Plain of Jars, Phonsavan

Plain of Jars bei Phonsavan und die stillen Steinreihen von Laos

Veröffentlicht am: 21.08.2026 um 20:14 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Plain of Jars bei Phonsavan zeigt Laos' größte Steinkrüge zwischen Hügeln, Gräbern und einer langen Vorgeschichte.

Isometrisches Diorama von Ebene der Tonkrüge in Phonsavan, Laos in Pastell
Isometrisches Diorama von Ebene der Tonkrüge und Umgebung in Phonsavan Laos, verspielte Low-Poly-Kulisse in Pastellfarben, Illustration mit AI erstellt.

Plain of Jars bei Phonsavan wirkt wie eine Landschaft aus Stein und Abstand. Die UNESCO führt die Anlage als Megalithic Jar Sites in Xiengkhuang; mehr als 2.100 Tongefäße aus Stein prägen den Ort.

Plain of Jars zwischen Hügeln und Gravität

Die Krüge stehen nicht in einer geschlossenen Halle, sondern verstreut auf Hängen und vorspringenden Rücken rund um das zentrale Plateau. Diese Offenheit bestimmt den ersten Eindruck: einzelne Gefäße, niedrige Grasflächen, dazwischen Bodenmarken und weitere Steine.

Der Ort gehört zu einer Serien-Welterbestätte mit 15 Komponenten. Die UNESCO datiert die Hauptphase zwischen 500 v. Chr. und 500 n. Chr.; damit liegt Plain of Jars fest in der Eisenzeit.

Plain of Jars als archäologische Landschaft

Die Anlage besteht nicht nur aus Krügen. Zu ihr gehören Steinscheiben, sekundäre Bestattungen, Grabmarker, Steinbrüche und Herstellungsorte, also Spuren eines ganzen Funeralsystems.

Einige Gefäße sind groß, andere liegen umgestürzt oder zerbrochen im Gras. Gerade diese Mischung aus Monument und Bruchstück macht den Ort lesbar: Die Form bleibt, die Nutzung erschließt sich nur aus dem Zusammenhang.

Der UNESCO-Eintrag nennt außerdem eine Verbindung zu Handels- und Austauschwegen im inneren Südostasien. Plain of Jars liegt damit nicht als isolierte Fundstelle vor, sondern als Teil einer weiter gefassten Kulturlandschaft.

Plain of Jars und die Namen der Forschung

Mit dem Ort ist auch der Name Madeleine Colani verbunden. Sie grub in den 1930er Jahren in mehreren Bereichen und machte die Steinlandschaft international bekannt.

Der Fundkomplex wird auf eine Kultur bezogen, über die wenig gesichert ist. Gerade deshalb tragen die greifbaren Dinge vor Ort das Gewicht: die großen Steinkrüge, die Steinplatten und die verteilten Gräber.

Der offizielle Welterbe-Titel nennt Xiengkhuang und Plain of Jars gemeinsam. Der Ort ist damit archäologisch und geografisch zugleich gefasst, mit Phonsavan als Bezugsort im heutigen Laos.

Plain of Jars besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Plain of Jars liegt bei Phonsavan in der Provinz Xiengkhuang im Nordosten von Laos.
  • Zu den bekannten Bereichen führen Straßen; die Felder liegen offen auf Hangterrassen und in hügeligem Gelände.
  • Die Krüge stehen unter freiem Himmel zwischen Gras, Felsen und Erdaufschüttungen.
  • Zum Ort gehören mehrere benannte Komponenten, darunter die Bereiche mit Steinkrügen, Gräbern und Steinbrüchen.

Plain of Jars auf Social-Media-Plattformen

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Plain of Jars: häufige Fragen

Wo liegt Plain of Jars?

Plain of Jars liegt bei Phonsavan in der Provinz Xiengkhuang, im Nordosten von Laos. Die bekanntesten Bereiche liegen auf dem Plateau und in den Hügeln ringsum.

Was bietet ein Besuch?

Der Besuch führt in eine offene Archäologielandschaft mit großen Steinbehältern, Grabspuren und verstreuten Einzelobjekten. Das Gelände wirkt nicht geschlossen, sondern in mehrere Felder gegliedert.

Was kennzeichnet den Ort?

Kennzeichnend sind die massiven Steinkrüge und ihr Bezug zu Bestattungspraktiken der Eisenzeit. Dazu kommen die 15 Komponenten der Welterbestätte und die große Zahl von mehr als 2.100 Gefäßen.

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