA-Rangern wird Englisch gut gesprochen. Deutschsprachige Guides sind vereinzelt über Spezialreiseveranstalter verfügbar, sollten aber ausdrücklich angefragt werden. Besucher sollten sich bewusst sein, dass der Park in unmittelbarer Nähe zu Gemeinden liegt, in denen Landwirtschaft und Fischerei zentrale Lebensgrundlagen sind. Respektvolle Kommunikation, Zurückhaltung beim Fotografieren von Menschen (immer vorher fragen) und eine sensible Kleidungsauswahl – etwa Schultern und Knie in den Dörfern bedecken – werden von Reiseführern empfohlen.
  • Zahlung, Währung und Trinkgeld
    In Uganda ist die Landeswährung der Uganda-Schilling (UGX). In vielen Lodges, insbesondere im mittleren bis oberen Segment, werden internationale Kreditkarten akzeptiert; für Trinkgelder, kleinere Einkäufe und Märkte empfiehlt sich dennoch Bargeld in lokaler Währung. Wer aus Deutschland anreist, kann entweder vor Ort Geld an Bankautomaten abheben (Visa und Mastercard sind in größeren Städten verbreitet) oder Euro in US-Dollar beziehungsweise Uganda-Schilling wechseln. Reise- und Verbrauchermagazine weisen darauf hin, dass Trinkgeld im Tourismus in Uganda üblich ist: Für Guides und Fahrer sind pro Tag Empfehlungen im Bereich einiger Euro gängig; in Lodges werden oft gemeinsame Trinkgeldboxen für das Personal bereitgestellt. Preisangaben in Euro sollten wegen schwankender Wechselkurse immer als Annäherung verstanden werden.
  • Verkehr im Park
    Die Pisten des Queen-Elizabeth-Nationalparks sind überwiegend unbefestigt. Deutsche Automobilclubs und erfahrene Afrika-Reiseveranstalter raten davon ab, ohne Geländewagen und ohne lokale Erfahrung selbst zu fahren. Viele Besucher nutzen organisierte Safaris mit Fahrer-Guide, was die Orientierung erleichtert und die Tierbeobachtung intensiviert. Nachtfahrten dürfen nur im Rahmen genehmigter Aktivitäten mit Rangerbegleitung stattfinden. Der Park liegt in einem Gebiet, in dem auch Nutztiere und wilde Tiere aufeinandertreffen; an den Rändern ist daher mit Viehherden und Motorradtaxis zu rechnen – defensives Fahren ist Pflicht.
  • Einreisebestimmungen
    Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Uganda in der Regel ein Visum und ein gültiges Reisedokument. Die Bestimmungen können sich ändern. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher ausdrücklich, vor der Buchung die aktuellen Einreise- und Sicherheitsinformationen unter auswaertiges-amt.de abzurufen. Dies gilt insbesondere mit Blick auf Visumsmodalitäten (z. B. E-Visa), eventuelle Gelbfieberimpfnachweise und regional unterschiedliche Sicherheitseinschätzungen.
  • Zeitzone
    Uganda liegt in der Zeitzone East Africa Time (EAT), die der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) in der Regel um zwei Stunden voraus ist. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) beträgt der Unterschied meist eine Stunde. Für Reisende aus Deutschland bedeutet das einen moderaten Jetlag, der sich oft innerhalb weniger Tage legt. Es empfiehlt sich, wichtige Aktivitäten wie Gorilla- oder Schimpansentrekking nicht direkt am Ankunftstag zu planen, sondern einen Puffer für Akklimatisierung und etwaige Verspätungen einzuplanen.

Warum Queen Elizabeth National Park auf jede Kasese-Reise gehört

Der Queen-Elizabeth-Nationalpark ist für viele Uganda-Reisende das klassische Safariziel des Landes. Während andere Parks wie der Murchison Falls National Park mit spektakulären Wasserfällen punkten oder der Bwindi Impenetrable National Park als Gorilla-Hochburg gilt, überzeugt Queen Elizabeth durch die Kombination aus Tiererlebnis, Landschaftsdramaturgie und relativer Erreichbarkeit. Reisemagazine wie das „ADAC Reisemagazin Afrika“ heben hervor, dass sich in wenigen Tagen mehrere ikonische Erfahrungen verbinden lassen: Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal, Baumlöwen-Suche in Ishasha, Blick auf die Mondberge, Pirschfahrten in Savannen und Besuche von Kraterseen.

Für Besucher aus Deutschland, die zum ersten Mal nach Uganda reisen, bildet der Park oft den Einstieg in das Land. Die Nähe zu Kasese, eine wachsende Regionalstadt mit Flughafen (zeitweise mit Inlandflügen, je nach Flugplan), erleichtert die Logistik. Gleichzeitig bleibt der Eindruck einer „wilden“ Safari erhalten, da die Pisten naturbelassen sind und man nicht in dichten Fahrzeugkolonnen unterwegs ist, wie es in einigen überlaufenen afrikanischen Parks vorkommt. Viele Veranstalter betonen, dass gerade diese Mischung aus Komfort und Ursprünglichkeit den Reiz ausmacht.

In der Umgebung des Parks gibt es weitere Ziele, die eine Reise abrunden. Das Ruwenzori-Gebirge im Norden ist für anspruchsvolle Trekkingtouren bekannt, während der Kibale-Nationalpark im Osten mit Schimpansen-Tracking lockt. So entstehen Routen, die von Kampala über Fort Portal, Kibale und Ruwenzori nach Queen Elizabeth und weiter nach Bwindi führen – eine Art „große Uganda-Runde“, die in deutschsprachigen Reisebroschüren immer wieder empfohlen wird.

Aus kulturhistorischer Sicht eröffnet der Queen-Elizabeth-Nationalpark auch Einblicke in das Leben am Albertsee (Lake Albert) und Edwardsee, in traditionelle Fischer- und Bauernkulturen und in aktuelle Herausforderungen rund um Bevölkerungswachstum, Landnutzung und Naturschutz. Seriöse Berichte, unter anderem von der Deutschen Welle, zeigen, dass Konflikte um Ressourcen – etwa beim Fischfang – bestehen, aber durch Dialogprojekte und gemeinsame Tourismusinitiativen entschärft werden sollen. Gerade wer sich für nachhaltigen Tourismus interessiert, findet hier eine lebendige Fallstudie.

Nicht zuletzt spielt die emotionale Komponente eine große Rolle. Viele Reisende berichten – etwa in Interviews in seriösen Medienformaten – von Momenten intensiver Stille auf einer morgendlichen Pirschfahrt, vom Rufen des Afrikanischen Fischadlers am Kazinga-Kanal oder vom Anblick eines Elefantenherden-Zugs vor dem Ruwenzori-Panorama. Diese Sinneseindrücke lassen sich schwer in Zahlen fassen, prägen aber oft die Erinnerung an den Queen-Elizabeth-Nationalpark über Jahre hinweg.

Queen-Elizabeth-Nationalpark in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

Der Queen-Elizabeth-Nationalpark ist in den sozialen Medien zwar weniger allgegenwärtig als ikonische Ziele wie die Serengeti, aber gerade unter Afrika-Kennern, Naturliebhabern und Vogelbeobachtern ein gefragtes Motiv. Safarifotos von Baumlöwen, Flusspferd-Dichtungen am Kazinga-Kanal und Sonnenuntergängen über Kraterseen sind typische Inhalte, die auf Plattformen wie Instagram, YouTube oder TikTok geteilt werden. Viele Uganda-Reiseberichte aus dem deutschsprachigen Raum stellen den Park als „Überraschungshighlight“ heraus, weil er oft weniger Erwartungen auslöst als bekanntere Safaridestinationen – diese Erwartungen aber vor Ort übertrifft.

Häufige Fragen zu Queen-Elizabeth-Nationalpark

Wo liegt der Queen-Elizabeth-Nationalpark genau?

Der Queen-Elizabeth-Nationalpark befindet sich im Westen Ugandas zwischen dem Edwardsee und dem George-See, südlich der Stadt Kasese und nördlich der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. Er liegt im Grabenbruch des westlichen Ostafrikanischen Grabens und grenzt an verschiedene Schutzgebiete und Gemeinden der Region.

Welche Tiere kann man im Queen Elizabeth National Park sehen?

Besucher haben gute Chancen, Afrikanische Elefanten, Büffel, Löwen, Flusspferde, Nilkrokodile und verschiedene Antilopenarten zu beobachten. Darüber hinaus ist der Park für seine große Vogelvielfalt mit mehreren hundert registrierten Arten bekannt. In der Ishasha-Region im Süden werden regelmäßig baumkletternde Löwen gesichtet, auch wenn Sichtungen nie garantiert werden können.

Wie viele Tage sollte man für den Queen-Elizabeth-Nationalpark einplanen?

Viele Uganda-Reiseprogramme sehen zwei bis drei Übernachtungen im Queen-Elizabeth-Nationalpark vor, um mindestens eine Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal, mehrere Pirschfahrten und eventuell einen Abstecher in die Ishasha-Region zu ermöglichen. Wer sich intensiver mit Vogelbeobachtung oder Fotografie beschäftigen möchte, plant eher drei bis vier Nächte ein.

Ist der Queen-Elizabeth-Nationalpark für Familien geeignet?

Grundsätzlich eignet sich der Park auch für Familien, sofern Kinder ein Mindestmaß an Sitzfleisch für Pirschfahrten mitbringen und die Eltern auf Sicherheitsregeln achten. Viele Lodges heißen Familien willkommen, einige bieten familientaugliche Zimmer oder Zelte an. Es empfiehlt sich, mit einem spezialisierten Reiseveranstalter zu planen, der die Bedürfnisse von Familien mit Kindern kennt.

Kann man den Queen Elizabeth National Park individuell bereisen?

Eine individuelle Reise ist grundsätzlich möglich, erfordert aber Erfahrung mit afrikanischen Straßenverhältnissen, ein zuverlässiges Fahrzeug und gute Vorbereitung. Viele Reisende aus Deutschland entscheiden sich daher für eine organisierte Safari mit Fahrer-Guide. Das reduziert den logistischen Aufwand, erhöht die Sicherheit und bietet den Vorteil, dass Guides Tierverhalten und Pisten sehr gut kennen.

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