Medeu Almaty, Almaty

Medeu Almaty: Wo Almaty im Hochgebirge aufs Eis geht

24.05.2026 - 05:02:30 | ad-hoc-news.de

Medeu Almaty, das legendäre Eisschnelllaufstadion über Almaty in Kasachstan, verbindet sowjetische Sportgeschichte mit moderner Bergkulisse – und überrascht deutsche Reisende gleich mehrfach.

Medeu Almaty, Almaty, Kasachstan
Medeu Almaty, Almaty, Kasachstan

Auf über 1.600 Metern Höhe öffnet sich das Tal, die Luft ist spürbar kühler, und vor der Bergkulisse des Transilien-Gebirges glänzt eine riesige Eisfläche: Medeu Almaty, lokal „Medeu“, ist weit mehr als nur ein Eisschnelllaufstadion – es ist ein Symbol dafür, wie eine Stadt am Rand des Tian-Shan-Gebirges den Winter zelebriert.

Medeu Almaty: Das ikonische Wahrzeichen von Almaty

Das Hochgebirgs-Eisstadion Medeu, kasachisch „?????“ (sinngemäß: nach dem örtlichen Tal und dem gleichnamigen Dorf benannt), liegt oberhalb von Almaty im Medeu-Tal. Für viele Einwohnerinnen und Einwohner der größten Stadt Kasachstans ist Medeu ein emotionaler Ort: Hier wurden in der Spätphase der Sowjetunion Weltrekorde gefeiert, hier lernen Kinder noch heute Schlittschuhlaufen, und hierher entfliehen Städterinnen und Städter im Winter dem Smog der Großstadt.

Für Reisende aus Deutschland ist Medeu Almaty gleich in mehrfacher Hinsicht faszinierend. Zum einen zählt es laut dem kasachischen Tourismusamt und dem regionalen Besuchermanagement der Stadt Almaty zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Zum anderen wirkt der Ort mit seiner Lage in einem engen Bergtal, umgeben von Fichtenwäldern und schroffen Gipfeln, wie eine Mischung aus alpinem Skiort und sowjetischer Sportarena. Medien wie die „Deutsche Welle“ und Reiseverlage wie „Marco Polo“ verweisen regelmäßig auf Medeu als ikonisches Wahrzeichen Almatys.

Besonders eindrucksvoll ist, dass Medeu zu den höchstgelegenen künstlichen Eislaufanlagen der Welt zählt. Offizielle Unterlagen der Verwaltung des Sportkomplexes sowie Veröffentlichungen kasachischer Tourismusbehörden betonen, dass die Kombination aus Höhenlage, relativ milden Temperaturen und hochwertiger Eispräparation Medeu bereits in der Sowjetzeit zu einer Rekordbahn machte. Auch heute zieht der Ort internationale Sportlerinnen und Sportler, Familien und Touristinnen und Touristen an.

Geschichte und Bedeutung von Medeu

Die moderne Geschichte von Medeu Almaty beginnt in der Mitte des 20. Jahrhunderts. In der Sowjetunion spielte Sport eine zentrale Rolle für Prestige und internationale Wahrnehmung. Bereits in den 1950er-Jahren wurde das Tal oberhalb der damaligen Hauptstadt Alma-Ata (dem heutigen Almaty) als idealer Standort für ein Hochgebirgs-Eisschnelllaufstadion identifiziert. Die offizielle Verwaltung von Medeu sowie kasachische Informationsportale mit staatlicher Beteiligung nennen übereinstimmend die frühen 1970er-Jahre als Zeitraum, in dem Medeu als moderner Sportkomplex in Betrieb ging.

Zeitgenössische Berichte, auf die etwa „GEO Special“ und das ADAC Reisemagazin Bezug nehmen, schildern Medeu als Prestigeprojekt: Die Sowjetunion wollte optimale Bedingungen schaffen, um Weltrekorde im Eisschnelllauf zu ermöglichen. Die dünnere Luft in der Höhe reduziert den Luftwiderstand, was bei Sprint- und Mittelstreckendistanzen messbare Vorteile bringen kann. In den 1970er- und 1980er-Jahren wurden in Medeu zahlreiche Rekorde aufgestellt. Internationale Nachrichtenagenturen wie AP und AFP verwiesen in historischen Rückblicken auf Medeu als legendäre Rekordbahn der Sowjetzeit.

Der Name des Stadions ist eng mit der Geschichte Almatys verknüpft. Das Medeu-Tal, nach historischen Quellen ein vormals landwirtschaftlich genutztes Gebiet mit dörflichen Strukturen, entwickelte sich im 20. Jahrhundert zur Freizeitregion der Stadtbevölkerung. Die kasachische Tourismusorganisation beschreibt Medeu als Herz eines größeren Naherholungsraums, zu dem auch die Seilbahn hinauf zum Skiresort Shymbulak und zahlreiche Wanderwege gehören.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion im Jahr 1991 stand Medeu vor einem Neubeginn. Kasachstan erklärte Almaty zunächst weiterhin zur Hauptstadt, bevor Astana (heute wieder Astana) diese Funktion übernahm. Medeu blieb aber ein zentrales Symbol für die Sport- und Freizeitkultur der Stadt. Kasachische Medien berichten seit den 2000er-Jahren über Renovierungen und Modernisierungen der Anlage; Ziel war, das Stadion auch für internationale Wettbewerbe und große Freizeitveranstaltungen attraktiv zu halten.

Im kulturellen Gedächtnis der Region ist Medeu nicht nur Sportstätte, sondern auch Treffpunkt für Generationen. Ähnlich wie das Berliner Olympiastadion oder die Garmischer Sprungschanze für deutsche Sportfans steht Medeu für kollektive Erinnerungen: Schul-Ausflüge, erste Versuche auf dem Eis, Konzerte und Winterfeste. Reiseführer wie „Lonely Planet Central Asia“ (englischsprachig) verorten Medeu daher als einen der Orte, an denen sich die sowjetische Vergangenheit und das moderne Kasachstan im Alltag „treffen“.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Aus architektonischer Sicht verbindet Medeu funktionale Stadionarchitektur der späten Sowjetmoderne mit Ingenieurleistungen im Gebirge. Die Eislauffläche ist groß dimensioniert und umfasst eine Standardbahn für den Eisschnelllauf, die von Tribünen und Funktionsgebäuden eingerahmt wird. Laut der offiziellen Verwaltung von Medeu und kasachischen Regierungsdokumenten wurde beim Bau besonderer Wert auf Drainage, Kühltechnik und Hangstabilisierung gelegt, um die Anlage in dem schmalen Tal zu verankern.

Auch wenn Medeu nicht als klassisches Architekturdenkmal gilt, hat der Ort eine eigene Ästhetik. Beton- und Stahlkonstruktionen mit klaren Linien stehen im Kontrast zur organischen Form des Tales und den bewaldeten Hängen. Besucherinnen und Besucher berichten, dass sich die Perspektive je nach Blickrichtung stark verändert: Von der Eisfläche aus wirkt Medeu wie ein typisches sowjetisches Stadion, von den umliegenden Hängen hingegen wie eine technische Insel inmitten der Natur.

Ein technisches Kernstück des Komplexes ist die künstliche Eisaufbereitung. Fachberichte, auf die sich unter anderem kasachische Sportjournale und internationale Eislaufverbände beziehen, beschreiben ein System aus Kühlröhren unter der Bahn, das für gleichmäßige Eisqualität sorgt. Durch die Höhenlage sind die Temperaturunterschiede tag- und jahreszeitlich größer als in vielen europäischen Eishallen, was die Wartung anspruchsvoll macht.

Hinter dem Stadion befindet sich das markante Staudamm-Bauwerk, das das Medeu-Tal vor Hochwasser und Schlammströmen aus den Bergen schützt. Mehrere Quellen, darunter die „Deutsche Welle“ und das Tourismusportal der Stadt Almaty, betonen die Bedeutung dieses Damms als Schutzbauwerk. Der Damm ist zugleich ein Aussichtspunkt: Über eine lange Treppe können Besucherinnen und Besucher hinaufsteigen und den Blick über das Stadion und das Tal genießen. Die Treppe ist nicht zuletzt bei jüngeren Menschen beliebt, die die Stufen als sportliche Herausforderung nutzen.

Künstlerische Elemente finden sich rund um das Stadion in Form von Skulpturen und Reliefs, die Athletinnen und Athleten darstellen. Solche Darstellungen sind typisch für Sportstätten aus der sowjetischen Epoche, in denen der Körper und die sportliche Leistung als Ausdruck des gesellschaftlichen Fortschritts inszeniert wurden. Auch wenn einzelne Kunstwerke im Laufe der Zeit ausgetauscht oder restauriert wurden, bleibt dieser Stil an Medeu bis heute erkennbar.

Insgesamt entsteht so ein vielschichtiger Ort: Medeu ist einerseits technische Infrastruktur und Trainingszentrum, andererseits Freizeitpark im Schnee, Fotomotiv und identitätsstiftendes Symbol. Kulturjournalistinnen und -journalisten aus Kasachstan betonen, dass Medeu für Almaty eine ähnlich ikonische Rolle spielt wie der Olympiapark für München – ein Vergleich, der sich für deutsche Reisende gut einprägt, wenngleich Historie und Dimensionen unterschiedlich sind.

Medeu Almaty besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

Wer Medeu Almaty von Deutschland aus erleben möchte, sollte etwas Reisezeit einplanen, wird aber mit einem besonderen Kontrast aus Großstadt und Hochgebirgslandschaft belohnt. Für Besucherinnen und Besucher aus der DACH-Region lohnt sich eine sorgfältige Planung, da es im Hinblick auf Anreise, Klima und Kultur einige Besonderheiten gibt.

  • Lage und Anreise
    Das Medeu-Eisstadion liegt oberhalb von Almaty im Südosten Kasachstans, im Medeu-Tal des Transilien-Alatau, einem Ausläufer des Tian-Shan-Gebirges. Die Entfernung vom Stadtzentrum Almatys beträgt nur rund 15–20 km, was je nach Verkehr etwa 30–40 Minuten Fahrzeit bedeutet. Dies wird von der offiziellen Tourismusinformation Almatys und mehreren Reiseverlagen übereinstimmend angegeben.

    Für die Anreise aus Deutschland bieten sich in der Regel Flugverbindungen über große internationale Drehkreuze an. Direktflüge zwischen deutschen Flughäfen wie Frankfurt (FRA), München (MUC) oder Berlin (BER) und Almaty werden je nach Saison zeitweise angeboten oder über Hubs wie Istanbul, Dubai oder Frankfurt organisiert. Die reine Flugzeit ohne Umstieg liegt – je nach Route – erfahrungsgemäß bei etwa 6–8 Stunden. Die Deutsche Zentrale für Tourismus und große Airlines verweisen darauf, dass Almaty als wichtiges Drehkreuz in Zentralasien gut angebunden ist, wobei sich Flugpläne regelmäßig ändern können.

    Vom Stadtzentrum Almatys aus ist Medeu per Taxi, App-basiertem Fahrdienst, organisiertem Transfer oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Lokale Behörden und Tourismusinformationen verweisen auf eine Busverbindung in Richtung Medeu, die von der Stadt Almaty betrieben wird. Viele Reisende nutzen allerdings Taxis oder Fahrdienst-Apps, da diese in Kasachstan verbreitet und im Vergleich zu mitteleuropäischen Preisen oft günstig sind.
  • Öffnungszeiten
    Medeu ist als Sport- und Freizeitzentrum saisonal geprägt. Die offizielle Verwaltung des Stadions veröffentlicht Öffnungszeiten für die allgemeine Publikumslaufzeit und für Veranstaltungen. Diese können sich je nach Jahreszeit, Wetterlage und eventuellen Renovierungsarbeiten verändern. Medien wie die „Deutsche Welle“ empfehlen, die aktuellen Öffnungszeiten vor dem Besuch direkt auf der offiziellen Website von Medeu Almaty oder über die Tourismusinformation der Stadt zu prüfen. Dies gilt insbesondere in den Übergangsjahreszeiten, wenn die Eisfläche für Wartungsarbeiten vorübergehend geschlossen sein kann.

    Ein Hinweis, der sich in mehreren Quellen findet: Am Wochenende und an Feiertagen ist Medeu besonders gut besucht, vor allem von Familien und Jugendlichen aus Almaty. Wer Menschenmengen vermeiden möchte, sollte eher unter der Woche und möglichst früh am Tag oder später am Abend kommen, sofern die Öffnungszeiten dies zulassen.
  • Eintritt
    Für den Zugang zur Eisfläche und die Nutzung von Miet-Schlittschuhen werden in der Regel Eintritts- bzw. Nutzungsgebühren erhoben. Die konkrete Höhe der Preise variiert saisonal und wird von der Verwaltung von Medeu festgelegt. Angaben in Reiseführern und Medien zeigen, dass sich die Eintrittspreise für internationale Besucherinnen und Besucher meist im für deutsche Reisende moderaten Bereich bewegen. Da Tabelle und Tarife sich anpassen können, empfiehlt es sich, die aktuellen Preise direkt bei Medeu Almaty zu prüfen. Bezahlt wird vor Ort häufig in der Landeswährung Tenge (KZT), Kartenzahlung ist in Kasachstan in größeren Einrichtungen weit verbreitet; dennoch kann es sinnvoll sein, zusätzlich etwas Bargeld bereitzuhalten. Einen festen Euro-Betrag zu nennen, ist aufgrund schwankender Wechselkurse nicht sinnvoll. Reisende können aber grob mit einem zweistelligen Euro-Betrag pro Person rechnen, wenn Eintritt und Schlittschuhverleih kombiniert werden, wobei es oft günstigere Konditionen für Einheimische gibt.
  • Beste Reisezeit
    Die Hochsaison für einen klassischen Eislauf-Besuch in Medeu ist der Winter. Zwischen Spätherbst und Frühling herrschen in Almaty und im Medeu-Tal niedrige Temperaturen; in der Höhe können sie teils deutlich unter 0 °C fallen. Reiseführer wie „National Geographic Traveler“ (englische Ausgabe) und deutschsprachige Reiseberichte empfehlen vor allem die Monate Dezember bis Februar für ein typisches Wintererlebnis mit Schnee und stabilen Eisbedingungen. In dieser Zeit wirkt Medeu besonders stimmungsvoll, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die Anlage beleuchtet wird.

    Im Frühjahr und Herbst kann Medeu ebenfalls besucht werden, allerdings stehen dann oft andere Aktivitäten im Vordergrund, etwa Spaziergänge, Wanderungen zu Aussichtspunkten oder der Besuch des Staudamms. An besonders warmen Tagen wird die Eisfläche möglicherweise nicht betrieben oder ist nur eingeschränkt nutzbar. Im Sommer ist das Umfeld von Medeu ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge weiter hinauf ins Gebirge; das Stadion selbst dient dann eher als Kulisse und Infrastrukturstandort.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleidung, Fotografieren
    Sprache: In Almaty und bei Medeu sind Kasachisch und Russisch die dominierenden Sprachen. Englisch ist unter jüngeren Menschen, im Tourismusbereich und bei Dienstleistern zunehmend verbreitet, aber nicht überall selbstverständlich. Deutsch spielt vor Ort nur eine sehr geringe Rolle. Gerade für Reisen außerhalb des Stadtzentrums empfiehlt sich eine Übersetzungs-App auf dem Smartphone sowie das Abspeichern wichtiger Adressen in lateinischer und kyrillischer Schrift.

    Zahlung: Kasachstan ist in den größeren Städten stark kartenzahlungsorientiert. Internationale Kreditkarten werden in vielen Hotels, Restaurants und touristischen Einrichtungen akzeptiert. Bei Fahrten mit dem Taxi, beim Kauf kleiner Snacks oder an Kiosken ist jedoch Bargeld in Tenge (KZT) hilfreich. Girocards deutscher Banken werden nicht immer akzeptiert; eine Kreditkarte (Visa/Mastercard) ist die zuverlässigere Option. Mobile Payment (Apple Pay, Google Pay) ist in urbanen Gebieten auf dem Vormarsch, aber nicht garantiert.

    Trinkgeld: Eine feste Trinkgeldkultur wie in den USA existiert nicht. In Restaurants in Almaty wird ein Trinkgeld von etwa 5–10 % der Rechnungssumme geschätzt, wenn man mit Service zufrieden ist. Bei Taxis kann der Betrag aufgerundet werden. Im Stadionbereich selbst wird Trinkgeld vor allem bei individuell erbrachten Dienstleistungen (z. B. privates Guiding, Ausrüstungsservice) erwartet, aber nicht zwingend eingefordert.

    Kleidung: Aufgrund der Höhenlage sollten Besucherinnen und Besucher das Wetter ernst nehmen. Selbst wenn es im Stadtzentrum von Almaty mild ist, kann es in Medeu deutlich kühler und windiger sein. Mehrere Schichten, eine warme Jacke, Mütze, Handschuhe und gute Winterstiefel sind in der Eislaufsaison sinnvoll. Wer Schlittschuhlaufen möchte, sollte zudem auf ausreichende Bewegungsfreiheit achten. Für den Besuch im Sommer eignen sich leichte Funktionskleidung, Sonnenbrille und Sonnenschutz – die UV-Strahlung ist in der Höhe stärker.

    Fotografieren: Medeu ist ein fotogener Ort, und private Fotos und Videos sind im Rahmen der allgemeinen Regeln für Besucher in der Regel erlaubt. Für den professionellen Einsatz (z. B. kommerzielle Foto- oder Filmproduktionen) können laut Informationen der Verwaltung spezielle Genehmigungen erforderlich sein. Drohnenflüge unterliegen in Kasachstan gesetzlichen Vorgaben; Reisende sollten sich vorab informieren, da spontane Flüge ohne Erlaubnis problematisch sein können.
  • Einreisebestimmungen und Sicherheit
    Kasachstan ist ein eigenständiger Staat außerhalb der EU und des Schengen-Raums. Die Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich ändern und hängen unter anderem von Aufenthaltsdauer und Reisezweck ab. Das Auswärtige Amt weist in seinen Länderinformationen darauf hin, dass Reisende sich unbedingt vor Abreise über aktuelle Visa-Regelungen, Passgültigkeit, Registrierungs- und Meldepflichten informieren sollten. Der Hinweis lautet zeitlos: Deutsche Staatsbürger sollten die aktuellen Einreisebestimmungen beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen.

    Das Auswärtige Amt sowie andere europäische Außenministerien geben zudem Hinweise zur Sicherheitslage, zu Demonstrationen, Kriminalität und gesundheitlichen Risiken. Grundsätzlich gilt: In den touristischen Bereichen Almatys, zu denen auch Medeu zählt, wird von vielen Reiseveranstaltern eine vergleichsweise gute Sicherheitslage beschrieben. Standardvorsicht bei Wertsachen, insbesondere in Menschenmengen und öffentlichen Verkehrsmitteln, ist wie in jeder Großstadt sinnvoll. Für Reisen nach Kasachstan wird der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung empfohlen, die Rücktransport und eventuell nötige Spezialbehandlungen abdeckt.
  • Zeitzone und Zeitverschiebung
    Almaty liegt in einer Zeitzone, die der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) in der Regel um mehrere Stunden voraus ist. Reisende aus Deutschland sollten sich vor der Reise über die aktuell geltende Zeitverschiebung informieren, da sich diese je nach Jahreszeit und in Abhängigkeit von Sommerzeitregelungen in Europa und lokalen Bestimmungen leicht verschieben kann. Für die Reiseplanung – insbesondere bei Weiterflügen, Transfers und Hotel-Check-ins – ist es ratsam, Flugzeiten in Ortszeit genau zu prüfen.

Warum Medeu auf jede Almaty-Reise gehört

Wer nur einen Tag in Almaty verbringt, wird vor die Wahl gestellt: Innenstadt mit Märkten, Museen und sowjetischer Architektur – oder Natur und Berge mit Medeu und dem darüberliegenden Skiresort Shymbulak? Viele Reiseführer, darunter deutschsprachige Bücher aus dem DuMont- und Marco-Polo-Verlag, empfehlen, mindestens einen halben Tag für die Bergregion einzuplanen. Medeu ist dabei oft der erste Stopp.

Der Reiz liegt im Wechsel der Welten: In Almatys Zentrum dominieren breite Straßen, moderne Glasfassaden und sowjetische Monumentalarchitektur. Bereits wenige Kilometer weiter oben im Tal ist davon kaum noch etwas zu spüren. Stattdessen hört man das Knirschen von Schnee unter den Schuhen, das Schaben der Kufen auf dem Eis und die Rufe von Kindern, die ihre ersten Runden drehen. Besonders eindrücklich ist der Besuch nach Sonnenuntergang, wenn das Stadion beleuchtet wird und die Lichter Almatys in der Ferne glimmen.

Für sportlich Interessierte bietet Medeu die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Schlittschuhlaufen auf einer historischen Rekordbahn in Zentralasien ist ein Erlebnis, das sich deutlich von einem Besuch einer Eishalle in Deutschland unterscheidet – nicht nur wegen der Höhenlage, sondern auch wegen der kulturellen Umgebung. Zwischen russischen Pop-Hits, kasachischen Familien und internationalen Gästen entsteht eine Atmosphäre, die vielen Besucherinnen und Besuchern als lebendig und authentisch beschrieben wird.

Wer lieber beobachtet, kann von den Tribünen aus das Geschehen verfolgen oder eine der Cafés und Imbissstände aufsuchen, die je nach Saison geöffnet sind. Heißer Tee, Piroggen oder andere Snacks machen den Aufenthalt gemütlich – ein Vorteil gegenüber manch kälter wirkender Indoor-Eishalle.

Ein weiterer Pluspunkt: Medeu lässt sich gut mit anderen Highlights kombinieren. Empfehlenswert ist etwa die Weiterfahrt mit der Seilbahn oder per Straße nach Shymbulak, einem Ski- und Wandergebiet oberhalb von Medeu, das in mehreren internationalen Medien als „Almatys Hausberg-Skiresort“ porträtiert wird. Hier können Reisende aus Deutschland, die mit den Alpen vertraut sind, spannende Vergleiche ziehen – sowohl bei den landschaftlichen als auch bei den kulturellen Unterschieden.

Wer mehr Zeit hat, kann von Medeu aus auch Wanderungen in die umliegenden Berge unternehmen. Lokale Outdoor-Guides bieten Touren an, und es gibt markierte Wege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. In Kombination mit einem Stadtbummel durch Almaty ergibt sich so ein abwechslungsreiches Programm, das sowohl kulturelle als auch landschaftliche Highlights umfasst.

Reisende, die sich für Geschichte interessieren, werden in Medeu zudem eine Art Freilichtmuseum sowjetischer Sportkultur sehen: Die Architektur, die Stadionanordnung, die Skulpturen – vieles erinnert an eine Zeit, in der sportliche Rekorde und Massenveranstaltungen eine besondere politische Bedeutung hatten. Kasachstan nutzt diese Vergangenheit inzwischen stärker touristisch, ohne sie unkritisch zu verklären. Kultur- und Geschichtsredaktionen etablierter Medien wie „Die Zeit“ und „Süddeutsche Zeitung“ verweisen in Artikeln zu Zentralasien auf diese Ambivalenz zwischen Nostalgie und Neuorientierung.

Medeu Almaty in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien hat Medeu Almaty längst seinen Platz gefunden. Unter Hashtags wie #Medeu, #Almaty oder #Kazakhstan tauchen immer wieder Fotos und Videos von der Eisfläche, den Bergen und den Treppen zum Staudamm auf. Viele Posts stammen von jungen Kasachinnen und Kasachen, die Medeu als Teil ihrer Freizeitkultur zeigen, aber auch von internationalen Reisenden, die den ungewöhnlichen Mix aus Sportstätte und Hochgebirgslandschaft festhalten.

Häufige Fragen zu Medeu Almaty

Wo genau liegt Medeu Almaty?

Medeu Almaty liegt im Medeu-Tal oberhalb der Stadt Almaty im Südosten Kasachstans, in einem Seitental des Transilien-Alatau-Gebirges. Die Entfernung zur Innenstadt von Almaty beträgt etwa 15–20 km, was mit Taxi oder Bus in rund 30–40 Minuten zu bewältigen ist.

Warum ist Medeu so bekannt?

Medeu ist bekannt, weil es zu den höchstgelegenen Eisschnelllaufstadien der Welt gehört und in der Sowjetzeit zahlreiche Weltrekorde beherbergte. Heute ist es ein populäres Freizeit- und Sportzentrum, das die Nähe Almatys zum Hochgebirge sichtbar macht und damit als Wahrzeichen der Stadt gilt.

Kann man in Medeu als Tourist Schlittschuhlaufen?

Ja, in der Wintersaison steht die Eisfläche von Medeu grundsätzlich nicht nur Profis, sondern auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Besucherinnen und Besucher können in der Regel Schlittschuhe vor Ort ausleihen. Da Öffnungszeiten und Bedingungen variieren können, ist es ratsam, die aktuellen Informationen direkt bei Medeu Almaty oder der Tourismusinformation der Stadt zu prüfen.

Wie kommt man am besten von Almaty nach Medeu?

Die meisten Reisenden nutzen ein Taxi oder einen App-basierten Fahrdienst, da diese in Almaty weit verbreitet sind und Preise im Vergleich zu Deutschland oft günstig ausfallen. Daneben gibt es eine Busverbindung in Richtung Medeu, die von der Stadt betrieben wird. Organisierte Ausflüge lokaler Reiseagenturen kombinieren Medeu häufig mit einem Besuch des Skiresorts Shymbulak.

Wann ist die beste Reisezeit für Medeu?

Für das klassische Eislauf-Erlebnis ist der Winter – ungefähr von Dezember bis Februar – die beste Zeit, wenn Eisfläche und Umgebung verschneit sind. Im Frühjahr und Herbst eignet sich Medeu vor allem für Spaziergänge, Aussichtspunkte und Kombinationen mit Stadtbesichtigungen. Im Sommer ist die Region ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen ins Gebirge.

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