Kiyomizu-dera, Kyoto

Kiyomizu-dera öffnet vom 21. bis 30. November nachts

Veröffentlicht am: 17.10.2026 um 14:27 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Kiyomizu-dera in Kyoto lädt vom 21. bis 30. November 2026 zur nächtlichen Sonderbesichtigung mit beleuchtetem Tempelgelände ein.
Aquarellillustration des Wahrzeichens Kiyomizu-dera Kyoto in Kyoto Japan, weiche Farbverläufe und pastelliges Reiseposter-Feeling, Illustration mit AI erstellt.

Kiyomizu-dera in Kyoto öffnet vom 21. bis 30. November 2026 zur nächtlichen Sonderbesichtigung. Das Tempelgelände bleibt dabei bis 21.30 Uhr zugänglich, der letzte Einlass erfolgt um 21 Uhr.

Kiyomizu-dera zeigt im November seine nächtliche Seite

Die Sonderöffnung gehört zum für 2026 angekündigten Veranstaltungsprogramm des Tempels. Der Betreiber nennt den Zeitraum vom 21. bis 30. November und führt die verlängerte Zugänglichkeit bis 21.30 Uhr auf.

Im Mittelpunkt steht die Beleuchtung des Geländes nach Einbruch der Dunkelheit. Ein blauer Lichtstrahl soll nach Angaben des Tempels das Mitgefühl der Kannon symbolisieren und über den Straßen Kyotos sichtbar werden. Die offizielle Terminübersicht für 2026 nennt außerdem eine Sonderbesichtigung des Jojuin-Gartens im selben Zeitraum.

Der Garten kann vom 21. bis 30. November tagsüber bis 16 Uhr sowie am Abend bis 20.30 Uhr besucht werden. Für die nächtliche Hauptbesichtigung endet der Einlass bereits um 21 Uhr, obwohl das Gelände bis 21.30 Uhr offen bleibt.

Kiyomizu-dera verbindet Holzarchitektur und Kannon-Verehrung

Die Geschichte des Tempels reicht laut Betreiber mehr als 1.250 Jahre zurück. Als Ausgangspunkt gilt eine Quelle am Berg Otowa, auf die auch die Bezeichnung des Tempels verweist.

Die Haupthalle steht an einem steilen Hang des Berges Otowa. Sie wurde 1633 in traditioneller Holzbauweise wiedererrichtet und trägt die Verehrung der elfoöpfigen, tausendarmigen Kannon im innersten Bereich der Halle. Der bekannte Vorbau eröffnet den Blick über Teile Kyotos.

Auch die Okuno-in-Halle wurde 1633 wiederaufgebaut und liegt oberhalb des Otowa-Wasserfalls. Der Wasserfall gehört zu den benannten Stationen auf dem Tempelgelände, ebenso wie das Jojuin mit seinem Mondgarten. Die nächtliche Beleuchtung setzt damit gerade jene Bauteile und Wege in Szene, die den Rundgang prägen. Eine weitere Einordnung der Herbstöffnung beschreibt den blauen Lichtstrahl als weithin erkennbares Merkmal der Abendtermine.

Kiyomizu-dera besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Die Sonderöffnung findet vom 21. bis 30. November 2026 auf dem Tempelgelände statt. Der letzte Einlass ist um 21 Uhr, geschlossen wird um 21.30 Uhr.
  • Der Jojuin-Garten ist im selben Zeitraum zu eigenen Zeiten geöffnet: tagsüber bis 16 Uhr und am Abend bis 20.30 Uhr.
  • Von der Kyoto Station fahren die Stadtbuslinien 100 und 206 bis zur Haltestelle Gojozaka. Von dort führt ein etwa zehnminütiger Fußweg in östlicher Richtung zum Tempel.
  • Alternativ ist die Haltestelle Kiyomizu-michi mit der Stadtbuslinie 207 erreichbar. Der weitere Weg führt ebenfalls etwa zehn Minuten zu Fuß südöstlich bergauf.
  • Auf dem Tempelgelände gibt es keinen Parkplatz. Der Betreiber weist außerdem darauf hin, dass digitale Karten nicht immer zu einem der beiden tatsächlichen Zugänge führen.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Kiyomizu-dera auf Social-Media-Plattformen

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Kiyomizu-dera: häufige Fragen

Wann findet die Sonderöffnung am Kiyomizu-dera statt?

Die nächtliche Sonderbesichtigung läuft vom 21. bis 30. November 2026. Der letzte Einlass ist um 21 Uhr, das Gelände schließt um 21.30 Uhr.

Wo liegt Kiyomizu-dera und wie kommt man hin?

Der Tempel liegt im Stadtteil Higashiyama in Kyoto. Von der Kyoto Station führen die Buslinien 100 und 206 zur Haltestelle Gojozaka, von der aus der Zugang zu Fuß weitergeht.

Was ist Kiyomizu-dera?

Kiyomizu-dera ist ein buddhistischer Tempel am Berg Otowa. Zu den prägenden Bereichen gehören die 1633 wiedererrichtete Haupthalle, der Otowa-Wasserfall und der Jojuin-Garten.

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