Place de la Concorde Paris, Paris

Place de la Concorde Paris: Macht, Pracht und dunkle Geschichte

20.05.2026 - 03:27:05 | ad-hoc-news.de

Place de la Concorde Paris ist mehr als ein Verkehrsknotenpunkt: Auf diesem Platz zwischen Tuilerien und Champs-Élysées spiegelt sich die Geschichte Frankreichs – vom Königsglanz über die Guillotine bis zur Gegenwart.

Place de la Concorde Paris, Paris, Reise
Place de la Concorde Paris, Paris, Reise

Wer heute über den Place de la Concorde Paris spaziert, sieht zunächst einen eleganten Stadtplatz mit dem goldschimmernden Obelisken, Brunnen und dem Blick auf die Champs-Élysées – und ahnt kaum, wie viel Blut hier vergossen wurde. Der Place de la Concorde (sinngemäß „Platz der Eintracht“) ist einer der geschichtsträchtigsten Orte von Paris und verdichtet wie kaum ein anderer Platz die Brüche der französischen Geschichte.

Place de la Concorde Paris: Das ikonische Wahrzeichen von Paris

Der Place de la Concorde Paris ist der größte Platz der französischen Hauptstadt und liegt strategisch zwischen dem Jardin des Tuileries und der Champs-Élysées, unweit der Seine. Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland ist er oft der erste große Blick auf das klassische Paris der breiten Boulevards, Monumente und axialen Sichtachsen, wie sie schon im 18. und 19. Jahrhundert entworfen wurden.

Die offizielle Tourismusorganisation Paris je t’aime – Office du Tourisme beschreibt den Place de la Concorde als einen der „symbolträchtigsten Plätze“ der Stadt, an dem sich die Stadtplanung des Ancien Régime, die Gewalt der Französischen Revolution und die repräsentative Architektur des 19. Jahrhunderts überlagern. Auch der französische Kulturführer Centre des Monuments Nationaux betont, dass der Platz als Bühne für historische Ereignisse, Paraden und Staatsakte eine zentrale Rolle spielt.

Heute ist Place de la Concorde eine Mischung aus Freilichtmuseum, Verkehrsknoten und Fotospot: Der Obelisk von Luxor mit vergoldeter Spitze, die monumentalen Brunnen, die acht allegorischen Statuen und die umliegenden Palais bilden eine Kulisse, die tagsüber von Touristengruppen und abends von Lichtern und Autokolonnen belebt wird.

Geschichte und Bedeutung von Place de la Concorde

Der Platz wurde im 18. Jahrhundert unter König Ludwig XV. angelegt. Laut der französischen Kulturbehörde Ministère de la Culture und dem Stadtarchiv von Paris begann der Bau in den 1750er-Jahren. Der Architekt Ange-Jacques Gabriel entwarf einen achteckigen Platz im klassizistischen Stil, der zunächst „Place Louis XV“ hieß und als repräsentativer Vorplatz zwischen dem königlichen Palais der Tuilerien und dem damals entstehenden Stadtviertel am rechten Seine-Ufer diente.

In der Mitte stand ursprünglich kein Obelisk, sondern eine Reiterstatue Ludwigs XV. – ein Symbol der Monarchie. Mit Beginn der Französischen Revolution 1789 änderte sich die Bedeutung des Platzes dramatisch. Die Statue des Königs wurde 1792 gestürzt, der Platz in „Place de la Révolution“ umbenannt. Hier stand die Guillotine, mit der unter anderem König Ludwig XVI. (1793) und Königin Marie-Antoinette hingerichtet wurden. Französische Geschichtswerke, etwa Veröffentlichungen des Musée Carnavalet und Beiträge in der „Encyclopaedia Britannica“, verorten zahlreiche prominente Hinrichtungen auf diesem Platz.

Nach dem Ende der Terrorherrschaft suchte Frankreich nach einem neuen symbolischen Neuanfang. Der Platz erhielt schließlich den Namen „Place de la Concorde“, um Eintracht und Versöhnung zu betonen. Laut französischen Historikern geschah die Etablierung dieses Namens im Zuge der politischen Umbrüche des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Der Name blieb – trotz wechselnder Regime – bis heute bestehen.

Im 19. Jahrhundert wurde Place de la Concorde zu einem wichtigen Knotenpunkt des neu gestalteten Paris. Stadtplaner wie Georges-Eugène Haussmann knüpften an die bestehende Achse der Tuilerien und der Champs-Élysées an und entwickelten das sternförmige Straßensystem, das noch heute das Stadtbild prägt. Von Place de la Concorde führen breite Sichtachsen in Richtung Madeleine-Kirche, Assemblée Nationale, Champs-Élysées und Jardin des Tuileries.

Der Platz war Schauplatz zahlreicher historischer Momente: Siegesparaden, politische Demonstrationen und Feierlichkeiten. Im 20. Jahrhundert bildete er etwa einen Teil der Route bei Staatsbesuchen, Militärparaden und sportlichen Großereignissen. Internationale Medien wie BBC und „Le Monde“ greifen Place de la Concorde regelmäßig als Symbolbild auf, wenn es um die französische Nation, Staatsakte oder Großprojekte in Paris geht.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist Place de la Concorde ein Meisterwerk des französischen Klassizismus. Der Platz ist achteckig angelegt, mit symmetrisch angeordneten Gebäuden, Balustraden und Skulpturen. Kunsthistorische Publikationen des Institut national d’histoire de l’art und Führer von „GEO Saison“ betonen die harmonische Gliederung und die Rolle des Platzes im Ensemble der Achse Louvre – Tuilerien – Place de la Concorde – Champs-Élysées – Arc de Triomphe.

Besonders auffällig ist der Obelisk von Luxor in der Platzmitte. Er stammt aus dem ägyptischen Tempel von Luxor und ist rund 23 m hoch, aus rosa Granit gearbeitet und mit Hieroglyphen bedeckt. Zusammen mit der vergoldeten Spitze erreicht das Monument eine Höhe von knapp über 23 m; inklusive Sockel liegt die Gesamthöhe etwas höher. Sowohl die ägyptische Antikenverwaltung als auch das französische Kulturministerium bestätigen, dass der Obelisk ein Geschenk Ägyptens im 19. Jahrhundert war. Er wurde in den 1830er-Jahren nach Paris transportiert und 1836 in Anwesenheit von König Louis-Philippe feierlich aufgestellt.

Der Obelisk ist heute eines der markantesten Elemente des Place de la Concorde Paris und verbindet auf emblematische Weise europäische und altägyptische Kulturgeschichte. Tafeln am Platz erläutern die Geschichte der Überführung, häufig greifen Reiseführer wie „Marco Polo Paris“ oder „ADAC Reiseführer Paris“ diesen Aspekt auf.

Flankiert wird der Obelisk von zwei großen Brunnen im Stil des 19. Jahrhunderts. Sie sind inspiriert von maritimen Motiven und stellen Flüsse, Meere und wirtschaftliche Aktivitäten dar. Kunsthistoriker verweisen darauf, dass sich in den Brunnen die damalige Selbstinszenierung Frankreichs als See- und Handelsmacht spiegelte. Nachts werden Obelisk und Brunnen dekorativ beleuchtet, was Place de la Concorde zu einem beliebten Fotomotiv macht.

Rund um den Platz stehen bedeutende Gebäude, darunter das Hôtel de Crillon, eines der traditionsreichsten Luxushotels von Paris, und das Hôtel de la Marine, ein klassizistischer Palast, der lange Sitz des französischen Marineministeriums war und heute als Kultur- und Ausstellungsort öffentlich zugänglich ist. Laut offiziellen Angaben des Hôtel de la Marine wurde das Gebäude nach umfangreicher Restaurierung im 21. Jahrhundert für Besucher geöffnet, die die historischen Säle, Loggien und Sammlungen besichtigen können.

An den acht Ecken des Platzes befinden sich Skulpturen, die französische Städte oder Regionen symbolisieren. Jede Statue steht für eine bedeutende französische Stadt wie Lille, Strasbourg oder Marseille. Damit wird Place de la Concorde Paris zu einer Art steinernem Atlas Frankreichs, der die nationale Einheit im Stadtbild der Hauptstadt sichtbar macht.

Urbanistisch bemerkenswert ist auch die Rolle des Platzes als Gelenk zwischen rechten und linken Seine-Ufer. Über die nahe gelegene Pont de la Concorde erreicht man das linke Ufer mit der Assemblée Nationale. Der Platz fungiert somit als Brücke zwischen Exekutive, Legislative und historischen Machtzentren, was Politikwissenschaftler gerne symbolisch hervorheben.

Place de la Concorde Paris besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise

Place de la Concorde liegt im 8. Arrondissement von Paris, direkt am Westende des Jardin des Tuileries und am Beginn der Champs-Élysées. Die U-Bahn-Station „Concorde“ (Linien 1, 8 und 12 der Métro) befindet sich unmittelbar am Platz, wie der Verkehrsbetreiber RATP angibt. Damit ist der Platz aus nahezu allen Stadtteilen schnell erreichbar.

Für Reisende aus Deutschland bieten sich mehrere Anreiseoptionen nach Paris an:

Per Bahn: Von Frankfurt am Main, Stuttgart oder Karlsruhe fahren Hochgeschwindigkeitszüge (ICE/TGV) in rund 3 bis 4 Stunden nach Paris Est oder Paris Gare de l’Est bzw. Gare de Lyon, je nach Verbindung. Von dort erreicht man Place de la Concorde mit der Métro in wenigen Stationen. Aus München, Berlin oder Hamburg sind meist Umstiege nötig, die Gesamtreisezeit liegt häufig zwischen 6 und 8 Stunden oder mehr, je nach Verbindung. Die Deutsche Bahn und SNCF veröffentlichen entsprechende Fahrpläne.

Per Flugzeug: Von großen deutschen Flughäfen wie Frankfurt (FRA), München (MUC), Berlin (BER), Düsseldorf (DUS) und Hamburg (HAM) bestehen regelmäßige Direktflüge zu den Pariser Flughäfen Charles de Gaulle (CDG) und Orly (ORY). Die Flugzeit beträgt – je nach Abflugort – etwa 1 bis 1,5 Stunden. Von den Flughäfen gelangt man mit RER-Zügen, Bussen oder Taxis ins Stadtzentrum. Vom Zentrum aus ist Place de la Concorde mit der Métro oder zu Fuß (von vielen Hotels in den zentralen Arrondissements) erreichbar.

Per Auto: Die Anreise mit dem Auto nach Paris ist prinzipiell möglich, darf aber wegen Verkehrsdichte, Parkknappheit und Umweltzonen nicht unterschätzt werden. Aus dem Raum Köln oder Frankfurt führt die Strecke meist über Autobahnen in Richtung Metz/Reims bis nach Paris. In Frankreich besteht auf vielen Autobahnabschnitten Mautpflicht. Für einen Besuch von Place de la Concorde empfiehlt sich angesichts der innerstädtischen Situation oft, das Auto in einem Parkhaus außerhalb des Zentrums abzustellen und mit der Métro weiterzufahren.

  • Öffnungszeiten

Place de la Concorde ist ein öffentlicher Platz und grundsätzlich rund um die Uhr frei zugänglich. Es gibt keine klassischen Öffnungszeiten wie bei einem Museum. Temporäre Sperrungen sind möglich, etwa bei Großveranstaltungen, Demonstrationen oder Bauarbeiten. Die Pariser Stadtverwaltung weist darauf hin, dass bei offiziellen Anlässen bestimmte Bereiche kurzzeitig abgesperrt werden können. Reisende sollten daher bei Großereignissen aktuelle Hinweise der Stadt Paris oder des französischen Innenministeriums beachten.

Einzelne Gebäude rund um den Platz, wie das Hôtel de la Marine oder das Hôtel de Crillon, haben selbstverständlich eigene Öffnungs- bzw. Besuchsregelungen. Diese sollten direkt auf den offiziellen Websites oder bei der Pariser Tourismusorganisation geprüft werden. Öffnungszeiten können variieren – insbesondere an Feiertagen.

  • Eintritt

Der Platz selbst ist frei zugänglich; es fällt kein Eintritt an. Für Museen oder Institutionen an oder nahe Place de la Concorde – etwa das Hôtel de la Marine oder Ausstellungen im Umfeld – werden Eintrittspreise erhoben, die je nach Ausstellung und Angebot variieren. Da Preise sich ändern können, empfehlen offizielle Stellen, vor dem Besuch die aktuellen Tarife auf den jeweiligen Websites zu prüfen. In Frankreich wird in Euro bezahlt; als Orientierung kann man mit typischen Eintrittspreisen im Bereich von rund 10 bis 20 € für größere Kulturinstitutionen rechnen, genaue Angaben sind jedoch tagesaktuell zu recherchieren.

  • Beste Reisezeit

Paris ist ganzjährig ein Reiseziel, und Place de la Concorde spiegelt die Jahreszeiten besonders intensiv wider. Im Frühling, wenn die Bäume entlang der Tuilerien und der Champs-Élysées austreiben, wirkt der Platz hell und freundlich, die Temperaturen bewegen sich meist in einem angenehmen Bereich zwischen 10 und 20 °C. Der Sommer bringt lange Tage mit Abendlicht – ideal, um den Sonnenuntergang hinter dem Obelisken und den Blick auf den Arc de Triomphe zu genießen, allerdings mit deutlich mehr Andrang und oft Temperaturen über 25 °C.

Herbst und Winter wirken atmosphärisch: Im Herbst färbt sich das Laub in den Tuilerien, im Winter sind die Sichtachsen klar und das Licht oft dramatisch. Französische Tourismusverbände empfehlen für Stadtbesichtigungen generell Frühjahr und Herbst als besonders angenehm, weil die Besucherzahlen etwas geringer und die Temperaturen moderat sind.

Für Fotos bietet sich besonders der frühe Morgen an, wenn der Verkehr noch nicht auf dem Höhepunkt ist und das Licht weich einfällt, oder die Blaue Stunde am Abend, wenn die Beleuchtung an Obelisk, Brunnen und den umliegenden Gebäuden eingeschaltet ist.

  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Sicherheit

Sprache: Amtssprache ist Französisch. In touristischen Bereichen wie Place de la Concorde wird meist auch Englisch gesprochen, insbesondere in Hotels, Restaurants und Geschäften in der Umgebung. Deutschkenntnisse sind weniger verbreitet, kommen in großen Hotels oder bei touristisch orientierten Dienstleistungen aber gelegentlich vor. Ein paar französische Grundbegriffe („Bonjour“, „Merci“, „S’il vous plaît“) werden erfahrungsgemäß positiv aufgenommen.

Zahlung: Rund um Place de la Concorde, in Cafés, Restaurants und Geschäften, werden gängige Kreditkarten wie Visa und Mastercard in der Regel akzeptiert. Kontaktloses Bezahlen mit Smartphone (Apple Pay, Google Pay) setzt sich zunehmend durch. Girocard (ehemals EC-Karte) wird je nach Bank als Debitkarte oft ebenfalls akzeptiert, sollte aber nicht als einziges Zahlungsmittel eingeplant werden. Ein kleiner Bargeldbetrag in Euro ist sinnvoll, etwa für kleinere Café-Rechnungen oder Trinkgelder.

Trinkgeld: In französischen Restaurants ist der Service meist im Preis enthalten („service compris“). Ein zusätzliches Trinkgeld von etwa 5 bis 10 % bei Zufriedenheit ist jedoch üblich und wird geschätzt. In Cafés runden viele Gäste den Betrag leicht auf. Für Taxifahrten oder kleine Dienstleistungen genügen in der Regel einige Münzen als Anerkennung.

Sicherheit: Place de la Concorde ist stark frequentiert und wird von Polizei und Sicherheitskräften regelmäßig überwacht. Wie an allen touristischen Orten sollten Reisende aus Deutschland dennoch auf ihre Wertsachen achten, insbesondere im dichten Gedränge an Fußgängerüberwegen oder beim Fotografieren. Taschendiebstahl kommt in touristischen Zentren vor. Wertsachen sollten nah am Körper getragen und Rucksäcke geschlossen gehalten werden.

Verkehr: Der Platz ist von mehrspurigen Fahrbahnen umgeben, die Verkehrsführung wirkt manchmal chaotisch. Offizielle Hinweise der Stadt empfehlen, nur die vorgesehenen Fußgängerüberwege und Ampeln zu nutzen. Wer den Platz fotografiert, sollte stets auf den Verkehr achten und nicht unvermittelt auf die Fahrbahn treten.

  • Einreisebestimmungen und Gesundheitsvorsorge

Frankreich gehört zur Europäischen Union und zum Schengen-Raum. Deutsche Staatsbürger können in der Regel mit gültigem Personalausweis oder Reisepass einreisen. Da sich Vorschriften ändern können, sollten Reisende die aktuellen Einreisebestimmungen beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Für Bürgerinnen und Bürger anderer Staaten gelten teilweise abweichende Regelungen.

Für medizinische Notfälle gilt: Innerhalb der EU können gesetzlich Versicherte in vielen Fällen mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) medizinische Grundversorgung in Anspruch nehmen. Dennoch wird oft empfohlen, eine zusätzliche Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die Rücktransport und Zusatzleistungen abdeckt. Die Temperaturen in Paris sind für Mitteleuropäer gewöhnlich gut verträglich, im Hochsommer sollten Sonnenschutz, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und ggf. eine Kopfbedeckung berücksichtigt werden, gerade bei längeren Spaziergängen über Place de la Concorde und die angrenzenden Boulevards.

Zeitzone: Paris und Frankreich liegen – wie Deutschland – in der Mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ) bzw. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ). Es gibt keine Zeitverschiebung zwischen Deutschland, Österreich, der Schweiz und Paris. Das erleichtert Reiseplanung, Zug- und Flugverbindungen sowie die Orientierung im Tagesrhythmus.

Warum Place de la Concorde auf jede Paris-Reise gehört

Place de la Concorde ist einer jener Orte, an denen Paris seine Identität verdichtet. Reiseführer wie „Merian Paris“ und „National Geographic Deutschland“ heben hervor, dass hier die großen Sichtachsen der Stadt zusammenlaufen: der Blick Richtung Louvre und Tuilerien auf der einen Seite, die Champs-Élysées zum Arc de Triomphe auf der anderen und die Seine mit dem Blick Richtung Eiffelturm in der Nähe. Wer sich in die Mitte des Platzes stellt, kann mit einer Drehung den klassischen Kanon der Pariser Silhouetten erleben.

Für Reisende aus Deutschland ist Place de la Concorde auch eine Art Scharnier zwischen mehreren berühmten Sehenswürdigkeiten, die sich bequem zu Fuß kombinieren lassen. In unmittelbarer Nähe befinden sich:

  • Jardin des Tuileries: Der historische Garten zwischen Louvre und Place de la Concorde lädt zum Flanieren und Pausieren ein. Kunstwerke im Freien, klassische Gartenarchitektur und kleine Cafés machen den Spaziergang abwechslungsreich.
  • Musée de l’Orangerie: Am Rand der Tuilerien, nahe Place de la Concorde, liegt das Museum mit Claude Monets berühmten „Seerosen“-Zyklen. Die Fondation Claude Monet und das französische Kulturministerium verweisen auf die besondere Gestaltung der ovalen Säle, die Besucher förmlich in die Gemälde eintauchen lässt.
  • Champs-Élysées: Die wohl berühmteste Avenue Frankreichs beginnt direkt am Place de la Concorde. Sie führt zum Arc de Triomphe und ist gesäumt von Boutiquen, Restaurants, Kinos und repräsentativen Gebäuden.
  • Seine-Ufer und Pont de la Concorde: Über die nahegelegene Brücke erreicht man das linke Seine-Ufer mit der Assemblée Nationale, Kulturinstitutionen und schönen Flusspromenaden.

Wer Geschichte lebendig erleben möchte, kann eine Stadtführung oder Themenführung mit Schwerpunkt Französisch Revolution buchen, bei der Place de la Concorde als zentraler Schauplatz dient. Seriöse Anbieter und der Pariser Tourismusverband vermitteln entsprechende Touren. Dabei wird erläutert, wo genau die Guillotine stand, wie sich der Platz im Laufe der Jahrhunderte verändert hat und welche Bedeutungswandel sich im Namen widerspiegeln.

Für Fotofans lohnt sich ein Besuch bei unterschiedlichen Lichtstimmungen: Früh am Morgen mit kaum Verkehr, am späten Nachmittag mit warmem Gegenlicht, abends mit leuchtenden Brunnen und dem goldenen Obelisken. Viele Reisende empfinden den Blick von der Terrasse des Jardin des Tuileries Richtung Place de la Concorde als besonders eindrucksvoll, weil sich dort der gesamte Platz mit Obelisk, Brunnen und dahinter aufsteigender Champs-Élysées präsentiert.

Auch wer das moderne Paris erleben möchte, stößt auf Place de la Concorde auf ein Symbol der Gegenwart: Der Platz ist immer wieder Bühnenbild für internationale Sportevents, Großveranstaltungen, Demonstrationen und medienwirksame Aktionen. Dadurch bleibt er ein lebendiger Ort, an dem sich zeigt, wie sehr Paris seine historische Kulisse auch heute noch nutzt.

Place de la Concorde Paris in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Netzwerken gehört Place de la Concorde zu den beliebtesten Motiven für Paris-Reisende – oft als Panorama mit Obelisk und Champs-Élysées, manchmal als Detailaufnahme der Brunnen oder der Hieroglyphen. Wer sich vor dem Besuch inspirieren lassen möchte, findet unter Hashtags wie #placedelaconcorde zahlreiche Fotos, Videos und Erfahrungsberichte.

Häufige Fragen zu Place de la Concorde Paris

Wo liegt Place de la Concorde in Paris genau?

Place de la Concorde befindet sich im 8. Arrondissement von Paris, zwischen dem Jardin des Tuileries und dem Beginn der Champs-Élysées, nahe der Seine. Die U-Bahn-Station „Concorde“ (Linien 1, 8 und 12) liegt direkt am Platz, sodass man ihn aus vielen Stadtteilen schnell erreicht.

Warum ist Place de la Concorde historisch so bedeutend?

Der Platz wurde im 18. Jahrhundert als königlicher Repräsentationsplatz angelegt, war während der Französischen Revolution unter dem Namen „Place de la Révolution“ Schauplatz zahlreicher Hinrichtungen mit der Guillotine – darunter König Ludwig XVI. und Marie-Antoinette – und wurde später in „Place de la Concorde“ umbenannt, um Eintracht und Versöhnung zu symbolisieren. Er steht damit für zentrale Wendepunkte der französischen Geschichte.

Was ist das Besondere am Obelisken auf Place de la Concorde?

Der Obelisk von Luxor in der Mitte des Platzes stammt aus einem altägyptischen Tempel in Luxor und wurde im 19. Jahrhundert als Geschenk Ägyptens nach Paris gebracht. Er ist mit Hieroglyphen verziert, rund 23 m hoch und mit einer vergoldeten Spitze versehen. Zusammen mit den Brunnen und der Platzarchitektur bildet er eines der ikonischsten Bilder von Paris.

Kostet der Besuch von Place de la Concorde Eintritt?

Der Platz selbst ist ein öffentlicher Raum und kann kostenfrei besucht werden. Es gibt keinen Eintritt. Lediglich Museen oder Kulturinstitutionen in der Umgebung, etwa das Hôtel de la Marine oder das Musée de l’Orangerie, erheben je nach Ausstellung und Angebot Eintrittsgebühren, die separat zu entrichten sind.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch von Place de la Concorde?

Ein Besuch lohnt sich ganzjährig. Besonders angenehm sind Frühling und Herbst mit milderen Temperaturen und oft etwas weniger Andrang. Für Fotos empfiehlt sich der frühe Morgen mit wenig Verkehr oder die Blaue Stunde am Abend, wenn Obelisk, Brunnen und umliegende Gebäude stimmungsvoll beleuchtet sind. Im Hochsommer sollte man zu sehr heißen Tageszeiten Schatten und Pausen einplanen.

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