Kathedrale von Palma, Catedral de Mallorca

Kathedrale von Palma: Warum die Catedral de Mallorca Besucher staunen lässt

07.06.2026 - 10:03:13 | ad-hoc-news.de

Die Kathedrale von Palma, lokal Catedral de Mallorca, prägt Palmas Skyline wie kein anderes Bauwerk in Spanien. Warum ihr Licht, ihr Standort und ihre Geschichte Reisende aus Deutschland besonders fesseln.

Kathedrale von Palma, Catedral de Mallorca, Reise
Kathedrale von Palma, Catedral de Mallorca, Reise

Wer sich der Kathedrale von Palma vom Meer her nähert, sieht zunächst nur ein helles Steinemehr, das scheinbar direkt aus der Bucht von Palma aufragt: die gewaltigen gotischen Mauern, filigrane Strebebögen und das Spiel von Sonne und Schatten auf dem Sandstein. Die Kathedrale von Palma, auf Katalanisch „Catedral de Mallorca“ (Kathedrale von Mallorca), ist nicht nur das Wahrzeichen von Palma, sondern eines der eindrucksvollsten sakralen Bauwerke Spaniens – und für viele Reisende aus Deutschland der emotionale Höhepunkt eines Mallorca-Aufenthalts.

Kathedrale von Palma: Das ikonische Wahrzeichen von Palma

Die Kathedrale von Palma dominiert die Altstadt der mallorquinischen Hauptstadt wie kaum ein anderes Gebäude. Sie thront unmittelbar oberhalb der Uferpromenade Passeig Marítim und des Parc de la Mar, sodass sie von vielen Punkten der Bucht aus sichtbar ist. Der Bau wirkt fast so, als stehe er direkt am Wasser – ein Eindruck, der sich besonders bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang einprägt, wenn die Fassade in warmes Gold getaucht wird.

Für deutsche Besucher ist die Kathedrale von Palma ein vertrauter und doch ganz eigener Anblick: Im Grundschema eine gotische Kathedrale mit hohen Spitzbögen, Rosetten und Türmen, erinnert sie an Bauwerke wie den Kölner Dom oder die Kathedralen in Frankreich – und steht doch in einer mediterranen Umgebung, mit Palmen, Meer und maurischem Erbe in unmittelbarer Nachbarschaft. Dieses Nebeneinander von christlicher Herrschaftssymbolik und maurischer Geschichte macht den Ort auch kulturhistorisch besonders interessant.

Die Kathedrale von Palma ist zu einem Symbol für Mallorca als Kulturdestination geworden. Tourismusorganisationen wie die spanische Tourismusbehörde Turespaña und die lokale Tourismusinformation der Stadt Palma präsentieren die Catedral de Mallorca regelmäßig als eines der wichtigsten Highlights des gesamten Archipels. Auch deutschsprachige Reiseführer wie „Merian Mallorca“ und „Marco Polo Mallorca“ heben die Kathedrale als Pflichtziel für Kulturliebhaber und Architekturinteressierte hervor.

Geschichte und Bedeutung von Catedral de Mallorca

Die Geschichte der Catedral de Mallorca beginnt mit der politischen und religiösen Neuordnung der Insel nach der christlichen Eroberung. Im 13. Jahrhundert eroberte der aragonesische König Jaume I. (Jakob I.) Mallorca von den muslimischen Herrschern zurück und legte damit den Grundstein für das Königreich Mallorca. Auf dem Gelände der damaligen Hauptmoschee der islamischen Stadt begann man mit dem Bau einer christlichen Kathedrale – ein Prozess, der sich über Jahrhunderte hinziehen sollte.

Die Grundsteinlegung des gotischen Neubaus wird traditionell in das 13. Jahrhundert datiert, also in eine Epoche, in der auch in anderen Teilen Europas große Kathedralenprojekte entstanden. Während in Deutschland beispielsweise der Bau des Kölner Doms Mitte des 13. Jahrhunderts anlief, wurde auf Mallorca das neue Bischofszentrum der Krone von Aragón geschaffen. Bis zur weitgehenden Fertigstellung der Hauptstrukturen vergingen mehrere Generationen von Baumeistern und Handwerkern; die endgültige Ausgestaltung der Kathedrale mit den heutigen Fassaden und Innenausstattungen zog sich bis in die Neuzeit.

Historiker und Kunsthistoriker weisen darauf hin, dass die Kathedrale nicht nur religiöses Zentrum, sondern auch ein Manifest der Macht der Krone von Aragón und später Spaniens im westlichen Mittelmeerraum war. Die Inszenierung des Baus hoch über dem Hafen sollte Seefahrer, Händler und Besucher beeindrucken und das Selbstverständnis der christlichen Herrschaft demonstrieren. In diesem Sinne fungierte die Catedral de Mallorca ähnlich wie andere große Kathedralen des Mittelalters als Symbol für die Verbindung von Religion, Politik und städtischem Selbstbewusstsein.

Über die Jahrhunderte überstand die Kathedrale Naturereignisse, politische Umbrüche und stilistische Moden. Immer wieder wurde sie restauriert, umgestaltet und ergänzt. Eine wichtige Phase der Neugestaltung setzte im frühen 20. Jahrhundert ein, als der berühmte katalanische Architekt Antoni Gaudí zeitweise mit der Überarbeitung des Innenraums beauftragt wurde. Auch wenn Gaudí sein Projekt nicht vollenden konnte, hinterließ er sichtbare Spuren – etwa in der veränderten Anordnung des Chorgestühls und in der Beleuchtung des Altarbereichs.

Heute steht die Kathedrale von Palma unter Denkmalschutz und gilt als eines der wichtigsten gotischen Sakralbauten des Mittelmeerraums. Sie ist Sitz des Bistums Mallorca und Schauplatz zentraler religiöser Feiern und Prozessionen, etwa während der Karwoche oder zu besonderen Festtagen, die regelmäßig auch in spanischen Medien und durch die Diözese kommuniziert werden. Für die Bewohner der Insel ist die Catedral de Mallorca weit mehr als eine touristische Attraktion – sie ist identitätsstiftender Mittelpunkt und kulturelles Gedächtnis.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch gehört die Kathedrale von Palma zum Katalog der mediterranen Hochgotik mit regionaler Prägung. Charakteristisch sind die sehr hohen, schlanken Pfeiler im Inneren, die großen Fensteröffnungen und das markante Längsschiff. Der Innenraum wird von einem komplexen Gewölbesystem überspannt, das die Lasten auf Bündelpfeiler und Strebebögen verteilt. Dadurch entsteht der für gotische Kathedralen typische Eindruck von Leichtigkeit und Höhe.

Ein besonders oft hervorgehobenes Element ist die große Rosette über dem Hauptaltar. Sie zählt zu den größten gotischen Rosettenfenstern Europas und besteht aus Tausenden farbiger Glasstücke. An bestimmten Tagen im Jahr, vor allem im Winterhalbjahr um die Tagundnachtgleichen, fällt das Sonnenlicht so durch die Rosette, dass sich ein farbiges Lichtspektakel im Innenraum entfaltet, das regelmäßig in Foto-Reportagen und Reiseführern thematisiert wird. Viele Besucher planen ihren Besuch gezielt zu den Tageszeiten, an denen das Lichtspiel besonders intensiv ist – meist am Vormittag.

Die Fassade der Kathedrale ist von einer Vielzahl dekorativer Elemente geprägt: Strebepfeiler, Fialen, Wasserspeier und feine Maßwerkstrukturen bilden ein skulpturales Gesamtbild. Im Vergleich zu nordeuropäischen Kathedralen wirkt der Sandstein heller und warmer; kombiniert mit dem intensiven mediterranen Licht entsteht eine besondere visuelle Atmosphäre, die sich auch in den Fotografien in Broschüren der Balearen-Tourismusbehörden widerspiegelt.

Der Innenraum vereint gotische Strenge mit barocken und modernen Ergänzungen. Neben den historischen Altären, Kapellen und Grabmälern finden sich Werke verschiedener Epochen. Besonders diskutiert wird in der Fachliteratur der Eingriff Antoni Gaudís im frühen 20. Jahrhundert. Gaudí experimentierte mit Lichtführung, Möblierung und liturgischem Raumkonzept. Auch wenn nicht alle seiner geplanten Eingriffe ausgeführt wurden, gilt sein Beitrag als wichtiger Schritt in Richtung einer modernisierten Liturgiearchitektur.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Blick auf das Meer aus dem Umfeld der Kathedrale. Anders als viele nordeuropäische Kathedralen, die von dicht bebauten Altstädten umgeben sind, öffnet sich die Catedral de Mallorca zur Bucht von Palma. Unterhalb des Baus liegen der Parc de la Mar mit seinem Wasserbecken, die Stadtmauer und die Promenade. Dieses Zusammenspiel von Architektur und Landschaftskulisse wird sowohl in der touristischen Vermarktung als auch in architekturgeschichtlichen Analysen hervorgehoben.

Kunsthistoriker betonen, dass die Kathedrale von Palma ein Beispiel dafür ist, wie gotische Baukunst im Mittelmeerraum mit lokalen Traditionen und Materialitäten verschmolzen wurde. Während sich die Grundstruktur am französischen und katalanischen Kathedraltyp orientiert, zeigen Details wie bestimmte Kapellen, Altäre und Skulpturen eine starke Verankerung in der Inselgeschichte und der Frömmigkeit der mallorquinischen Bevölkerung.

Kathedrale von Palma besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

Für Reisende aus Deutschland ist die Kathedrale von Palma unkompliziert erreichbar. Die Insel Mallorca ist eines der meistbedienten Flugziele Spaniens aus dem deutschsprachigen Raum. Vom Flughafen Palma de Mallorca (Aeropuerto de Son Sant Joan) sind es nur wenige Kilometer bis in die Innenstadt; Busse und Taxis verbinden den Airport regelmäßig mit der Kathedrale und der Altstadt. Je nach Abflughafen in Deutschland – etwa Frankfurt, München, Berlin oder Düsseldorf – liegen die Flugzeiten typischerweise bei rund 2 bis 2,5 Stunden, je nach Verbindung.

Wer Mallorca im Rahmen einer längeren Spanien-Reise besucht, kann Palma auch über das Festland ansteuern, etwa mit Fähren von Barcelona oder Valencia. Innerhalb Deutschlands besteht keine direkte Bahnverbindung nach Mallorca; eine Anreise per Zug ist bis zu den einschlägigen spanischen Hafenstädten möglich, von dort ist die Fährüberfahrt erforderlich. Für deutsche Staatsbürger gelten im Rahmen der EU-Freizügigkeit grundsätzlich erleichterte Einreisebedingungen, dennoch sollten Reisende vor Abflug stets die aktuellen Hinweise und Bestimmungen beim Auswärtigen Amt (auswaertiges-amt.de) prüfen, insbesondere zu Reisedokumenten und eventuellen besonderen Regelungen.

Die Kathedrale liegt am Rand der historischen Altstadt von Palma und ist von vielen Hotels in der Innenstadt fußläufig zu erreichen. Linienbusse der städtischen Verkehrsbetriebe bedienen Haltestellen in unmittelbarer Nähe, und auch die touristischen Stadtrundfahrten (Hop-on-Hop-off-Busse) haben regelmäßig Stopps in der Umgebung. Für Besucher, die mit einem Mietwagen unterwegs sind, stehen rund um die Altstadt Parkhäuser zur Verfügung; in der unmittelbaren Nachbarschaft der Kathedrale ist Parken oft eingeschränkt, sodass ein Stellplatz in einem Parkhaus und ein kurzer Fußweg empfehlenswert sind.

Die Öffnungszeiten der Kathedrale von Palma variieren saisonal und unterscheiden zwischen Zeiten für Touristenbesuche und Zeiten für den Gottesdienst. Häufig sind Besuche an Vormittagen und Nachmittagen möglich, mit längeren Öffnungszeiten in den Sommermonaten und verkürzten Zeiten im Winter. Feiertage, religiöse Feste oder besondere Veranstaltungen können zu abweichenden Regelungen führen. Da sich die Zeiten ändern können, sollten Reisende die jeweils aktuellen Öffnungszeiten direkt über die offiziellen Informationskanäle der Kathedrale oder über die Tourismusinformation von Palma prüfen.

Für den Besuch wird in der Regel ein Eintritt erhoben, der häufig auch den Zugang zu ergänzenden Räumen oder Ausstellungen einschließt. Kinder, Studierende oder Gruppen können teilweise ermäßigte Tarife erhalten. Da sich Eintrittspreise ändern können, ist es ratsam, vorab bei der Kathedrale oder über offizielle Tourismusportale die aktuellen Angaben zu prüfen. Für Gottesdienste ist der Zugang in der Regel kostenlos, allerdings sind dann touristische Besichtigungen des gesamten Innenraums meist eingeschränkt.

Die beste Reisezeit, um die Kathedrale von Palma zu erleben, hängt vom persönlichen Empfinden ab. Viele deutsche Reisende schätzen die Monate Frühjahr und Herbst, wenn die Temperaturen in Palma milder sind als im Hochsommer und der Besucherandrang etwas geringer ausfällt. Im Hochsommer kann es im Inneren der Kathedrale zwar angenehm kühl sein, die Schlangen am Eingang sind dann aber deutlich länger, insbesondere in den klassischen Ferienzeiten. Für das eindrucksvolle Lichtspiel im Inneren bieten sich Vormittagsstunden an, wenn die Sonne günstig durch die großen Fenster fällt.

Praktische Hinweise erleichtern den Besuch: Auf Mallorca wird überwiegend Spanisch und Katalanisch (auf der Insel als Mallorquín mit eigener Variante) gesprochen. In Palma und in touristischen Einrichtungen wie der Kathedrale sind Englischkenntnisse weit verbreitet; häufig werden auch deutsche Informationen angeboten, etwa in Form von Beschilderungen oder Audioguides. Informationstafeln, Führungen und Broschüren sind oft in mehreren Sprachen verfügbar, darunter Englisch und teilweise Deutsch.

Bei der Bezahlung sind gängige internationale Kreditkarten in Palma weit verbreitet. In der Kathedrale und im Ticketverkauf werden Kartenzahlungen üblicherweise akzeptiert; kleinere Ausgaben, etwa in Cafés oder für kleine Souvenirs, lassen sich oft ebenfalls mit Karte begleichen. Bargeld in Euro ist dennoch sinnvoll, insbesondere für kleinere Beträge oder an Orten, an denen Kartenzahlungen nicht möglich sind. Mobile Payment mit gängigen Diensten ist in Spanien zunehmend verbreitet, vor allem in urbanen Zentren wie Palma.

Die Trinkgeldkultur in Spanien ähnelt in Grundzügen der deutschen Praxis, ist aber etwas zurückhaltender formalisiert. In Restaurants ist ein Trinkgeld von etwa 5 bis 10 Prozent bei gutem Service üblich; bei kleinen Beträgen wird häufig einfach aufgerundet. Für Führungen in der Kathedrale oder spezielle Dienstleistungen ist ein freiwilliges Trinkgeld angemessen, sofern der Service überzeugt.

Als religiöser Ort unterliegt die Kathedrale einer Kleiderordnung. Besucher sollten Schultern und Knie bedecken und allzu freizügige Strandkleidung vermeiden. In der Praxis werden dezente, respektvolle Kleidung und ruhiges Verhalten erwartet. Fotografieren ist meist erlaubt, jedoch in bestimmten Bereichen oder während Gottesdiensten eingeschränkt. Blitzlicht, Stative oder Drohnen sind in der Regel nicht gestattet. Hinweise vor Ort und Anweisungen des Personals sollten respektiert werden.

Zwischen Mallorca und Deutschland besteht keine oder nur eine geringe Zeitverschiebung, je nachdem, ob in beiden Ländern die gleiche Umstellung auf Sommerzeit gilt. Spanien (Festland und Balearen) liegt in der Regel in der gleichen Zeitzone wie Deutschland (MEZ/MESZ). Reisende sollten dennoch vorab kurz prüfen, ob zum Zeitpunkt des Aufenthalts eine Besonderheit besteht, etwa rund um Umstellungstage.

Für Reisen nach Spanien sind die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) beziehungsweise entsprechende Nachweise der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung empfehlenswert, um im Krankheitsfall abgesichert zu sein. Darüber hinaus kann eine ergänzende Auslandsreisekrankenversicherung sinnvoll sein, insbesondere für Leistungen, die über die Basisversorgung hinausgehen. Informationen hierzu bieten deutsche Versicherer und Verbraucherzentralen.

Die Anreise zu Fuß durch Palmas Altstadt zur Kathedrale ist ein Erlebnis für sich. Auf dem Weg bieten sich Einblicke in enge Gassen, kleine Plätze und historische Gebäude. Viele deutsche Reiseführer empfehlen, den Besuch der Kathedrale mit einem Rundgang durch das umliegende Viertel zu verbinden, etwa mit einem Abstecher zum Almudaina-Palast neben der Kathedrale oder zum lebendigen Plaça Major wenige Gehminuten entfernt.

  • Lage und Anreise: Die Kathedrale von Palma befindet sich am Rand der Altstadt oberhalb des Parc de la Mar, unweit des Hafens. Vom Flughafen sind es nur wenige Kilometer per Bus, Taxi oder Mietwagen. Flugzeiten aus deutschen Metropolen liegen in der Regel bei rund 2 bis 2,5 Stunden.
  • Öffnungszeiten: Die Kathedrale verfügt über saisonabhängige Öffnungszeiten mit getrennten Zeitfenstern für Gottesdienste und touristische Besuche. Öffnungszeiten können variieren – Reisende sollten diese direkt bei der Kathedrale von Palma oder der Tourismusinformation von Palma prüfen.
  • Eintritt: Für den touristischen Besuch wird in der Regel ein Eintritt erhoben, oft mit Ermäßigungen für bestimmte Personengruppen. Da sich Preise ändern können, sind Reisende gut beraten, die aktuellen Tarife vorab bei offiziellen Stellen zu prüfen.
  • Beste Reisezeit: Angenehme Temperaturen und moderater Andrang bieten vor allem Frühjahr und Herbst. Im Sommer ist es heißer und voller, das Innere der Kathedrale bleibt jedoch meist angenehm kühl. Für das Lichtspiel im Inneren sind Vormittage besonders beliebt.
  • Sprache, Zahlung, Trinkgeld: Spanisch und Katalanisch sind Amtssprachen; Englisch ist in touristischen Bereichen weit verbreitet, teilweise steht auch deutsches Informationsmaterial zur Verfügung. Kartenzahlung ist üblich, Bargeld in Euro bleibt hilfreich. Trinkgeld von etwa 5 bis 10 Prozent ist bei gutem Service angemessen.
  • Kleiderordnung und Fotografieren: Schultern und Knie sollten bedeckt sein, Strandkleidung ist unpassend. Fotografieren ist meist erlaubt, während Gottesdiensten oder in bestimmten Bereichen jedoch eingeschränkt; Hinweise vor Ort beachten.
  • Einreisebestimmungen: Deutsche Staatsbürger sollten aktuelle Einreisehinweise und etwaige Besonderheiten vor der Reise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen.

Warum Catedral de Mallorca auf jede Palma-Reise gehört

Die Catedral de Mallorca ist mehr als ein schönes Fotomotiv. Sie bündelt die Geschichte der Insel, die religiöse Tradition, die Spuren des Mittelalters und die Faszination der See in einem Ort. Wer die Kathedrale betritt, nimmt zunächst die Weite des Raums wahr: das hohe Mittelschiff, das von schlanken Pfeilern getragen wird, das gedämpfte Licht, das durch die bunten Fenster fällt, und die stille, beinahe kühle Atmosphäre, die einen wohltuenden Kontrast zum geschäftigen Treiben der Altstadt bildet.

Viele deutsche Reiseführer und Magazine, darunter etwa GEO Saison oder ADAC Reisemagazin, beschreiben die Kathedrale als Herzstück einer kulturell interessierten Mallorca-Reise. Sie empfehlen häufig, nicht nur kurz durch den Innenraum zu gehen, sondern sich Zeit zu nehmen: eine Weile stehenzubleiben, die Details der Kapellen, die Skulpturen, die Glasfenster und Gaudís Eingriffe in Ruhe zu betrachten. Wer einen Audioguide nutzt oder an einer Führung teilnimmt, erschließt sich zusätzlich die Geschichten hinter den Steinen und Bildern – etwa die Bedeutung bestimmter Heiligendarstellungen oder die Rolle der Kathedrale im alltäglichen Leben der Mallorquiner.

Auch das Umfeld der Kathedrale ist ein starkes Argument für ihren Besuch. Direkt nebenan liegt der Königspalast La Almudaina, ein ehemaliger maurischer Festungskomplex, der später von den Königen von Aragón zu einer Residenz umgebaut wurde. Zusammen bilden Kathedrale und Palast ein beeindruckendes Ensemble aus christlicher und maurischer Baugeschichte. Ein paar Schritte weiter eröffnet sich die Altstadt mit ihren engen Gassen, Innenhöfen und kleinen Boutiquen, Cafés, Bäckereien und Tapasbars – ein idealer Rahmen, um den Kathedralbesuch mit kulinarischen Entdeckungen zu verbinden.

Viele Reisende kombinieren den Besuch der Kathedrale von Palma mit einem Spaziergang entlang des Parc de la Mar, wo sich Panorama-Blicke auf die Fassade und den Turm der Kathedrale bieten. Von hier aus lassen sich besonders eindrucksvolle Fotos aufnehmen, vor allem in den Morgen- und Abendstunden. Zahlreiche Social-Media-Beiträge, Reiseblogs und Bildstrecken in Magazinen wählen genau diese Perspektive, um das Zusammenspiel von Kathedrale, Meer und Himmel einzufangen.

Für deutsche Urlauber, die Mallorca bislang vor allem mit Stränden, Buchten und Badeurlaub verbunden haben, ist die Kathedrale oft ein Aha-Erlebnis. Sie zeigt die Insel als eigenständigen Kulturraum mit einer langen, komplexen Geschichte und einem reichen Erbe. Viele Besucher berichten, dass sich ihre Wahrnehmung von Mallorca nach einem Besuch der Catedral de Mallorca verändert – von der „reinen Ferieninsel“ hin zu einem Ort, der auch für Städtereisen, Kulturtripps und Kurzaufenthalte außerhalb der Hauptsaison attraktiv ist.

Wer sich intensiver mit der religiösen Dimension auseinandersetzen möchte, kann an Gottesdiensten oder Prozessionen teilnehmen, die zu bestimmten Festtagen stattfinden. Die Kathedrale ist ein lebendiger liturgischer Ort, in dem Gemeinde, Tradition und Gegenwart zusammenkommen. Informationen zu Gottesdienstzeiten stellt in der Regel das Bistum Mallorca über seine offiziellen Kanäle bereit.

Nicht zuletzt ist die Kathedrale von Palma ein dankbares Ziel für alle, die sich für Architektur, Fotografie oder Kunst interessieren. Sie bietet Motive in Hülle und Fülle: dramatische Perspektiven im Inneren, Details von Skulpturen und Kapitellen, farbige Reflexionen des Lichts auf dem Stein, und immer wieder der Kontrast zwischen dem streng gegliederten Baukörper und der weichen Linienführung der Bucht von Palma im Hintergrund.

Kathedrale von Palma in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien zählt die Kathedrale von Palma zu den am häufigsten geteilten Motiven der Insel. Reisende posten Bilder vom Sonnenaufgang über dem Parc de la Mar, Nahaufnahmen der Rosette und Innenraum-Szenen mit buntem Licht. Hashtags rund um „Catedral de Mallorca“ und „Kathedrale von Palma“ sammeln Eindrücke aus aller Welt – von klassischen Urlaubsfotos bis zu künstlerisch inszenierten Architekturbildern. Für die Reiseplanung bieten diese Posts Inspiration, ersetzen aber nicht die praktische Information und den Kontext, den offizielle Stellen und seriöse Medien liefern.

Häufige Fragen zu Kathedrale von Palma

Wo liegt die Kathedrale von Palma genau?

Die Kathedrale von Palma befindet sich am Rand der historischen Altstadt von Palma auf Mallorca, unmittelbar oberhalb des Parc de la Mar und nahe der Hafenpromenade. Sie ist von vielen Hotels und zentralen Plätzen der Stadt aus fußläufig erreichbar und gilt als eines der zentralen Orientierungspunkte in Palmas Stadtbild.

Seit wann gibt es die Catedral de Mallorca?

Die Wurzeln der Catedral de Mallorca reichen in das 13. Jahrhundert zurück, als nach der christlichen Eroberung der Insel unter König Jaume I. mit dem Bau einer neuen Kathedrale auf dem Gelände der ehemaligen Hauptmoschee begonnen wurde. Der Bau erstreckte sich über mehrere Jahrhunderte, sodass verschiedene Epochen und Stilphasen in der heutigen Gestalt der Kathedrale zusammenkommen.

Wie lange sollte man für den Besuch der Kathedrale einplanen?

Für einen ersten Überblick über Innenraum, Kapellen und Umfeld sollten mindestens 60 bis 90 Minuten eingeplant werden. Wer zusätzlich einen Audioguide nutzt, an einer Führung teilnimmt oder Fotografie und Architektur genauer betrachten möchte, kann leicht zwei Stunden oder mehr in und um die Kathedrale verbringen.

Was macht die Kathedrale von Palma so besonders?

Die Kathedrale von Palma verbindet hochgotische Architektur mit einer außergewöhnlichen Lage direkt an der Bucht von Palma. Besondere Merkmale sind unter anderem die riesige Rosette mit ihrem farbigen Lichtspiel, der Eingriff Antoni Gaudís im Innenraum, die Kombination von maurischer und christlicher Geschichte im Umfeld sowie die Rolle der Kathedrale als religiöses und kulturelles Zentrum der Insel.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch aus deutscher Perspektive?

Viele Reisende aus Deutschland bevorzugen Frühjahr und Herbst, wenn das Klima auf Mallorca angenehm ist und der Besucherandrang etwas geringer ausfällt als im Hochsommer. Für eindrucksvolle Lichtstimmungen im Inneren bieten sich Vormittagsstunden an, während die Fassade und das Ensemble aus Kathedrale, Parc de la Mar und Meer besonders schön bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang wirken.

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