Queen Elizabeth National Park, Kasese

Queen Elizabeth National Park: Savannen, Seen und Kraterlandschaft bei Kasese

Veröffentlicht am: 27.08.2026 um 11:47 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Queen Elizabeth National Park bei Kasese in Uganda verbindet offene Savannen mit Kraterseen, Grasland und Uferzonen entlang des Kazinga-Kanals und zweier großer Seen.

Schwarzweiss-Reportage vom Wahrzeichen Queen-Elizabeth-Nationalpark in Kasese, Uganda
Schwarzweiss-Reportagebild vom Wahrzeichen Queen-Elizabeth-Nationalpark in Kasese Uganda, dokumentarische Reisefotografie mit starken Kontrasten, Illustration mit AI erstellt.

Queen Elizabeth National Park in Uganda liegt westlich der Stadt Kasese und erstreckt sich in der Region entlang des westlichen Grabenbruchs zwischen großen Seen, offenen Savannen und markanten Kraterlandschaften. Der Nationalpark wurde 1952 als Kazinga National Park ausgewiesen und 1954 nach einem Besuch von Königin Elizabeth II. in Queen Elizabeth National Park umbenannt, wodurch er zu einem der älteren Schutzgebiete des Landes zählt.Kazinga National Park und Umbenennung

Queen Elizabeth National Park zwischen Seen und Grabenbruch

Der Queen Elizabeth National Park liegt im Westen Ugandas auf dem Boden des westlichen Zweigs des Großen Afrikanischen Grabenbruchs und umfasst Teile der Distrikte Kasese, Kamwenge, Rubirizi und Rukungiri.Lage in mehreren Distrikten Das Schutzgebiet erstreckt sich zwischen Lake George im Nordosten und Lake Edward im Südwesten, verbunden durch den Kazinga-Kanal, der als natürliche Wasserstraße durch den Park verläuft.Lage zwischen Lake George und Lake Edward

Mit einer Fläche von rund 1.978 Quadratkilometern zählt Queen Elizabeth National Park zu den größeren Nationalparks des Landes und bietet dadurch sehr unterschiedliche Landschaftsbilder auf vergleichsweise kompaktem Raum.Fläche des Schutzgebiets Die Nähe zur Stadt Kasese an der nordöstlichen Parkgrenze macht den Park zu einem wichtigen Safariziel im Westen Ugandas, während die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo auf der Westseite von Lake Edward die internationale Lage des Schutzgebiets unterstreicht.Grenze am Lake Edward

Savannen, Kraterseen und Uferzonen im Queen Elizabeth National Park

Die Landschaft des Queen Elizabeth National Park ist geprägt von weiten Savannen mit Grasflächen, Akazienbeständen und vereinzelten Baumgruppen, die sich vor allem im zentralen und nördlichen Bereich des Parks ausbreiten.Savannenlandschaft des Parks Daneben gibt es ausgeprägte Uferzonen entlang des Kazinga-Kanals und der beiden Seen, in denen Papyrusbestände und andere wasserliebende Pflanzen markante Kontraste zur offenen Graslandschaft bilden.

Ein besonderes Element des Parks sind die zahlreichen, teils wassergefüllten Explosionkrater, die sich wie eine Kette vulkanischer Senken durch Teile des Schutzgebiets ziehen.Explosionkrater im Park Sie erinnern daran, dass der Queen Elizabeth National Park nicht nur ein Tier- und Pflanzenschutzgebiet ist, sondern auch eine geologisch aktive Region am Rand des Rwenzori-Gebirges, in der sich tektonische Prozesse und vulkanische Aktivität sichtbar niedergeschlagen haben.

Tierwelt und Safari-Sektoren im Queen Elizabeth National Park

Queen Elizabeth National Park ist für seine Tierwelt bekannt, die sich in verschiedenen Sektoren des Parks beobachten lässt und von Großsäugern über Vogelarten bis zu Reptilien reicht.Tierwelt und Safarimöglichkeiten In den Savannen leben unter anderem Löwen, verschiedene Antilopenarten, Büffel und Elefanten, während in den feuchteren Uferzonen Flusspferde und Krokodile zu den auffälligen Bewohnern zählen.

Ein bekannter Teil des Parks ist der Ishasha-Sektor im Süden, der für Löwen bekannt ist, die sich in den dortigen Bäumen aufhalten können und dadurch ein besonders charakteristisches Bild des Queen Elizabeth National Park prägen.Ishasha-Sektor im Süden Der Kazinga-Kanal wiederum gilt als Gebiet mit hoher Dichte an Flusspferden und Wasservögeln, sodass Bootsfahrten dort einen anderen Blick auf die Tierwelt bieten als Fahrten über die Pisten der Savanne.

Queen Elizabeth National Park besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Queen Elizabeth National Park liegt im Westen Ugandas und ist auf Straßenverbindungen von Kampala aus erreichbar, wobei Kasese als wichtiger Zugangsort am nordöstlichen Parkrand dient.
  • Das Gelände im Queen Elizabeth National Park umfasst ebene Savannenflächen ebenso wie Kraterhänge und Uferbereiche, in denen je nach Route mit unbefestigten Pisten, Steigungen und gelegentlich schlammigem Untergrund zu rechnen ist.
  • Im Süden des Parks reicht das Schutzgebiet bis an die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo, was sich insbesondere am Lake Edward zeigt; für die Planung einer Reise bleibt der Aufenthalt jedoch auf die ugandische Parkseite beschränkt.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

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Queen Elizabeth National Park: häufige Fragen

Wo liegt der Queen Elizabeth National Park in Uganda?

Der Queen Elizabeth National Park liegt im Westen Ugandas auf dem Boden des westlichen Grabenbruchs, mit Kasese an seiner nordöstlichen Grenze und den Seen Lake George und Lake Edward als markanten Eckpunkten.

Was bietet ein Besuch im Queen Elizabeth National Park?

Ein Besuch im Queen Elizabeth National Park führt durch Savannen, Kraterlandschaften und Uferzonen, in denen sich Großsäuger, Flusspferde, Krokodile und zahlreiche Vogelarten beobachten lassen, häufig aus unterschiedlichen Sektoren und Perspektiven.

Was kennzeichnet den Queen Elizabeth National Park besonders?

Der Queen Elizabeth National Park ist besonders durch die Kombination aus Grasland, Seen, dem Kazinga-Kanal und vulkanischen Kratern gekennzeichnet, die zusammen mit der Lage am Rand des Rwenzori-Gebirges eine abwechslungsreiche Landschaft innerhalb eines zusammenhängenden Schutzgebiets bilden.

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