Jigokudani Yaen Koen, Yamanouchi

Jigokudani Yaen Koen und die badenden Makaken

Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 19:57 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Jigokudani Yaen Koen bei Yamanouchi verbindet heiße Quellen, Bergwald und Japanmakaken zu einer ungewöhnlichen Begegnung im Freien –

Aquarell-Illustration von Jigokudani-Affenpark in Yamanouchi, Japan als Reiseposter
Aquarellillustration des Wahrzeichens Jigokudani-Affenpark in Yamanouchi Japan, weiche Farbverläufe und pastelliges Reiseposter-Feeling, Illustration mit AI erstellt.

Jigokudani Yaen Koen liegt bei Yamanouchi in der japanischen Präfektur Nagano. Das Bild des Ortes prägen Japanmakaken, die in einem von heißem Quellwasser gespeisten Becken sitzen, während sich Wald und Bergflanken rundherum ausbreiten.

Jigokudani Yaen Koen zwischen Fels, Wald und Quellwasser

Der Park befindet sich im Tal von Jigokudani, dessen Name auf die dampfenden Quellen und die zerklüftete Landschaft verweist. Wege führen durch bewaldetes Gelände zu einem offenen Bereich mit dem Badebecken der Makaken. Felsen, Nadelbäume und Wasserdampf bilden dort die sichtbaren Grundelemente.

Jigokudani Yaen Koen gehört zur Gemeinde Yamanouchi im Norden der Präfektur Nagano. Die Landschaft steht im Zusammenhang mit dem Shiga-Hochland und den vulkanisch geprägten Thermalquellen der Region. Das Quellwasser tritt an mehreren Stellen im Tal an die Oberfläche.

Japanmakaken als Bewohner des Parks

Die Tiere im Park sind Japanmakaken, wissenschaftlich Macaca fuscata. Die Art lebt in Japan und reicht mit ihrem Verbreitungsgebiet weiter nach Norden als jede andere wild lebende Primatenart außerhalb des Menschen. Ihr dichtes Fell schützt sie vor den kalten Bedingungen der Bergregion.

Das Becken gehört den Affen. Menschen beobachten die Tiere von den Wegen aus, während die Makaken baden, sitzen, sich pflegen oder über die Felsen ziehen. Die Tiere bleiben frei beweglich und können sich zwischen dem Parkgelände und den umliegenden Wäldern bewegen.

Die Einrichtung wurde 1964 gegründet. Drei Jahre später entstand ein Außenbecken, das ausschließlich von den Makaken genutzt wird. Diese räumliche Trennung gehört zum sichtbaren Charakter des Ortes: Das Wasser liegt offen im Tal, die Besucher stehen am Rand, und die Tiere bestimmen die Szene.

Von der Parkgründung zum weltweiten Bildmotiv

Die Geschichte des Parks reicht in die frühen 1960er-Jahre zurück. Der Naturbeobachter Sogo Hara begann, sich mit den Japanmakaken in der Umgebung des Gasthauses Korakukan zu befassen. Jigokudani Yaen Koen öffnete im Jahr 1964.

Die Tiere kamen bereits vor der Parkgründung in die Nähe der heißen Quellen. Mit dem eigenen Becken entstand ein fester Ort für die Beobachtung des Verhaltens. Die Makaken baden nicht auf Kommando und folgen keinem Vorführprogramm. Ihr Aufenthalt im Wasser gehört zu den natürlichen Abläufen der Gruppe.

Ein Foto eines badenden Japanmakaken erschien 1970 auf dem Titelblatt des US-Magazins LIFE. Das Motiv verband Schnee, Dampf, Fell und Thermalwasser in einem einzigen Bild. Seitdem gehört das Bad der Makaken zu den international verbreiteten Darstellungen japanischer Tierwelt.

Der Name Jigokudani Yaen Koen bezeichnet damit nicht nur ein Gehege, sondern einen Landschaftsraum mit Wald, Felsen, Quellen und frei lebenden Tieren. Die Anlage verbindet wissenschaftliche Beobachtung, Naturschutz und einen klar abgegrenzten Besuchsweg. Das Zentrum bleibt das Wasserbecken im Tal.

Jigokudani Yaen Koen besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Der Park liegt bei Yamanouchi in der Präfektur Nagano. Die Zufahrt in die Region erfolgt über Straßen und Bahnverbindungen nach Yamanouchi; der letzte Abschnitt zum Park führt durch Berggelände.
  • Vom Bereich bei Kanbayashi Onsen führt ein Fußweg durch den Wald zum Park. Der Weg verläuft über unebenen Untergrund und weist Steigungen auf.
  • Im Winter können Schnee und Eis den Charakter des Waldwegs prägen. Das Gelände liegt in einer Bergregion mit kalten Wintern.
  • In der Umgebung liegen die Thermalquellenorte Yudanaka und Shibu. Das Tal von Jigokudani gehört zur Landschaft des Shiga-Hochlands.
  • Amtssprache ist Japanisch, gezahlt wird in Japanischen Yen.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Jigokudani Yaen Koen auf Social-Media-Plattformen

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Jigokudani Yaen Koen: häufige Fragen

Wo liegt Jigokudani Yaen Koen?

Jigokudani Yaen Koen liegt bei Yamanouchi in der Präfektur Nagano auf der japanischen Hauptinsel Honsh?. Der Park befindet sich in einem bewaldeten Tal mit heißen Quellen.

Was bietet ein Besuch?

Zu sehen sind Japanmakaken im Umfeld eines heißen Außenbeckens. Die Tiere baden, ruhen, pflegen ihr Fell und bewegen sich zwischen Becken, Felsen und Wald.

Was kennzeichnet den Ort?

Jigokudani Yaen Koen verbindet Thermalwasser mit der Beobachtung frei lebender Japanmakaken. Die Parkgründung im Jahr 1964 und das Bild der badenden Tiere prägen seine Geschichte.

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