Navy Pier Chicago, Chicago

Navy Pier Chicago: Das legendäre Freizeitdock am Michigansee neu entdecken

20.05.2026 - 06:50:35 | ad-hoc-news.de

Navy Pier Chicago, das berühmte „Navy Pier“ am Ufer des Michigansees, vereint Riesenrad, Kultur und Seebrise. Warum dieses Wahrzeichen Chicagos Reisende aus Deutschland besonders fasziniert.

Navy Pier Chicago, Chicago, Reise
Navy Pier Chicago, Chicago, Reise

Wenn sich am Abend die Lichter der Skyline im Michigansee spiegeln und das Riesenrad von Navy Pier Chicago langsam seine Runden dreht, wird aus dem ehemaligen Frachthafen „Navy Pier“ ein leuchtender Vergnügungsboulevard über dem Wasser. Hier trifft typische Chicago-Architektur auf Seebrise, Straßenmusik und moderne Stadtplanung – ein Ort, an dem sich die Geschichte der „Windy City“ mit ihrem heutigen Lifestyle besonders dicht erleben lässt.

Navy Pier Chicago: Das ikonische Wahrzeichen von Chicago

Navy Pier Chicago gilt als eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und gehört zu den meistbesuchten Attraktionen im Mittleren Westen der USA. Offizielle Tourismusorganisationen wie Choose Chicago, das Fremdenverkehrsamt der Stadt, beschreiben das Pier als „Chicago’s lakefront playground“ – als eine Art Spielplatz am Seeufer mit Unterhaltungsangeboten für alle Altersgruppen. Reiseführer wie das ADAC Reisemagazin und etablierte Verlage betonen, dass kaum eine Chicago-Reise ohne einen Spaziergang über Navy Pier auskommt.

Das rund 1 Kilometer lange Dock ragt vom Ufer des Michigansees aus ins Wasser und bietet einen freien Blick auf die Skyline, den See und die für Chicago typische Mischung aus historischen Backsteingebäuden und modernen Hochhäusern. Anders als klassische Freizeitparks verbindet Navy Pier eine Promenade mit Parks, Kultur, Gastronomie, Fahrgeschäften und Abfahrtsstellen für Boots- und Architektur-Rundfahrten. Für viele Besucher aus Deutschland ist es der Ort, an dem der erste Eindruck der Stadt – Wolkenkratzer, See, Wind – besonders eindrücklich zusammenkommt.

Während der Sommermonate wird Navy Pier abends zur Bühne: Musikveranstaltungen, Lichtinstallationen und Feuerwerke (nach Angaben von Choose Chicago regelmäßig in der warmen Saison) machen das Gelände zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische und Tourist:innen. In den kühleren Monaten rücken Museen, Indoor-Attraktionen und die Ausblicke auf die winterliche Skyline in den Vordergrund.

Geschichte und Bedeutung von Navy Pier

Die Geschichte von Navy Pier beginnt im frühen 20. Jahrhundert. Nach Angaben der offiziellen Betreiberorganisation Navy Pier, Inc. wurde das Pier in den 1910er-Jahren geplant und 1916 als „Municipal Pier No. 2“ eröffnet. Es war Teil eines umfassenden Stadtentwicklungsplans, der auf die Umgestaltung der Uferzone des Michigansees zielte. Der spätere Name „Navy Pier“ geht auf die Nutzung durch die US-Marine (U.S. Navy) während des Ersten Weltkriegs zurück, als das Pier unter anderem zu Ausbildungszwecken diente. Mehrere seriöse Quellen sowie historische Dossiers der Stadt Chicago bestätigen diese Entwicklungsgeschichte.

In den ersten Jahrzehnten diente das Pier vor allem als Frachthafen und Umschlagplatz für Güter, die über die Großen Seen transportiert wurden. Gleichzeitig war es von Beginn an auch für die Öffentlichkeit zugänglich: Veranstaltungen, Messen und Freizeitangebote fanden schon früh auf dem Pier statt. Diese Doppelfunktion aus Hafen- und Vergnügungsort prägte das Areal über Jahrzehnte und erklärt, warum Hafenarchitektur und Freizeitnutzung bis heute so eng miteinander verknüpft sind.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor Navy Pier als Frachthafen zunehmend an Bedeutung. Teile der Anlage wurden zeitweise von der Universität von Illinois genutzt; in den 1970er- und 1980er-Jahren gab es Phasen des Niedergangs, in denen das Pier kaum noch touristische Relevanz hatte. Laut Berichten großer US-Medien und Stadtplanungsstudien entschied die Stadt Chicago schließlich, Navy Pier grundlegend zu sanieren und als Kultur- und Freizeitstandort neu zu beleben.

Der entscheidende Wendepunkt war die umfassende Renovierung in den frühen 1990er-Jahren, nach der Navy Pier 1995 in einer neuen Form wiedereröffnet wurde. Seither hat sich das Areal zu einem der zentralen Touristenziele entwickelt. Die offizielle Tourismusbehörde spricht von mehreren Millionen Besucherinnen und Besuchern pro Jahr; genaue Zahlen schwanken je nach Quelle und Saison, liegen aber regelmäßig im mehrstelligen Millionenbereich. Für Chicago selbst ist Navy Pier damit nicht nur ein Symbol, sondern auch ein bedeutender Wirtschafts- und Imageträger.

Die jüngere Geschichte ist durch weitere Modernisierungen geprägt. In den 2010er-Jahren wurde das Pier schrittweise umgestaltet: Promenaden wurden verbreitert, Grünflächen angelegt, gastronomische und kulturelle Angebote erweitert, und das Riesenrad durch eine moderne, höhere Version ersetzt. Städtebauliche Berichte betonen, dass Navy Pier heute als Modellprojekt gilt, wie ehemalige Hafenflächen in zeitgemäße Freizeitquartiere verwandelt werden können – ähnlich wie in Europa etwa bei der Hamburger HafenCity oder Teilen des Düsseldorfer Medienhafens.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch vereint Navy Pier Chicago historische Elemente aus der Zeit um 1916 mit zeitgenössischer Architektur. Charakteristisch sind die roten Backsteinfassaden, die an Industrie- und Lagerbauten erinnern, sowie die beiden markanten Türme des sogenannten „Grand Ballroom“, der heute für Veranstaltungen genutzt wird. Stadtführungen und Architekturführer heben hervor, dass das Pier trotz zahlreicher Umbauten seine historische Grundstruktur bewahrt hat – anders als viele andere Uferzonen in den USA, die teilweise komplett neu bebaut wurden.

Ein zentrales Wahrzeichen des Piers ist das große Riesenrad, das „Centennial Wheel“. Es wurde Mitte der 2010er-Jahre als moderne Nachfolge eines älteren Riesenrads installiert und ist nach Angaben der Betreiber wetterfest und ganzjährig nutzbar, soweit es die Bedingungen zulassen. Mit geschlossenen Gondeln, die klimatisiert oder beheizt werden können, ist es eher mit modernen europäischen Stadt-Riesenrädern wie dem London Eye vergleichbar als mit klassischen Jahrmarkt-Fahrgeschäften. Offizielle Informationen von Navy Pier betonen, dass das Riesenrad auch bei Wind deutlich stabiler und komfortabler ist als sein Vorgänger – ein wichtiger Punkt in der windreichen Stadt Chicago.

Neben dem Riesenrad gibt es weitere Attraktionen, die häufig in Reiseführern erwähnt werden. Dazu gehören kleinere Fahrgeschäfte, ein Karussell, saisonale Installationen und temporäre Kunstprojekte entlang der Promenade. Im Inneren der Gebäude finden sich Veranstaltungshallen, ein Theater, das für Comedy, Musicals und Shows genutzt wird, sowie gastronomische und kommerzielle Flächen. Die Bandbreite reicht von Fast-Food-Angeboten bis zu Restaurants mit Blick auf den See, die sich in vielen Reiseberichten als beliebte Stopps für einen Drink bei Sonnenuntergang finden.

Kulturell ist besonders das „Chicago Children’s Museum“ hervorzuheben, das am Navy Pier angesiedelt ist. Es richtet sich vor allem an Familien und bietet interaktive Ausstellungen. Hinweise der Museumsbetreiber und der Stadtverwaltung betonen, dass der Fokus auf spielerischem Lernen liegt – Themen wie Naturwissenschaft, Kunst und Stadtgeschichte werden in kindgerechter Form aufgegriffen. Für Reisende aus Deutschland ist wichtig: Die Inhalte sind überwiegend auf Englisch, aber viele Stationen funktionieren visuell und über Ausprobieren, sodass auch Kinder mit geringen Sprachkenntnissen profitieren können.

Auch Kunst im öffentlichen Raum spielt auf dem Pier eine Rolle. Wechselnde Installationen, Lichtkunst und Skulpturen entlang der Promenade machen Navy Pier immer wieder neu erlebbar. Internationale Medien und Designmagazine heben hervor, dass Chicago generell eine starke Tradition im Bereich öffentlicher Kunst hat – man denke an berühmte Werke wie „Cloud Gate“ im Millennium Park – und Navy Pier Teil dieser städtischen Kulturpolitik ist. Saisonale Lichtshows und Projektionen auf Wasser oder Fassaden werden insbesondere in der Sommerzeit eingesetzt, um das Areal atmosphärisch zu inszenieren.

Stadtplanerisch interessant ist auch die Gestaltung des Uferbereichs: Es gibt Sitzstufen und Terrassen, von denen aus man die Skyline betrachten kann, sowie Anlegestellen für Ausflugsschiffe. Viele der beliebten Architektur-Bootstouren auf dem Chicago River und dem Michigansee – die in internationalen Reiseführern häufig ausdrücklich empfohlen werden – starten oder enden am Navy Pier. So wird das Pier zu einem wichtigen Knotenpunkt im touristischen Netzwerk der Stadt.

Navy Pier Chicago besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise

Navy Pier liegt an der Uferlinie des Michigansees östlich der Innenstadt („The Loop“). Von vielen Hotels in der City aus ist es zu Fuß erreichbar, je nach Lage in etwa 15 bis 30 Minuten. Alternativ verbinden mehrere Buslinien den Innenstadtbereich mit dem Pier; die genauen Linien und Fahrpläne können sich ändern und sollten vor Ort oder über die Verkehrsbetreiber geprüft werden. Taxis und Ride-Sharing-Dienste sind in Chicago weit verbreitet und ebenfalls eine gängige Option.

Von Deutschland aus ist Chicago gut per Flug erreichbar. Von großen Airports wie Frankfurt (FRA), München (MUC) oder in wechselndem Umfang auch Berlin (BER) bestehen in der Regel Direktverbindungen oder Verbindungen mit Umstieg zu den Flughäfen Chicago O’Hare (ORD) und Chicago Midway (MDW). Die Flugzeit von Frankfurt nach Chicago liegt bei Nonstop-Flügen meist bei rund 9 bis 10 Stunden, abhängig von Route und Wetter. O’Hare ist einer der größten Flughäfen der USA und bietet gute Anbindungen per Bahn („L-Train“) und Shuttlebus in die Innenstadt; von dort geht es weiter per Taxi, Bus oder zu Fuß bis zum Navy Pier.

Wer innerhalb Nordamerikas unterwegs ist, kann Chicago auch mit Fernzügen von Amtrak oder mit Inlandsflügen erreichen. Für Reisende aus Deutschland empfiehlt es sich, bei der Gesamtplanung ausreichend Zeitpuffer für Einreise, Sicherheitskontrollen und Wege in der Großstadt einzuplanen, insbesondere bei Anschlussflügen.

  • Öffnungszeiten

Die Betreiber von Navy Pier geben an, dass das Gelände grundsätzlich ganzjährig geöffnet ist, die Öffnungszeiten jedoch je nach Saison und Wochentag variieren. In der Regel gelten in den Sommermonaten längere Öffnungszeiten, während in der Nebensaison kürzere Zeiten möglich sind. Einzelne Attraktionen wie das Centennial Wheel, das Chicago Children’s Museum, Restaurants oder Shops haben teilweise eigene Öffnungszeiten.

Da sich Zeiten ändern können – etwa durch Veranstaltungen, Wartungsarbeiten oder besondere Anlässe – sollten Besucher:innen die aktuell gültigen Öffnungszeiten direkt auf der offiziellen Website von Navy Pier Chicago prüfen. Das gilt auch für spezielle Events und Feuerwerkstermine, die oft nur saisonal stattfinden.

  • Eintritt und Kosten

Der Zugang zur Promenade von Navy Pier ist nach Angaben der Betreiber in der Regel kostenlos. Damit ähnelt das Pier in seiner Grundfunktion einer öffentlichen Uferpromenade, wie man sie aus europäischen Städten kennt. Kosten entstehen erst für zusätzliche Angebote wie Fahrten mit dem Riesenrad, andere Fahrgeschäfte, Museumsbesuche, Bootsfahrten oder Gastronomie.

Die Preise für diese kostenpflichtigen Attraktionen können sich ändern und werden von den jeweiligen Betreibern festgelegt. Für das Riesenrad und andere Angebote gibt es häufig Kombinationstickets oder Zeitfenster, deren Konditionen variieren. Für Reisende aus Deutschland empfiehlt es sich, vorab auf den offiziellen Seiten von Navy Pier oder den beteiligten Unternehmen die aktuellen Preise in US-Dollar (USD) zu prüfen. Umgerechnet können Besuchende mit typischen Ausgaben im Bereich von einigen zehn Euro pro Person rechnen, abhängig von Anzahl und Art der Aktivitäten. Wechselkurse schwanken, sodass alle Euro-Angaben nur grobe Orientierungen sein können.

  • Beste Reisezeit und Tageszeit

Chicago hat ein kontinentales Klima mit heißen Sommern und kalten Wintern. Der Michigansee wirkt leicht temperaturausgleichend, verstärkt aber auch den Wind – daher der Spitzname „Windy City“. Für einen Besuch von Navy Pier gelten die späten Frühjahrs- und Sommermonate (ungefähr von Mai bis September) als besonders attraktiv. In dieser Zeit sind die Chancen auf mildes bis warmes Wetter hoch, viele Außenbereiche sind geöffnet, und Veranstaltungen wie Feuerwerke oder Konzerte finden vorzugsweise in diesem Zeitraum statt.

Wer die großen Menschenmengen vermeiden möchte, wählt am besten Wochentage und frühere Tageszeiten. Besonders am Nachmittag und Abend, insbesondere an Wochenenden und Feiertagen, kann es sehr voll werden. Gleichzeitig ist der Abend mit der beleuchteten Skyline und den Lichtern des Riesenrads für viele ein Höhepunkt des Besuchs. Manche Reiseführer empfehlen, den späten Nachmittag zu nutzen: Zunächst bei Tageslicht ankommen, dann den Sonnenuntergang und die nächtliche Beleuchtung erleben – so lässt sich die Atmosphäre des Piers in verschiedenen Lichtstimmungen wahrnehmen.

Im Winter kann es in Chicago sehr kalt werden, mit Temperaturen deutlich unter 0 °C und kräftigem Wind vom See. Navy Pier bleibt grundsätzlich geöffnet, doch nicht alle Außenangebote sind dann gleich intensiv nutzbar. Dafür gibt es in der kalten Jahreszeit oft spezielle Indoor-Veranstaltungen und saisonale Dekorationen, die dem Gelände einen eigenen Reiz geben.

  • Sprache, Zahlung und Trinkgeld

Die Hauptsprache in Chicago ist Englisch. In touristischen Bereichen wie Navy Pier sind viele Mitarbeitende auf internationale Gäste eingestellt; in Hotels, Restaurants und bei Ticketverkäufen kann in der Regel gut auf Englisch kommuniziert werden. Deutsch wird vereinzelt von Mitarbeitenden gesprochen, sollte aber nicht vorausgesetzt werden. Für Gäste aus Deutschland ist es hilfreich, zumindest grundlegende Englischkenntnisse zu haben, um Auskünfte, Hinweisschilder und Sicherheitsinformationen zu verstehen.

Beim Bezahlen sind Kreditkarten in den USA sehr verbreitet. Visa und Mastercard werden an den meisten Kassen akzeptiert, häufig auch American Express. Klassiker wie Girocard (ehemals „EC-Karte“) aus Deutschland werden in den USA dagegen oft nicht akzeptiert. Mobile Payment über Apple Pay oder Google Pay ist insbesondere in größeren Ketten und modernen Kassenumgebungen üblich, kann aber nicht garantiert werden. Es ist sinnvoll, sowohl eine Kreditkarte als auch etwas Bargeld in US-Dollar mitzuführen.

Trinkgeld („Tip“) ist fester Bestandteil der amerikanischen Gastronomiekultur. In Restaurants werden üblicherweise etwa 15 bis 20 Prozent des Rechnungsbetrags als Trinkgeld erwartet, sofern kein Servicezuschlag bereits in der Rechnung enthalten ist. Auch bei Bars, Taxis und einigen Dienstleistungen sind kleinere Trinkgelder üblich. Wer an Imbissständen oder in Selbstbedienungslokalen konsumiert, findet häufig Trinkgeldgläser oder digitale Trinkgeldoptionen; hier sind kleinere Beträge angemessen und freiwilliger, aber dennoch kulturell verankert.

  • Einreisebestimmungen und Sicherheit

Für Reisen aus Deutschland in die USA gelten jeweils aktuelle Einreise- und Visabestimmungen. Deutsche Staatsbürger sollten die gültigen Regelungen rechtzeitig vor Reiseantritt beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de sowie bei den offiziellen Stellen der USA prüfen. In vielen Fällen ist eine elektronische Reisegenehmigung (ESTA) für visumfreies Reisen erforderlich, die vor dem Flug beantragt werden muss. Anforderungen können sich ändern, etwa in Bezug auf Reisedokumente, Gesundheitsnachweise oder Sicherheitsbestimmungen.

Chicago ist eine Großstadt mit typischen Chancen und Herausforderungen. touristisch geprägte Bereiche wie Navy Pier, der Millennium Park oder die zentrale Einkaufszone sind üblicherweise gut frequentiert und überwacht. Wie in allen Metropolen sollten Reisende auf Wertsachen achten, keine größeren Bargeldsummen offen zeigen und insbesondere in den Abendstunden aufmerksam bleiben. Sicherheits- und Verhaltenstipps des Auswärtigen Amts bieten eine gute Orientierung. Eine Auslandskrankenversicherung, die die USA abdeckt, ist wegen der dortigen hohen Gesundheitskosten dringend empfehlenswert.

  • Zeitzone und Zeitverschiebung

Chicago liegt in der Zeitzone „Central Time“. Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt in der Regel minus sieben Stunden. Während der Sommerzeit in Europa und den USA (MESZ und „Daylight Saving Time“) beträgt die Differenz üblicherweise minus sieben Stunden, kann aber in Übergangsphasen durch unterschiedliche Umstellungsdaten abweichen. Für Reiseplanung, Online-Ticketkäufe und Telefonate ist es wichtig, diesen Zeitunterschied zu berücksichtigen.

Warum Navy Pier auf jede Chicago-Reise gehört

Für viele Reisende aus Deutschland ist Navy Pier eine Art komprimierte Visitenkarte Chicagos: Der Blick auf die unverwechselbare Skyline, die weite Wasserfläche des Michigansees, die Mischung aus Architektur, Kultur, Gastronomie und Freizeit – all das lässt sich hier auf kleinem Raum erleben. Anders als in manch europäischer Altstadt gibt es keine Jahrhunderte alten Kathedralen, dafür aber die geballte Geschichte einer modernen Handels- und Industriemetropole, die sich kontinuierlich neu erfindet.

Ein Spaziergang über das Pier bietet unterschiedliche Perspektiven je nach Tageszeit. Morgens ist es vergleichsweise ruhig; Jogger, Spaziergänger und Fotograf:innen nutzen die frische Luft und das weiche Licht. Mittags füllen sich die Restaurants und Food-Stände, und am Nachmittag beginnt der Freizeitbetrieb auf dem Riesenrad und bei den Bootstouren. Abends, wenn die Sonne hinter den Hochhäusern versinkt und die Lichter angehen, entsteht eine Stimmung, die viele Besucher:innen als besonders eindrücklich schildern – eine Mischung aus Großstadtenergie und Urlaubsgefühl am Wasser.

Wer Chicago architektonisch verstehen möchte, kann Navy Pier zudem als Ausgangspunkt für eine der berühmten Architektur-Bootsfahrten nutzen. Diese Touren, die häufig von Fachleuten oder geschulten Guides moderiert werden, erläutern die Entwicklung der Stadt vom Wiederaufbau nach dem großen Brand von 1871 über die Hochhaus-Ära bis hin zu aktuellen Projekten. Zahlreiche internationale Reiseführer empfehlen diese Touren ausdrücklich und nennen sie als Höhepunkt jeder Chicago-Reise. Der Start oder die Kombination mit einem Besuch von Navy Pier macht die Planung für einen kompakten Stadtabend besonders einfach.

Für Familien ist Navy Pier ideal, weil Kinder hier Bewegungsfreiheit und Attraktionen finden, während Erwachsene Aussicht und Kulinarik genießen können. Besonders das Chicago Children’s Museum bietet einen wetterunabhängigen Programmpunkt. Paare nutzen das Areal gerne für einen Abendspaziergang und eine Fahrt im Riesenrad, während Alleinreisende und Freundesgruppen die Mischung aus Streetfood, Bars und Veranstaltungen schätzen.

Die Nähe zu weiteren Sehenswürdigkeiten unterstreicht den Stellenwert des Piers. In fußläufiger Distanz liegen der Millennium Park mit der berühmten Skulptur „Cloud Gate“, das Art Institute of Chicago, eines der renommiertesten Kunstmuseen der USA, sowie Einkaufsstraßen wie die „Magnificent Mile“. So lässt sich Navy Pier problemlos in einen Tagesplan integrieren, der Kultur, Shopping und Stadtspaziergänge verbindet.

Viele Reisefachmedien ordnen Navy Pier als „Must-see“ ein, ohne dass es sich dabei um ein klassisches Museum oder ein einzelnes Bauwerk handeln würde. Vielmehr ist es die Kombination aus Ort, Ausblick und Atmosphäre, die den Reiz ausmacht. Wer Chicago nur kurz besucht, sollte daher zumindest ein bis zwei Stunden für einen Besuch einplanen – wer mehr Zeit mitbringt, kann problemlos einen halben Tag oder einen Abend hier verbringen.

Navy Pier Chicago in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

Navy Pier ist in sozialen Netzwerken stark präsent. Auf Plattformen wie Instagram und TikTok finden sich unzählige Fotos und Videos vom Sonnenuntergang über der Skyline, von Fahrten im Centennial Wheel oder von Feuerwerken über dem Michigansee. Reiseinhalte, die die Kombination aus Stadt und Wasser betonen, erzielen regelmäßig hohe Interaktionsraten, was das Pier zu einem beliebten Motiv für Content-Creator macht.

Häufige Fragen zu Navy Pier Chicago

Wo liegt Navy Pier Chicago genau?

Navy Pier liegt am Ufer des Michigansees östlich der Innenstadt von Chicago, im Bundesstaat Illinois in den USA. Es ragt als rund 1 Kilometer lange Landzunge in den See hinein und ist von vielen Hotels und Sehenswürdigkeiten der City zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

Seit wann gibt es Navy Pier und warum heißt es so?

Das Pier wurde 1916 als „Municipal Pier No. 2“ eröffnet und diente zunächst vor allem als Frachthafen und Veranstaltungsort. Später erhielt es den Namen „Navy Pier“, weil die US-Marine während des Ersten Weltkriegs Teile der Anlage nutzte. Heute ist es ein Freizeit- und Kulturareal mit stark touristischer Ausrichtung.

Kostet der Besuch von Navy Pier Eintritt?

Der Zutritt zur Promenade von Navy Pier ist nach Angaben der Betreiber in der Regel kostenlos. Kosten entstehen erst für einzelne Attraktionen wie das Riesenrad, Museumsbesuche, Fahrgeschäfte oder Bootsfahrten sowie für Speisen und Getränke. Die genauen Preise für diese Angebote sollten vorab oder vor Ort bei den jeweiligen Betreibern geprüft werden.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch von Navy Pier?

Besonders beliebt sind die späten Frühjahrs- und Sommermonate von etwa Mai bis September, wenn das Wetter häufig mild bis warm ist und viele Outdoor-Angebote laufen. Für ruhigere Besuche eignen sich Wochentage und die Vormittagsstunden, während die Abendstunden wegen der beleuchteten Skyline und gelegentlicher Feuerwerke atmosphärisch besonders reizvoll sind.

Wie lange sollte man für Navy Pier einplanen?

Für einen ersten Eindruck reichen ein bis zwei Stunden, etwa für einen Spaziergang, Fotos und einen Drink mit Aussicht. Wer zusätzlich Fahrten mit dem Riesenrad, einen Museumsbesuch oder eine Bootstour einplanen möchte, sollte eher einen halben Tag oder einen Abend einplanen, um das Angebot entspannt nutzen zu können.

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