Jigokudani Yaen Koen: heiße Quellen und wilde Affen im Tal von Yamanouchi
Veröffentlicht am: 24.08.2026 um 17:31 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Jigokudani Yaen Koen in Yamanouchi in Japan ist ein kleiner Park in einem engen Flusstal, in dem frei lebende Japanmakaken in unmittelbarer Nähe der Menschen zu beobachten sind. Im Tal der Yokoyu?River im Norden der Präfektur Nagano verbinden sich hier natürliche Thermalquellen, steile Waldrücken und ein erschlossener Beobachtungsbereich zu einem Ort, an dem Landschaft und Tierwelt eine gemeinsame Bühne bildenim Tal der Yokoyu-River.
Lage im Nationalpark und Ursprung des Affenparks
Der Affenpark liegt im Jigokudani?Tal des Yokoyu?River, dessen Quellgebiet im Hochland von Shiga?Kogen im Joshinetsu?Kogen?Nationalpark über Yamanouchi ansteigtim Joshinetsu-Kogen-Nationalpark. Die Anlage befindet sich in einer Höhe von etwa 850 m über dem Meeresspiegel und ist über einen Fußweg erreichbar, der vom unteren Tal in die enge Schlucht führtin einer Höhe von etwa 850 m. Der Park wurde 1964 als Einrichtung eines Tochterunternehmens der Bahngesellschaft Nagano Dentetsu gegründet und setzt damit eine schon zuvor bestehende Gewohnheit der Affen fort, die heißen Quellen im Tal zu nutzen1964 als Einrichtung eines Tochterunternehmens.
Jigokudani Yaen Koen ist Teil einer größeren Landschaft aus Bergwäldern, Flussschluchten und Onsen?Orten wie Shibu und Yudanaka, die flussabwärts im Tal liegenOnsen-Orte wie Shibu und Yudanaka. Die Nähe zu diesen traditionellen Badeorten erklärt die Konzentration natürlicher Thermalquellen im Tal, aus denen auch der Beckenbereich gespeist wird, in dem die Affen baden. Das Tal selbst ist von steilen, bewaldeten Hängen eingefasst, die den Eindruck eines abgeschlossenen Raums verstärken.
Japanmakaken, heiße Quellen und Beobachtungsplattformen
Im Zentrum des Parks steht eine Gruppe japanischer Makaken, die im Winter und an kalten Tagen in einem künstlich gefassten Onsen?Becken im Bereich der heißen Quellen badenkünstlich gefasstes Onsen-Becken. Die Tiere leben frei im umliegenden Bergwald und nutzen den Parkbereich als Rast? und Badeplatz; sie sind dabei keine dressierten Zootiere, sondern eine wildlebende Population. Im Umfeld des Beckens und entlang des Flusstals sind Wege und einfache Plattformen angelegt, von denen aus Besucher den Affenbereich über Geländer hinweg beobachten können.
Die Nutzung eines Onsen?Beckens durch wildlebende Affen ist charakteristisch für Jigokudani Yaen Koen und macht den Ort weit über Nagano hinaus bekanntNutzung eines Onsen-Beckens durch Affen. Der Park wurde auch gegründet, um die soziale Struktur der japanischen Makaken in einem definierten Bereich wissenschaftlich zu beobachtensoziale Struktur der Makaken beobachten. Zugleich bleibt der Raum baulich schlicht: Holzstege, gestufte Wege und eine kleine Servicezone bilden die Infrastruktur, während Flussbett und Felsböschungen weitgehend natürlich erscheinen.
Weg durch das Tal und jahreszeitliches Erscheinungsbild
Der Zugang zu Jigokudani Yaen Koen erfolgt über einen Waldweg, der vom oberen Talrand in das engere Flusstal führt und den Park vom Autoverkehr trenntZugang über einen Waldweg. Der Pfad verläuft ohne Fahrzeuge durch einen gemischten Bergwald, bevor er auf die letzten Meter in die offene Steinzone an den heißen Quellen übergeht. Die Wege im Affenbereich sind teilweise gestuft und verlaufen nahe an Fels, Flussbett und Becken entlang, sodass die Besucher die Tiere aus unterschiedlichen Blickwinkeln sehen können.
Im Winter kann das Tal tief verschneit sein, wodurch sich der Kontrast zwischen dem weißen Hang, dem leicht dampfenden Becken und den dunklen Fellfarben der Makaken deutlich ausprägtTal im Winter tief verschneit. In den wärmeren Monaten wirkt der Park eher als grüner Einschnitt mit freiliegenden Felsflächen und dem hellen Wasser des Yokoyu?River. Die Affen halten sich dann häufiger auf den Felsen und im Wald auf, während der Badebereich als Teil ihres Reviers sichtbar bleibt.
Jigokudani Yaen Koen besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Jigokudani Yaen Koen liegt im Tal des Yokoyu?River oberhalb der Onsen?Orte Shibu und Yudanaka in der Gemeinde Yamanouchi in der Präfektur Nagano; der nächste größere Verkehrsknoten ist die Stadt Nagano.
- Der Zugang zum Park erfolgt über einen ausgeschilderten Waldweg ohne Fahrzeugverkehr, der über eine längere Strecke durch den Bergwald führt und zum Schluss in einen Bereich mit Stufen und naturbelassenen Wegen im Flusstal übergeht.
- Die Höhenlage von rund 850 m und die Lage in einem engen Tal machen das Gelände insbesondere im Winter schneereich und stellenweise glatt; festes Schuhwerk und Aufmerksamkeit auf den gestuften Passagen sind für den Fußweg wichtig.
- Amtssprache ist Japanisch, gezahlt wird in Japanischen Yen.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Jigokudani Yaen Koen auf Social-Media-Plattformen
Diese Links öffnen auf den jeweiligen Plattformen eine Suche nach dem Stichwort Jigokudani Yaen Koen.
Jigokudani Yaen Koen: häufige Fragen
Wo liegt Jigokudani Yaen Koen genau?
Jigokudani Yaen Koen liegt im Jigokudani?Tal des Yokoyu?River in der Gemeinde Yamanouchi in der Präfektur Nagano im Norden von Japan, oberhalb der Onsen?Orte Shibu und Yudanaka.
Was bietet ein Besuch in Jigokudani Yaen Koen?
Ein Besuch führt durch einen Bergwald in ein enges Flusstal mit heißen Quellen, in dem frei lebende Japanmakaken beim Aufenthalt im Onsen?Becken und im umliegenden Felsgelände beobachtet werden können.
Was kennzeichnet Jigokudani Yaen Koen im Vergleich zu anderen Onsen-Orten?
Kennzeichnend ist die Kombination aus natürlicher Thermalquelle, einem einfachen Beobachtungsbereich und einer wildlebenden Makaken?Gruppe, die den Onsen als Teil ihres Reviers nutzt und dadurch Tierbeobachtung und Landschaftserlebnis verbindet.
