London Eye, London

London Eye: Warum das Riesenrad Londons Skyline neu erzählt

20.05.2026 - 15:15:42 | ad-hoc-news.de

Das London Eye in London, Vereinigtes Königreich, schwebt wie ein gläserner Ring über der Themse. Was macht diese Attraktion für Besucher aus Deutschland so besonders – und wann lohnt sich eine Fahrt wirklich?

London Eye, London, Reise
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Wenn sich die gläsernen Kapseln des London Eye langsam über die Themse schieben, verwandelt sich Londons Skyline in ein 360-Grad-Panorama: Big Ben, Westminster, St Paul’s, The Shard – alles scheinbar zum Greifen nah. Das London Eye, oft als „Millennium Wheel“ bezeichnet, ist längst mehr als ein Riesenrad: Es ist ein moderner Aussichtsturm, ein Symbol für das neue London und für viele Reisende aus Deutschland der Moment, in dem die Metropole plötzlich greifbar wird.

London Eye: Das ikonische Wahrzeichen von London

Das London Eye („Londoner Auge“, im Englischen auch als „Millennium Wheel“ bekannt) steht am Südufer der Themse, direkt gegenüber den Houses of Parliament und Big Ben. Es ist eines der jüngeren Wahrzeichen der Stadt – und dennoch laut der offiziellen Tourismusorganisation VisitBritain eine der beliebtesten kostenpflichtigen Attraktionen des Vereinigten Königreichs. GEO Saison und das ADAC Reisemagazin beschreiben das Riesenrad regelmäßig als „modernen Klassiker“ der London-Reise.

Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland ist das London Eye vor allem ein Erlebnis aus Perspektive und Gefühl: Die halb-stündige Drehung in rundum verglasten Kapseln erlaubt weite Blicke bis zu 40 km in die englische Landschaft – bei klarer Sicht soll man sogar Schloss Windsor am Horizont erkennen, wie VisitLondon und der Betreiber berichten. Anders als der Blick von einem klassischen Turm erlebt man London im ununterbrochenen, schwebenden Rundumblick, ohne Gedränge an einer Aussichtsplattform.

Atmosphärisch ist das London Eye je nach Tageszeit ein völlig anderer Ort: Am Vormittag dominieren Schulkassen und Familien, am späten Nachmittag goldenes Licht über Westminster, und nach Einbruch der Dunkelheit spiegelt sich die Beleuchtung des Rads in der Themse. Deutsche Reiseführer wie Marco Polo und Merian empfehlen besonders die Dämmerungsfahrten – dann tauchen die Lichter von Big Ben, Westminster Bridge und City of London die Stadt in eine beinahe filmische Kulisse.

Geschichte und Bedeutung von London Eye

Das London Eye wurde nach übereinstimmenden Angaben des Betreibers (lastminute.com London Eye) und der BBC anlässlich des Millenniums geplant und Ende der 1990er-Jahre gebaut. Offiziell eröffnet wurde es im Jahr 2000; es sollte ursprünglich nur für einige Jahre stehen. Die große Popularität bei Londonern und Gästen aus aller Welt sorgte jedoch dafür, dass das Riesenrad dauerhaft Teil der Stadtsilhouette blieb.

Entworfen wurde das London Eye von den Architekten David Marks und Julia Barfield, wie sowohl die BBC als auch das Architekturmagazin „Architects’ Journal“ hervorheben. Die beiden Londoner Architekten hatten ursprünglich an einem Wettbewerb zur Millenniumsfeier teilgenommen, ihr Entwurf wurde später unabhängig realisiert. Das Projekt stand für den Wandel Londons von der industriell geprägten Metropole zu einer Dienstleistungs- und Kulturstadt, die bewusst auf zeitgenössische Architektur setzt – ähnlich wie die Eröffnung der Tate Modern im Jahr 2000 oder die später hinzugekommene City-Hochhausarchitektur rund um The Shard.

Die Montage des Rads war selbst ein spektakuläres Ereignis: Medien wie The Guardian und die BBC berichteten damals ausführlich darüber, wie das fast 135 m hohe Rad zunächst liegend über der Themse aufgebaut und anschließend langsam in die vertikale Position gezogen wurde. Am 31. Dezember 1999 wurde das London Eye symbolisch eingeweiht; der reguläre Publikumsbetrieb startete Anfang 2000.

Das London Eye war zum Zeitpunkt seiner Eröffnung laut offiziellen Angaben des Betreibers und Berichten von Reuters das höchste Riesenrad der Welt. Inzwischen wurde es von Bauten in Asien übertroffen, etwa dem „Singapore Flyer“ und dem „High Roller“ in Las Vegas. Für London und das Vereinigte Königreich bleibt es dennoch ein zentrales Wahrzeichen – vergleichbar mit der Funktion des Fernsehturms am Berliner Alexanderplatz für die deutsche Hauptstadt, wenngleich architektonisch ganz anders.

Auch kulturgeschichtlich hat sich das Riesenrad etabliert: ZDF-Dokumentationen über London greifen das London Eye regelmäßig als Symbolbild auf, und in zahlreichen britischen Filmproduktionen dient es als visuelles Zeichen für das moderne London. Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) führt das London Eye in ihren Empfehlungen für Großbritannien-Reisen als eines der wichtigsten urbanen Highlights, insbesondere für Erstbesucher.

Architektur, Technik und besondere Merkmale

Architektonisch wird das London Eye in Fachartikeln von BBC und der britischen Institution Institution of Civil Engineers als „Riesenrad in Form eines ausgesteiften Rades“ beschrieben. Im Gegensatz zu klassischen Riesenrädern ist das Rad wie eine gigantische Fahrradspeiche konstruiert: Ein Stahlring wird durch Spannseile und eine Nabe stabilisiert. Dadurch wirkt das Bauwerk leicht und transparent, obwohl es aus mehreren Tausend Tonnen Stahl und weiteren Materialien besteht.

Die Höhe des London Eye beträgt nach übereinstimmenden Angaben von VisitLondon und des Betreibers rund 135 m. Zum Vergleich: Der Kölner Dom ist etwa 157 m hoch, der Berliner Fernsehturm rund 368 m. Das London Eye ragt also nicht in die Höhen eines Fernsehturms, bietet aber durch die Lage direkt an der Themse und im Zentrum einen besonders eindrucksvollen Blickwinkel. Der Durchmesser des Rads liegt bei rund 120 m.

Besonders charakteristisch sind die 32 geschlossenen, klimatisierten Gondeln („capsules“). Laut Betreiberinformationen und Artikeln der BBC stehen sie symbolisch für die 32 Boroughs (Bezirke) Londons, die das Stadtgebiet bilden. Jede Kabine fasst laut VisitLondon bis zu etwa 25 Personen, sodass pro vollständiger Runde mehrere hundert Menschen gleichzeitig unterwegs sind. Die Gondeln sind außen an der Radkonstruktion befestigt und drehen sich so, dass der Boden für die Gäste immer horizontal bleibt.

Die Umdrehung des London Eye ist bewusst langsam: Eine komplette Runde dauert etwa 30 Minuten, wie VisitLondon und der Betreiber übereinstimmend angeben. Das Rad stoppt in der Regel nicht vollständig; der Einstieg erfolgt über bewegte Plattformen mit sehr geringer Geschwindigkeit. Personen mit eingeschränkter Mobilität können nach Angaben des Betreibers Unterstützung durch das Personal erhalten; für sie wird der Einstieg bei Bedarf kurz angehalten.

Technisch gesehen ist das London Eye ein Zusammenspiel von Ingenieurskunst und Design. Die britische Ingenieurvereinigung Institution of Civil Engineers hat das Bauwerk als Beispiel für moderne Stahl- und Seiltechnik gewürdigt. Die Kapseln sind großflächig verglast, die Temperatur wird in der Regel klimatisiert. Durch den Rundum-Blick ergeben sich ständig wechselnde Perspektiven auf die Stadt – vom schnellen Blick auf die Züge, die über die Hungerford Bridge fahren, bis zum weiten Panorama über die City of London.

Ein weiteres Detail, das viele deutsche Besucher überrascht: Das London Eye hat verschiedene Beleuchtungskonzepte. Laut Betreiberinformationen kann die Beleuchtung farblich an bestimmte Anlässe angepasst werden – etwa nationale Feiertage, Sportereignisse oder Wohltätigkeitsaktionen. Bilder in der britischen Presse zeigen das Rad immer wieder in den Farben des Union Jack, in Regenbogenfarben oder in thematischen Farbschemata bei Großereignissen.

London Eye besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise

Das London Eye befindet sich am Südufer der Themse, an der „South Bank“ gegenüber dem Palace of Westminster. Die offizielle Adresse, so VisitLondon und die Betreiberseite, liegt in der Nähe des Bahnhofs „Waterloo“. Die Lage ist für London-Besucher sehr zentral: In wenigen Gehminuten erreicht man Big Ben, Westminster Abbey und die Westminster Bridge.

Für Reisende aus Deutschland ist die Anreise nach London grundsätzlich auf mehreren Wegen möglich. Große Flughäfen wie London Heathrow, London Gatwick oder London Stansted werden regelmäßig von Abflughäfen wie Frankfurt, München, Berlin oder Düsseldorf angeflogen. Die reine Flugzeit von Deutschland nach London liegt meist bei etwa 1 Stunde 30 Minuten bis 2 Stunden, abhängig von der Route. Vom jeweiligen Flughafen aus fährt man per Zug, U-Bahn oder Shuttle weiter ins Zentrum; offizielle Informationen dazu bieten die Websites der Flughäfen und der Verkehrsbetriebe Transport for London.

Bahnreisende können – etwa von Köln, Frankfurt oder Brüssel aus – via Brüssel und Paris mit Hochgeschwindigkeitszügen (ICE, TGV, Thalys, Eurostar) nach London St Pancras International gelangen. Deutsche Bahn und Eurostar bieten kombinierbare Verbindungen an; die genauen Fahrpläne und Umsteigezeiten sollten vorab geprüft werden. Eine direkte Zugverbindung zwischen Deutschland und London ohne Umstieg gibt es derzeit in der Regel nicht.

Innerhalb Londons ist das London Eye laut VisitLondon besonders gut über die Station „Waterloo“ (Northern, Jubilee, Bakerloo Line sowie National Rail) erreichbar; auch „Westminster“ (Jubilee, Circle, District Line) auf der Nordseite der Themse ist nur einen kurzen Fußweg über die Westminster Bridge entfernt. Für viele Besucher bietet es sich an, den Besuch des London Eye mit einem Spaziergang entlang der South Bank zu kombinieren.

  • Zeitzone und Einreise

London liegt in der Zeitzone „Greenwich Mean Time“ (GMT) beziehungsweise im Sommer in „British Summer Time“ (BST). Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt in der Regel –1 Stunde. Wenn es in Berlin 15:00 Uhr ist, ist es in London 14:00 Uhr. Dies ist insbesondere bei Flugzeiten, Restaurantreservierungen und Tickets für bestimmte Zeitfenster am London Eye zu berücksichtigen.

Da das Vereinigte Königreich nicht mehr Mitglied der Europäischen Union ist, gelten für deutsche Staatsbürger andere Einreisebedingungen als vor dem Brexit. Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass in der Regel ein Reisepass erforderlich ist; Personalausweise werden für die Einreise nach Großbritannien im Normalfall nicht mehr akzeptiert. Deutsche Reisende sollten die jeweils aktuellen Einreisebestimmungen, Visaregeln und Hinweise auf auswaertiges-amt.de sowie auf den Seiten der britischen Regierung prüfen, bevor sie eine Reise nach London planen.

Für medizinische Versorgung wird eine private Auslandskrankenversicherung empfohlen, da die frühere automatische Nutzung der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) nicht in gleicher Weise gilt wie innerhalb der EU. Auch hierzu geben das Auswärtige Amt und deutsche Krankenkassen Hinweise, die vor der Reise konsultiert werden sollten.

  • Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten des London Eye variieren je nach Saison und Wochentag. VisitLondon und die Betreiberseite betonen, dass das Riesenrad in der Regel täglich geöffnet ist, jedoch mit unterschiedlichen Öffnungs- und Schließzeiten. Häufig öffnet das London Eye am Vormittag und fährt bis in die Abendstunden, insbesondere in der Hauptsaison und an Wochenenden.

Da die konkreten Zeiten von Jahreszeit, Wartungsintervallen und besonderen Veranstaltungen abhängen, sollten Reisende sich kurz vor dem Besuch auf der offiziellen Website des London Eye über die aktuellen Öffnungszeiten informieren. Dort werden meist auch Hinweise auf geplante Schließzeiten, Wartungsarbeiten oder Sonderfahrten veröffentlicht.

  • Tickets und Preise

Wie bei vielen großen Attraktionen in London arbeiten Betreiber und Tourismusverbände mit dynamischen Preisen und unterschiedlichen Ticketkategorien. Medienberichte von BBC und Empfehlungen der Deutschen Zentrale für Tourismus raten, Tickets im Voraus online zu buchen, da sowohl die Wartezeiten als auch die Tarife vor Ort höher sein können.

Typischerweise gibt es Standard-Tickets für eine Fahrt, Zeitslot-Tickets mit festen Einlassfenstern, Fast-Track-Optionen mit verkürzten Wartezeiten sowie Kombi-Tickets mit anderen Sehenswürdigkeiten wie dem nahe gelegenen SEA LIFE London Aquarium oder Madame Tussauds. Konkrete Preisangaben ändern sich jedoch regelmäßig und hängen auch von Saison und Nachfrage ab. Reisende sollten daher die aktuellen Preise direkt auf der offiziellen Website des London Eye prüfen. Die Bezahlung erfolgt in der Regel in Pfund Sterling; oft werden Preise online zusätzlich in anderen Währungen angezeigt.

Für eine grobe Budgetplanung können deutsche Besucher davon ausgehen, dass eine Standardfahrt im London Eye typischerweise im Bereich mehrerer Dutzend Euro liegt. Da Wechselkurse schwanken und der Betreiber dynamische Tarife nutzt, empfiehlt sich ein Blick auf aktuelle Umrechnungskurse und Angebotsaktionen.

  • Beste Reisezeit und Tageszeit

London ist laut ADAC Reisemagazin und Deutscher Zentrale für Tourismus grundsätzlich ein Ganzjahresziel. Das gilt auch für das London Eye. Dennoch gibt es Unterschiede: In den Sommermonaten, während Schulferien in Großbritannien und an Wochenenden sind die Schlangen deutlich länger. Wer flexibel ist, fährt besser außerhalb der Hauptferienzeiten und unter der Woche.

Als Tageszeiten empfehlen viele Reiseführer und Medien – darunter Merian und GEO Saison – die frühen Morgenstunden, kurz nach Öffnung, oder die spätere Abendzeit kurz vor Sonnenuntergang. Morgens sind die Wartezeiten oft kürzer, die Luft klarer und die Stadt wirkt ruhiger. In der Dämmerung hingegen erlebt man den Übergang vom Tages- zum Nachtpanorama mit beleuchtetem Big Ben, Westminster Bridge, City und South Bank. Besonders an wolkenarmen Tagen ist dieser Zeitpunkt eindrucksvoll.

Wer empfindlich auf Höhe reagiert, sollte ein Zeitfenster wählen, in dem es nicht zu voll ist. Dann kann man sich in der Gondel frei bewegen und notfalls einen Platz eher in der Nähe der Tür wählen. Das langsame Tempo der Fahrt sorgt allerdings dafür, dass viele Gäste das Erlebnis als vergleichsweise entspannt wahrnehmen.

  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Sicherheit

Die Umgangssprache in London ist Englisch; in touristischen Bereichen wie am London Eye ist der Service in der Regel ausschließlich auf Englisch ausgerichtet. Viele Mitarbeitende sind an internationale Gäste gewöhnt; einfache Fragen zu Tickets, Boarding und Sicherheit werden routiniert und verständlich erklärt. Deutschkenntnisse sind vereinzelt vorhanden, sollten aber nicht vorausgesetzt werden.

Bei der Zahlung sind Kredit- und Debitkarten weit verbreitet. Kontaktloses Bezahlen per Karte oder Smartphone (Apple Pay, Google Pay und vergleichbare Dienste) wird am London Eye und in umliegenden Geschäften meist problemlos akzeptiert. Deutsche Girocards im engeren Sinne werden im Vereinigten Königreich nicht überall unterstützt; Karten mit Visa- oder Mastercard-Branding funktionieren dagegen in der Regel. Bargeld in Pfund Sterling (GBP) ist weiterhin nützlich, aber nicht zwingend für den Ticketkauf erforderlich.

Trinkgeld („tip“) ist in Großbritannien insbesondere im Restaurantbereich üblich (oft 10–15 %, sofern nicht bereits als Service Charge auf der Rechnung vermerkt). Bei Attraktionen wie dem London Eye wird kein Trinkgeld erwartet, gelegentlich freuen sich aber Mitarbeitende bei besonderen Services über eine kleine Anerkennung. Zwingend ist dies nicht.

Sicherheitskontrollen gehören – ähnlich wie an Flughäfen – zum Standard. Besucher sollten sich auf Taschenkontrollen einstellen und nur das Nötigste mitnehmen. Große Gepäckstücke, sperrige Gegenstände oder gefährliche Gegenstände sind nicht erlaubt. Offizielle Vorgaben hierzu sind auf der Website des Betreibers gelistet. Foto- und Videoaufnahmen sind für private Zwecke in der Regel gestattet, professionelles Equipment kann eingeschränkt sein und teilweise eine Genehmigung erfordern.

  • Fotografie und Social Media

Das London Eye ist eines der am häufigsten fotografierten Motive Londons in sozialen Netzwerken. Besonders gefragt sind Bilder aus der Gondel hinaus über Big Ben, Westminster und die City. Viele Besucher aus Deutschland teilen ihre Eindrücke auf Instagram, TikTok oder YouTube – nicht selten mit Zeitraffer-Videos der gesamten Fahrt. Wer fotografiert, sollte bedenken, dass Spiegelungen im Glas die Bildqualität beeinträchtigen können; dunklere Kleidung und eine Position dicht an der Scheibe helfen, Reflexionen zu vermeiden.

Für gemeinsame Erinnerungsfotos lohnt es sich, bereits vor dem Einsteigen zu überlegen, wer wann fotografiert. Die halbe Stunde in der Gondel vergeht überraschend schnell, und viele Gäste möchten sowohl fotografieren als auch einfach nur genießen.

  • Einreisebestimmungen: aktueller Stand

Einreise- und Visabestimmungen können sich ändern. Deutsche Staatsbürger sollten deshalb vor der Reise nach London immer die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts auf auswaertiges-amt.de prüfen. Dort finden sich auch Informationen zu Sicherheitslage, Zollbestimmungen, Gesundheitsfragen und eventuellen Besonderheiten, die für den Aufenthalt in London relevant sind.

Warum London Eye auf jede London-Reise gehört

Viele Reisende aus Deutschland verbinden London mit einer Mischung aus Tradition und Moderne: historische Prachtbauten wie der Tower of London und Buckingham Palace auf der einen, moderne Architektur und Finanzskyscraper auf der anderen Seite. Das London Eye ist einer der Orte, an denen diese Gegensätze in einem Blick zusammenfließen.

Aus der Gondel heraus liegen Big Ben und Westminster direkt gegenüber, dahinter der historische Stadtkern. Gleichzeitig schweift der Blick weiter zur City mit ihren markanten Gebäuden wie „The Gherkin“ und „The Shard“, über die Bahnhöfe Waterloo und Charing Cross bis hin zu den grünen Flächen der Royal Parks. Für Erstbesucher bietet das London Eye eine ideale Orientierung: Man erkennt, wie nahe viele Sehenswürdigkeiten beieinander liegen, und kann die eigene Stadterkundung besser planen.

Reiseführer wie Marco Polo und Merian verweisen zudem auf den emotionalen Faktor: Der Moment, in dem die Gondel ihre höchste Position erreicht und einen weiten Blick über die Stadt eröffnet, bleibt vielen Besuchern besonders in Erinnerung. Für Familien ist es häufig ein Highlight für Kinder, die Londons Gebäude und Busse plötzlich aus der Vogelperspektive sehen; Paare schätzen die Fahrt als romantischen Programmpunkt, besonders in der Dämmerung.

Ein weiterer Grund, warum das London Eye so oft auf London-Checklisten landet, ist seine Einbindung in einen ganzen Erlebnisraum: Direkt daneben liegen das SEA LIFE London Aquarium, das London Dungeon, die Southbank Centre-Galerien und zahlreiche Streetfood-Stände entlang der Promenade. Wer einen halben Tag einplant, kann das London Eye mit einem Spaziergang an der South Bank, einem Besuch in einem der Kulturhäuser und einer Bootsfahrt auf der Themse kombinieren.

Für Kulturinteressierte lohnt sich die Perspektive aus der Gondel auch im Hinblick auf Stadtentwicklung: Man erkennt deutlich, wie die Docklands in den vergangenen Jahrzehnten in ein modernes Finanz- und Wohnviertel mit Hochhäusern wie Canary Wharf umgestaltet wurden. Das London Eye wird deshalb in städtebaulichen Analysen – etwa in BBC-Dokumentationen und Beiträgen britischer Architekturkritiker – häufig als Symbol einer neuen, auf Sichtbarkeit und medialen Wiedererkennungswert angelegten Stadtplanung interpretiert.

London Eye in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

Das London Eye ist auf Instagram, TikTok, YouTube und anderen Plattformen ein Dauerbrenner: Hashtags wie #londoneye, #londonskyline oder #southbank werden millionenfach genutzt. Reisende aus Deutschland teilen häufig kurze Clips vom Einstieg, dem Moment der höchsten Höhe und dem Blick auf Big Ben. Reiseberichte von ARD, ZDF und Deutschen Welle greifen diese Bilder auf und nutzen sie als zeitgemäßes Symbol für die Anziehungskraft Londons.

Häufige Fragen zu London Eye

Wo genau befindet sich das London Eye in London?

Das London Eye steht am Südufer der Themse, an der sogenannten South Bank, gegenüber dem Palace of Westminster und Big Ben. Die nächstgelegene Bahn- und U-Bahn-Station ist „Waterloo“ (Northern, Jubilee, Bakerloo Line und National Rail). Alternativ erreicht man das Riesenrad von der Station „Westminster“ über die Westminster Bridge in wenigen Minuten zu Fuß.

Seit wann gibt es das London Eye und warum wurde es gebaut?

Das London Eye wurde Ende der 1990er-Jahre errichtet und im Jahr 2000 für Besucher geöffnet. Es entstand als Millennium-Projekt, um den Beginn des neuen Jahrtausends zu feiern und ein modernes Wahrzeichen für London zu schaffen. Aufgrund seiner großen Beliebtheit wurde das Riesenrad dauerhaft erhalten und ist heute ein fester Bestandteil der Skyline.

Wie lange dauert eine Fahrt mit dem London Eye?

Eine Fahrt dauert in der Regel etwa 30 Minuten. Während dieser Zeit dreht sich das Rad einmal langsam um die eigene Achse. Das langsame Tempo sorgt dafür, dass Gäste ausreichend Zeit haben, die Aussicht zu genießen und Fotos zu machen. Das Rad hält normalerweise nicht an, der Ein- und Ausstieg erfolgt über langsam bewegte Plattformen.

Für wen lohnt sich ein Besuch des London Eye besonders?

Das London Eye eignet sich für Erstbesucher genauso wie für erfahrene London-Reisende. Familien mit Kindern erleben die Stadt aus einer ungewohnten Perspektive, Paare nutzen die Fahrt gern als romantischen Programmpunkt, und Fotografie-Begeisterte schätzen die Rundumsicht auf Westminster, die City und die Themse. Wer sich einen schnellen Überblick über die Stadt verschaffen möchte, profitiert besonders von der Fahrt.

Wann ist die beste Zeit für eine Fahrt im London Eye?

Die beste Zeit hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Früh am Morgen sind die Wartezeiten oft kürzer und die Sicht klar, am späten Nachmittag oder in der Dämmerung ist das Licht für Fotos besonders stimmungsvoll und die Stadt beginnt zu leuchten. Wer Menschenmassen meiden möchte, sollte Wochenenden und Schulferien – insbesondere in Großbritannien – nach Möglichkeit umgehen.

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