Naqsh-e Jahan: Isfahans großer Platz der Safawiden
Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 17:30 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Naqsh-e Jahan liegt im Zentrum von Isfahan und zählt zu den großen Stadtplätzen der Safawidenzeit. Das lang gestreckte Rechteck verbindet Moschee, Palast, Basartor und Arkaden zu einem zusammenhängenden Stadtraum.
Naqsh-e Jahan als Rechteck aus Stadt, Hof und Arkaden
Der Platz misst 560 Meter in der Länge und 160 Meter in der Breite. Seine Fläche umfasst damit fast neun Hektar. 560 Meter lang und 160 Meter breit ist der Naqsh-e Jahan ein klar gefasster Freiraum im Stadtzentrum.
Eine zweigeschossige Arkadenfront begleitet die Platzränder. Hinter den Arkaden liegen Läden und Zugänge zu den angrenzenden Anlagen. Die offene Mitte steht den geschlossenen Fassaden gegenüber und macht die rechteckige Grundform aus vielen Blickrichtungen lesbar.
Vier Bauwerke an den Seiten des Platzes
An der Südseite steht die Königsmoschee, die als Imam-Moschee bezeichnet wird. Die Sheikh-Lotfollah-Moschee nimmt die Ostseite ein, während der Ali-Qapu-Palast an der Westseite liegt. Im Norden öffnet sich das Qeysarieh-Tor zum Basar von Isfahan.
So liegen religiöse, höfische und kaufmännische Bauwerke an einem gemeinsamen Platz. Kuppeln, Portale, Minarette, Fassaden und die Arkaden bilden kein einzelnes Gebäude, sondern ein Ensemble aus unterschiedlichen Funktionen.
Safawidische Stadtplanung im 17. Jahrhundert
Naqsh-e Jahan entstand zwischen 1598 und 1629 unter Shah Abbas I. Die Anlage gehört damit in die frühe Phase des 17. Jahrhunderts und in die Epoche der Safawidendynastie. unter Shah Abbas I errichtet verbindet der Platz politische, religiöse und wirtschaftliche Architektur.
Die Bezeichnung Meidan Emam, Esfahan bezeichnet den Platz im UNESCO-Welterbe. Die Aufnahme in die Welterbeliste erfolgte 1979. 1979 in die Welterbeliste aufgenommen ist Naqsh-e Jahan zugleich ein Zeugnis der safawidischen Baukultur in Isfahan.
Der Platz liegt im historischen Zentrum von Isfahan und steht mit dem Basar, den Moscheen und dem Palast in einer räumlichen Beziehung. Der Name Naqsh-e Jahan bedeutet „Abbild der Welt“ und verweist auf die übergreifende Bedeutung des Platzes innerhalb der Stadt.
Naqsh-e Jahan besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Naqsh-e Jahan liegt im Zentrum von Isfahan. Der nördliche Zugang führt durch das Qeysarieh-Tor in den Basar von Isfahan.
- Der Platz ist eine weitläufige, ebene Freifläche mit langen Arkaden an den Rändern. Die Wege zwischen Platzmitte, Moscheen, Palast und Basar führen über große offene Distanzen.
- Amtssprache ist Persisch, gezahlt wird in Iranischen Rial.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Naqsh-e Jahan auf Social-Media-Plattformen
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Naqsh-e Jahan: häufige Fragen
Wo liegt Naqsh-e Jahan?
Naqsh-e Jahan liegt im Zentrum von Isfahan im Iran. Der Platz gehört zum historischen Stadtraum rund um Basar, Moscheen und Ali-Qapu-Palast.
Was bietet ein Besuch?
Zu sehen sind eine große rechteckige Platzfläche, zweigeschossige Arkaden, die Königsmoschee, die Sheikh-Lotfollah-Moschee, der Ali-Qapu-Palast und das Qeysarieh-Tor.
Was kennzeichnet den Platz?
Naqsh-e Jahan entstand zwischen 1598 und 1629 unter Shah Abbas I. Seine Maße von 560 mal 160 Metern und die Aufnahme in die Welterbeliste von 1979 prägen seine Bedeutung.
