Museo de Arte Colonial in Antigua Guatemala öffnet am 11. November
Veröffentlicht am: 07.11.2026 um 16:08 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSZwei Säle zum 90. Geburtstag
- Am 11. November 2026 aktiviert das Museo de Arte Colonial in Antigua Guatemala zwei Säle mit Teilen der Dauersammlung.
- Die Ausstellung San Francisco de Asís umfasst neun Gemälde von Cristóbal de Villalpando und ein Relief.
- Das Gebäude beherbergte von 1768 bis 1777 die Real y Pontificia Universidad de San Carlos de Borromeo.
Das Museo de Arte Colonial in Antigua Guatemala setzt am 11. November 2026 seine schrittweise Wiedereröffnung fort. Zwei Säle mit Werken der Dauersammlung werden an diesem Tag zugänglich, während das Haus zugleich seinen 90. Jahrestag begeht.
Museum öffnet am 11. November zwei neue Säle
Die zweite Phase der Wiedereröffnung sieht die Ausstellung San Francisco de Asís: vida, visiones y legado vor. Sie umfasst neun Gemälde von Cristóbal de Villalpando sowie ein Relief der Klarissen.
Die Werke befinden sich derzeit noch im Palacio Nacional de la Cultura und sollen für die Präsentation nach Antigua Guatemala zurückkehren. Das guatemaltekische Kulturministerium hatte die Öffnung nach Reinigungs-, Instandsetzungs- und Sicherheitsarbeiten angekündigt. Die Ankündigung des Kulturministeriums nennt den 11. November 2026 als Termin für die beiden Säle.
Die erste Stufe hatte am 29. Oktober begonnen. Dort zeigt das Museum die Ausstellung 125 años de fe y devoción tras los pasos de Jesús de la Caída mit Tuniken, Mänteln, Schmuck, Standarten und weiteren Gegenständen der Hermandad de Jesús Nazareno de la Caída. Diese Schau soll bis zum 22. November 2026 zu sehen sein.
Das koloniale Gebäude verbindet Universität und Museum
Das Museum befindet sich in einem Gebäude, das von 1768 bis 1777 die Real y Pontificia Universidad de San Carlos de Borromeo beherbergte. Nach Angaben des guatemaltekischen Kulturerbe-Informationssystems wurde das Museum am 10. November 1936 gegründet und zunächst mit vier Sälen für das Publikum geöffnet.
Der Bau besitzt einen zentralen Innenhof und vier umlaufende Korridore. Mauerwerk, Stuck, gepolsterte Pilaster und geschwungene Bögen prägen die Architektur. Die Sammlung umfasst religiöse Gemälde und Skulpturen aus der kolonialen Epoche, darunter Arbeiten von Tomás de Merlo und Cristóbal de Villalpando. Diese Beschreibung des Kulturerbe-Informationssystems ordnet das Haus der Direktion für Museen und Kulturzentren im Kulturministerium zu.
Die aktuelle Erweiterung verbindet damit den konkreten Besuchstermin mit der Geschichte des Gebäudes. Reisende sehen am 11. November nicht nur zusätzliche Ausstellungsräume, sondern auch den Beginn einer stufenweisen Rückkehr der Sammlung in ihren früheren Standort.
Die Rückkehr der Sammlung erfolgt schrittweise
Nach einem mehrmonatigen Schließungszeitraum hatte das Ministerium im August die Verwaltung des Gebäudes wieder übernommen. Ein Teil der Bestände war zuvor in den Palacio Nacional de la Cultura gebracht worden. Insgesamt sollen mehr als 280 Stücke nach und nach in das Museum zurückkehren.
Die Wiedereröffnung betrifft deshalb zunächst einzelne Räume und nicht die vollständige Sammlung. Das Kulturministerium beschreibt die Rückführung als technischen und geordneten Prozess zum Schutz der Kunstwerke. Die Informationen zu den neuen Sälen nennen neben den Werken von Villalpando auch das Relief der Klarissen.
Antigua Guatemala besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Termin: Am 11. November 2026 werden im Museo de Arte Colonial zwei Säle mit Teilen der Dauersammlung zugänglich.
- Zugang: Die Öffnung ist Teil einer schrittweisen Wiedereröffnung; die vollständige Rückkehr der Sammlung erfolgt nicht auf einmal.
- Lage: Das Museum liegt in Antigua Guatemala und befindet sich in einem früheren Universitätsgebäude mit zentralem Innenhof.
- Einreise: Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
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Antigua Guatemala: häufige Fragen
Was hat sich am Museo de Arte Colonial geändert?
Am 11. November 2026 werden zwei Säle mit Werken der Dauersammlung geöffnet. Die Rückkehr der übrigen Bestände erfolgt schrittweise.
Was ist im Museo de Arte Colonial zu sehen?
Zur Sammlung gehören religiöse Gemälde und Skulpturen aus der kolonialen Epoche. Die neue Ausstellung zeigt neun Gemälde von Cristóbal de Villalpando und ein Relief der Klarissen.
Wo liegt das Museo de Arte Colonial?
Das Museum liegt in Antigua Guatemala in einem früheren Gebäude der Real y Pontificia Universidad de San Carlos de Borromeo. Der Bau besitzt einen zentralen Innenhof und vier Korridore.
