Jiufen Old Street: Taiwans magische Berggasse über dem Meer
10.06.2026 - 06:30:45 | ad-hoc-news.deWenn sich am späten Nachmittag der Nebel über die Hügel von Neu-Taipeh legt und tausende rote Laternen aufleuchten, wirkt die Jiufen Old Street wie eine Filmszene, in die man einfach hineingetreten ist. Entlang der engen Treppen von Jiufen Laojie (auf Deutsch sinngemäß „alte Straße von Jiufen“) mischen sich der Duft von Oolong-Tee, frisch gedämpften Dumplings und Meeresbrise – ein Sinnesrausch, der längst zu einem der ikonischsten Reiseerlebnisse in Taiwan geworden ist.
Jiufen Old Street: Das ikonische Wahrzeichen von Neu-Taipeh
Jiufen Old Street liegt in den Hügeln nordöstlich von Taipeh, im Verwaltungsgebiet Neu-Taipeh, und gehört heute zu den bekanntesten Ausflugszielen des Landes. Reiseführer wie der deutschsprachige Marco-Polo-Band zu Taiwan beschreiben Jiufen als „Bergdorf mit spektakulärer Küstenaussicht, verwinkelten Gassen und traditioneller Teekultur“, das sich besonders gut als Tagesausflug von Taipeh aus eignet. Die Taiwan Tourism Administration, die nationale Tourismusbehörde, stellt Jiufen auf ihren offiziellen Seiten als eine der wichtigsten Attraktionen im Norden des Landes heraus, oft gemeinsam mit Orten wie Shifen und dem Yehliu Geopark.
Charakteristisch für Jiufen Old Street ist die dramatische Lage: Die Siedlung zieht sich an einem Steilhang hoch, von dem aus sich bei klarem Wetter Blicke über die Küste, das Ostchinesische Meer und die kurvige Küstenstraße ergeben. Die Altstadt selbst besteht aus einem Geflecht enger, teils überdachter Gassen, Treppen und Seitengänge, gesäumt von Teehäusern, Streetfood-Ständen, Souvenirshops und kleinen Pensionen. Besonders bekannt sind die dicht an dicht hängenden roten Laternen, die inzwischen zu einem Instagram-Motiv geworden sind – ein Bild, das häufig in Berichten von Medien wie BBC Travel und internationalen Reiseportalen aufgegriffen wird.
Für Reisende aus Deutschland ist Jiufen Old Street vor allem deshalb faszinierend, weil sich hier mehrere Ebenen ostasiatischer Geschichte verdichten: die Zeit der japanischen Kolonialherrschaft, die Goldgräbervergangenheit, die traditionelle Teekultur und die moderne, fotogene Popkultur-Inszenierung. Ähnlich wie in Rothenburg ob der Tauber oder den Altstadtgassen von Salzburg ist vieles touristisch überformt – zugleich bleibt die Grundstruktur des historischen Bergdorfes deutlich erkennbar.
Geschichte und Bedeutung von Jiufen Laojie
Die Ursprünge von Jiufen reichen bis in das 19. Jahrhundert zurück, als sich in der bergigen Region zwischen Keelung und der Nordostküste kleinere Siedlungen bildeten. Laut Informationen der Taiwan Tourism Administration und verschiedener historisch orientierter Reiseführer war Jiufen lange ein abgelegenes Dorf, das nur schwer zu erreichen war. In der späten Qing-Dynastie, also noch vor Gründung des Deutschen Reiches 1871, sollen hier erste Goldfunde gemacht worden sein, was die Region nach und nach auf die Landkarte brachte.
Die eigentliche Blüte erlebte Jiufen während der japanischen Kolonialzeit (1895–1945). Offizielle taiwanische Kulturinstitutionen betonen, dass die japanische Verwaltung die Goldminen systematisch ausbaute und die Infrastruktur in den Bergen verbesserte. In dieser Phase entstanden viele der Bauten, die heute noch den Charakter der Jiufen Old Street prägen: enge, steile Treppen, kleine Händlerhäuser, Teestuben und einfache Unterkünfte für Arbeiter. Historiker verweisen darauf, dass die Stadt in dieser Zeit zeitweise als eine Art Boomtown galt, wenn auch in bescheidenem Maßstab im Vergleich zu großen Bergbauzentren.
Nach dem Rückgang des Goldabbaus in der Mitte des 20. Jahrhunderts verfiel Jiufen zunächst in eine Art Dornröschenschlaf. Lokale Quellen und die Darstellung der Gemeinde betonen, dass der Ort in den 1970er- und frühen 1980er-Jahren stark an Bevölkerung verlor, als junge Menschen in die stärker industrialisierten Städte abzogen. Einen Wendepunkt markierte in den späten 1980er-Jahren das taiwanische Kino: Der vielbeachtete Film „A City of Sadness“ (1989) des Regisseurs Hou Hsiao-hsien, der den sogenannten „228-Zwischenfall“ und die anschließende Repression thematisiert, nutzte Jiufen als Kulisse und machte das Bergdorf einem breiteren Publikum wieder bekannt.
Medien wie BBC und große internationale Filmportale verweisen darauf, dass Jiufen seitdem zunehmend als atmosphärischer Drehort und nostalgischer Schauplatz wahrgenommen wird. Viele Reiseberichte erwähnen zudem die oft kolportierte These, das Dorf habe als Inspiration für das Anime-Meisterwerk „Chihiros Reise ins Zauberland“ von Studio Ghibli gedient. Die offiziellen Stellen in Taiwan bleiben bei diesem Punkt zurückhaltend: Weder Studio Ghibli noch Regisseur Hayao Miyazaki haben dies je bestätigt, und seriöse Medien stellen deshalb meist nur die visuelle Ähnlichkeit zwischen den Laternen, Teehäusern und der Berglage Jiufens und einzelnen Szenen des Films fest, ohne von einer direkten Vorlage zu sprechen.
Heute gilt Jiufen als Symbol für die kulturelle Vielfalt Taiwans: ein Ort, an dem chinesische, japanische und lokale Einflüsse zusammenfließen. Während der Goldboom vergangen ist, hat sich die Jiufen Old Street als touristischer Goldschatz etabliert – ein Beispiel dafür, wie ehemalige Industrie- und Bergbaustandorte in lebendige Kultur- und Erlebnisräume verwandelt werden können, ähnlich wie die Zeche Zollverein im Ruhrgebiet, wenn auch im deutlich kleineren Maßstab.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Architektonisch ist Jiufen Laojie eine faszinierende Mischung aus traditioneller südchinesischer und japanisch beeinflusster Bauweise, angepasst an die steile Topografie. Reiseführer wie National Geographic und GEO im deutschsprachigen Raum betonen, dass sich die Siedlung terrassenförmig entlang der Hänge entwickelt hat. Die Häuser sind meist schmal und mehrgeschossig, mit engen Treppen und Übergängen zwischen Straße und Wohnraum. Viele Gebäude wurden in der Kolonialzeit errichtet und später überformt, erweitert oder modernisiert.
Besonders markant sind die traditionellen Teehäuser mit ihren hölzernen Balkonen, geschwungenen Dächern und großen Fenstern, die den Blick hinunter zur Küste freigeben. Eines der bekanntesten Häuser ist ein mehrstöckiges Teelokal mit unzähligen roten Laternen, das vielfach in internationalen Medien und Social-Media-Beiträgen auftaucht. Die taiwanische Tourismusverwaltung nutzt solche Motive gern in ihren Bildkampagnen, um die „romantische Bergdorf-Atmosphäre“ Jiufens zu vermitteln.
Kulturell spielt Tee in Jiufen eine zentrale Rolle. Taiwan ist berühmt für seine Oolong-Tees, insbesondere aus Hochlandlagen, und viele Teehäuser in Jiufen bieten geführte Verkostungen an. Deutsche und internationale Feinschmecker-Magazine verweisen darauf, dass gerade hier Besucher:innen die traditionelle taiwanische Teezeremonie erleben können – mit sorgfältiger Zubereitung, kleinen Kännchen aus Ton oder Porzellan und mehreren Aufgüssen. Anders als bei japanischen Matcha-Zeremonien steht in Taiwan der Oolong-Tee mit seinem vielschichtigen Aroma im Mittelpunkt.
Ein weiteres Highlight ist das Streetfood-Angebot entlang der Jiufen Old Street. Große Medien wie die britische BBC und touristische Institutionen heben die Vielfalt hervor: von mit Erdnuss und Koriander gefüllten Crêpes über süße Taro-Klößchen in Ingwersirup bis hin zu mariniertem Tofu und Fischbällchen. Für deutsche Reisende erinnert die Dichte an Imbissständen fast an einen asiatischen Weihnachtsmarkt – nur, dass hier statt Glühwein duftender Tee und Bubble Tea in allen Varianten ausgeschenkt wird.
Neben Essen und Tee gibt es zahlreiche kleine Kunsthandwerksläden: Keramik, Kalligraphie, Schmuck, Papierkunst und Produkte mit Motiven aus taiwanischer Popkultur. Kulturjournalistische Beiträge betonen, dass Jiufen zunehmend auch für junge Kreative attraktiv ist, die hier Ateliers, kleine Galerien oder Concept Stores eröffnen. Für Besucher:innen aus der DACH-Region ist dies eine gute Möglichkeit, abseits der Massen individuelle Souvenirs zu entdecken, die über das übliche Postkarten- und Magnet-Sortiment hinausgehen.
Jiufen Old Street besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise
Jiufen liegt im Nordosten Taiwans, im Verwaltungsgebiet Neu-Taipeh, etwa 35–40 km Luftlinie von der Hauptstadt Taipeh entfernt. Praktisch reisen die meisten Besucher:innen über Taipeh an. Von Deutschland aus gibt es je nach Saison Flugverbindungen mit einem oder zwei Umstiegen über große internationale Drehkreuze wie Doha, Istanbul, Singapur oder Tokio nach Taipeh-Taoyuan. Die reine Flugzeit ab Frankfurt, München oder Berlin liegt in der Regel bei rund 14–16 Stunden, exklusive Umsteigezeiten. Vor Ort führen die nationale Bahnverwaltung Taiwan Railways Administration (TRA) und die Metro von Taipeh an die Küste; häufig wird empfohlen, mit einem Vorortzug bis Ruifang zu fahren und dort in einen Bus nach Jiufen zu steigen. Alternativ bieten lokale Reiseveranstalter und internationale Plattformen organisierte Tagesausflüge im Kleinbus an, die Jiufen oft mit Shifen Old Street und dem Yehliu-Geopark kombinieren. - Öffnungszeiten
Die Gassen der Jiufen Old Street sind als öffentlicher Raum grundsätzlich rund um die Uhr zugänglich. Die meisten Geschäfte, Teehäuser und Stände öffnen jedoch gegen den späten Vormittag und schließen am Abend. Touristische Informationsangebote und seriöse Reiseführer weisen darauf hin, dass der Betrieb insbesondere an Wochenenden und Feiertagen in Taiwan bis in den Abend hinein andauert, während es unter der Woche ruhiger sein kann. Da sich Öffnungszeiten einzelner Betriebe ändern können, empfiehlt es sich, kurz vor dem Besuch die Informationen bei der offiziellen Tourismusverwaltung oder direkt bei den gewünschten Teehäusern und Cafés zu prüfen. - Eintritt
Der Zugang zur Jiufen Old Street selbst ist kostenfrei. Nur einzelne Museen, Ausstellungen oder spezielle Teeverkostungen können Eintritts- oder Teilnahmegebühren erheben. Da Preise je nach Anbieter variieren und sich ändern können, ist es ratsam, vor Ort oder online aktuelle Angaben zu prüfen. Für eine Teezeremonie in einem traditionellen Teelokal sollten Besucher:innen grob mit einem Betrag im Bereich von etwa 10–20 € (in Neu-Taiwan-Dollar, NTD, umgerechnet) pro Person rechnen, abhängig von Teequalität und Umfang. - Beste Reisezeit
Für Jiufen empfehlen Reiseführer generell die Monate mit moderaten Temperaturen und relativ wenig Taifunrisiko. Das Klima ist subtropisch, mit heißen, feuchten Sommern und milden Wintern. Angenehm für Besucher:innen aus Mitteleuropa sind oft Frühjahr (ungefähr März bis Mai) und Herbst (ungefähr Oktober bis November), wenn es weder zu heiß noch zu regnerisch ist. Wichtig ist: In den Bergen um Jiufen zieht häufig Nebel auf, und Regenschauer sind das ganze Jahr über möglich. Ein leichter Regenmantel oder eine faltbare Regenjacke gehören deshalb unbedingt ins Gepäck. Unabhängig von der Jahreszeit lohnt sich ein Besuch am späten Nachmittag bis in den Abend hinein, wenn die Laternen angezündet werden und die Altstadt ihr charakteristisches Licht erhält. Wer große Menschenmengen vermeiden möchte, sollte nach Möglichkeit nicht an Wochenenden, nationalen Feiertagen oder während des Mond-Neujahrs reisen, da die Gassen dann sehr voll werden. - Sprache, Kultur und Umgangsformen
Die Amtssprache in Taiwan ist Mandarin-Chinesisch; in Nordtaiwan wird zudem häufig Taiwanisch (Hokkien) gesprochen. In Jiufen Old Street beherrschen viele jüngere Menschen und in touristischen Betrieben Beschäftigte Grundkenntnisse in Englisch. Deutsch wird kaum gesprochen, aber mit einfachen englischen Sätzen, Übersetzungs-Apps und Gestik kommt man in der Regel gut zurecht. Im Alltag gelten höfliche Zurückhaltung, ein respektvoller Umgang und ein leiser Ton als angemessen. Beim Betreten kleiner Läden ist ein freundliches Begrüßungswort ebenso gern gesehen wie ein kurzes Dankeschön beim Verlassen. - Zahlung und Trinkgeld
In Taiwan ist Bargeld in Form von Neu-Taiwan-Dollar (NTD) weit verbreitet, vor allem an Streetfood-Ständen und in kleineren Geschäften. In vielen Teehäusern, Restaurants und Hotels werden internationale Kreditkarten akzeptiert; mobile Bezahldienste wie Apple Pay oder Google Pay gewinnen an Bedeutung, sind aber noch nicht flächendeckend verfügbar. Deutsche Girokarten (frühere EC-Karten) funktionieren nicht immer zuverlässig, weshalb eine Kreditkarte und ausreichend Bargeld empfehlenswert sind. Trinkgeld ist in Taiwan nicht fest etabliert – in einfachen Restaurants und bei Streetfood wird in der Regel kein Trinkgeld erwartet. In touristisch geprägten Cafés, Bars oder bei Tourguides wird jedoch ein kleines Aufgeld als höfliche Geste geschätzt, ist aber nicht zwingend. - Sicherheit und Gesundheit
Taiwan gilt im internationalen Vergleich als sicheres Reiseziel mit einer niedrigen Kriminalitätsrate. Wie überall in belebten Touristengebieten sollten Besucher:innen auf ihre Wertsachen achten, Taschendiebstähle sind aber deutlich seltener als in vielen europäischen Großstädten. Die medizinische Versorgung ist auf hohem Niveau. Für Reisende aus Deutschland wird außerhalb Europas generell der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung empfohlen, um Kosten für mögliche Behandlungen und Rücktransport abzudecken. In den engen Gassen und auf den steilen Treppen von Jiufen ist gutes Schuhwerk wichtig, besonders bei Regen, wenn die Stufen rutschig werden können. - Einreisebestimmungen
Für deutsche Staatsbürger können sich Einreisebestimmungen ändern. Deshalb sollten Reisende vor einer geplanten Reise nach Taiwan die aktuellen Hinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Dort finden sich Informationen zu erforderlichen Reisedokumenten, Visaregeln, Gesundheitsbestimmungen und Sicherheitslage. Für Staatsangehörige anderer Länder in der DACH-Region (Österreich, Schweiz, Liechtenstein) gelten teilweise andere Regelungen; auch hierfür bieten die jeweiligen Außenministerien aktuelle Informationen. - Zeitzone
Taiwan liegt in der Zeitzone Taiwan Standard Time (TST), die der koordinierten Weltzeit (UTC+8) entspricht. Im Vergleich zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt der Zeitunterschied im Winter sieben Stunden, zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) im Sommer sechs Stunden. Für die Reiseplanung aus Deutschland bedeutet dies: Wer morgens in Taipeh ankommt, hat in der Regel bereits einen spürbaren Jetlag; gerade am ersten Tag empfiehlt sich daher ein eher entspanntes Programm.
Warum Jiufen Laojie auf jede Neu-Taipeh-Reise gehört
Für viele Reisende aus Deutschland ist Jiufen Old Street der Moment, in dem Taiwan emotional „klickt“. Statt futuristischer Skyline wie rund um Taipei 101 gibt es hier verwinkelte Gassen, Laternen und Teehäuser, die an ostasiatische Bilderwelten erinnern, wie sie aus Filmen und Mangas bekannt sind. Gleichzeitig spürt man auf Schritt und Tritt den Alltag des Ortes: Einheimische, die Einkäufe erledigen, ältere Bewohner:innen, die vor ihren Häusern sitzen, Kinder, die durch Seitengassen rennen.
Ein großer Reiz liegt in der Kombination aus Natur und Kultur. Von mehreren Aussichtspunkten und Café-Terrassen bietet sich ein weiter Blick über die Küste, das Meer und die umliegenden Hügel. Bei klarer Sicht kann man die geschwungene Küstenlinie und vorgelagerte Inseln erkennen; bei Nebel wirkt Jiufen wie eine schwebende Insel im Nichts. Für fotografisch interessierte Besucher:innen empfiehlt sich, sowohl tagsüber als auch nach Einbruch der Dunkelheit Aufnahmen zu machen, da sich Stimmung und Licht komplett verändern.
Sehenswürdigkeiten in der Umgebung verstärken den Reiz eines Tagesausflugs. Oft wird Jiufen mit der ehemaligen Goldminenstadt Jinguashi kombiniert, wo ein Museum die Bergbaugeschichte des Nordostens dokumentiert. Ebenfalls beliebt sind Ausflüge nach Shifen Old Street im Pingxi-Distrikt, bekannt für seine Eisenbahnlinie, auf der Besucher:innen traditionelle Himmelslaternen steigen lassen, sowie zum Yehliu-Geopark an der Küste, der für seine bizarren Felsformationen berühmt ist. Gerade in einem Land wie Taiwan, das auf der Fläche etwa so groß ist wie Baden-Württemberg, lassen sich solch unterschiedliche Landschaften in einem einzigen Tagesprogramm verbinden.
Für Reisende aus der DACH-Region, die sich für asiatische Geschichte, Popkultur und Kulinarik interessieren, bietet Jiufen Laojie eine kompakte, konzentrierte Erfahrung: Hier lässt sich in wenigen Stunden erleben, wie Taiwan seine koloniale Vergangenheit, seine Teetradition und seine heutige Rolle als modernes, demokratisches Land in Ostasien miteinander verbindet. Gleichzeitig ist Jiufen ein guter Einstieg, um sich an die häufig hohe Luftfeuchtigkeit, die andere Esskultur und die dichte urbane Struktur des Großraums Taipeh zu gewöhnen.
Jiufen Old Street in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
In den sozialen Medien ist Jiufen Old Street längst zu einem der meistgezeigten Motive in Taiwan geworden. Auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube dominieren Bilder von Laternen, Treppen und Teehäusern bei Nacht, aber auch Reels, in denen Besucher:innen ihren Weg durch Regen, Nebel und dichte Menschenmengen dokumentieren. Viele zeigen „Before/After“-Momente zwischen den ruhigen Morgenstunden, wenn die Läden gerade öffnen, und den lebhaften Abendstunden, wenn Busse aus Taipeh ganze Gruppen in das Bergdorf bringen.
Jiufen Old Street — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Jiufen Old Street
Wo liegt Jiufen Old Street genau?
Jiufen Old Street befindet sich im gleichnamigen Bergort Jiufen im Verwaltungsgebiet Neu-Taipeh im Nordosten Taiwans, etwa 35–40 km von der Hauptstadt Taipeh entfernt. Der Ort liegt oberhalb der Küste auf einer Anhöhe, von der sich bei gutem Wetter weite Ausblicke auf das Meer ergeben.
Wie komme ich von Taipeh nach Jiufen?
Die gängigste Route verläuft mit einem Regionalzug der Taiwan Railways Administration bis Ruifang, von wo aus Linienbusse in regelmäßigen Abständen nach Jiufen fahren. Alternativ bieten Reiseagenturen in Taipeh organisierte Tagesausflüge im Kleinbus an, die Jiufen mit anderen Sehenswürdigkeiten wie Shifen Old Street oder dem Yehliu-Geopark kombinieren.
Was macht Jiufen Laojie so besonders?
Besonders an Jiufen Laojie ist die Kombination aus historischer Bergbausiedlung, japanisch beeinflusster Architektur, lebendiger Teekultur und spektakulärer Hanglage mit Meerblick. Dazu kommt eine starke Präsenz in Film, Literatur und Social Media, die der Altstadt einen beinahe märchenhaften Ruf verliehen hat.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?
Als angenehm gelten vor allem Frühling und Herbst mit milden Temperaturen. Grundsätzlich ist Jiufen ganzjährig besuchbar, allerdings muss wegen der exponierten Lage jederzeit mit Regen und Nebel gerechnet werden. Besonders stimmungsvoll ist der Ort am späten Nachmittag und Abend, wenn die roten Laternen leuchten.
Ist Jiufen Old Street für Kinder und ältere Menschen geeignet?
Familien mit Kindern können Jiufen gut besuchen, sollten aber bedenken, dass viele Treppen und teils rutschige Wege zu bewältigen sind. Für ältere Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität kann das Gelände herausfordernd sein; in diesem Fall ist eine sorgfältige Planung und gegebenenfalls Unterstützung vor Ort ratsam.
Mehr zu Jiufen Old Street auf AD HOC NEWS
Mehr zu Jiufen Old Street auf AD HOC NEWS:
Alle Beiträge zu „Jiufen Old Street" auf AD HOC NEWS ansehen ?Alle Beiträge zu „Jiufen Laojie" auf AD HOC NEWS ansehen ?
