Jasper-Nationalpark: Kanadas wilde Rockies zwischen Eis und Smaragdseen
20.05.2026 - 21:39:34 | ad-hoc-news.deWenn morgens der Nebel über dem türkisblauen Maligne Lake hängt und im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der kanadischen Rockies glühen, wirkt der Jasper-Nationalpark wie eine filmreife Kulisse. Der Jasper National Park („Jasper-Nationalpark“) rund um die kleine Stadt Jasper in Kanada gilt als das wildere, ruhigere Gegenstück zum berühmten Banff – und genau das macht ihn für viele Reisende aus Deutschland so besonders.
Jasper-Nationalpark: Das ikonische Naturwahrzeichen von Jasper
Der Jasper-Nationalpark liegt in der Provinz Alberta im Westen Kanadas und bildet das nördlichste und größte Schutzgebiet im Verbund der „Canadian Rocky Mountain Parks“, die von der UNESCO als Welterbe eingestuft wurden. Nach Angaben von Parks Canada, der kanadischen Nationalparkverwaltung, umfasst das Schutzgebiet eine Fläche von rund 11.000 km² – das ist größer als Zypern und deutlich größer als alle deutschen Nationalparks zusammen. GEO und National Geographic Deutschland betonen, dass Jasper als Inbegriff der kanadischen Wildnis gilt: Gletscher, Flusstäler, alpine Wiesen, dichte Nadelwälder und eine beeindruckende Tierwelt liegen hier dicht beieinander.
Während Banff und Lake Louise in den Medien oft als „Postkartenstars“ der Rockies erscheinen, ist Jasper in vielen Reportagen – etwa beim ADAC Reisemagazin und bei der Deutschen Welle – als ruhigere Alternative beschrieben: weniger Verkehr, mehr Chancen, Elche, Bären oder Wapitis in freier Natur zu beobachten. Für Reisende aus Deutschland bedeutet das: mehr Raum für echte Naturerlebnisse, Wanderungen abseits der Massen und intensive Begegnungen mit der Landschaft, ohne dabei auf touristische Infrastruktur verzichten zu müssen.
Jasper ist außerdem ein offiziell ausgewiesenes „Dark Sky Preserve“, ein Lichtschutzgebiet, das von der Royal Astronomical Society of Canada in Kooperation mit Parks Canada zertifiziert wurde. Das bedeutet, dass künstliche Beleuchtung reduziert und streng kontrolliert wird, sodass der Nachthimmel außergewöhnlich klar zu sehen ist. In klaren Nächten erscheint die Milchstraße über den Gipfeln – ein Anblick, den viele Besucherinnen und Besucher als eines der eindrücklichsten Erlebnisse ihrer Reise beschreiben.
Geschichte und Bedeutung von Jasper National Park
Die Geschichte des Jasper-Nationalparks beginnt lange vor der offiziellen Gründung. Archäologische Funde, auf die sowohl Parks Canada als auch die UNESCO hinweisen, belegen, dass indigene Gemeinschaften – unter anderem Angehörige der Secwépemc, Ktunaxa, Cree, Stoney Nakoda und Métis – dieses Gebiet seit Tausenden von Jahren als Jagd- und Siedlungsraum nutzten. Für sie sind Berge, Flüsse und Tiere bis heute mit spirituellen Bedeutungen verbunden. Viele Informationszentren im Park greifen diese Perspektiven mittlerweile stärker auf und betonen die indigene Geschichte des Landes.
Der Name „Jasper“ geht auf einen Handelsposten der North West Company zurück, den „Jasper House“, der im frühen 19. Jahrhundert als wichtiger Stützpunkt im Fellhandel diente. Jasper Hawes, ein Angestellter der Handelsgesellschaft, gab dem Posten seinen Namen. Falk- und Marco-Polo-Reiseführer zur Region beschreiben, dass entlang der alten Handelsrouten später Reiserouten und schließlich die Trasse der Canadian National Railway entstanden – eine Entwicklung, die den Weg für den Tourismus öffnete.
Offiziell wurde das Gebiet 1907 als „Jasper Forest Park“ unter Schutz gestellt; 1930 erhielt es mit dem kanadischen Nationalparksgesetz den Status eines Nationalparks und den heutigen Namen Jasper National Park. Damit ist der Park etwas jünger als Banff (1885), wurde aber noch vor Gründung vieler europäischer Nationalparks etabliert. Zum Vergleich: Der erste deutsche Nationalpark, der Nationalpark Bayerischer Wald, wurde 1970 eingerichtet – also rund 60 Jahre später.
Eine internationale Aufwertung erfuhr der Jasper-Nationalpark 1984, als er zusammen mit Banff, Yoho und Kootenay sowie mehreren Provincial Parks als Teil der „Canadian Rocky Mountain Parks“ in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurde. In der Begründung hebt die UNESCO die außergewöhnliche Konzentration und Vielfalt von Gletschern, Karstlandschaften, Hochgebirgslandschaften und Seen hervor. Der Columbia Icefield, das riesige Gletscherfeld zwischen Jasper und Banff, gilt dabei als eines der markantesten Elemente und speist mehrere große Flusssysteme Westkanadas.
Die Bedeutung des Parks geht jedoch über geologische Superlative hinaus. Kanadische Medien wie CBC und internationale Magazine wie National Geographic unterstreichen, dass Jasper ein wichtiges Rückzugsgebiet für bedrohte Arten ist, darunter bestimmte Herden des Waldkaribus. Managementpläne von Parks Canada zeigen, dass Schutz und Besucherlenkung immer neu austariert werden müssen, um einerseits Naturerlebnisse zu ermöglichen, andererseits aber empfindliche Ökosysteme zu bewahren.
Architektur, Natur „als Kunst“ und besondere Merkmale
Anders als ein klassisches Bauwerk besteht die „Architektur“ des Jasper-Nationalparks aus Naturformen: scharfe Grate, breite U-Täler, tief eingeschnittene Schluchten und terrassenartige Moränenhügel. Geologen, auf die sowohl die Encyclopaedia Britannica als auch kanadische Universitäten verweisen, erklären, dass die Rockies im Bereich von Jasper vor allem aus Sedimentgesteinen wie Kalkstein, Schiefer und Sandstein bestehen, die im Lauf von Millionen Jahren gefaltet und gehoben wurden. Die letzte Eiszeit formte mit ihren Gletschern die heutigen Täler und Seen.
Zu den markantesten Naturmerkmalen, die Reiseliteratur und offizielle Parkbroschüren übereinstimmend hervorheben, gehören:
- Maligne Lake: Ein rund 22 km langer, tiefblauer See, umgeben von Bergen mit zum Teil vergletscherten Gipfeln. Die kleine Insel „Spirit Island“ gehört zu den am häufigsten fotografierten Motiven der Rockies und wurde unter anderem von National Geographic und zahlreichen Reiseverlagen als Symbolbild für Kanadas Wildnis verwendet.
- Columbia Icefield: Eines der größten zusammenhängenden Eisfelder der südlichen kanadischen Rockies. Es erstreckt sich über mehrere Dutzend Quadratkilometer und speist wichtige Gletscher wie den Athabasca Glacier. Reiseführer von Merian und Marco Polo beschreiben es als „Dach der Rockies“.
- Athabasca Falls und Sunwapta Falls: Wasserfälle, in denen der Athabasca River und der Sunwapta River in enge Schluchten stürzen. Informationstafeln vor Ort, auf die auch der ADAC verweist, betonen, wie Gletscherwasser über Jahrtausende den Fels ausgewaschen hat.
- Miette Hot Springs: Natürlich gespeiste Thermalquellen am Rand des Parks, deren Wasser über eine technische Anlage in moderne Becken geleitet wird. Laut Parks Canada gehören sie zu den heißesten Mineralquellen in den kanadischen Rockies.
- Jasper SkyTram: Eine Seilbahn, die von der Nähe der Stadt Jasper auf den Whistlers Mountain führt. Von der Bergstation bieten sich Panoramablicke auf das Athabasca-Tal und die umliegenden Gipfel.
Der Park ist zudem für seine Tierwelt bekannt. Offizielle Broschüren von Parks Canada, Beiträge der Deutschen Welle und Berichte in großen deutschen Tageszeitungen nennen unter anderem Schwarzbären, Grizzlybären, Elche, Wapitis (eine Hirschart), Dickhornschafe, Bergziegen und Koyoten als typische Bewohner. Vogelinteressierte können mit etwas Glück Weißkopfseeadler, Fischadler oder verschiedene Eulenarten beobachten. Besucherinnen und Besucher werden jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, Wildtiere niemals zu füttern, Abstand zu halten und speziell bei Bären die Sicherheitsregeln zu beachten.
Ein besonderes Merkmal, das in den vergangenen Jahren stärker in den Fokus gerückt ist, ist der Schutz des Nachthimmels. Jasper wurde von der Royal Astronomical Society of Canada als „Dark Sky Preserve“ anerkannt. Das bedeutet: Straßenbeleuchtung wird reduziert, Scheinwerfer werden abgeschirmt, und in der Region werden gezielt Veranstaltungen zur Himmelsbeobachtung angeboten. Die Deutsche Zentrale für Tourismus verweist in ihren Kanada-Informationen darauf, dass dieses Lichtschutzgebiet ideal für Besucher aus Europa ist, die Polarlichter (Aurora borealis) oder einfach einen klaren Sternenhimmel erleben möchten.
Jasper-Nationalpark besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise
Der Jasper-Nationalpark liegt in der Provinz Alberta, westlich der Stadt Edmonton und nördlich von Banff. Für Reisende aus Deutschland bieten sich mehrere Routen an, die von Fluggesellschaften und Bahnunternehmen in Reisebroschüren und auf ihren Webseiten beschrieben werden:- Flug: Von Frankfurt, München oder Berlin gibt es saisonal und ganzjährig Verbindungen nach Calgary oder Edmonton (meist mit einmaligem Umstieg, teilweise Direktflüge nach Calgary). Die Flugzeit liegt je nach Route bei etwa 9 bis 11 Stunden. Von Calgary nach Jasper sind es per Mietwagen rund 400 km über den Icefields Parkway (Highway 93) und weiter nach Norden, von Edmonton etwa 360 km über den Yellowhead Highway (Highway 16). Beide Strecken werden in Reiseführern als landschaftlich eindrucksvoll beschrieben.
- Bahn: Der legendäre Fernzug „The Canadian“ der Gesellschaft VIA Rail verbindet mehrmals wöchentlich Edmonton und Jasper mit anderen Regionen Kanadas. Deutsche Bahn-Informationen weisen darauf hin, dass internationale Railpässe für Teilstrecken nutzbar sein können, jedoch sollten Reisende aktuelle Konditionen direkt bei VIA Rail prüfen.
- Auto: Mietwagen sind in Kanada üblich, und viele deutsche Reiseanbieter empfehlen sie für größere Flexibilität im Nationalpark. Auf den Highways gilt Rechtsverkehr, Tempolimits sind strenger als in Deutschland und werden nach Angaben von kanadischen Behörden konsequent kontrolliert.
- Öffnungszeiten
Der Jasper-Nationalpark ist ganzjährig zugänglich. Einzelne Straßen, Wanderwege, Besucherzentren oder Campingplätze können jedoch saisonal oder witterungsbedingt geschlossen sein. Parks Canada weist darauf hin, dass sich Besucher vor der Anreise tagesaktuell über Straßensperrungen, Lawinengefahr oder Waldbrandrisiko informieren sollten. Öffnungszeiten können variieren — direkt bei Jasper-Nationalpark bzw. Parks Canada prüfen. - Eintritt
Für den Zugang zu kanadischen Nationalparks wird eine Parkgebühr erhoben, die pro Person und Tag oder als Jahrespass („Discovery Pass“) entrichtet werden kann. Da Preise regelmäßig angepasst werden, nennt Parks Canada sie in kanadischen Dollar und empfiehlt, vor der Reise die aktuellen Tarife online zu prüfen. Für eine grobe Orientierung: In vielen deutschsprachigen Reiseführern werden die Kosten als moderat beschrieben, insbesondere im Vergleich zu typischen Ausgaben einer Fernreise. Die tatsächlichen Beträge sollten in Euro und Kanadischem Dollar (CAD) kurz vor der Buchung umgerechnet werden, da Wechselkurse schwanken. - Beste Reisezeit
Expertenstimmen aus Reiseverlagen wie Merian, National Geographic Traveller und ADAC Reisemagazin sind sich in einem Punkt einig: Die ideale Reisezeit hängt stark von den gewünschten Aktivitäten ab.- Sommer (Juni bis September): Dies ist die Hauptsaison für Wanderungen, Kanutouren, Camping und Scenic Drives. Viele alpine Pässe sind jetzt schneefrei, die Tage sind lang, und Temperaturen erreichen häufig 15 bis 25 °C. Allerdings ist auch der Besucherandrang am größten, insbesondere im Juli und August.
- Herbst (September bis Oktober): Die Lärchen färben sich goldgelb, und die Luft ist klar. Laut Berichten des Kanada-Spezialisten der Deutschen Zentrale für Tourismus ist diese Zeit ideal für ruhigere Naturerlebnisse, wenn erste Schneefälle höhere Lagen bereits pudern, die Täler aber noch gut begehbar sind.
- Winter (November bis März): Die Region um Jasper verwandelt sich in ein Wintersportgebiet, mit Skigebieten in der Nähe und Möglichkeiten für Langlauf, Schneeschuhwanderungen und Eisklettern. Medienberichte aus Kanada betonen, dass diese Zeit besonders gut für Sternenbeobachtungen und Polarlichter geeignet sein kann.
- Frühling (April bis Mai): Eine Übergangszeit, in der tiefer gelegene Wanderwege schneefrei werden, während die Berge noch tief verschneit sind. Flüsse führen jetzt oft besonders viel Schmelzwasser, was die Wasserfälle imposant macht.
- Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleidung, Fotografieren
- Sprache: In Alberta ist Englisch Amtssprache, Französisch ist in ganz Kanada ebenfalls offizielle Sprache, aber in Jasper weniger verbreitet. Englischkenntnisse sind für die Reise sehr hilfreich. Deutsch wird gelegentlich im Tourismusbereich verstanden, kann aber nicht vorausgesetzt werden.
- Zahlung: Kreditkarten (insbesondere Visa und Mastercard) sind weit verbreitet. Viele Geschäfte akzeptieren auch Debitkarten. Bargeld in Kanadischen Dollar ist für kleinere Ausgaben in ländlicheren Gegenden sinnvoll. Deutsche Girocards werden nicht immer erkannt, daher empfiehlt sich mindestens eine Kreditkarte.
- Trinkgeld: In Restaurants und Bars ist ein Trinkgeld von etwa 15 bis 20 % des Rechnungsbetrags üblich, ähnlich wie in den USA. Auch Taxifahrer und Guides freuen sich über Trinkgeld. Reiseinformationen der Deutschen Zentrale für Tourismus und des Auswärtigen Amts weisen darauf hin, dass das Servicepersonal ein Trinkgeld häufig fest einkalkuliert.
- Kleidung: Das Klima in den Rockies ist wechselhaft, selbst im Sommer. Mehrlagige Kleidung („Zwiebelprinzip“), wind- und wasserdichte Jacke, robustes Schuhwerk und Sonnenschutz werden von Outdoor-Experten empfohlen. In höheren Lagen können Temperaturen auch im Juli deutlich unter 10 °C fallen.
- Fotografieregeln: In der freien Natur darf in der Regel frei fotografiert werden. Bei Begegnungen mit Wildtieren sollte laut Parks Canada jedoch ausreichend Abstand gehalten werden, damit die Tiere nicht gestresst werden. Drohnen sind in kanadischen Nationalparks ohne spezielle Genehmigung in der Regel verboten.
- Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsbürger sollten aktuelle Einreisehinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. In der Regel benötigen deutsche Reisende für touristische Kurzaufenthalte in Kanada einen gültigen Reisepass und eine elektronische Einreisegenehmigung (eTA), die vorab online beantragt wird. Da sich Bestimmungen ändern können, ist eine Kontrolle kurz vor Reisebeginn empfehlenswert. - Zeitverschiebung
Die Region Jasper befindet sich in der Mountain Time Zone. Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt in der Regel –8 Stunden, während der europäischen Sommerzeit meist –8 Stunden zu MESZ (abhängig vom jeweiligen Beginn und Ende der Zeitumstellung in Kanada und Europa). Deutsche Reiseveranstalter weisen in ihren Kanada-Informationen darauf hin, dies bei Anschlussflügen und Jetlag-Planung zu berücksichtigen. - Gesundheit und Versicherung
Für Reisen nach Kanada besteht keine europäische Krankenversicherungskarte wie innerhalb der EU. Daher empfehlen Verbraucherschützer und das Auswärtige Amt ausdrücklich eine Auslandskrankenversicherung, die auch Rücktransport nach Deutschland abdeckt. Für Aufenthalte in großen Höhen oder bei Aktivitäten wie Klettern und Skifahren sollte geprüft werden, ob die Versicherung entsprechende Risiken einschließt.
Warum Jasper National Park auf jede Jasper-Reise gehört
Viele Reisereportagen, unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und in GEO SAISON, beschreiben Jasper als „die Seele der Rockies“. Während Banff an manchen Tagen an einen alpinen Kurort erinnert, wirkt Jasper deutlich entspannter und naturverbundener. Die kleine Stadt Jasper, die als Basislager für den Jasper-Nationalpark dient, ist überschaubar, fußläufig gut erschlossen und hat sich trotz touristischer Infrastruktur einen gewissen Pioniercharme bewahrt.
Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Kombination aus spektakulärer Landschaft und guter Erreichbarkeit ein wichtiges Argument. Man kann morgens mit der Seilbahn auf den Whistlers Mountain fahren, mittags an einem der Seen picknicken und abends im Ort in einem Restaurant lokale Spezialitäten probieren. Gleichzeitig ist es möglich, bereits nach kurzer Fahrt mit dem Auto oder Campervan in Regionen zu gelangen, in denen man auf Wanderwegen stundenlang kaum anderen Menschen begegnet.
Ein weiterer Grund, weshalb der Jasper-Nationalpark oft als Höhepunkt einer Kanada-Reise gilt, ist die Vielfalt der Aktivitäten:
- Wandern und Trekking: Von kurzen, kinderfreundlichen Spazierwegen bis zu mehrtägigen Trekkingtouren bietet der Park eine große Bandbreite. Deutsche Outdoor-Magazine empfehlen unter anderem den Valley-of-the-Five-Lakes-Trail, den Maligne-Canyon-Trail oder anspruchsvollere Touren in hochalpine Regionen, deren genaue Routen jedoch jeweils an aktuelle Wetterbedingungen und individuelle Kondition angepasst werden sollten.
- Wassererlebnisse: Auf Seen wie dem Maligne Lake, Pyramid Lake oder Patricia Lake sind Kanutouren und teilweise geführte Bootsausflüge möglich. Angeln ist mit entsprechenden Lizenzen gestattet; Details werden von Parks Canada veröffentlicht und sollten vor Ort geprüft werden.
- Wintererlebnisse: Skifahren, Schneeschuhwandern und Eisklettern an gefrorenen Wasserfällen zählen zu den Winterattraktionen. Das nahegelegene Skigebiet Marmot Basin wird in kanadischen Wintersportmagazinen regelmäßig als schneesicheres und vergleichsweise entspanntes Gebiet beschrieben.
- Sternenhimmel und Polarlichter: Durch die Lage als Dark Sky Preserve und die vergleichsweise geringe Lichtverschmutzung können Besucher bei guten Bedingungen zahlreiche Sterne, Sternschnuppen und gelegentlich Polarlichter sehen. Spezielle Dark-Sky-Events machen das Thema auch für Einsteiger zugänglich.
Kulturell fügt sich Jasper in ein breiteres Bild von Kanada als Land, das Freiheit, Naturverbundenheit und kulturelle Vielfalt betont. Reisende aus dem deutschsprachigen Raum, die den Jasper-Nationalpark besuchen, berichten in Medienbeiträgen und Reiseblogs (letztere dienen ergänzend, nicht als Hauptquelle) häufig davon, dass sie hier ein Gefühl von Weite erleben, das sie aus Mitteleuropa so nicht kennen. Dabei lassen sich Aufenthalte im Park gut mit Besuchen anderer Regionen – etwa Vancouver, Calgary oder den Prärieprovinzen – kombinieren.
Für Nachhaltigkeit interessierte Reisende kann der Besuch in Jasper zudem Anstoß sein, sich mit Themen wie Verkehrswende, Naturschutz oder indigenen Rechten näher auseinanderzusetzen. Parks Canada arbeitet laut eigenen Angaben zunehmend mit indigenen Gemeinschaften zusammen, um traditionelle Kenntnisse in das Management des Parks einfließen zu lassen. Informationsprogramme stellen diese Zusammenarbeit zunehmend in den Vordergrund.
Jasper-Nationalpark in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
In den sozialen Medien taucht der Jasper-Nationalpark regelmäßig in Feeds aus Deutschland und weltweit auf – sei es als spektakuläres Drohnenbild (aufgenommen außerhalb des Nationalparks oder mit Sondergenehmigung), als Panorama vom Icefields Parkway oder als kurzer Clip von einem Elch, der die Straße überquert. Reise-Influencer und klassische Medien nutzen die Hashtags rund um Jasper, um auf Themen wie Overtourism, verantwortungsvolles Reisen und Naturschutz aufmerksam zu machen. Für Reisende aus der DACH-Region können Social-Media-Plattformen Inspiration liefern, sollten aber nie den Blick auf Sicherheits- und Schutzregeln ersetzen, die Parks Canada und seriöse Reiseführer bereitstellen.
Jasper-Nationalpark — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Jasper-Nationalpark
Wo liegt der Jasper-Nationalpark genau?
Der Jasper-Nationalpark liegt im Westen Kanadas in der Provinz Alberta, in den kanadischen Rocky Mountains. Das Schutzgebiet umgibt die Stadt Jasper und grenzt südlich an den Banff-Nationalpark, mit dem es über den landschaftlich spektakulären Icefields Parkway verbunden ist.
Warum ist der Jasper-Nationalpark UNESCO-Welterbe?
Der Jasper-Nationalpark ist Teil des UNESCO-Welterbes „Canadian Rocky Mountain Parks“. Die UNESCO hebt in ihrer Begründung die außergewöhnliche Fülle an Gletschern, Seen, Wasserfällen, Schluchten, Karstlandschaften und alpinen Ökosystemen hervor. Besonders das Columbia Icefield, die zahlreichen türkisfarbenen Seen und die Vielfalt der Tierwelt tragen zur internationalen Bedeutung des Gebiets bei.
Wie kommt man aus Deutschland am besten in den Jasper-Nationalpark?
Reisende aus Deutschland fliegen in der Regel nach Calgary oder Edmonton, oft von Frankfurt, München oder Berlin aus mit einem Zwischenstopp oder saisonal auch per Direktflug nach Calgary. Von dort geht es per Mietwagen, Wohnmobil oder Fernbus weiter nach Jasper. Alternativ kann man mit dem VIA Rail-Zug anreisen, der Jasper mit anderen kanadischen Städten verbindet.
Welche Aktivitäten sind im Jasper-Nationalpark besonders beliebt?
Beliebte Aktivitäten sind Wandern, Kanufahren, Tierbeobachtungen, Fotografie, Skifahren und Schneeschuhwandern im Winter sowie Sternenbeobachtung im Dark Sky Preserve. Zu den bekannten Ausflugszielen zählen Maligne Lake, Maligne Canyon, Athabasca Falls, Sunwapta Falls, das Columbia Icefield und der Jasper SkyTram.
Wann ist die beste Reisezeit für den Jasper-Nationalpark?
Die beste Reisezeit hängt von den geplanten Aktivitäten ab. Für Wanderungen, Bootstouren und Camping gilt die Zeit von Juni bis September als ideal, wenn die meisten Straßen und Trails schneefrei sind. Wer Wintersport betreiben oder Polarlichter sehen möchte, reist eher zwischen Dezember und März. Der Herbst bietet farbenprächtige Wälder und etwas weniger Andrang, der Frühling beeindruckt mit Schmelzwasser und ruhiger Atmosphäre.
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