Murchison-Falls-Nationalpark, Reise

Murchison-Falls-Nationalpark: Ugandas gewaltige Nil-Fälle hautnah erleben

24.05.2026 - 03:45:42 | ad-hoc-news.de

Im Murchison-Falls-Nationalpark nahe Masindi in Uganda zwängt sich der Nil durch eine enge Felsschlucht. Warum dieser Park Reisende aus Deutschland besonders fasziniert, zeigt dieser Guide.

Murchison-Falls-Nationalpark, Reise, Uganda
Murchison-Falls-Nationalpark, Reise, Uganda

Der erste Donner ist schon zu hören, lange bevor man den Fluss sieht: Im Murchison-Falls-Nationalpark („Murchison Falls National Park“, sinngemäß „Nationalpark der Murchison-Fälle“) stürzt der Nil durch eine nur wenige Meter breite Felsschlucht in die Tiefe. Wer hier, nahe der Stadt Masindi im Nordwesten Ugandas, am Rand der Klippen steht oder mit dem Boot unterhalb der Fälle anlegt, erlebt eines der dramatischsten Naturschauspiele Ostafrikas.

Murchison-Falls-Nationalpark: Das ikonische Wahrzeichen von Masindi

Der Murchison-Falls-Nationalpark ist das älteste und flächenmäßig größte Schutzgebiet Ugandas. Er liegt westlich von Masindi und umfasst eine abwechslungsreiche Savannen- und Flusslandschaft entlang des Viktoria-Nils, der hier auf seinem Weg vom Victoriasee in Richtung Albertsee eine Felsstufe überwindet. Im Zentrum des Parks steht der berühmte Wasserfall, bei dem sich der Nil durch eine extrem schmale Gesteinslücke zwängt und mehrere Dutzend Meter in die Tiefe schießt. Offizielle Informationen der Uganda Wildlife Authority (UWA), der staatlichen Schutzgebietsverwaltung, betonen die außergewöhnliche Kombination aus Wasserfall, Großwild und Vogelreichtum.

Für Reisende aus Deutschland gilt der Murchison-Falls-Nationalpark als eine Alternative oder Ergänzung zu bekannteren Safarizielen in Kenia und Tansania. Fachmedien wie das „GEO Saison“-Magazin und deutschsprachige Afrika-Reiseführer beschreiben den Park als weniger überlaufen als die großen Namen der Serengeti oder des Kruger-Nationalparks, aber landschaftlich ebenso eindrucksvoll. Die Tierwelt reicht von Elefanten, Giraffen und Antilopen bis hin zu Löwen und Leoparden, während sich im Nil Flusspferde und Krokodile tummeln. Die Kombination aus klassischer Safari, Flussfahrt und Besuch der Fälle macht den Park besonders vielfältig.

Auch für Uganda selbst hat der Murchison-Falls-Nationalpark große symbolische Bedeutung. Laut der Uganda Tourism Board und offiziellen Tourismusseiten wird er international als eines der wichtigsten Aushängeschilder des Landes beworben. Viele Rundreisen, die von Uganda-Reiseveranstaltern in Deutschland angeboten werden, führen entweder von der Hauptstadt Kampala oder vom Gorilla-Trekking im Süden über Masindi in diese Region. Damit ist der Park ein Schlüsselmosaikstein im aufstrebenden Naturtourismus Ostafrikas.

Geschichte und Bedeutung von Murchison Falls National Park

Die Geschichte des heutigen Murchison-Falls-Nationalparks ist eng mit der kolonialen Erkundung Ostafrikas verknüpft. Im 19. Jahrhundert erreichten europäische Forschungsreisende auf der Suche nach den Quellen des Nils diese Region. Zu den bekanntesten gehört der britische Entdecker Samuel White Baker, der den Wasserfall in den 1860er-Jahren im Kontext der Nilforschung beschrieb. Er benannte die Fälle nach dem damaligen Präsidenten der britischen Royal Geographical Society, Roderick Murchison. Diese Benennung ist in britischen und ugandischen historischen Darstellungen dokumentiert.

Als Schutzgebiet existiert das Areal seit dem frühen 20. Jahrhundert, als die britische Kolonialverwaltung erste Schritte zur Regulierung der Jagd unternahm. In mehreren historischen Rückblicken, unter anderem in Publikationen der Uganda Wildlife Authority und in Artikeln über die Geschichte des ugandischen Naturschutzes, wird der Murchison-Falls-Nationalpark als das älteste formale Schutzgebiet des Landes hervorgehoben. Er durchlief die Transformation von einem Jagdreservat zu einem Nationalpark mit strengeren Schutzbestimmungen, was im Kontext der damaligen Naturschutzbewegung im britischen Empire stand.

Die politische Geschichte Ugandas hinterließ deutliche Spuren im Nationalpark. Während der Diktatur von Idi Amin in den 1970er-Jahren sowie in den folgenden Jahren politischer Instabilität kam es zu massiver Wilderei. Seriöse Natur- und Reisepublikationen, etwa National Geographic (international) und Fachbeiträge in deutschen Medien, schildern, dass insbesondere Elefanten-, Nashorn- und Großwildbestände drastisch einbrachen. Ranger-Strukturen und Infrastruktur wurden teilweise zerstört oder vernachlässigt. Das Bild, das Reisende damals vorfanden, unterschied sich stark vom heutigen Zustand.

Seit den 1990er-Jahren investieren der ugandische Staat und internationale Partner wieder stärkter in den Schutz des Murchison-Falls-Nationalparks. Die Uganda Wildlife Authority berichtet über Programme zur Bekämpfung der Wilderei, zur Wiederherstellung von Wildtierkorridoren und zur Unterstützung lokaler Gemeinden. Reiseberichte renommierter Medien wie der BBC oder der Deutschen Welle verweisen darauf, dass sich die Bestände vieler Tierarten inzwischen erholt haben und der Park als relativ stabil und für Touristen zugänglich gilt. Dennoch bleibt der Schutz der Arten und Lebensräume eine dauerhafte Aufgabe, auch angesichts wachsender Bevölkerungszahlen und wirtschaftlicher Interessen.

Kulturell ist der Park zudem in die Lebenswelt verschiedener ethnischer Gruppen eingebettet, die in den angrenzenden Regionen leben. Ethnografische Darstellungen betonen, dass Flüsse, Wasserfälle und bestimmte Tiere in lokalen mündlichen Traditionen eine Rolle spielen. Konkrete, für alle Gruppen einheitliche Legenden sind allerdings schwer verallgemeinerbar und werden in seriösen Quellen eher zurückhaltend beschrieben. Sicher ist jedoch: Der Nil mit seinen Fällen gilt als spirituell bedeutend, und einige Gemeinden haben Rituale und Vorstellungen entwickelt, die den Fluss als Lebensspender und Grenze zwischen Welten begreifen.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Anders als ein historisches Bauwerk zeichnet sich der Murchison-Falls-Nationalpark nicht durch Architektur im klassischen Sinne aus, sondern durch die „Architektur der Landschaft“. Der wichtigste „Baukörper“ ist der Nil selbst, der sich hier in einer dramatischen Konstellation präsentiert: Oberhalb der Fälle verbreitert sich der Fluss, bevor er sich in eine Felsspalte zwängt, die nur wenige Meter breit ist. Offizielle Beschreibungen der Uganda Wildlife Authority und naturkundliche Studien betonen, wie ungewöhnlich es ist, dass ein so großer Fluss an einer so engen Stelle kanalisiert wird. Das hervorströmende Wasser erzeugt einen nahezu permanenten Sprühnebel, der bei Sonnenschein Regenbögen entstehen lässt.

Unterhalb der Fälle beruhigt sich der Nil wieder und bildet einen breiten, ruhigeren Abschnitt, der für Bootssafaris genutzt wird. Flusspferde liegen im Wasser, Krokodile sonnen sich am Ufer, und an den Sandbänken sammeln sich Vögel in großer Zahl. Ornithologen heben in Fachartikeln die Bedeutung des Parks als Brut- und Rastgebiet für zahlreiche Arten hervor. Zu den besonders gefragten Sichtungen gehören afrikanische Fischadler und verschiedene Reiher- und Storcharten. Ein ornithologischer Höhepunkt ist der seltene Schuhschnabel (Shoebill), der in Feuchtgebieten am Albertsee und in angrenzenden Arealen gesucht wird. Der Schuhschnabel wird in spezialisierten Vogelbeobachterkreisen als eine der „Traumarten“ Afrikas beschrieben.

Die Savannen- und Buschlandschaft des nördlichen Parkteils erinnert entfernt an ostafrikanische Ikonen wie die Serengeti, ist aber kleinteiliger strukturiert. Dazwischen liegen inselartige Waldflächen und Galeriewälder entlang kleinerer Gewässer. Reiseführer für Uganda, etwa aus renommierten deutschsprachigen Verlagen, beschreiben, dass hier insbesondere Rothschild-Giraffen, Uganda-Kobs (eine Antilopenart), Büffel und Elefanten gut zu beobachten sind. Löwen sind mit Geduld und ortskundigen Guides ebenfalls häufig aufzuspüren, während Leoparden eher mit Glück gesehen werden.

Kunst im engeren Sinne spielt vor Ort eine untergeordnete Rolle, doch die Fälle sind ein beliebtes Motiv ugandischer Maler und Fotografen. Auf Tourismusmessen in Deutschland werden immer wieder großformatige Fotos der Murchison-Fälle als visuelle Ikonen für Uganda verwendet. Der Park fungiert damit als „Markenbild“ für das Land. Die Uganda Tourism Board nutzt die Fälle prominent in ihrer internationalen Bildsprache, wie aus offiziellen Marketingunterlagen hervorgeht.

Auch die touristische Infrastruktur ist im Vergleich zu manchen Nachbarländern bewusst zurückhaltend gestaltet. Es gibt Lodges unterschiedlicher Kategorien, von einfachen Tented Camps bis zu komfortableren Anlagen mit Blick auf den Nil. Seriöse Reiseberichte betonen, dass die Zahl der Unterkünfte im Verhältnis zur Parkgröße moderat ist, was zu einem insgesamt weniger überlaufenen Erlebnis beiträgt. Gleichzeitig ist für Besucher wichtig zu wissen, dass Distanz und Fahrzeiten im Park aufgrund der unbefestigten Pisten nicht unterschätzt werden sollten.

Murchison-Falls-Nationalpark besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Der Murchison-Falls-Nationalpark liegt im Nordwesten Ugandas, westlich der Stadt Masindi und nördlich des Victoriasees. Aus deutscher Perspektive erfolgt die Anreise in der Regel per Flug nach Entebbe International Airport nahe der Hauptstadt Kampala. Große europäische Airlines und regionale Carrier verbinden Entebbe über Drehkreuze wie Brüssel, Amsterdam, Istanbul oder Doha mit Deutschland; von Frankfurt, München, Berlin und anderen Flughäfen sind meist ein bis zwei Umstiege nötig. Die reine Flugzeit ohne Umstiege liegt grob im Bereich von 9 bis 11 Stunden, die Gesamtreisezeit hängt von den Anschlussverbindungen ab.
  • Von Entebbe oder Kampala aus führt der Weg über die Straße nach Masindi und weiter zum Park. Je nach Route, Straßenverhältnissen und gewähltem Gate sind Fahrzeiten von etwa 5 bis 7 Stunden realistisch. Viele Reisende schließen sich organisierten Safaris an, bei denen Transfers, Unterkunft und Parkeintritt gebündelt sind. Alternativ gibt es Inlandsflüge zu kleineren Landepisten nahe des Parks, die von ugandischen Fluggesellschaften angeboten werden; hier variieren Verfügbarkeit und Flugplan, weshalb aktuelle Informationen über Reiseveranstalter oder direkt bei den Anbietern einzuholen sind.
  • Öffnungszeiten
    Nationalparks in Uganda, darunter der Murchison-Falls-Nationalpark, sind in der Regel ganzjährig zugänglich. Die Tore öffnen meist am frühen Morgen und schließen am Abend, um nächtliche Fahrten im Park zu vermeiden. Konkrete Uhrzeiten können je nach Gate, Saison und Verwaltungspraxis variieren. Daher empfiehlt die Uganda Wildlife Authority, Öffnungszeiten und eventuelle kurzfristige Änderungen direkt über offizielle Kanäle oder registrierte Reiseveranstalter zu prüfen. Für Bootstouren zu den Fällen und Game Drives gelten zusätzlich feste Startzeiten, die vorab reserviert werden sollten.
  • Eintritt
    Die Uganda Wildlife Authority erhebt Parkgebühren, die nach Herkunft (Einheimische, regionale Besucher, internationale Touristen) und nach Art der Aktivität (Parkeintritt, Bootstour, besondere Aktivitäten) gestaffelt sind. Offizielle Tarife werden regelmäßig angepasst, weshalb konkrete Euro-Beträge nur jeweils aktuell belastbar sind. Reisende aus Deutschland sollten vor der Reise die aktuellen Gebühren auf den offiziellen Seiten der Uganda Wildlife Authority oder über seriöse Reiseveranstalter prüfen. Es ist üblich, dass Eintrittsgebühren pro Tag und Person erhoben werden und zusätzliche Aktivitäten wie Bootstouren separat berechnet werden. In vielen Fällen können Zahlungen bargeldlos, etwa per Karte, abgewickelt werden, in ländlichen Regionen ist jedoch verlässliches Bargeld in der Landeswährung Ugandischer Schilling sinnvoll.
  • Beste Reisezeit
    Uganda liegt am Äquator und kennt eher Regen- und Trockenzeiten als ausgeprägte Jahreszeiten. Für Safaris im Murchison-Falls-Nationalpark gelten im Allgemeinen die trockeneren Monate als besonders günstig, da Wege besser passierbar sind und Tiere häufiger an Wasserstellen zu beobachten sind. In vielen seriösen Uganda-Reiseführern wird darauf hingewiesen, dass der Park prinzipiell ganzjährig besucht werden kann, jeder Zeitraum jedoch eigene Reize hat: Nach Regenperioden ist die Landschaft besonders grün, während während trockener Phasen die Tierbeobachtung oft leichter fällt. Wer anschließende Reisen, etwa Gorilla-Trekking im Süden Ugandas, einplant, sollte die klimatischen Unterschiede zwischen den Regionen berücksichtigen.
  • Sprache vor Ort
    Uganda ist ein vielsprachiges Land mit zahlreichen lokalen Sprachen; Kiswahili und Englisch sind weit verbreitete Verkehrssprachen. Englisch ist Amtssprache und im Tourismus Standard. In Lodges und bei geführten Touren im Murchison-Falls-Nationalpark wird in der Regel Englisch gesprochen. Deutsch wird nur vereinzelt von Guides beherrscht, häufig aber von Mitarbeitenden, die mit deutschsprachigen Reisegruppen arbeiten. Für Reisende aus Deutschland ist es hilfreich, grundlegende englische Vokabeln für Natur- und Tierbeobachtung zu kennen; Fachbegriffe sind den meisten Guides vertraut.
  • Zahlung und Trinkgeld
    Offizielle Währung ist der Ugandische Schilling. In größeren Städten und bei vielen Lodges können internationale Kreditkarten akzeptiert werden, in ländlichen Regionen und für kleinere Ausgaben ist Bargeld wichtig. Fremdenverkehrsämter und seriöse Reiseportale empfehlen, Geld nur an offiziellen Wechselstuben oder Banken zu tauschen und auf sichere Aufbewahrung zu achten. Trinkgeld ist im Tourismus üblich und wird als wichtige Ergänzung zum Einkommen verstanden. Für Guides, Fahrer und Lodge-Personal werden in vielen deutschsprachigen Reiseführern Richtwerte genannt; konkrete Beträge hängen jedoch vom Umfang der Leistung und der Reisedauer ab. Es hat sich eingebürgert, Trinkgelder am Ende einer Safari in einem Umschlag oder über eine gemeinschaftliche Trinkgeldbox zu geben.
  • Kleiderordnung und Verhalten
    Im Murchison-Falls-Nationalpark sind robuste, helle Kleidung und festes Schuhwerk empfehlenswert. Lange Ärmel und lange Hosen bieten Schutz vor Sonne und Insekten. Neutrale Farben wie Beige oder Khaki sind im Safarikontext verbreitet, da sie weniger Tiere aufschrecken als leuchtende Töne. In den frühen Morgen- und späten Abendstunden kann es kühler sein, weshalb eine leichte Jacke sinnvoll ist. Aus Respekt gegenüber der Natur sollte auf laute Musik, das Verlassen der Wege ohne Guide und das Füttern von Tieren verzichtet werden. Die Uganda Wildlife Authority weist immer wieder darauf hin, dass Sicherheitsanweisungen der Ranger unbedingt zu befolgen sind.
  • Fotografieregeln
    Der Murchison-Falls-Nationalpark ist ein Paradies für Fotografie. Teleobjektive sind für Tieraufnahmen hilfreich, während für Landschafts- und Wasserfallmotive Weitwinkelobjektive gute Dienste leisten. Es ist ratsam, wasserempfindliche Ausrüstung beim Bootstrip zu den Fällen vor Sprühnebel zu schützen. Drohnen unterliegen in Uganda, wie in vielen Ländern, besonderen Regelungen und sind in Nationalparks ohne spezielle Genehmigung in der Regel nicht erlaubt. Reisende sollten sich vorab über aktuelle Vorschriften informieren und sensible Motive wie militärische Einrichtungen nicht fotografieren – dies wird auch vom Auswärtigen Amt regelmäßig betont.
  • Gesundheit, Sicherheit und Einreise
    Uganda liegt in den Tropen, weshalb gesundheitliche Vorsorge wichtig ist. Für Reisende aus Deutschland wird empfohlen, frühzeitig ärztlichen Rat zu Reiseimpfungen und gegebenenfalls Malariaprophylaxe einzuholen. Da sich medizinische Empfehlungen und Einreisebestimmungen ändern können, sollten deutsche Staatsbürger die aktuellen Hinweise auf der Website des Auswärtigen Amts (auswaertiges-amt.de) prüfen. Dort finden sich Informationen zu Visa, Sicherheitslage und Gesundheitsrisiken. Üblicherweise wird außerhalb Europas eine Auslandskrankenversicherung angeraten, die Rücktransporte nach Deutschland abdeckt.
  • Zeitverschiebung
    Uganda liegt in der Zeitzone East Africa Time (EAT), die der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) um zwei Stunden voraus ist. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) beträgt der Zeitunterschied in der Regel eine Stunde. Dies erleichtert die Anpassung für Reisende aus Deutschland im Vergleich zu Fernzielen mit größeren Zeitverschiebungen; Jetlag ist meist weniger stark ausgeprägt.

Warum Murchison Falls National Park auf jede Masindi-Reise gehört

Der Murchison-Falls-Nationalpark ist mehr als nur ein weiterer Punkt auf der Safari-Landkarte Afrikas. Für viele Reisende beginnt hier das Verständnis dafür, wie vielfältig Uganda ist: Der Besuch der Fälle lässt sich mit klassischen Pirschfahrten in der Savanne, Bootssafaris auf dem Nil und Ausflügen in umliegende Dörfer kombinieren. Fachautoren in renommierten Reisemagazinen betonen, dass der Park einen seltenen Dreiklang aus Wasser, Tierwelt und Weite bietet. Im Vergleich zu stärker frequentierten Parks in Ost- und Südafrika erleben Besucher hier häufig noch Momente des Alleinseins in der Landschaft.

Von Masindi aus bieten sich verschiedene Routen an: Viele Uganda-Rundreisen kombinieren den Murchison-Falls-Nationalpark mit dem Kibale-Nationalpark, der für Schimpansen-Tracking bekannt ist, oder mit dem Queen-Elizabeth-Nationalpark. So entsteht eine Reise, die sowohl klassische Großwildsafaris als auch Regenwald- und Primatenerlebnisse einschließt. Für naturaffine Besucher aus Deutschland, die bereits Ziele wie Namibia oder Südafrika kennen, ist Uganda und speziell Murchison oft ein nächster logischer Schritt in der Afrika-Erkundung.

Emotional wirksam ist auch die Geschichte des Parks: Die Erholung der Tierbestände nach schweren Zeiten von Wilderei und politischer Instabilität zeigt, wie widerstandsfähig Ökosysteme sein können, wenn konsequent in ihren Schutz investiert wird. Initiativen für gemeinschaftsbasierte Projekte rund um den Park zielen darauf ab, dass lokale Gemeinden vom Tourismus profitieren – etwa durch Arbeitsplätze in Lodges, als Guides oder durch den Verkauf von Kunsthandwerk. Seriöse Entwicklungsorganisationen und Naturschutzverbände weisen immer wieder darauf hin, dass nachhaltiger Naturtourismus nur dann dauerhaft funktionieren kann, wenn er die Bedürfnisse der Menschen vor Ort berücksichtigt.

Im Vergleich zu ikonischen Naturwundern wie den Viktoriafällen oder dem Ngorongoro-Krater ist Murchison außerhalb spezialisierter Kreise im deutschsprachigen Raum noch weniger bekannt. Gerade das macht den Reiz für Entdeckerinnen und Entdecker aus: Wer bereit ist, etwas weiter zu reisen, wird mit eindrucksvollen Wasserfall-Panoramen, intensiven Nil-Erlebnissen und vielfältiger Tierwelt belohnt. So entsteht ein Reiseerlebnis, das sich deutlich von klassischen Strandurlauben abhebt und noch lange in Erinnerung bleibt.

Murchison-Falls-Nationalpark in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien gewinnt der Murchison-Falls-Nationalpark zunehmend an Sichtbarkeit. Reisende teilen Videos der donnernden Fälle, Fotos von Flusspferden im Abendlicht und kurze Clips von Bootstouren auf dem Nil. Die visuelle Kraft der Landschaft trägt dazu bei, dass Uganda als Reiseziel in Instagram-Feeds, YouTube-Vlogs und TikTok-Clips präsenter wird. Wer Inspiration oder eine erste visuelle Annäherung sucht, findet in diesen Kanälen reichhaltiges Material, sollte sich aber bewusst sein, dass Filter und Bearbeitungen die Realität oft idealisieren.

Häufige Fragen zu Murchison-Falls-Nationalpark

Wo liegt der Murchison-Falls-Nationalpark genau?

Der Murchison-Falls-Nationalpark befindet sich im Nordwesten Ugandas, westlich von Masindi und nördlich des Victoriasees. Er erstreckt sich beiderseits des Nil-Abschnitts zwischen Victoriasee und Albertsee. Für Reisende aus Deutschland ist der übliche Einstiegspunkt Entebbe oder Kampala, von wo aus Straßenrouten zum Park führen.

Was macht den Murchison-Falls-Nationalpark so besonders?

Der Park verbindet ein spektakuläres Naturphänomen – den Nil, der sich durch eine enge Felsschlucht stürzt – mit klassischer Savannenfauna. Dieser Mix aus Wasserfall, Bootssafaris, Tierbeobachtung und vergleichsweise geringem Besucherandrang hebt ihn von vielen anderen Safarizielen ab. Zudem ist der Park historisch bedeutsam als ältestes Schutzgebiet Ugandas.

Wie lässt sich ein Besuch von Deutschland aus organisieren?

Reisende fliegen in der Regel von Deutschland über internationale Drehkreuze nach Entebbe in Uganda. Von dort aus werden organisierte Safaripakete nach Murchison angeboten, die Transfers, Unterkunft, Parkeintritt und Aktivitäten kombinieren. Alternativ kann mit einem örtlichen Veranstalter individuell geplant werden. Es ist ratsam, sich frühzeitig mit Einreisebestimmungen, Gesundheitsvorsorge und der optimalen Reisezeit zu befassen.

Welche Tiere kann man im Murchison-Falls-Nationalpark sehen?

Im Park leben Elefanten, Büffel, Giraffen, verschiedene Antilopenarten, Flusspferde, Krokodile und zahlreiche Vogelarten. Mit Glück lassen sich zudem Löwen und Leoparden beobachten. Die genaue Sichtung hängt von Jahreszeit, Tageszeit und Route ab, weshalb geführte Pirschfahrten mit erfahrenen Guides die Chancen auf eindrucksvolle Tiererlebnisse erhöhen.

Wann ist die beste Reisezeit für den Murchison-Falls-Nationalpark?

Der Park ist grundsätzlich ganzjährig zugänglich. Viele Reiseführer empfehlen trockene Perioden, weil Wege besser passierbar sind und Tiere sich häufiger an Wasserstellen zeigen. Nach Regenzeiten ist die Landschaft besonders üppig und fotogen. Wer eine größere Uganda-Rundreise plant, sollte die regionale Verteilung von Regen- und Trockenzeiten im Land berücksichtigen und die Route entsprechend abstimmen.

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