Lago di Como, Como

Lago di Como: der tiefste See Italiens in Y-Form

Veröffentlicht am: 12.09.2026 um 18:38 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Lago di Como nahe Como in Italien verbindet eine markante Y-Form mit großer Tiefe und alpiner Kulisse – ein vielschichtiger See mit besonderen Uferorten.

Editorial-Reisemagazinbild vom Wahrzeichen Comer See in Como, Italien
Editorialbild im Reisemagazin-Stil vom Wahrzeichen Comer See in Como Italien, ausgewogene Bildgestaltung und natuerliches Umgebungslicht, Illustration mit AI erstellt.

Der Lago di Como in Italien ist ein natürlicher Voralpensee mit markanter Y-Form, dessen Arme sich bei Bellagio treffen und der vollständig in der Region Lombardei liegt. Mit einer Fläche von rund 146 km² und großer Tiefe ist er einer der bedeutenden oberitalienischen Seen und prägt die Landschaft nördlich von Como seit dem 19. Jahrhundert als Reise- und Erholungsziel.

Lago di Como: Form, Lage und Dimensionen

Der Lago di Como gehört zu den oberitalienischen Seen und liegt in der Region Lombardei zwischen den Provinzen Como und Lecco, eingebettet in ein von Kalkstein- und Granitbergen geprägtes Voralpenrelief.Der Comer See liegt vollständig in der Lombardei Etwa 50 km nördlich von Mailand entsteht so eine Kombination aus großem Binnengewässer und alpinem Hintergrund, die auch von Orten wie Como, Lecco und Colico gesäumt wird.Der See liegt rund 50 km nördlich von Mailand

Mit etwa 145 bis 146 km² Oberfläche zählt der Lago di Como zu den drei größten Seen Italiens und erreicht eine maximale Tiefe von über 400 m zwischen Argegno und Nesso.Der See hat eine Fläche von 146 km² und eine Tiefe von 425 m Seine langgestreckte Gestalt ist durch drei Hauptarme geprägt: den Arm von Como im Südwesten, den Lecco-Arm im Südosten und den nördlichen Teil bei Colico, die sich in einer umgedrehten Y-Form darstellen.Das 145 km² große Becken besteht aus drei verschiedenen Teilen mit Y-Form

Entstehung, Wasser und umgebende Berge

Der Lago di Como ist ein See glazialen Ursprungs, dessen Becken durch mächtige Eiszeitgletscher ausgeschürft wurde und der zu den tiefsten Seen Europas gehört.Comer See ist ein eiszeitlicher See in der Lombardei Die Gewässer des Flusses Adda durchfließen den See von Norden her und verlassen ihn bei Lecco, unterstützt von Zuflüssen wie dem Mera, wodurch ein großes Einzugsgebiet entsteht, das sich bis in die Bergregionen der Zentralalpen erstreckt.Der Fluss Adda durchfließt das Becken und verlässt den See

Die Ufer des Lago di Como werden von Bergen eingerahmt, die im Norden Höhen bis an die 3.000 m erreichen und im südlichen Bereich deutlich über 600 m ansteigen.Der Comer See wird im Norden von bis zu fast 3.000 m hohen Bergen umgeben Dadurch entsteht an vielen Stellen eine fjordartige Uferlandschaft mit steilen Hängen und schmalen Uferstreifen, auf denen Orte, Villen und Gärten angelegt sind und die Sicht auf Wasser und Berggipfel verbindet.

Orte, Villen und Aussichtspunkte am See

Der Arm von Como führt direkt zu der Stadt Como, deren historische Bausubstanz und Uferpromenade den südwestlichen Teil des Lago di Como prägen und von der aus Schiffsverbindungen in die mittleren und nördlichen Seeabschnitte starten. Entlang dieses Arms liegen dicht am Wasser Orte wie Cernobbio oder Argegno, die mit Uferstraßen, Anlegestellen und Hängen voller Bewuchs das Verhältnis von Siedlung und See anschaulich machen.

In der Mitte des Sees markiert Bellagio die Stelle, an der sich die drei Arme treffen, und ist von einer Landzunge geprägt, die zwischen die Wasserflächen hineinragt. Westlich und östlich von Bellagio liegen zahlreiche historische Villen und Gärten, deren Gebäude unmittelbar über dem See stehen und deren Terrassen und Parks dem Relief der Hänge folgen. Richtung Norden öffnet sich der See bei Colico, wo der Blick auf breitere Wasserflächen und in das Tal des oberen Adda übergeht.

Lago di Como besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Der Lago di Como liegt im Norden von Italien in der Region Lombardei und ist von Como, Lecco und Colico aus erreichbar, wobei Bahnverbindungen und Straßen aus Richtung Mailand zu den Uferorten führen.
  • Viele Orte am See liegen direkt am Hang, und Wege zwischen Uferpromenaden und höher gelegenen Straßen oder Aussichtspunkten verlaufen über Treppen und teils steilere Anstiege.
  • Im Herbst und Winter können die umliegenden Berge und teils auch höher gelegene Orte am See von Schneefall betroffen sein, während das Wasser selbst eisfrei bleibt.
  • In der Umgebung des Sees liegen weitere große Voralpenseen sowie die Bergregionen der Zentralalpen, sodass sich Wasserlandschaft und Hochgebirge in kurzer räumlicher Folge begegnen.
  • Amtssprache ist Italienisch, gezahlt wird in Euro. Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Lago di Como auf Social-Media-Plattformen

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Lago di Como: häufige Fragen

Wo liegt der Lago di Como genau?

Der Lago di Como liegt in der Region Lombardei in Norditalien, nördlich von Mailand und zwischen den Provinzen Como und Lecco.

Was bietet ein Besuch am Lago di Como?

Ein Besuch führt an einen tiefen Voralpensee mit charakteristischer Y-Form, umgeben von Bergen, Uferpromenaden, historischen Orten und Villen direkt am Wasser.

Was kennzeichnet den Lago di Como im Vergleich zu anderen Seen?

Der Lago di Como zeichnet sich durch seine große Tiefe, die gegabelte Gestalt mit drei Armen und die Verbindung aus alpiner Kulisse und dicht besiedelten Uferbereichen aus.

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