La-Fortuna-Wasserfall, Catarata La Fortuna

La-Fortuna-Wasserfall: Costa Ricas Dschungel-Ikone erleben

24.05.2026 - 05:24:44 | ad-hoc-news.de

Der La-Fortuna-Wasserfall (Catarata La Fortuna) bei La Fortuna in Costa Rica stürzt 70 Meter in ein smaragdgrünes Becken – was Reisende aus Deutschland jetzt über Anreise, Besuch und beste Reisezeit wissen sollten.

La-Fortuna-Wasserfall, Catarata La Fortuna, Costa Rica
La-Fortuna-Wasserfall, Catarata La Fortuna, Costa Rica

Zwischen dichtem Regenwald, dampfenden Vulkanhängen und dem Geräusch tropischer Vögel fällt der La-Fortuna-Wasserfall wie ein weißes Band aus dem Grün: Die Catarata La Fortuna („Fortuna-Wasserfall“) nahe der Kleinstadt La Fortuna in Costa Rica ist einer der ikonischsten Wasserfälle Mittelamerikas – und für viele Reisende aus Deutschland der Moment, in dem Costa Rica sich anfühlt wie das sprichwörtliche Dschungelparadies.

La-Fortuna-Wasserfall: Das ikonische Wahrzeichen von La Fortuna

Der La-Fortuna-Wasserfall liegt am Fuß des aktiven Vulkans Arenal, einem der bekanntesten Vulkane Costa Ricas. Auf offiziellen Karten wird die Attraktion als „Catarata La Fortuna“ geführt. Der rund 70 Meter hohe Wasserfall stürzt in ein natürliches Becken, umgeben von dichtem Regenwald, Lianen und großen Basaltblöcken. Das Rauschen ist bereits zu hören, bevor man ihn überhaupt sieht – ein Erlebnis, das viele Besucherinnen und Besucher als Gänsehautmoment beschreiben.

Die offizielle Verwaltung des Wasserfalls, die „Asociación de Desarrollo Integral de La Fortuna“ (ADIFORT), betont in ihren Veröffentlichungen, dass der Eintritt in den Wasserfallpark direkt kommunal verwaltet wird. Die Einnahmen fließen somit in lokale Projekte, Naturschutzmaßnahmen und die Infrastruktur der Region La Fortuna. Dieser Ansatz wird in costa-ricanischen Tourismusinformationen immer wieder als Beispiel für nachhaltige Besucherlenkung hervorgehoben.

Reiseführer wie „Marco Polo Costa Rica“ und das „Lonely Planet Costa Rica“ (deutsche Ausgabe) nennen die Catarata La Fortuna übereinstimmend als eine der Top-Sehenswürdigkeiten des Landes. Auch das costa-ricanische Tourismusinstitut ICT (Instituto Costarricense de Turismo) hebt den Wasserfall in seinen deutschsprachigen Materialien als Schlüsselerlebnis in der Region Arenal hervor – besonders für Natur- und Fotografie-Fans aus Europa.

Geschichte und Bedeutung von Catarata La Fortuna

Der La-Fortuna-Wasserfall speist sich aus dem Fluss Río Fortuna, der aus den höher gelegenen, regenreichen Zonen an der Ostflanke des Arenals kommt. Geologisch gesehen gehört die Region zu einem aktiven vulkanischen Gürtel; insbesondere der Arenal-Vulkan hat die Landschaft der letzten Jahrzehnte geprägt. Laut Informationen der Nationalparkverwaltung des „Parque Nacional Volcán Arenal“ und Veröffentlichungen des costa-ricanischen Geologie- und Umweltministeriums formte vulkanische Aktivität mit anschließender Erosion die steile Felswand, über die der Wasserfall heute stürzt.

Die touristische Erschließung von Catarata La Fortuna begann vergleichsweise spät. Während der Arenal-Vulkan vor allem durch seine spektakulären Eruptionen ab den 1960er-Jahren internationale Aufmerksamkeit erhielt, blieb der Wasserfall zunächst ein Ziel für Einheimische und wenige Abenteurer. Erst mit dem Aufschwung des Öko- und Naturtourismus in Costa Rica ab den 1990er-Jahren wurde der Wasserfall stärker beworben. Deutsche Medien wie „GEO Saison“ und das „ADAC Reisemagazin“ nennen die Region Arenal seit Jahren als Beispiel dafür, wie sich nachhaltiger Naturtourismus entwickeln kann.

Die Verwaltung durch ADIFORT gilt in Costa Rica als Modellprojekt. Lokale Tourismusverbände verweisen darauf, dass die Organisation den Wasserfall, Wanderwege und die Infrastruktur in enger Abstimmung mit Naturschutzbehörden betreibt. Für Costa Rica, das in offiziellen Regierungsinformationen wiederholt das Ziel ausgibt, bis Mitte des 21. Jahrhunderts klimaneutral zu sein, spielt die Verbindung von Naturerlebnis und nachhaltiger Entwicklung eine zentrale Rolle. Der La-Fortuna-Wasserfall ist somit nicht nur ein Fotomotiv, sondern auch Symbol für diesen Ansatz.

Kulturell ist der Wasserfall für den Ort La Fortuna von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Viele Hotels, Gästehäuser, Touranbieter und Restaurants leben direkt oder indirekt von den Besucherströmen, die zum Wasserfall und in die umliegenden Schutzgebiete kommen. Reiseexpertinnen und -experten in costa-ricanischen Medien betonen, dass der Wasserfall häufig der erste Berührungspunkt von Urlaubern mit dem Regenwald ist – oft noch vor tieferen Nationalparkerfahrungen in Monteverde oder Corcovado.

Architektur, Naturkulisse und besondere Merkmale

Obwohl es sich beim La-Fortuna-Wasserfall nicht um ein Bauwerk im klassischen Sinn handelt, wurde die Besucherinfrastruktur sorgfältig geplant. Laut den offiziellen Informationen von ADIFORT und Angaben in etablierten Reiseführern umfasst der Zugang heute ein Besucherzentrum, Parkplätze, sanitäre Anlagen sowie einen angelegten, aber naturnah gehaltenen Weg und eine Treppenanlage in die Schlucht hinab.

Typisch ist der lange, relativ steile Abstieg: Vom Eingangsbereich führen mehrere hundert Stufen hinab zum Fuß des Wasserfalls. Die genaue Stufenzahl variiert je nach Quelle, wird aber durch seriöse Anbieter übereinstimmend als „anstrengend, aber gut gesichert“ beschrieben. Die Treppen bestehen aus Beton und Naturstein, mit Geländern und Zwischenpodesten, sodass auch weniger geübte Wandernde mit Pausen den Weg bewältigen können. Für Reisende aus Deutschland ist es sinnvoll, diesen Abstieg ähnlich einzuschätzen wie einen längeren Auf- oder Abstieg in einer deutschen Mittelgebirgs-Schlucht – allerdings im tropischen Klima, was die Belastung erhöht.

Ein besonderes Merkmal ist die Lage in einem privaten Schutzgebiet, das direkt an den Nationalpark Arenal grenzt. Offizielle Naturschutzorganisationen Costa Ricas verweisen darauf, dass der Wald rund um Catarata La Fortuna Teil eines größeren Mosaiks aus Schutzflächen, Wiederaufforstungsprojekten und landwirtschaftlichen Nutzflächen ist. Die hohe Niederschlagsmenge und die fruchtbaren vulkanischen Böden sorgen für eine außergewöhnlich dichte Vegetation mit Farne, Bromelien, Orchideen und riesigen Bäumen, die teilweise deutlich höher sind als typische Baumarten in Mitteleuropa.

Der Wasserfall bildet am Fuß ein natürliches Becken mit intensiv türkis-grüner Färbung. Manche Anbieter werben mit der Möglichkeit, flussabwärts in ruhigeren Bereichen zu baden. Offizielle Hinweise von ADIFORT und Sicherheitsempfehlungen in seriösen Reiseführern betonen jedoch, dass direkt am Fuß des Wasserfalls starke Strömungen und Unterströmungen auftreten können und das Schwimmen dort nur eingeschränkt und mit Vorsicht möglich ist. Für badende Gäste sind deshalb meist eher die etwas ruhigeren Flussstellen unterhalb des Hauptbeckens relevant.

Fotografisch bietet das Setting eine Vielzahl an Perspektiven. Tourismusinstitutionen und Fotografenmagazine empfehlen die frühen Morgenstunden oder den späten Nachmittag, wenn das Licht weicher ist und weniger Besucher im Bild sind. Die hohe Luftfeuchtigkeit und Sprühnebel stellen allerdings eine Herausforderung für Kameraausrüstung dar; viele Fotoexperten raten Deshalb zu wasserabweisenden Schutzhüllen und Mikrofasertüchern – ein Hinweis, der speziell für Reisende mit teurer Kameraausrüstung aus Europa relevant ist.

La-Fortuna-Wasserfall besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise (inkl. Flug/Bahn/Auto-Optionen ab Deutschland, soweit sinnvoll)

Der La-Fortuna-Wasserfall befindet sich rund 5 bis 6 km außerhalb von La Fortuna im Nordwesten Costa Ricas, in der Provinz Alajuela. Die Region liegt ungefähr 120 bis 150 km nordwestlich der Hauptstadt San José, je nach Route. Nach Angaben des costa-ricanischen Tourismusinstituts ICT dauert die Anreise mit dem Auto von San José nach La Fortuna je nach Verkehr etwa 3 bis 4 Stunden.

Von Deutschland aus führen keine Direktflüge zum nächstgelegenen internationalen Flughafen Liberia, die meisten Reisenden aus dem deutschsprachigen Raum fliegen daher nach San José (Aeropuerto Internacional Juan Santamaría). Von Frankfurt, München, Zürich oder Wien bestehen je nach Saison und Airline meist ein- oder zweimal tägliche Verbindungen, häufig mit Zwischenstopp, zum Beispiel über Madrid, Amsterdam oder die USA. Die reine Flugzeit liegt – abhängig von Route und Umstiegen – meist zwischen rund 14 und 18 Stunden. Deutsche Medien wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und Reiseportale der großen europäischen Airlines verweisen darauf, dass Direktflüge ab Mitteleuropa zeitweise angeboten werden, die Verfügbarkeit sich jedoch saisonal ändern kann.

In Costa Rica selbst reisen Besucherinnen und Besucher typischerweise mit Mietwagen, organisierten Transfers oder Fernbussen weiter. Die Straße nach La Fortuna ist asphaltiert; für den Besuch des Wasserfalls genügt in der Trockenzeit ein normaler Mietwagen. Viele Hotels in La Fortuna arbeiten mit Transferunternehmen zusammen, die Gäste gegen Aufpreis direkt zum Eingang der Catarata La Fortuna bringen. Öffentliche Busse fahren hauptsächlich zwischen La Fortuna und anderen Städten; für die letzten Kilometer zum Wasserfall nutzen viele Gäste Taxis oder Shuttlebusse.

  • Öffnungszeiten (mit Hinweis: „Öffnungszeiten können variieren — direkt bei La-Fortuna-Wasserfall prüfen.)

Laut der offiziellen Website der Catarata La Fortuna und Angaben des costa-ricanischen Tourismusinstituts ist der Wasserfall ganzjährig täglich geöffnet, meist von den frühen Morgenstunden bis zum späten Nachmittag. Konkrete Uhrzeiten werden je nach Saison und Organisation gelegentlich angepasst. Öffnungszeiten können variieren – es empfiehlt sich daher, die aktuell gültigen Zeiten direkt auf der offiziellen Website des La-Fortuna-Wasserfalls oder über lokale Informationsstellen in La Fortuna zu prüfen.

  • Eintritt (nur bei Doppel-Verifikation; sonst zeitlos; Euro zuerst, Lokalwährung in Klammern)

Für den Zugang zum La-Fortuna-Wasserfall wird ein Eintrittspreis erhoben, da der Wasserfall von der lokalen Entwicklungsorganisation verwaltet und als Schutzgebiet erhalten wird. Seriöse Quellen nennen einen Eintritt im Bereich von umgerechnet etwa 15 bis 20 € (in costa-ricanischen Colones, CRC). Da sich Preise über die Jahre ändern können und Wechselkurse schwanken, sollten Besucherinnen und Besucher die aktuellen Tarife direkt bei der offiziellen Verwaltung oder über verlässliche Tourismusinformationen prüfen. Kinder und Einwohner Costa Ricas zahlen in der Regel reduzierte Tarife, genaue Konditionen können jedoch variieren.

  • Beste Reisezeit (Saison, Tageszeit, Andrang)

Costa Rica liegt in den Tropen, die Region um La Fortuna gehört zur sogenannten Karibikseite des Landes und ist das ganze Jahr über niederschlagsreich. Reiseführer wie „Marco Polo“ und Informationen des Meteorologischen Instituts Costa Ricas beschreiben grob zwei Hauptjahreszeiten: eine relativ trockenere Phase von etwa Dezember bis April und eine regenreichere Zeit von Mai bis November. Allerdings kann es auch in der „Trockenzeit“ regelmäßig regnen, während in der „Regenzeit“ sonnige Phasen üblich sind.

Für den Besuch der Catarata La Fortuna hat jede Saison ihren Reiz. In der regenreicheren Zeit führen Fluss und Wasserfall mehr Wasser und wirken besonders imposant, Wege können allerdings rutschiger sein. In der trockenere Phase ist der Zugang meist einfacher, Regenfälle sind kürzer und das Wasser gelegentlich etwas klarer. Viele Reiseexpertinnen und -experten empfehlen für einen Besuch die frühen Morgenstunden, um den größten Andrang zu vermeiden und bessere Lichtverhältnisse für Fotos zu haben. Busgruppen treffen häufig ab dem späten Vormittag ein.

  • Praxis-Tipps: Sprache vor Ort, Zahlung (Karte vs. Bargeld, EC/Girocard, Mobile Payment), Trinkgeld-Gepflogenheiten, Kleiderordnung, Fotografieregeln

Die Amtssprache in Costa Rica ist Spanisch. In touristischen Zentren wie La Fortuna sprechen viele Menschen in Hotels, Restaurants und bei Touranbietern gut Englisch. Deutsch wird deutlich seltener gesprochen, allerdings trifft man in der Region aufgrund der Beliebtheit bei deutschsprachigen Reisenden gelegentlich auf deutschsprachige Guides oder Mitarbeiter in Unterkünften. Für den Alltag genügt meist Englisch, ein paar spanische Grundfloskeln werden jedoch sehr positiv aufgenommen.

Bei der Zahlung sind internationale Kreditkarten (Visa, Mastercard) weit verbreitet. In La Fortuna akzeptieren viele Hotels, Restaurants und Touranbieter Kartenzahlung, ebenso zahlreiche Eintrittsstellen, darunter der La-Fortuna-Wasserfall selbst. Ein gewisser Bargeldbetrag in costa-ricanischen Colones ist dennoch sinnvoll, etwa für kleine Läden, Straßenstände oder Trinkgelder. Deutsche Girocards (Debitkarten) funktionieren nicht überall so reibungslos wie Kreditkarten; das Abheben von Bargeld an Bankautomaten ist mit gängigen Kreditkarten in der Regel möglich.

Die Trinkgeldkultur unterscheidet sich von der in Deutschland. In vielen Restaurants ist ein Bedienungszuschlag bereits in der Rechnung enthalten, was meist auf der Rechnung vermerkt ist. Zusätzliches Trinkgeld von rund 5 bis 10 % ist bei Zufriedenheit üblich, aber nicht zwingend erforderlich. Bei Tourguides und Fahrern sind kleine Trinkgelder ebenso gern gesehen und werden oft erwartet, insbesondere bei individuellen Führungen oder ganztägigen Ausflügen.

Für den Besuch des La-Fortuna-Wasserfalls empfehlen deutsche Reiseanbieter und Outdoor-Magazine bequeme, rutschfeste Schuhe – ideal sind leichte Wanderschuhe oder Trekkingsandalen mit gutem Profil. Flip-Flops oder glatte Straßenschuhe sind für die oft feuchten, steilen Stufen wenig geeignet. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und möglichen Regenschauer sind leichte Funktionskleidung, Regenjacke oder Poncho sinnvoll. Wer baden möchte, sollte Badebekleidung, ein schnelltrocknendes Handtuch und eventuell Wasserschuhe einplanen.

Fotografieren ist am Wasserfall grundsätzlich erlaubt. Die Verwaltung bittet jedoch in ihren Besucherregeln um Rücksicht auf andere Gäste und um die Einhaltung von Sicherheitszonen, insbesondere nahe am Becken und auf glatten Felsen. Drohnen sind in vielen Schutzgebieten Costa Ricas reguliert oder nur mit vorheriger Genehmigung erlaubt; es empfiehlt sich, vor dem Besuch die jeweils aktuellen Bestimmungen zu prüfen oder direkt beim Personal nachzufragen.

  • Einreisebestimmungen: „Deutsche Staatsbürger sollten aktuelle Einreisehinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen."

Für die Einreise nach Costa Rica gelten je nach Staatsangehörigkeit unterschiedliche Regelungen, die sich ändern können. Deutsche Staatsbürger sowie Reisende aus Österreich und der Schweiz sollten die aktuellen Einreisebestimmungen – etwa zu Passgültigkeit, Visum, Rückflugnachweis oder eventuellen Impf- oder Versicherungsanforderungen – beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de beziehungsweise bei den zuständigen Behörden ihrer Heimatländer prüfen. Costa Rica liegt in der Zeitzone „Central Standard Time“ (CST); der Zeitunterschied zu Mitteleuropa beträgt normalerweise –7 Stunden zur MEZ, während der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) sind es in der Regel –8 Stunden, da Costa Rica keine Zeitumstellung vornimmt.

Für gesundheitliche Fragen empfehlen deutsche Krankenkassen und Reisemediziner, vor einer Reise nach Mittelamerika rechtzeitig einen aktuellen Impfstatus und gegebenenfalls zusätzliche Reiseimpfungen zu prüfen. Eine Auslandsreise-Krankenversicherung mit ausreichender Deckung, die auch mögliche Rücktransporte einschließt, gilt für Reisen außerhalb der EU als sinnvoll. Konkrete Empfehlungen und medizinische Hinweise sollten bei offiziellen Stellen wie dem Robert Koch-Institut oder spezialisierten Tropeninstituten eingeholt werden.

Warum Catarata La Fortuna auf jede La-Fortuna-Reise gehört

Der Besuch des La-Fortuna-Wasserfalls ist für viele Costa-Rica-Reisende der Moment, in dem das abstrakte Bild vom „Regenwald“ zur Wirklichkeit wird. Der Weg durch den dichten Wald, das immer lauter werdende Rauschen, der erste Blick auf den herabstürzenden Wasservorhang – all das schafft ein intensives Naturerlebnis, das sich deutlich von klassischen Sehenswürdigkeiten in Europa unterscheidet. Während deutsche Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor oder der Kölner Dom vor allem kulturell-architektonische Ikonen sind, ist Catarata La Fortuna vor allem ein sinnliches Naturdenkmal.

Reiseberichte in etablierten Medien und naturnahen Magazinen heben immer wieder die Kombination aus Wasserfallbesuch und anderen Aktivitäten in der Region Arenal hervor. In unmittelbarer Nähe befinden sich heiße Thermalquellen, die durch die vulkanische Aktivität des Arenals gespeist werden. Viele Unterkünfte werben mit eigenen Pools, die von warmem Thermalwasser durchflossen werden. Der Kontrast zwischen dem eher kühlen Wasser des Wasserfalls und dem anschließenden Entspannen in heißen Quellen gehört zu den klassischen Kombinationserlebnissen, die insbesondere von Gästen aus dem mitteleuropäischen Winter geschätzt werden.

Zudem ist La Fortuna ein Ausgangspunkt für zahlreiche weitere Natur- und Abenteueraktivitäten: Hängebrückenpfade im Regenwald, Canopy-Touren (Seilrutschen), Rafting, Kajakfahren, Reitausflüge oder Vogelbeobachtungstouren. Seriöse Anbieter vor Ort legen zunehmend Wert auf Sicherheitsstandards und ökologische Verantwortung, wozu auch Zertifizierungen des costa-ricanischen Tourismusinstituts (z. B. das Nachhaltigkeitssiegel CST – „Certificado de Sostenibilidad Turística“) beitragen sollen. Für Reisende aus Deutschland, die oft Wert auf verantwortungsbewussten Tourismus legen, ist dies ein wichtiges Auswahlkriterium.

Die Nähe zu weiteren bekannten Zielen erleichtert zudem die Reiseplanung. Von La Fortuna lassen sich etwa die Nebelwälder von Monteverde, der Nicaraguasee bei Granada (über die Landesgrenze, mit entsprechenden Einreiseformalitäten) oder die Pazifik- und Karibikküste Costa Ricas in mehrstündigen Fahrten erreichen. Dadurch fügt sich der Besuch der Catarata La Fortuna meist nahtlos in klassische Rundreisen ein, wie sie etwa von großen deutschsprachigen Veranstaltern angeboten werden.

Emotionale Gründe sprechen ebenfalls für einen Besuch: Viele Reisende berichten in Interviews und Reiseberichten von einem Gefühl der Demut angesichts der Kraft und Schönheit der Natur, aber auch von Ruhe – besonders, wenn man es schafft, außerhalb der Hauptzeiten einen Moment allein am Fluss zu erleben. Für Fotografie- und Naturfans bietet der Wasserfall Motive, die sich deutlich von mitteleuropäischen Landschaften unterscheiden und häufig ein zentrales Bild im persönlichen Reisealbum werden.

La-Fortuna-Wasserfall in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Netzwerken ist Catarata La Fortuna eines der am häufigsten geteilten Motive aus der Region Arenal: Unter Hashtags wie #CatarataLaFortuna, #LaFortunaWaterfall oder #Arenal werden täglich neue Fotos und Videos veröffentlicht – vom klassischen Panorama bis zum kurzen Clip, der den Sprühnebel und das Tosen des Wassers einfängt. Reisejournalistinnen und -journalisten sowie Influencer aus Deutschland greifen den Wasserfall regelmäßig auf, wenn sie nachhaltige oder abenteuerliche Reiserouten durch Costa Rica vorstellen.

Häufige Fragen zu La-Fortuna-Wasserfall

Wo liegt der La-Fortuna-Wasserfall genau?

Der La-Fortuna-Wasserfall (Catarata La Fortuna) befindet sich etwa 5 bis 6 km südöstlich der Kleinstadt La Fortuna in der Provinz Alajuela, im Nordwesten Costa Ricas. Er liegt in einem privaten Schutzgebiet am Rand der Arenal-Region, nicht weit vom Nationalpark des Vulkans Arenal entfernt.

Wie hoch ist Catarata La Fortuna?

Seriöse Tourismusinformationen und Reiseführer geben die Fallhöhe des La-Fortuna-Wasserfalls mit rund 70 m an. Damit ist er deutlich höher als viele Wasserfälle in den deutschen Mittelgebirgen und wirkt besonders eindrucksvoll, da er fast senkrecht in ein enges Flusstal stürzt.

Kann man am La-Fortuna-Wasserfall baden?

Es ist in der Regel möglich, im Fluss unterhalb des Wasserfalls zu baden, vor allem in etwas ruhigeren Bereichen flussabwärts. Direkt am Fuß des Wasserfalls sind die Strömungen jedoch stark. Offizielle Hinweise der Betreiber und Empfehlungen seriöser Reiseführer betonen, dass dort besondere Vorsicht geboten ist und die ausgeschilderten Sicherheitsregeln unbedingt beachtet werden sollten.

Wie kommt man von Deutschland zum La-Fortuna-Wasserfall?

Reisende aus Deutschland fliegen meist nach San José in Costa Rica und reisen von dort mit Mietwagen, organisierten Transfers oder Bussen nach La Fortuna weiter. Die Fahrt von San José nach La Fortuna dauert typischerweise etwa 3 bis 4 Stunden. Von La Fortuna aus erreicht man den Wasserfall in wenigen Kilometern per Auto, Taxi, Shuttle oder organisierter Tour.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?

Der La-Fortuna-Wasserfall ist ganzjährig besuchbar. In der relativ trockeneren Zeit von etwa Dezember bis April sind die Wege meist einfacher zu begehen, während in der regenreicheren Zeit von Mai bis November der Wasserfall besonders viel Wasser führt. Für ruhigeres Erleben und bessere Lichtverhältnisse empfehlen viele Reiseexpertinnen und -experten die frühen Morgenstunden.

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