Petra, Jordanien

Petra: Felsenstadt aus rotem Sandstein bei Wadi Musa

Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 09:54 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Petra in Wadi Musa in Jordanien ist die antike Felsenstadt der Nabatäer mit monumentalen Fassaden aus rotem Sandstein – ein Ort voller Reliefs und Gewölbe.

Aquarell-Illustration von Petra in Wadi Musa, Jordanien als Reiseposter
Aquarellillustration des Wahrzeichens Petra in Wadi Musa Jordanien, weiche Farbverläufe und pastelliges Reiseposter-Feeling, Illustration mit AI erstellt.

Petra in Jordanien ist eine antike Felsenstadt bei Wadi Musa, deren monumentale Fassaden direkt aus rotem Sandstein herausgearbeitet wurden und die in der Antike als Hauptstadt des Reiches der Nabatäer diente.Hauptstadt des Reiches der Nabatäer Am 6. Dezember 1985 wurde die Ruinenstätte als archäologische Landschaft in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen und erhielt damit einen besonderen internationalen Schutzstatus.in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen

Petra: Stadt im Fels zwischen Schluchten und Sandsteinwänden

Das Gelände von Petra liegt in einem zerfurchten Bergland zwischen Rotem Meer und Totem Meer, in dem sich Schluchten und Plateaus aus rotem Sandstein abwechseln.zwischen der Roten und der Toten Meer Charakteristisch für die Stadt ist, dass viele ihrer Bauten zur Hälfte frei stehend und zur Hälfte direkt in den anstehenden Fels hineingearbeitet sind, sodass Architektur und natürliche Felswände ineinander übergehen.halb gebaut, halb in den Fels gearbeitet

Zwischen den Bergen verläuft der enge Zugang durch eine Schlucht, die als Siq bezeichnet wird und die Besucher in einem langen, gewundenen Einschnitt durch die Sandsteinfelsen zur inneren Stadt führt.Schlucht Siq Entlang dieses Weges und in den anschließenden Tälern finden sich zahlreiche Fassadengräber, Tempel und weitere Felsarchitekturen, die den Eindruck einer zusammenhängenden Stadtlandschaft aus Stein vermitteln.

Grabfassaden, Tempel und das Schatzhaus Al Khazneh

Ein zentrales Merkmal von Petra sind die monumentalen Grabtempel, deren aufwendig gestaltete Fassaden mit Säulen, Gesimsen und Reliefs direkt aus dem rosafarbenen Sandstein herausgearbeitet sind.verlassene Felsenstadt mit monumentalen Grabtempeln Die Fassaden verbinden Formen der hellenistischen Architektur mit Elementen der lokalen nabatäischen Bautradition und stehen damit für einen Austausch zwischen östlichen und mediterranen Einflüssen.Verschmelzung östlicher Traditionen mit hellenistischer Architektur

Das berühmteste Einzelbauwerk ist das Schatzhaus Al Khazneh, dessen reich gegliederte Fassade mit mehreren Säulenreihen und einem darüberliegenden Gebälk wie ein übergroßes Relief in die Felswand gearbeitet ist.Schatzhaus Al Khazneh im Fels Weiter im Gebiet von Petra liegen Felsgräber wie die Urnengrabfassade, die Palastfassade und der weithin sichtbare Bau, der Deir oder „Kloster“ genannt wird, die jeweils eigene Varianten dieser Steinarchitektur zeigen.Urnengrab, Palastgrab und Deir

Geschichte der nabatäischen Hauptstadt und spätere Nutzung

Petra ist als Raqmu in nabatäischer Tradition überliefert und entwickelte sich im Verlauf des 3. Jahrhunderts v. Chr. aus einem saisonalen Lager der ursprünglich nomadischen Nabatäer zu einer befestigten Siedlung und zur Hauptstadt ihres Reiches.Entwicklung zur Hauptstadt im 3. Jahrhundert v. Chr. Die Lage zwischen Handelswegen, die Weihrauch, Gewürze und andere Waren zwischen Arabien, Ägypten und Syrien-Phönizien transportierten, machte die Stadt zu einem wichtigen Karawanenzentrum in der hellenistischen und später römischen Epoche.Karawanenzentrum zwischen Arabien, Ägypten und Syrien-Phönizien

Unter König Aretas IV., dessen Regierungszeit von 9 v. Chr. bis 40 n. Chr. datiert wird, setzte eine besondere Blütephase ein, in der zahlreiche der bekannten Fassadengräber sowie städtische Großbauten entstanden.Regierungszeit von König Aretas IV. In späteren Jahrhunderten wurden einzelne Bauwerke in Petra in römischer Zeit ergänzt und in der Spätantike und Kreuzfahrerzeit unter anderem zu Kirchen und Burgen umgenutzt, wodurch zusätzliche Schichten von Architektur und Nutzung in die Felsenlandschaft eingetragen wurden.Umnutzung zu Kirchen und Burgen

Petra besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Petra liegt im Süden von Jordanien bei der Stadt Wadi Musa im Gouvernement Ma'an und ist über Straßenverbindungen aus Richtung Amman und Aqaba erreichbar.
  • Das Gelände besteht aus Schluchten, Terrassen und Felsstufen, und Wege führen über naturbelassene Pfade sowie Treppen durch die Sandsteinlandschaft.
  • Im Umfeld der Ruinenstadt liegen weitere archäologische Bereiche und Aussichtspunkte, die sich über die umliegenden Berge und Täler verteilen.
  • Amtssprache ist Arabisch, gezahlt wird in Jordanischen Dinar.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Petra auf Social-Media-Plattformen

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Petra: häufige Fragen

Wo liegt Petra in Jordanien?

Petra liegt im Süden Jordaniens bei Wadi Musa im Gouvernement Ma'an zwischen Rotem Meer und Totem Meer, in einem Bergland aus Sandstein.

Was bietet ein Besuch in Petra?

Ein Besuch in Petra führt durch den Siq in eine Felsenstadt mit Grabfassaden, Tempeln, dem Schatzhaus Al Khazneh und weiteren Bauten, die direkt in den Sandstein gearbeitet sind.

Was kennzeichnet Petra besonders?

Besonders kennzeichnend für Petra ist die Verbindung aus nabatäischer Felsarchitektur, hellenistisch geprägten Fassadenformen und der Lage in einer weitläufigen, rot gefärbten Sandsteinlandschaft.

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