Kegon-Fall Nikko, Kegon no taki

Kegon-Fall Nikko: Japans dramatischer Wasserfall über Nikk?

07.06.2026 - 13:43:05 | ad-hoc-news.de

Am Kegon-Fall Nikko, dem spektakulären Kegon no taki bei Nikko in Japan, stürzt Wasser über eine gewaltige Felswand – warum dieser Ort besonders Reisende aus Deutschland fasziniert.

Kegon-Fall Nikko, Kegon no taki, Nikko, Japan
Kegon-Fall Nikko, Kegon no taki, Nikko, Japan

Wenn das Wasser des Chuzenji-Sees in einem einzigen, tosenden Vorhang über eine fast senkrechte Basaltwand in die Tiefe schießt, zeigt sich der Kegon-Fall Nikko in seiner ganzen dramatischen Schönheit. Der Kegon no taki (japanisch sinngemäß „Kegon-Wasserfall“) ist einer der berühmtesten Wasserfälle Japans und ein Sinnbild für die kraftvolle Natur rund um Nikko.

Kegon-Fall Nikko: Das ikonische Wahrzeichen von Nikko

Der Kegon-Fall Nikko liegt im Nikk?-Nationalpark im Norden der Präfektur Tochigi auf der Insel Honsh?. Er gilt als einer der landschaftlichen Höhepunkte der Region und wird in vielen japanischen Reiseführern gemeinsam mit dem Nachi- und dem Fukuroda-Wasserfall als einer der „drei berühmten Wasserfälle Japans“ genannt. Für Reisende aus Deutschland, die häufig zuerst T?ky?, Ky?to oder Hiroshima ansteuern, ist Nikko mit seinen Schreinanlagen und Bergen oft der erste intensive Kontakt mit der japanischen Natur – und der Kegon-Fall bildet dabei den spektakulärsten Moment.

Besonders eindrucksvoll ist die Szene, wenn der schmale Fluss, der den hoch gelegenen Chuzenji-See entwässert, plötzlich in eine rund 90 bis 100 m tiefe Schlucht abbricht. Der Wasserstrahl wirkt aus der Distanz beinahe wie eine weiße Seidenschnur, die sich von der Felskante löst, um sich unten in einer Gischtwolke aufzulösen. An den Felswänden ringsum ziehen sich weitere, dünnere Wasserfäden hinab – je nach Jahreszeit eng an den Hauptfall geschmiegt oder klar davon abgesetzt.

Die Lage mitten im Gebirge, umgeben von dichtem Wald und vulkanisch geprägten Felsformationen, macht den Kegon no taki zu einem Ort, an dem sich japanische Naturästhetik besonders gut nachvollziehen lässt. Für viele Besucherinnen und Besucher verkörpert er das, was Japaner unter keshiki, also einer idealen Landschaftsszenerie, verstehen: Wasser, Felsen, Wald, Nebel und wechselnde Jahreszeiten, die das gleiche Motiv immer wieder neu inszenieren.

Geschichte und Bedeutung von Kegon no taki

Der Kegon-Fall ist untrennbar mit der Entwicklung Nikkos als spirituelles Zentrum und als Rückzugsort der Hauptstadtelite verbunden. Die Schreinanlagen von Nikk?, deren Kernanlagen heute UNESCO-Welterbe sind, entstanden bereits in der frühen Neuzeit und wurden vor allem durch den T?sh?g?-Schrein bekannt, der Tokugawa Ieyasu, dem Gründer des Tokugawa-Shogunats, gewidmet ist. Der Wasserfall selbst war dabei lange vor der touristischen Erschließung ein wichtiges Symbol für die Kraft der Natur und wurde in Dichtung und Malerei aufgegriffen.

Im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert entwickelte sich die Umgebung des Kegon no taki zu einem beliebten Sommerrefugium für Diplomaten und wohlhabende Städter aus T?ky?. Der höher gelegene Chuzenji-See bietet im Sommer ein deutlich kühleres Klima als die feuchtheiße Hauptstadt; zahlreiche Botschaften unterhielten hier Sommerresidenzen. Dass der See durch den Kegon-Fall nahezu direkt in das Tal von Nikko abfließt, verlieh der Region ein zusätzliches Prestige: Die Kombination aus Kulturlandschaft, Natur und vergleichsweise guter Erreichbarkeit machte den Wasserfall zu einem gern besuchten Ausflugsziel.

Literarisch und historisch ist der Kegon-Fall auch durch tragische Ereignisse präsent. Im frühen 20. Jahrhundert kam es hier zu einem vielbeachteten Suizid eines Studenten, der in Tagebucheinträgen seine existenziellen Zweifel schilderte. Diese Texte wurden veröffentlicht und verankerten den Wasserfall im kulturellen Gedächtnis Japans nicht nur als Naturschauspiel, sondern auch als Projektionsfläche für Nachdenken über Vergänglichkeit und Sinnsuche. Deutsche Reisende, die sich für Literatur und Kulturgeschichte interessieren, finden in diesem Hintergrund einen Zugang zur emotionalen Tiefe, die der Ort für viele Japaner besitzt.

Gleichzeitig ist der Kegon no taki Teil einer längeren Tradition japanischer Landschaftsverehrung, in der Wasserfälle als Sitz von Naturgeistern oder als Stationen asketischer Übungen eine Rolle spielen. In der Nähe von Nikko wurden in der Vergangenheit buddhistische Mönche und Shint?-Priester überliefert, die in der Abgeschiedenheit der Berge meditierten. Der Anblick eines mächtigen Wasserfalls galt als Übung in Demut; sein gleichförmiges Rauschen konnte als Unterstützung meditativer Konzentration dienen. Heute ist der Ort zwar stark touristisch geprägt, die mystische Dimension lässt sich aber vor allem außerhalb der Hauptbesuchszeiten noch erahnen.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Auch wenn der Kegon-Fall kein Bauwerk im klassischen Sinn ist, spielt „Architektur“ dennoch eine Rolle – im Zusammenspiel von Natur und menschlicher Erschließung. Um den Wasserfall sicher zugänglich zu machen, wurde ein System aus Aussichtsplattformen und einem Aufzug angelegt. Besucherinnen und Besucher können auf einer oberen Plattform nahe der Straßenebene einen ersten Blick auf den Fall werfen und anschließend mit einem Fahrstuhl zu einer tiefer gelegenen Plattform hinabfahren, die sich näher an der Basis des Wasserfalls befindet.

Dieser Aufbau erinnert entfernt an alpine Aussichtspunkte, wie man sie etwa aus den österreichischen Alpen kennt. Der Unterschied liegt in der Einbettung in den Wald: Die Wege sind meist kurz, aber es geht steil bergab, und vieles ist durch Geländer und Stufen gesichert. Ähnlich wie an bekannten Wasserfällen in Europa – etwa den Krimmler Wasserfällen – ist der Mensch gezwungen, sich der kraftvollen Natur über vorgegebene Pfade zu nähern. Für deutsche Reisende vermittelt das ein Gefühl von Vertrautheit, gleichzeitig bleibt durch die japanische Beschilderung und Ästhetik ein deutlich spürbarer Ortswechsel.

Geologisch ist der Kegon-Fall interessant, weil er mit der vulkanischen Geschichte des Nikk?-Gebirges verbunden ist. Der Chuzenji-See entstand, als ein früherer Vulkan-Ausbruch das Tal eines Flusses blockierte und so einen natürlichen Stausee schuf. Der Abfluss dieses Sees sucht sich seither den Weg über die Kante der vulkanischen Felsbarriere – der heutige Wasserfall ist also gewissermaßen ein sichtbares „Überlaufventil“ eines Hochgebirgssees. Die Basaltsäulen und Felsformationen rechts und links des Falls zeugen von dieser vulkanischen Vergangenheit.

In der japanischen Kunst taucht der Kegon-Fall unter anderem in Holzschnitten und Landschaftsbildern auf, die das Motiv der „japanischen Alpen“ aufgreifen. Auch moderne Fotograf:innen nutzen den Ort, um mit Langzeitbelichtung den Wasserfall als weiße, beinahe stoffliche Fläche im Kontrast zu dunklen Felsen und grünem Wald darzustellen. Für Social Media – insbesondere Instagram und TikTok – ist die Silhouette des Falls zum wiedererkennbaren Bild geworden, häufig kombiniert mit Nebel, Herbstlaub oder Wintereis.

Besonders markant ist der saisonale Wandel:

  • Frühling: Der Wasserstand steigt durch Schneeschmelze, das umliegende Grün ist frisch und zart. Der Kontrast zwischen weißem Wasser und jungem Laub ist besonders fotogen.
  • Sommer: Üppiger, dichter Wald und häufig feuchte Luft, die eine leichte Gischtnebel-Stimmung erzeugt. In heißen Wochen kann der Ort eine willkommene Abkühlung bieten.
  • Herbst: Der sogenannte „K?y?“, die japanische Laubfärbung, färbt die Berghänge leuchtend rot, orange und gelb. Viele japanische Medien empfehlen diese Zeit ausdrücklich für einen Besuch, weshalb dann auch der Andrang besonders groß ist.
  • Winter: Bei tiefen Temperaturen bilden sich Eiszapfen und teilweise gefrorene Flächen an der Felswand. Der Wasserfall selbst fließt weiter, aber die winterliche Umgebung wirkt fast skulptural.

Außerdem ist der Kegon-Fall für seinen Aufzug bemerkenswert, der Besucherinnen und Besucher schnell in die Tiefe bringt. Während man in Europa häufig längere Fußwege oder Serpentinen in Kauf nehmen muss, wird hier der Wechsel zwischen Aussichtsniveau und Fallbasis in wenigen Sekunden geschafft. Das verstärkt den Eindruck, aus der relativen Zivilisation der Straße in eine abgeschottete, naturnahe Zone hinabzusteigen.

Kegon-Fall Nikko besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise: Der Kegon-Fall Nikko liegt im Nikk?-Nationalpark oberhalb der Stadt Nikko in der Präfektur Tochigi, etwa 140 bis 160 km nördlich von T?ky?. Von Deutschland aus erfolgt die Anreise üblicherweise per Flug nach T?ky?, vor allem zu den Flughäfen Haneda (HND) oder Narita (NRT). Direktflüge ab Frankfurt, München oder manchmal Düsseldorf reduzieren die Reisezeit auf rund 11 bis 12 Stunden, je nach Verbindung. Von T?ky? geht es weiter mit Zügen: Häufig wird zunächst mit dem Shinkansen-Schnellzug bis Utsunomiya gefahren, von dort mit einer Regionalbahn nach Nikko. Alternativ verlaufen direkte Regional- oder Privatbahn-Linien aus T?ky? nach Nikko, die etwas länger dauern. Vom Bahnhof Nikko führen Buslinien hinauf zum Chuzenji-See und zum Kegon-Fall; die Fahrt dauert je nach Verkehrslage rund 40 bis 50 Minuten. Viele Reisende entscheiden sich, Nikko als Tagesausflug von T?ky? aus zu besuchen, andere übernachten in der Region, um den Andrang flexibler zu umgehen.
  • Öffnungszeiten: Der Zugang zum Umgebungsgelände des Kegon-Falls ist in der Regel tagsüber möglich, die Aussichtsplattformen und der Aufzug haben üblicherweise geregelte Öffnungszeiten, die sich an Tageslicht und Saison orientieren. Da Zeiten angepasst werden können – etwa bei Wartungsarbeiten, Wetterereignissen oder saisonalen Änderungen – sollten Reisende die aktuellen Informationen direkt bei den offiziellen Stellen in Nikko oder beim Betreiber prüfen. Hinweise finden sich in der Regel auf den Informationsseiten des Nikk?-Nationalparks oder der örtlichen Tourismusbehörden. Formulierungen wie „ganzjährig geöffnet“ bedeuten nicht zwingend, dass es keinerlei wetterbedingte Einschränkungen gibt.
  • Eintritt: Der Besuch der Plattformen und die Nutzung des Aufzugs sind normalerweise gebührenpflichtig. Die Kosten bewegen sich im für japanische Sehenswürdigkeiten typischen Rahmen; meist handelt es sich um kleinere Beträge, die vor Ort in bar oder mit gängigen Kartensystemen bezahlt werden können. Da Preise angepasst werden können und verschiedene Ticketkombinationen (z. B. mit anderen Attraktionen) möglich sind, empfiehlt sich eine zeitnahe Prüfung direkt bei den offiziellen Informationen des Kegon-Falls oder des Tourismusverbands von Nikko. Für Reisende aus Deutschland ist es sinnvoll, eine kleine Menge Bargeld in Yen mitzuführen, auch wenn Kartenzahlung in Japan inzwischen weit verbreitet ist.
  • Beste Reisezeit: Klima und Andrang spielen beim Besuch eine große Rolle. Viele Reiseführer und offizielle Tourismusinformationen empfehlen den Herbst, wenn die Laubfärbung an den Berghängen besonders intensiv ist. Dann ist der Andrang aber auch am größten, insbesondere an Wochenenden und Feiertagen. Wer es ruhiger mag, kann auf Frühling oder Frühsommer ausweichen, wenn die Natur aufblüht und die Temperaturen angenehm sind. Im Sommer kann es in den tieferen Lagen sehr warm und schwül werden; die Region um den Chuzenji-See ist etwas kühler, aber die Busse und Wege können stark frequentiert sein. Im Winter wirkt der Kegon-Fall sehr kontemplativ, allerdings sind Transport und Wege je nach Schnee- und Eislage anspruchsvoller. Für Fotograf:innen sind die Randzeiten des Tages – früher Morgen oder später Nachmittag – ideal, wenn die Sonne tiefer steht und das Wasser weniger grell wirkt.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Verhalten: In Nikko wie auch an vielen touristischen Orten Japans kommen Besucherinnen und Besucher mit Englisch meist gut zurecht. An den wichtigsten Haltestellen, in Bussen und auf Hinweisschildern sind häufig englische Übersetzungen vorhanden. Deutsch wird nur vereinzelt gesprochen, hauptsächlich in einzelnen Hotels oder bei Reisegruppen mit deutschsprachiger Betreuung. Beim Bezahlen sind in Japan Bargeld und Kreditkarte verbreitet; in ländlicheren Gegenden ist Bargeld nach wie vor wichtig. Kontaktloses Bezahlen mit internationalen Kreditkarten oder mobilen Diensten wie Apple Pay und Google Pay funktioniert zunehmend, kann aber nicht überall garantiert werden. Trinkgeld ist in Japan unüblich; guter Service ist Teil der Kultur und bereits im Preis einkalkuliert. Statt Trinkgeld wird Wertschätzung eher durch höfliches Verhalten, Pünktlichkeit und Respekt vor Regeln gezeigt. Dazu gehört am Kegon-Fall: nicht über Absperrungen zu klettern, Drohnenregeln zu beachten, Lärm zu vermeiden und keinen Müll zu hinterlassen. Fotografieren ist auf den Plattformen im Allgemeinen erlaubt, Stative können je nach Andrang und Sicherheitsvorschriften eingeschränkt sein.
  • Gesundheit und Sicherheit: Der Besuch des Kegon-Falls erfordert in der Regel keine besondere körperliche Fitness, aber durch Höhenunterschiede, Treppen und die möglicherweise feuchte Witterung sollten rutschfestes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung eingeplant werden. Wer zu Reiseübelkeit neigt, kann die kurvige Bergstraße zum Chuzenji-See als unangenehm empfinden. Die medizinische Versorgung in Japan gilt als gut, ist aber häufig mit Vorkasse oder Kreditkartenzahlung verbunden. Für Reisende aus Deutschland empfiehlt sich eine Auslandskrankenversicherung mit ausreichender Deckung für Japan.
  • Einreisebestimmungen: Für deutsche Staatsbürger gelten für Japan eigene Einreise- und Visabestimmungen, die sich ändern können. Vor Reiseantritt sollten Reisende die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de prüfen. Dort finden sich Informationen zu Einreiseformalitäten, Sicherheitslage, Gesundheitshinweisen und gegebenenfalls pandemiebezogenen Bestimmungen. In vielen Fällen können deutsche Staatsbürger für touristische Kurzaufenthalte visumsfrei einreisen, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind; verbindliche Informationen liefert jedoch ausschließlich die Kombination aus Auswärtigem Amt und der japanischen Botschaft bzw. den Konsulaten.
  • Zeitzone und Alltag vor Ort: Japan liegt, je nach Jahreszeit, typischerweise 7 bis 8 Stunden vor Mitteleuropa. Das bedeutet: Wenn es in Deutschland 12:00 Uhr mittags ist, kann es in Nikko bereits abends sein. Für die Reiseplanung, insbesondere bei An- und Abreise mit Anschlusszügen, ist diese Zeitverschiebung zu beachten. Hinzu kommt der Kulturunterschied im Alltag: Pünktlichkeit wird sehr ernst genommen, sowohl bei Zügen als auch bei Bussen. Daher sollten Besucherinnen und Besucher rechtzeitig an Haltestellen sein und bei Verzögerungen großzügige Puffer einplanen.

Warum Kegon no taki auf jede Nikko-Reise gehört

Der Kegon-Fall ist mehr als eine schöne Fotokulisse; er ist ein Schlüssel, um die Landschafts- und Kulturgeschichte Nikkos zu verstehen. Wer von den Schreinen und Tempeln der Stadt in die Berge aufsteigt, erlebt, wie sich das Bild Japans verändert: von der kunstvoll gestalteten, farbenprächtigen Architektur der T?sh?g?-Anlagen hin zu einer raueren, ungezähmten Natur. In dieser Dramaturgie bildet der Kegon no taki den Höhepunkt, an dem sich Wasser, Stein und Wald zu einer kraftvollen Szenerie verdichten.

Für Reisende aus Deutschland ist der Besuch außerdem eine gute Gelegenheit, das oft zitierte Zusammenspiel von Natur und Spiritualität in Japan konkret zu erleben. Wer etwa am Vormittag die Tempel und Schreine von Nikko besichtigt und am Nachmittag zum Chuzenji-See und zum Kegon-Fall weiterfährt, spürt unmittelbar die Spannweite zwischen kultivierter Religiosität und elementarer Naturerfahrung. Das Geräusch des Wasserfalls, der feine Sprühnebel im Gesicht und der Blick in die Tiefe der Schlucht können eine fast meditative Wirkung entfalten.

Auch praktisch betrachtet passt der Kegon-Fall gut in viele Japan-Routen. Von T?ky? aus lässt sich Nikko mit Bahn und Bus als Tagesausflug realisieren – wer früh startet, kann sowohl die Kulturerbestätten in der Stadt als auch den Wasserfall besuchen. Wer etwas mehr Zeit investiert und in Nikko oder am Chuzenji-See übernachtet, erlebt die Region hingegen deutlich ruhiger. Besonders außerhalb von Wochenenden und Ferienzeiten ist die Stimmung am frühen Morgen oder gegen Abend deutlich gelassener als in der Tagesmitte, wenn Busse und Reisegruppen die Plattformen füllen.

In der näheren Umgebung des Kegon-Falls bieten sich weitere Ziele an: Der Chuzenji-See selbst mit seinen Uferwegen, Aussichtspunkten und Bootsangeboten; weitere Wasserfälle in der Region, die weniger bekannt, aber nicht minder reizvoll sind; sowie Wanderwege unterschiedlicher Länge, die die Berglandschaft erschließen. Wer gerne vergleicht, kann den Kegon-Fall gedanklich neben vertraute europäische Eindrücke stellen – etwa neben hohe Wasserfälle in den Alpen – und wird doch feststellen, dass Licht, Vegetation und Atmosphäre deutlich anders wirken.

Nicht zuletzt spielt der Kegon-Fall in vielen Bildbänden, TV-Dokumentationen und Online-Videoclips eine Rolle, die Japan als Reiseziel präsentieren. Dadurch entsteht eine Art „Déjà-vu-Effekt“: Viele Besucherinnen und Besucher haben den Wasserfall schon auf Fotos gesehen, bevor sie vor ihm stehen. Derselbe Ort wirkt dann zugleich vertraut und überraschend neu, weil das Rauschen des Wassers, die kühle Luft und die räumliche Tiefe auf Bildern nur unzureichend eingefangen werden können.

Kegon-Fall Nikko in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Netzwerken taucht der Kegon no taki regelmäßig als Motiv für Naturfotografie, Reiseinspiration und kurze Videoclips auf. Besonders beliebt sind Zeitrafferaufnahmen, Drohnenperspektiven (sofern lokal erlaubt) und saisonale Kontraste – etwa der Vergleich zwischen Herbstlaub und Wintereis. Für deutschsprachige Reisende kann ein Blick in die sozialen Medien helfen, die aktuelle Stimmung vor Ort einzuschätzen, zum Beispiel wie stark die Laubfärbung bereits fortgeschritten ist oder wie viel Schnee im Winter liegt. Auch praktische Eindrücke wie Besucherandrang, Wartezeiten am Aufzug oder Wetterlagen werden häufig in Kommentaren und Stories thematisiert.

Häufige Fragen zu Kegon-Fall Nikko

Wo liegt der Kegon-Fall Nikko genau?

Der Kegon-Fall Nikko befindet sich im Nikk?-Nationalpark in der Präfektur Tochigi auf der japanischen Hauptinsel Honsh?. Er liegt oberhalb der Stadt Nikko am Abfluss des Chuzenji-Sees. Von T?ky? aus ist die Region mit Bahn und Bus in mehreren Stunden erreichbar und eignet sich daher gut für einen Tagesausflug oder eine ein- bis mehrtägige Reise.

Wie hoch ist der Kegon-Fall und woher stammt sein Wasser?

Der Kegon-Fall gilt als einer der höheren Wasserfälle Japans; er stürzt in einer einzigen Stufe von rund 90 bis 100 m in die Tiefe. Sein Wasser stammt aus dem Chuzenji-See, einem hoch gelegenen Bergsee, der durch vulkanische Aktivitäten entstanden ist. Der Fluss, der den See entwässert, stürzt an der Kante einer vulkanischen Barriere ab und bildet den Wasserfall.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Besuch des Kegon no taki?

Die attraktivsten Reisezeiten sind Frühling und Herbst. Im Frühling sorgen Schneeschmelze und frisches Grün für starke Wasserführung und intensive Kontraste. Im Herbst lockt die berühmte Laubfärbung, die die Berghänge rund um den Wasserfall in kräftige Rot- und Goldtöne taucht. Sommer und Winter haben ihren eigenen Reiz, sind aber klimatisch extremer: Im Sommer ist es heiß und voll, im Winter kann Schnee und Eis die Wege erschweren, dafür ist der Wasserfall dann besonders atmosphärisch.

Wie erreicht man den Kegon-Fall von Deutschland aus?

Von Deutschland aus führt der übliche Weg zunächst per Langstreckenflug nach T?ky? (Haneda oder Narita). Direktflüge ab Flughäfen wie Frankfurt oder München dauern grob 11 bis 12 Stunden. In T?ky? angekommen, reisen die meisten Besucher mit dem Shinkansen oder Regionalzügen nach Nikko weiter und nehmen dort einen Bus hinauf zum Chuzenji-See und zum Kegon-Fall. Für Details zu Fahrplänen und Tickets empfiehlt sich der Blick auf die aktuellen Informationen der japanischen Bahngesellschaften und des lokalen Tourismusverbands.

Ist ein Besuch des Kegon-Falls mit Kindern oder älteren Menschen geeignet?

Grundsätzlich ist der Kegon-Fall auch für Familien und ältere Reisende zugänglich, da ein Aufzug den Höhenunterschied zwischen oberer und unterer Plattform überbrückt. Dennoch sollten Treppen, teilweise rutschige Wege und die kurvige Anfahrt über Bergstraßen berücksichtigt werden. Gutes Schuhwerk, etwas Zeitreserve und Pausen sind ratsam. Kinder sollten an den Aussichtsplattformen nah bei den Erwachsenen bleiben, da es – trotz Geländern – hohe Abgründe gibt.

Mehr zu Kegon-Fall Nikko auf AD HOC NEWS

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
de | unterhaltung | 69496042 |