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Inle-See in Myanmar: Magische Wasserwelt bei Nyaungshwe entdecken

Veröffentlicht: 07.07.2026 um 08:25 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Der Inle-See (Inle Lake) bei Nyaungshwe in Myanmar fasziniert mit schwimmenden Gärten, Stelzendörfern und stiller Bergkulisse. Warum dieser See für Reisende aus Deutschland ein besonderes Ziel in Südostasien bleibt – trotz politischer Lage.

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Wenn sich im Morgennebel die Silhouetten schlanker Holzboote auf dem Inle-See abzeichnen, scheint die Zeit in den Shan-Bergen von Myanmar stillzustehen. Der Inle Lake („See von Inle“) ist eine der ikonischsten Wasserlandschaften Südostasiens und verbindet jahrhundertealte Tradition, spektakuläre Natur und ein Leben, das sich fast vollständig auf dem Wasser abspielt.

Inle-See: Das ikonische Wahrzeichen von Nyaungshwe

Der Inle-See liegt im Shan-Staat im Osten Myanmars und gilt als eine der wichtigsten touristischen Regionen des Landes. Eingebettet in ein Hochtal, umgeben von sanften Bergketten, ist er für viele Reisende der eindrücklichste Ort ihrer Myanmar-Reise. Für deutsche Besucher bietet er eine seltene Kombination aus Ruhe, landschaftlicher Schönheit und authentischem Alltagsleben auf dem Wasser.

Die Stadt Nyaungshwe, nördlich des eigentlichen Sees gelegen, ist das wichtigste Tor zum Inle Lake. Von hier aus legen die langen, schmalen Motorboote ab, die Gäste zu den schwimmenden Gärten, zu Holzklöstern auf Pfählen und in traditionelle Dörfer der Intha bringen – jenes Volks, das seit Generationen auf und am See lebt. In Reiseführern wie dem Marco-Polo- und dem MERIAN-Reisemagazin wird der Inle-See regelmäßig als eines der landschaftlichen Highlights Myanmars beschrieben, gerade wegen seiner besonderen Lebensweise auf dem Wasser und der charakteristischen Einbein-Ruderer.

Der See ist vergleichsweise langgestreckt und flach, mit einem von Saison und Niederschlägen abhängigen Wasserspiegel. Die genaue Größe schwankt je nach Quelle und Jahr, weshalb seriöse Reise- und Geografie-Redaktionen meist von einem größeren „Bergsee“ sprechen, dessen Ausdehnung im Laufe des Jahres leicht variiert. Diese Variabilität ist Teil seines Charakters: Während der Regenzeit breiten sich die Wasserflächen und Gärten aus, in der Trockenzeit wirken manche Bereiche fast wie Feuchtwiesen.

Der Inle Lake ist nicht UNESCO-Welterbe, steht aber in zahlreichen Publikationen zur Kultur- und Naturvielfalt Myanmars stellvertretend für die besondere Verbindung von Umwelt und Lebensweise im Land. Offizielle Myanmar-Tourismusstellen und internationale Medien wie BBC und Deutsche Welle ordnen ihn regelmäßig als eines der wichtigsten Reiseziele des Landes ein, obwohl die allgemeine politische Lage seit dem Militärputsch 2021 als schwierig gilt.

Geschichte und Bedeutung von Inle Lake

Der Inle-See ist kein künstlich geschaffener Stausee, sondern eine natürliche Wasserfläche in einem Hochtal des Shan-Plateaus. Überlieferungen aus der Region berichten, dass die Vorfahren der heute dort lebenden Intha schon vor Jahrhunderten in das Tal kamen, als verschiedene Volksgruppen aus Zentral- und Südmyanmar in die bergige Grenzregion zu Thailand und China auswanderten. Genaue Datierungen sind kaum zweifelsfrei belegbar; Kulturhistoriker sprechen meist von einer langen, organischen Besiedlungsgeschichte ohne klaren Gründungszeitpunkt.

Die Intha („Kinder des Sees“) sind eine ethnische Gruppe, deren Alltag untrennbar mit dem Inle Lake verbunden ist. Ihr Ruf als geschickte Fischer und Gärtner ist in Reiseberichten und ethnologischen Studien fest verankert. Ihre spezielle Rudertechnik – bei der sie ein Bein um das Ruder schlagen und stehend rudern, um gleichzeitig Netze auswerfen oder steuern zu können – gilt als kulturelles Symbol der Region. Fotografien dieser Einbein-Ruderer finden sich seit Jahrzehnten in internationalen Reisemagazinen wie GEO und National Geographic Deutschland.

Historisch lag der Inle-See nie im Zentrum der königlichen Macht Myanmars, die sich vor allem in Mandalay, Bagan und Yangon konzentrierte. Dennoch spielte er als lokales Handels- und Kulturzentrum eine Rolle: Die Dörfer am See waren mit Märkten verbunden, auf denen sich Völkergruppen des Shan-Staates trafen. Bis heute gilt der wechselnde Fünf-Tage-Markt rund um den See als wichtiges Element des regionalen Handels, selbst wenn genaue Umsatzzahlen oder Besucherstatistiken nur selten offiziell erhoben und publiziert werden.

Mit dem Aufkommen des internationalen Tourismus nach Öffnung Myanmars in den 2010er-Jahren wurde der Inle-See zu einem der Aushängeschilder des Landes. Reiseportale großer deutscher Veranstalter, seriöse Reiseführer und Ausgaben von ADAC Reisemagazin ordneten die Region regelmäßig als „Muss“ im klassischen Myanmar-Reiseverlauf ein: Yangon – Bagan – Mandalay – Inle-See. Seit der politischen Krise ab 2021 haben viele Anbieter ihre Reisetätigkeit reduziert oder pausiert, doch in Hintergrundberichten von ZDF und ARD wird der Inle Lake weiterhin als symbolischer Ort für die kulturelle Vielfalt des Landes erwähnt, wenn es um die Auswirkungen der Lage auf Tourismus und Alltag geht.

Die Bedeutung des Inle-See geht damit über reinen Tourismus hinaus. Für Umweltorganisationen und lokale Initiativen steht er exemplarisch für die Herausforderungen, vor denen sensible Ökosysteme in Myanmar stehen: Erosion, Bodenschwund, steigender Nährstoffeintrag aus Landwirtschaft und wachsende Bevölkerungsdichte. Konkrete, verlässlich publizierte Zahlen zur Wasserqualität variieren je nach Studie und Jahr, weshalb seriöse Medien eher von einer „zunehmenden Belastung“ sprechen, als absolute Werte zu nennen.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Was den Inle-See so besonders macht, ist die Kombination aus Landschaft, Lebensweise und Architektur auf dem Wasser. Dörfer aus Holz- und Bambushäusern stehen auf Stelzen im See, verbunden durch schmale Stege und Bootskanäle. Viele Bauten sind auf einfachen Pfählen errichtet, die bei schwankendem Wasserstand angepasst oder verstärkt werden müssen: Eine Bauweise, die über Generationen verfeinert wurde und sich an die Bedürfnisse der jeweiligen Familien und an lokale Ressourcen anpasst.

Der wohl bekannteste architektonische Anziehungspunkt ist das Kloster Nga Phe Chaung, oft als „Sprungende-Katzen-Kloster“ bezeichnet. Das Kloster ist ein Holzbau auf Pfählen am Seeufer, dessen Ursprünge mehrere hundert Jahre zurückreichen sollen. Kunsthistorische Publikationen und seriöse Reiseberichte beschreiben vor allem die Innengestaltung mit zahlreichen Buddha-Statuen in unterschiedlichen Stilen, die die historische Verflechtung von Shan- und birmanischer Kunst widerspiegeln. Genaue Datierungen der einzelnen Figuren sind in der populären Reiseberichterstattung selten angegeben, weshalb sie hier nicht präzise beziffert werden sollten.

Die schwimmenden Gärten sind eines der faszinierendsten Elemente der lokalen Kultur. Bauern der Intha bauen auf dichten Matten aus Wasserpflanzen Tomaten, Gurken, Blumen und andere Feldfrüchte an. Diese Gärten werden mit Bambuspfählen im See verankert und können theoretisch verschoben werden, wenn sich Wasserstände ändern oder neue Flächen erschlossen werden sollen. Internationale Medien wie BBC haben diese Form der Wasserlandwirtschaft als Beispiel für „angepasste, aber verletzliche“ Agrarkulturen beschrieben, die vom Klimawandel und vom Wandel der Ökosysteme besonders betroffen sind.

Hinzu kommen zahlreiche Pagoden und Klöster am Ufer und in der Umgebung, darunter die bekannte Phaung-Daw-U-Pagode mit ihren verehrten Buddha-Bildnissen. Für buddhistische Gläubige in Myanmar ist der Inle-See damit nicht nur landschaftliches Ziel, sondern auch eine Region mit religiösen Pilgerorten. Das alljährliche Phaung-Daw-U-Fest, bei dem die Buddha-Bilder per Boot um den See gebracht werden, gilt traditionell als einer der Höhepunkte des religiösen Kalenders in der Region. Internationale Berichterstattung und Reiseführer erwähnen dieses Fest häufig, ohne jedoch jedes Jahr im Detail zu dokumentieren, wie es unter den jeweils aktuellen politischen Rahmenbedingungen stattfindet.

Die berühmte Einbein-Rudertechnik der Intha wird nicht nur als Alltagspraktik, sondern als kulturelles Symbol verstanden. Seriöse Reiseautoren und Fotograf:innen weisen allerdings darauf hin, dass manche heute gezeigten „Vorführungen“ für Tourist:innen inszeniert sind, während die echte Arbeit der Fischer mehr im Morgengrauen und fern der Hauptbootrouten stattfindet. Dies ist eine typische Dynamik in Regionen, in denen der Tourismus zu einem wichtigen Einkommen geworden ist: Traditionen werden sichtbar gemacht, aber teilweise auch inszeniert.

Inle-See besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Der Inle-See liegt im Shan-Staat im Osten Myanmars. Für Reisende aus Deutschland führt der klassische Weg zunächst über große internationale Drehkreuze in Südostasien, etwa Bangkok, Singapur oder Kuala Lumpur. Von Frankfurt (FRA), München (MUC) oder Berlin (BER) ist mit einer Gesamtflugzeit von meist deutlich über 12 Stunden zu rechnen, inklusive Umsteigezeiten. Innerhalb Myanmars war der Zugang zum See lange über den Inlandsflughafen Heho möglich, von dem aus per Auto oder Minibus in rund einer Stunde nach Nyaungshwe gefahren wurde. Angesichts der politischen Lage und sich verändernder Infrastruktur sollten deutschsprachige Reisende aktuell besonders sorgfältig und kurzfristig prüfen, ob Inlandsflüge und Überlandrouten sicher und regulär angeboten werden. Offizielle deutsche Medien und das Auswärtige Amt raten seit dem Militärputsch 2021 je nach Lage zu erhöhter Vorsicht oder beschränken Empfehlungen; konkrete tagesaktuelle Routen sollten daher nicht pauschal beschrieben werden.
  • Öffnungszeiten
    Der Inle-See selbst ist keine klassische Sehenswürdigkeit mit festen Öffnungszeiten, sondern ein natürliches Gewässer mit bewohnten Dörfern. Bootsfahrten beginnen typischerweise früh am Morgen und können bis in den späten Nachmittag dauern. Einzelne Pagoden, Klöster und Märkte rund um den See haben je nach Ort eigene Öffnungszeiten, die sich ändern können. Daher gilt für Reisende: Öffnungszeiten können variieren — direkt bei den jeweils geplanten Besuchsorten oder bei lokalen Touranbietern in Nyaungshwe prüfen.
  • Eintritt
    In der Vergangenheit wurde für internationale Besucher häufig eine regionale Tourismusgebühr oder ein „Eintrittsticket“ für die Inle-Region erhoben, das bei der Einfahrt nach Nyaungshwe oder an Kontrollpunkten gekauft wurde. Die genaue Höhe dieser Gebühr schwankte über die Jahre und wurde immer wieder angepasst. Da aktuelle, doppelt verifizierte Angaben für die gegenwärtige Situation schwer zugänglich und volatil sind, ist es sinnvoll, zeitlos zu formulieren: Reisende sollten mit zusätzlichen lokalen Gebühren für die Nutzung der Tourismusinfrastruktur und den Zugang zur Region rechnen und vor Ort nach der aktuell geltenden Abgabe fragen. Preise werden in der Regel in der Landeswährung Kyat angegeben; für eine grobe Umrechnung in Euro (€) sollten tagesaktuelle Wechselkurse genutzt werden.
  • Beste Reisezeit
    Seriöse Reiseführer und Klimatabellen für den Shan-Staat empfehlen traditionell die Trockenzeit von etwa November bis Februar als angenehmste Reisezeit, wenn die Temperaturen moderat sind und dunstige Bergblicke besonders klar ausfallen. In der Regenzeit etwa von Juni bis Oktober ist der See üppig grün, allerdings können starke Niederschläge und Wolkenfelder die Sicht einschränken und Wege erschweren. Genaue monatliche Klimadaten variieren je nach Messstation und Quelle; daher wird meist allgemein von einer „kühleren, trockenen Saison“ im Winter und einer „feuchten, warmen Saison“ im Sommer gesprochen. Wer Bootstouren bei ruhigem Wasser und guter Sicht erleben möchte, plant idealerweise die frühen Morgenstunden ein.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleidung, Foto
    In der Region um den Inle-See werden verschiedene Sprachen gesprochen: neben Birmanisch (Myanmar-Sprache) auch Shan und lokale Dialekte. Englisch wird in touristischen Betrieben und von vielen Bootsführern zumindest in einfachen Grundkenntnissen genutzt; Deutsch ist die Ausnahme. Für deutsche Reisende ist es hilfreich, einige englische Basisbegriffe sowie ein paar höfliche Ausdrücke auf Birmanisch zu kennen. Bezahlt wird vor Ort überwiegend bar, traditionell in Kyat. Internationale Kreditkarten werden in größeren Hotels und einigen Restaurants akzeptiert, in kleineren Betrieben jedoch nicht durchgehend. Elektronische Zahlungen via Smartphone sind im Vergleich zu Deutschland weniger verbreitet, wobei sich die Situation in urbanen Zentren dynamisch entwickelt. Trinkgeld wird in Myanmar geschätzt, aber nicht aggressiv eingefordert – kleine Anerkennungen für Bootsführer, Guides und Servicepersonal sind üblich. Kleidung sollte, trotz der touristischen Prägung, religiöse Sensibilität respektieren: Schultern und Knie sollten beim Besuch von Pagoden und Klöstern bedeckt sein, Schuhe werden am Eingang religiöser Gebäude ausgezogen. Fotografieren ist auf Bootstouren allgemein erlaubt, in Klöstern und an heiligen Orten sollte man jedoch Hinweise beachten und Menschen möglichst respektvoll fragen, bevor man Nahaufnahmen macht.
  • Einreisebestimmungen und Sicherheit
    Myanmar liegt außerhalb der Europäischen Union und des Schengen-Raums. Deutsche Staatsbürger sollten die aktuellen Einreisebestimmungen, Visaregeln und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de sorgfältig prüfen, bevor sie eine Reise planen. Seit dem Militärputsch 2021 haben sich die Empfehlungen und Warnstufen mehrfach geändert, und auch die Lage im Shan-Staat kann sich kurzfristig verändern. Eine Auslandskrankenversicherung ist bei Reisen nach Myanmar dringend zu empfehlen, da die medizinische Infrastruktur nicht mit Standards in Deutschland vergleichbar ist. Reisende aus Deutschland sollten zudem speziell auf politische Entwicklungen, mögliche Reisebeschränkungen sowie Hinweise deutscher und internationaler Medien achten, um verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

Warum Inle Lake auf jede Nyaungshwe-Reise gehört

Trotz aller Herausforderungen bleibt der Inle-See in vielen Reiseberichten ein Ort, der tief berührt. Wer von Nyaungshwe aus frühmorgens in ein schmal geschnittenes Holzboot steigt, erlebt den See zuerst in monochromen Grautönen: Nebel, stille Wasserflächen, Vogelrufe. Dann bricht die Sonne über den Bergen durch, und plötzlich leuchten schwimmende Gärten und Stelzendörfer in satten Farben. Diese Atmosphäre ist es, die den Inle Lake so stark macht – weniger ein einzelnes Monument, sondern das Zusammenspiel von Wasser, Menschen und Bergen.

Für Reisende aus Deutschland ist der See auch deshalb interessant, weil er ein Lebensmodell zeigt, das weit von mitteleuropäischen Vorstellungen entfernt ist. Anders als etwa am Bodensee oder an großen bayerischen Seen sind hier weite Teile des Alltags auf das Wasser verlegt: Kinder fahren mit kleinen Booten zur Schule, Gemüsefelder schwimmen, und Marktboote transportieren Waren zwischen Dörfern. Marco-Polo- und Merian-Redaktionen betonen in ihren Myanmar-Ausgaben immer wieder diesen „Alltag auf dem Wasser“ als zentralen Reiz des Inle-See-Erlebnisses.

In der näheren Umgebung finden sich weitere Orte, die eine Reise abrunden: Weinbau-Projekte in der Nähe von Nyaungshwe, kleine Trekkingrouten in die Shan-Berge, traditionelle Handwerksbetriebe, in denen Seiden- und Lotusfäden zu Stoffen verarbeitet werden. Viele seriöse Reiseberichte weisen darauf hin, dass gerade die Besuche solcher Betriebe kritisch und bewusst erfolgen sollten: Einerseits ermöglichen sie Einkommen, andererseits können sie zu touristischen „Vorzeigeproduktionen“ werden, bei denen Arbeitsrealität und Präsentation auseinandergehen. Ein bewusster, respektvoller Blick hilft, diesen Spagat zu verstehen.

Auch im Vergleich zu größeren Kulturzentren Myanmars wie Bagan oder Yangon wirkt der Inle-See ruhiger, langsamer und weniger monumental. Während Bagan mit tausenden Pagoden und Tempeln vor allem architektonisch beeindruckt, ist der Inle Lake ein Erlebnisraum, in dem Wasser, Landschaft und Kultur zusammenkommen. Für manche Reisende wird gerade diese Ruhe zu einem emotionalen Höhepunkt: ein Ort, an dem man einen Tag lang nur dem leisen Motorengeräusch des Bootes und den Bewegungen der Fischer zuschaut.

Wer aus Deutschland nach Myanmar reist – sofern dies unter den jeweiligen politischen und sicherheitstechnischen Rahmenbedingungen verantwortbar erscheint – findet im Inle-See einen Gegenpol zu verdichteten Großstädten und stark touristischen Stränden. Aus der Perspektive seriöser Kultur- und Reisemedien ist der See ein Schlüssel, um Myanmar über seine Menschen und ihre alltäglichen Strategien im Umgang mit Natur und Tradition zu verstehen.

Inle-See in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien ist der Inle-See seit Jahren präsent, vor allem durch visuell starke Motive: Einbein-Ruderer im Gegenlicht, schwimmende Gärten, morgendliche Nebelstimmungen. Wer eine Reise plant oder sich inspirieren lassen möchte, findet auf Video- und Bildplattformen zahlreiche Eindrücke – von professionellen Reiseproduktionen bis zu privaten Clips.

Häufige Fragen zu Inle-See

Wo liegt der Inle-See genau?

Der Inle-See liegt im Shan-Staat im Osten Myanmars in einem Hochtal, umgeben von Bergketten. Der wichtigste Zugangsort für Reisende ist die Stadt Nyaungshwe nördlich des Sees, von der aus Bootstouren starten.

Warum ist der Inle Lake so bekannt?

Der Inle Lake ist international für seine schwimmenden Gärten, Einbein-Ruderer und Stelzendörfer bekannt. Seriöse Reise- und Kulturmedien präsentieren ihn als Symbol für das Leben auf dem Wasser in Myanmar und als eine der eindrucksvollsten Landschaften des Landes.

Ist der Inle-See ein UNESCO-Welterbe?

Der Inle-See ist derzeit kein UNESCO-Welterbe. Er wird jedoch in Berichten von Organisationen und Medien regelmäßig als besonders schützenswerte Natur- und Kulturlandschaft erwähnt, und lokale Initiativen setzen sich für den Erhalt des Ökosystems und der traditionellen Lebensweise ein.

Kann man den Inle-See aktuell problemlos besuchen?

Seit dem Militärputsch 2021 hat sich die politische Lage in Myanmar deutlich verschärft. Ob ein Besuch des Inle-Sees verantwortbar und sicher ist, hängt von der jeweils aktuellen Entwicklung ab. Deutsche Reisende sollten unbedingt die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts und seriöser Medien konsultieren und gegebenenfalls auf Reisen verzichten oder sie verschieben.

Welche Reisezeit ist für den Inle Lake am angenehmsten?

Als klassische Empfehlung gilt die kühlere Trockenzeit von etwa November bis Februar, in der die Temperaturen moderater und die Sichtverhältnisse oft besonders klar sind. Die Regenzeit bietet üppig grüne Landschaften, bringt aber mehr Niederschlag und potenziell erschwerte Wege mit sich. Konkrete Planung sollte immer unter Berücksichtigung der aktuellen politischen und sicherheitstechnischen Lage erfolgen.

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