Musee d'Orsay Paris, Reise

Musee d'Orsay Paris: Ikone des Impressionismus neu entdecken

20.05.2026 - 23:12:05 | ad-hoc-news.de

Im Musee d'Orsay Paris, dem berühmten Bahnhofmuseum an der Seine, erleben Besucher aus Deutschland Meisterwerke von Monet bis Van Gogh – und entdecken, warum dieses Haus in Paris, Frankreich, Künstlerwelt und Architekturfans gleichermaßen fasziniert.

Musee d'Orsay Paris, Reise, Kultur
Musee d'Orsay Paris, Reise, Kultur

Die Uhr schlägt die volle Stunde, goldenes Licht fällt durch das riesige Glasdach, und unter Ihnen öffnet sich die monumentale Halle des Musee d'Orsay Paris – ein ehemaliger Bahnhof, der heute zu den magischsten Kunstmuseen der Welt gehört. Das Musee d'Orsay (sinngemäß „Museum von Orsay“) vereint Pariser Belle-Époque-Architektur mit Meisterwerken des Impressionismus und zieht damit jedes Jahr Millionen Besucher aus aller Welt an, darunter sehr viele aus Deutschland.

Musee d'Orsay Paris: Das ikonische Wahrzeichen von Paris

Direkt am linken Seine-Ufer, gegenüber des Louvre und mit Blick auf den Jardin des Tuileries, steht das Musee d'Orsay Paris wie ein steinerner Zug, der nie mehr abfahren wird. Wo einst Züge mit Dampflokomotiven einfuhren, hängen heute Gemälde von Claude Monet, Edgar Degas, Pierre-Auguste Renoir, Paul Cézanne und Vincent van Gogh. Für viele Frankreich-Reisende aus Deutschland ist es der emotionale Höhepunkt einer Paris-Reise.

Die deutsche Ausgabe von „National Geographic“ beschreibt das Haus als „Scharnier zwischen dem Louvre und dem Centre Pompidou“: Hier endet die klassische Kunst des 19. Jahrhunderts und es beginnt die Moderne. Die offizielle Website des Musee d'Orsay und die französische Tourismuszentrale Atout France betonen, dass das Museum weltweit eine der bedeutendsten Sammlungen impressionistischer und postimpressionistischer Kunst besitzt. Besucher erleben daher nicht nur eine Ausstellung, sondern eine dichte Zeitreise durch die Jahre 1848 bis 1914 – also genau jene Zeit, in der auch in Deutschland Industrialisierung, Kaiserreich und Moderne ihren Lauf nahmen.

Gleichzeitig ist das Gebäude selbst ein Kunstwerk. Die ehemalige Gare d'Orsay gilt als Meisterstück der Pariser Belle Époque, jener Epoche um 1900, in der die französische Hauptstadt zum Synonym für Eleganz, technische Innovation und Lebensfreude wurde. Heute ist das Musee d'Orsay eines der wichtigsten Wahrzeichen von Paris und eine kulturelle Pilgerstätte für alle, die Malerei jenseits der strengen klassischen Ordnung erleben möchten.

Geschichte und Bedeutung von Musee d'Orsay

Die Geschichte des Musee d'Orsay beginnt nicht als Museum, sondern als Bahnhof. Zur Weltausstellung 1900 wurde die Gare d'Orsay am linken Seine-Ufer eröffnet. Französische Medien wie „Le Monde“ und „France Culture“ verweisen darauf, dass der Bau damals als erster städtischer Bahnhof mit weitgehend elektrisch betriebenen Zügen galt und als technisches Wunder gefeiert wurde. Der Architekt Victor Laloux entwarf eine lichtdurchflutete Halle mit großen Glasflächen und kunstvollen Fassadendetails – eine Mischung aus Ingenieursleistung und dekorativer Eleganz.

Mit dem Wandel des Eisenbahnverkehrs verlor der Bahnhof jedoch rasch an Bedeutung. Ab den 1930er-Jahren hielten hier kaum noch Fernzüge, und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zeitweise als Postzentrum und sogar als Drehort genutzt. Französische Kulturberichte verweisen etwa auf Filmklassiker, die in der stillgelegten Halle entstanden. In den 1960er-Jahren stand die Gare d'Orsay kurz vor dem Abriss – eine Entwicklung, die an manche Bahnhöfe in deutschen Großstädten erinnert, die erst spät unter Denkmalschutz gestellt wurden.

Es war letztlich der kulturpolitische Wille der französischen Regierung, der das Schicksal wendete. Unter Präsident Valéry Giscard d’Estaing wurde entschieden, den alten Bahnhof in ein Museum zu verwandeln, das die Kunst zwischen dem Louvre (bis Mitte des 19. Jahrhunderts) und der damals modernen Kunst des Centre Pompidou abdecken sollte. Laut offiziellen Informationen des französischen Kulturministeriums und der Museumsverwaltung begann in den späten 1970er-Jahren eine umfassende Umgestaltung: Die Architektengruppe ACT (Renaud Bardon, Pierre Colboc, Jean-Paul Philippon) entwickelte das Konzept, die italienische Architektin Gae Aulenti schuf das Innendesign mit den massiven Ausstellungsblöcken in der zentralen Halle.

1986 wurde das Musee d'Orsay offiziell eröffnet – ein Wendepunkt in der internationalen Museumslandschaft. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ beschreibt die Eröffnung rückblickend als „Meilenstein der Museumsarchitektur“, weil ein industrielles Funktionsgebäude in ein symbolträchtiges Haus für Kunst verwandelt wurde. Seitdem gehört das Museum zu den meistbesuchten Kunsthäusern Europas, mit Besucherzahlen im Millionenbereich pro Jahr, wie sowohl der Jahresbericht des Museums als auch die französische Tourismusbehörde übereinstimmend angeben.

Besonders bedeutsam ist der Sammlungsschwerpunkt: Das Musee d'Orsay konzentriert sich auf die Zeit von 1848 bis 1914 – also vom Revolutionsjahr 1848 bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs. Diese Epoche umfasst nicht nur den Impressionismus, sondern auch Realismus, Symbolismus, Jugendstil und frühe Moderne. Für deutschsprachige Besucher eröffnet sich hier ein Panorama, das zeitlich mit der Epoche von Bismarck, Gründerzeit, Kaiserreich und Jugendstil in Mitteleuropa korrespondiert. Die Werke geben damit indirekt auch Einblicke in die Atmosphäre einer Epoche, die Europa insgesamt geprägt hat.

Im Vergleich zu deutschen Museen wie der Alten Nationalgalerie in Berlin oder der Neuen Pinakothek (bzw. der Pinakothek der Moderne) in München wirkt das Musee d'Orsay wie eine Verdichtung französischer und internationaler Kunstströmungen auf engstem Raum. Kunsthistoriker, auf die etwa das „GEO“-Magazin und die „Süddeutsche Zeitung“ verweisen, betonen immer wieder, dass hier zentrale Ikonen der Moderne zusammengeführt sind, die man sonst nur verstreut in verschiedenen Sammlungen findet.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Wer das Musee d'Orsay Paris betritt, erlebt zunächst die Architektur. Die zentrale Halle erstreckt sich über fast die gesamte Länge des ehemaligen Bahnhofs. Hohe Tonnengewölbe aus Glas, sichtbare Stahlkonstruktionen und die großen, runden Uhren an der Fassade und zur Seine hin verleihen dem Raum eine fast sakrale Atmosphäre. Die Deutsche Welle spricht in einem Beitrag von einem „Kathedralraum der Moderne“ – eine Formulierung, die den Eindruck vieler Besucher treffend beschreibt.

Gleichzeitig ist die Gestaltung bewusst auf den musealen Gebrauch abgestimmt. Gae Aulenti ließ massive, helle Steinblöcke in die Bahnhofshalle einbauen, die als Ausstellungswände, Podeste und Ebenen dienen. Dadurch entstand eine Art Stadtlandschaft im Inneren, mit klaren Sichtachsen und zugleich intimeren Nischen. Die Kombination aus historischem Eisenbahnrahmen und moderner Ausstellungsarchitektur hat dem Musee d'Orsay zahlreiche Architekturpreise und Anerkennung in Fachkreisen eingebracht, wie sowohl internationale Fachzeitschriften als auch die offizielle Museumsdokumentation hervorheben.

Das Herz des Hauses bilden jedoch die Sammlungen. Nach Angaben der Museumsverwaltung, die mit unabhängigen kunsthistorischen Publikationen übereinstimmen, beherbergt das Musee d'Orsay eine der größten Sammlungen impressionistischer und postimpressionistischer Gemälde weltweit. Zu den berühmtesten Werken zählen unter anderem:

  • Claude Monets Seerosen- und Gartenbilder sowie Stadtansichten, die den Übergang zur Abstraktion vorwegnehmen,
  • Edgar Degas' Tänzerinnen und Pferderennen, die Bewegung und Momentaufnahme in den Mittelpunkt stellen,
  • Pierre-Auguste Renoirs lichtdurchflutete Szenen des Pariser Freizeitlebens, etwa Tanz- und Cafébilder,
  • Vincent van Goghs Selbstporträts und Landschaften, darunter ikonische Arbeiten mit wirbelndem Pinselstrich und intensiver Farbigkeit,
  • Werke von Paul Gauguin aus seiner Bretagne- und Tahiti-Zeit, die mit kräftigen Flächenfarben und exotischen Motiven experimentieren,
  • Gemälde von Paul Cézanne, die durch ihre reduzierte Formensprache direkt in die kubistische Moderne weisen.

Die deutsche Ausgabe von „GEO“ und der „ADAC Reiseführer Paris“ weisen darauf hin, dass viele Besucher sich zunächst auf diese „Superstars“ konzentrieren. Doch das Musee d'Orsay bietet weit mehr: großformatige historische Gemälde, Skulpturen von Auguste Rodin und anderen, dekorative Kunst des Jugendstil (Art nouveau), Möbel, Schmuck und Modelle, die den Zeitgeist der Jahrhundertwende illustrieren.

Ein besonderes Highlight für viele Besucher ist der Blick durch die große Bahnhofsuhr im oberen Geschoss in Richtung Seine und Sacré-Cœur. Hinter dem Uhrenglas öffnet sich ein spektakulärer Panorama-Blick über Paris – ein Motiv, das in sozialen Medien ikonisch geworden ist. Diese Verbindung von Bildmotiv und realem Ausblick verstärkt den Eindruck, mitten in einem lebendigen Kunstwerk zu stehen.

Auch für deutsche Besucher ist der Wiedererkennungswert hoch. Viele Gemälde aus Schulbüchern, Postern und Kalendern hängen hier im Original. So werden Kunstwerke, die man aus Reproduktionen kennt, plötzlich zu physischen Objekten, bei denen Pinselstrich, Rahmen und Material sichtbar werden. Kunsthistoriker betonen, dass diese unmittelbare Begegnung einen ganz anderen Eindruck hinterlässt als jede Abbildung – ein Aspekt, den etwa der „Spiegel“ in Reiseberichten hervorhebt.

Neben der Dauerausstellung spielt auch das Ausstellungsprogramm eine wichtige Rolle. Das Musee d'Orsay organisiert regelmäßig große Sonderausstellungen, die Themen wie einzelne Künstler, Stilrichtungen oder kulturhistorische Konstellationen beleuchten. Französische und deutsche Qualitätsmedien berichten immer wieder über diese Schauen, die im internationalen Kunstbetrieb als Referenz gelten. Reisende aus Deutschland, die eine bestimmte Ausstellung sehen möchten, sollten den offiziellen Veranstaltungskalender des Museums vorab online prüfen.

Musee d'Orsay Paris besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

Für Besucher aus Deutschland ist das Musee d'Orsay relativ unkompliziert zu erreichen. Paris ist von vielen deutschen Städten aus gut angebunden, und das Museum liegt zentral im 7. Arrondissement direkt an der Seine.

  • Lage und Anreise
    Das Musee d'Orsay befindet sich am Quai Anatole France, auf der Höhe der Brücke Pont Royal, gegenüber des Jardin des Tuileries. Die nächste RER-Station ist „Musée d'Orsay“ (Linie C). Mehrere Buslinien halten in der Nähe, und auch der Fußweg von zentralen Punkten wie dem Louvre oder der Place de la Concorde ist kurz.
    Aus Deutschland ist Paris auf verschiedenen Wegen erreichbar:
    - Mit dem Zug: Von Frankfurt am Main, Stuttgart, Köln oder München verkehren direkte oder einfach umsteigefreie ICE- und TGV-Verbindungen nach Paris-Est oder Paris Gare de l'Est bzw. Gare de Lyon. Die Fahrzeiten liegen je nach Startbahnhof etwa zwischen 3 und 6 Stunden. Von den Bahnhöfen ist das Musee d'Orsay per Metro, RER oder Taxi erreichbar.
    - Mit dem Flugzeug: Von Flughäfen wie Frankfurt (FRA), München (MUC), Berlin (BER), Düsseldorf (DUS) oder Hamburg (HAM) gibt es regelmäßige Flüge zu den Pariser Flughäfen Charles de Gaulle (CDG) und Orly (ORY). Die reine Flugzeit liegt oft bei rund 1 bis 1,5 Stunden. Vom Flughafen aus gelangt man mit RER, Bussen, Taxis oder Shuttle-Diensten ins Stadtzentrum. Von dort sind es nur wenige Metro- oder RER-Stationen bis zum Museum.
    - Mit dem Auto: Paris ist über das französische Autobahnnetz erreichbar. Auf Autobahnen in Frankreich fällt in der Regel Maut an. Innerhalb der Stadt ist der Verkehr intensiv, Parkplätze sind begrenzt, sodass für einen Museumsbesuch eher die Anreise per Bahn oder Flugzeug mit öffentlichem Nahverkehr empfohlen wird.
  • Öffnungszeiten
    Das Musee d'Orsay hat an den meisten Tagen der Woche tagsüber geöffnet und bietet an bestimmten Tagen abends verlängerte Öffnungszeiten (sogenannte „Nocturnes“). Da sich Öffnungszeiten und Schließtage ändern können – etwa an Feiertagen oder wegen Sonderveranstaltungen –, weist die Museumsverwaltung auf ihrer offiziellen Website ausdrücklich darauf hin, die aktuellen Zeiten vor dem Besuch zu prüfen. Reisende sollten sich daher direkt beim Musee d'Orsay Paris informieren, um Enttäuschungen zu vermeiden.
  • Eintritt
    Es wird ein regulärer Eintrittspreis erhoben, für bestimmte Personengruppen (unter anderem Jugendliche und junge Erwachsene aus EU-Staaten) gelten zum Teil Ermäßigungen oder freier Eintritt. Die genauen Tarife und mögliche Kombi-Tickets ändern sich jedoch regelmäßig. Die französische Tourismuszentrale und das Museum selbst empfehlen, sich direkt auf der offiziellen Website über aktuelle Eintrittspreise, Online-Tickets und Zeitfensterreservierungen zu informieren. Vor allem in der Hochsaison kann eine Online-Reservierung Wartezeiten deutlich verkürzen.
  • Beste Reisezeit und Besuchszeit
    Paris ist ganzjährig ein Reiseziel. Nach Erfahrungsberichten in großen deutschen Reisemagazinen und Angaben der Tourismusbehörden sind Frühling (April bis Juni) und Herbst (September bis Oktober) besonders beliebt, weil das Klima mild ist und das Stadtbild besonders stimmungsvoll wirkt. In diesen Zeiten kann es allerdings in Museen wie dem Musee d'Orsay besonders voll werden. Wer Gedränge meiden möchte, sollte nach Möglichkeit Wochentage außerhalb der französischen Schulferien wählen und möglichst früh am Morgen oder zu Randzeiten kommen. Auch Abendöffnungen an bestimmten Tagen sind oft etwas ruhiger. Im Hochsommer kann es, trotz Klimatisierung, bei großem Besucherandrang gefühlt wärmer und lauter werden.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Regeln
    In Paris wird Französisch gesprochen, aber in einem international ausgerichteten Haus wie dem Musee d'Orsay kommt man mit Englisch meist gut zurecht. Beschilderungen sind in der Regel auf Französisch und teilweise auf Englisch; Audioguides und Informationsmaterial sind oft in mehreren Sprachen erhältlich. Deutschsprachige Angebote wechseln, daher lohnt sich ein Blick auf die Website.
    Beim Bezahlen werden in Frankreich gängige Kreditkarten und Debitkarten weit verbreitet akzeptiert, auch kontaktloses Bezahlen per Smartphone ist üblich. Bargeld (Euro) ist dennoch sinnvoll, etwa für kleinere Ausgaben. Für deutsche Girocards, die nicht als internationale Debitkarte funktionieren, kann es Einschränkungen geben, daher ist eine zusätzliche Kredit- oder Debitkarte empfehlenswert.
    Trinkgeld („pourboire“) ist in Frankreich nicht so streng geregelt wie anderswo, in Restaurants ist der Service im Preis meist enthalten, kleine Aufrundungen sind dennoch üblich. Im Museum selbst ist Trinkgeld hauptsächlich für Zusatzleistungen wie Garderobe oder Café-Besuche relevant und bleibt freiwillig.
    Fotografieren ist in vielen Bereichen des Museums für den privaten Gebrauch erlaubt, jedoch meist ohne Blitz. Für Sonderausstellungen oder bestimmte Werke können strengere Regeln gelten; entsprechende Hinweise vor Ort sollten unbedingt beachtet werden. Rucksäcke und größere Taschen müssen oft in der Garderobe oder in Schließfächern abgegeben werden. Aus Sicherheitsgründen kann es zu Taschenkontrollen am Eingang kommen.
  • Einreisebestimmungen und Zeitzone
    Frankreich gehört zur Europäischen Union und zum Schengen-Raum. Für deutsche Staatsbürger genügt zur Einreise in der Regel ein gültiger Personalausweis oder Reisepass. Da sich Vorschriften ändern können, sollten Reisende die aktuellen Einreisebestimmungen und Sicherheitshinweise vor ihrer Reise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Für Bürgerinnen und Bürger aus Österreich und der Schweiz gelten jeweils nationale Regelungen, die bei den entsprechenden Behörden abrufbar sind.
    Paris liegt in derselben Zeitzone wie Deutschland (Mitteleuropäische Zeit, MEZ, beziehungsweise Mitteleuropäische Sommerzeit, MESZ). Es gibt daher keine Zeitverschiebung, was Planung und Jetlag-Fragen erleichtert. Für medizinische Versorgung können innerhalb der EU in vielen Fällen die Europäische Krankenversicherungskarte und eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung sinnvoll sein.

Warum Musee d'Orsay auf jede Paris-Reise gehört

Aus deutscher Perspektive verbindet das Musee d'Orsay Paris mehrere Ebenen, die eine Städtereise besonders lohnend machen. Zum einen ist es ein Ort der großen Kunst: Hier hängen Werke, die die Wahrnehmung von Farbe, Licht und Bewegung revolutioniert haben. Wer in der Schule vom Impressionismus gehört oder im Kunstunterricht Reproduktionen gesehen hat, erlebt im Musee d'Orsay die Originale unter idealen Lichtbedingungen. Die Wirkung der Farben, die Struktur der Pinselstriche und die Größe der Leinwände entfalten ihren vollen Effekt.

Zum anderen erzählt das Museum von einer Epoche, in der Paris zum „Labor der Moderne“ wurde. Die industrielle Entwicklung, das Aufkommen der Fotografie, neue Freizeitformen, das Leben in den Boulevards und Cafés – all das spiegelt sich in den Bildern. Für Reisende aus Deutschland, wo Städte wie Berlin, Hamburg oder München zur gleichen Zeit eine ganz eigene Modernisierung durchliefen, bietet das Musee d'Orsay einen faszinierenden Vergleich. Man erkennt, wie ähnlich und doch wie unterschiedlich sich Lebenswelten in Europa entwickelten.

Nicht zuletzt ist das Gebäude selbst ein Erlebnis. Wer deutsche Bahnhöfe der Gründerzeit kennt – etwa Leipzig Hauptbahnhof oder Frankfurt (Main) Hbf – wird die Idee nachvollziehen können, alte Verkehrsbauten als Stadttempel zu begreifen. Doch die Umwandlung der Pariser Gare d'Orsay in ein Museum geht noch einen Schritt weiter: Hier wird der Verkehrsbau selbst zum Exponat, die Uhren, Hallen und Brücken werden zur Kulisse einer Kunstinszenierung. Dieser Dialog zwischen Architektur und Kunst ist einer der Gründe, warum viele Besucher nach dem ersten Besuch unbedingt wiederkommen möchten.

Rund um das Museum bieten sich zudem zahlreiche Kombinationen an: Ein Spaziergang entlang der Seine, ein Besuch des Louvre auf der anderen Seite des Flusses oder ein Abstecher in das nahegelegene Künstlerviertel Saint-Germain-des-Prés. Wer mit Kindern unterwegs ist, kann einen Museumsbesuch gut mit einem Aufenthalt in den Tuilerien-Gärten verbinden, wo Spielplätze und freie Flächen für Bewegung sorgen.

Für Thementouren ist das Musee d'Orsay ebenfalls ein idealer Ausgangspunkt. Kunstinteressierte können von hier aus zu einem Rundgang durch die Pariser Moderne aufbrechen – etwa weiter ins Musée de l'Orangerie mit Monets Seerosen-Panoramen oder ins Centre Pompidou mit seiner Sammlung zeitgenössischer Kunst. Deutsche Reiseverlage wie Merian oder Marco Polo empfehlen, mehr als einen Tag für Kunstmuseen einzuplanen, wenn man wirklich in die Materie eintauchen möchte.

Musee d'Orsay Paris in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

Das Musee d'Orsay gehört zu den am häufigsten in sozialen Medien geteilten Museen in Paris. Besonders beliebt sind Motive wie die große Bahnhofsuhr mit Blick über die Stadt, Details aus Van-Gogh-Gemälden oder die weite Perspektive über die zentrale Halle. Reels und Kurzvideos zeigen häufig den Übergang vom hektischen Pariser Straßenleben in die ruhige, lichtdurchflutete Museumswelt – ein Kontrast, der auch viele deutsche Reisende anspricht, die ihre Eindrücke online teilen.

Häufige Fragen zu Musee d'Orsay Paris

Wo liegt das Musee d'Orsay in Paris genau?

Das Musee d'Orsay befindet sich am linken Seine-Ufer im 7. Arrondissement von Paris, direkt gegenüber des Jardin des Tuileries und in fußläufiger Nähe zum Louvre. Die RER-Station „Musée d'Orsay“ (Linie C) liegt unmittelbar beim Museum, mehrere Buslinien halten in der Umgebung.

Warum ist das Musee d'Orsay so berühmt?

Das Musee d'Orsay Paris ist vor allem wegen seiner einzigartigen Sammlung berühmt, die Kunst von etwa 1848 bis 1914 umfasst und besonders stark im Bereich Impressionismus und Postimpressionismus ist. Zusätzlich macht die ungewöhnliche Architektur – ein ehemaliger Bahnhof der Belle Époque – das Museum zu einer Ikone unter den Kunsthäusern weltweit.

Wie viel Zeit sollte man für den Besuch einplanen?

Wer die wichtigsten Highlights sehen möchte, sollte mindestens zwei bis drei Stunden einplanen. Kunstinteressierte, die auch Sonderausstellungen und weniger bekannte Bereiche besuchen möchten, verbringen leicht einen halben Tag im Museum. Da das Angebot sehr dicht ist, empfehlen viele Reiseführer, sich vorab Schwerpunkte zu setzen.

Benötigt man für das Musee d'Orsay Paris ein Online-Ticket?

Es ist nicht zwingend vorgeschrieben, jedoch wird insbesondere in der Hauptsaison und an Wochenenden oft empfohlen, ein zeitgebundenes Online-Ticket zu reservieren. So lassen sich lange Wartezeiten am Eingang reduzieren. Die jeweils aktuellen Regelungen und verfügbaren Zeitfenster informiert die offizielle Website des Museums.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch aus Deutschland?

Für einen entspannten Besuch bieten sich Wochentage außerhalb der französischen Ferien an, idealerweise vormittags direkt zur Öffnung oder zu späteren Randzeiten, etwa an einem Abend mit verlängerten Öffnungszeiten. Jahreszeitlich gelten Frühling und Herbst als besonders angenehm, da das Klima mild ist und sich ein Museumsbesuch gut mit Spaziergängen entlang der Seine kombinieren lässt.

Mehr zu Musee d'Orsay Paris auf AD HOC NEWS

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
de | unterhaltung | 69385333 |