Iguazu-Fälle, Cataratas del Iguazu

Iguazu-Fälle: Warum Cataratas del Iguazu Reisende fesseln

20.05.2026 - 06:54:42 | ad-hoc-news.de

Die Iguazu-Fälle bei Foz do Iguacu, lokal Cataratas del Iguazu, gehören zu den spektakulärsten Naturwundern Brasiliens und Argentiniens – was macht sie für Reisende aus Deutschland so einzigartig?

Iguazu-Fälle, Cataratas del Iguazu, Reise
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Ein Donnern, das schon zu hören ist, bevor der erste Wassernebel auf der Haut kribbelt: Wer zu den Iguazu-Fällen – den „Cataratas del Iguazu“ (auf Deutsch sinngemäß „großes Wasser“) – hinuntersteigt, spürt schnell, warum dieser Ort für viele zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen der Welt zählt.

Iguazu-Fälle: Das ikonische Wahrzeichen von Foz do Iguacu

Die Iguazu-Fälle liegen im Dreiländereck von Brasilien, Argentinien und Paraguay. Meist dienen die brasilianische Stadt Foz do Iguacu und das argentinische Puerto Iguazú als Ausgangspunkte, um das gesamte Fall-System zu erleben. Offizielle Informationen des brasilianischen Nationalparks Iguaçu und des argentinischen Nationalparks Iguazú, die beide von den jeweiligen Umweltbehörden verwaltet werden, betonen seit Jahren die herausragende ökologische und landschaftliche Bedeutung des Gebietes. Die UNESCO hat beide Nationalparks bereits in den 1980er-Jahren als Weltnaturerbe anerkannt – ein starkes Qualitätssiegel für Schutz und Einzigartigkeit.

Was die Iguazu-Fälle von anderen berühmten Wasserfällen unterscheidet, ist der Aufbau: Statt eines einzigen Absturzes stürzt der Fluss Iguazú auf einer Länge von mehreren Kilometern über rund 200 einzelne Kaskaden in eine bis zu etwa 80 m tiefe Schlucht hinab. Reiseführer wie „Marco Polo Brasilien“ und Magazine wie „GEO Saison“ beschreiben das Spektakel übereinstimmend als eine Mischung aus donnerndem Lärm, feinstem Sprühnebel und fast tropischer Vegetation. Der Vergleich mit den Niagarafällen fällt häufig – nur sind die Iguazu-Fälle breiter, wilder und von deutlich mehr Regenwald umgeben.

Für Reisende aus Deutschland spielt auch die gute touristische Infrastruktur eine Rolle: Sowohl auf brasilianischer als auch auf argentinischer Seite gibt es klar markierte Wege, Aussichtsplattformen, Besucherzentren, Shuttlebusse und organisierte Touren. Gleichzeitig bleibt das Gefühl, mitten in einem Naturraum zu stehen, der trotz Erschließung einen ursprünglichen Charakter bewahrt. Offizielle Besucherzahlen schwanken je nach Jahr und Quellenangabe, belegen aber, dass mehrere Millionen Besucher pro Jahr den Wasserfällen einen Besuch abstatten.

Geschichte und Bedeutung von Cataratas del Iguazu

Die Geschichte der Cataratas del Iguazu ist eng mit der Geschichte der Grenzregion zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay verknüpft. Lange bevor europäische Entdecker die Wasserfälle beschrieben, lebten indigene Völker wie die Guaraní in der Region und nutzten den Iguazú-Fluss als Lebensader. In mündlichen Überlieferungen der Guaraní tauchen die Fälle als spirituell aufgeladener Ort auf, an dem Götter und Geister präsent seien – eine Deutung, die in modernen Präsentationen vor Ort häufig aufgegriffen wird, etwa in Besucherzentren und lokalen Museen.

Erste überlieferte schriftliche Beschreibungen der Wasserfälle stammen aus der Kolonialzeit. Historische Quellen, die in Publikationen südamerikanischer Geschichtsinstitute und in Überblickswerken zur Entdeckungsgeschichte des Kontinents zitiert werden, nennen den spanischen Entdecker Álvar Núñez Cabeza de Vaca als einen der frühesten Europäer, der die Fälle im 16. Jahrhundert erreichte. Ihm zu Ehren trägt einer der Zuflüsse auf argentinischer Seite den Namen „Salto Unión“ beziehungsweise in manchen Darstellungen „Salto Alvar Núñez“. Diese frühen Berichte machten die Iguazu-Fälle in Europa bekannt, blieben aber zunächst eher Randnotizen im Vergleich zu den großen kolonialen Zentren.

Erst im 19. und frühen 20. Jahrhundert rückten die Iguazu-Fälle stärker in den Fokus – sowohl als potenzielle Energiequelle als auch als landschaftliche Attraktion. Argentinien und Brasilien legten nacheinander Schutzgebiete an, aus denen später die heutigen Nationalparks hervorgingen. Laut den offiziellen Webseiten der Nationalparks wurde der Parque Nacional do Iguaçu in Brasilien in den 1930er-Jahren gegründet, der Parque Nacional Iguazú in Argentinien wenig später. Diese frühen Schutzmaßnahmen zielten darauf, den Regenwald und die Tierwelt vor großflächiger Abholzung zu bewahren und gleichzeitig eine kontrollierte touristische Nutzung zu ermöglichen.

Mit der Zeit wandelte sich das Bild der Iguazu-Fälle in der internationalen Öffentlichkeit: Was früher als abgelegene, schwer zugängliche Naturkulisse galt, entwickelte sich zu einem Symbol für das Naturerbe Südamerikas. Medienberichte, Fotoreportagen in Magazinen wie „National Geographic“ und Dokumentationen in öffentlich-rechtlichen Sendern (unter anderem ARD und ZDF) trugen dazu bei, dass die Iguazu-Fälle heute zu den bekanntesten Wasserfällen der Welt zählen – in einer Reihe mit Niagara-Fällen und Viktoriafällen.

Die UNESCO listet die Nationalparks heute als Weltnaturerbe, weil sie sowohl eine außergewöhnliche Schönheit als auch eine hohe Biodiversität aufweisen. Zahlreiche Vogelarten, darunter Tukane, Greifvögel und Papageien, sowie Säugetiere wie Nasenbären und verschiedene Katzenarten leben im Schutzgebiet. Auch wenn genaue Zahlen je nach Quelle variieren, wird die Artenvielfalt der Region von Biologen immer wieder hervorgehoben.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Die Iguazu-Fälle sind kein Bauwerk im klassischen Sinne, dennoch prägen architektonische Elemente das Besuchserlebnis. Sowohl auf brasilianischer als auch auf argentinischer Seite wurden in den vergangenen Jahrzehnten Stege, Plattformen und Besucherzentren errichtet, die einen sicheren Zugang ermöglichen. Dabei achten die Parkverwaltungen laut ihren offiziellen Leitlinien auf eine möglichst behutsame Einbettung in die Landschaft: Holzstege oder Stahlkonstruktionen mit zurückhaltender Gestaltung, oft in erdigen Tönen, sollen das Landschaftsbild wenig stören.

Besonders eindrucksvoll sind die Stege zum sogenannten „Garganta del Diablo“ („Teufelsschlund“) auf argentinischer Seite. Hier führt ein System von Metallstegen über den Oberlauf des Flusses bis direkt an den Rand des größten Wasserfalls. Besucher stehen quasi über der Abbruchkante, wo sich gewaltige Wassermassen in die Tiefe stürzen. Medienberichte und Reiseführer betonen übereinstimmend, dass diese Perspektive ein intensives Erlebnis bietet – nicht nur visuell, sondern auch akustisch und körperlich, da der Sprühnebel alles in kurzer Zeit durchnässt.

Auf brasilianischer Seite bieten erhöhte Panoramastege eher die Totale: Von hier lässt sich der gesamte Halbkreis der Fälle besonders gut überblicken. Viele Reisefotografen bevorzugen diese Perspektive für Weitwinkelaufnahmen. Die Parkverwaltung weist darauf hin, dass die Stege regelmäßig gewartet und bei Bedarf erneuert werden, um Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten. Konkrete technische Daten variieren je nach Abschnitt und Bauphase, werden aber in offiziellen Dokumenten mit Fokus auf Barrierefreiheit und Umweltschutz beschrieben.

Architektonisch interessant sind auch die Besucherzentren selbst, die Informationen zu Flora, Fauna und Geologie bieten. Sie greifen designsprachlich häufig Motive des Regenwalds auf, etwa durch großformatige Bildwände, holzbetonte Innenräume oder Installationen, die Wasserbewegungen simulieren. Umweltbildung spielt hier eine große Rolle: Es werden unter anderem die Entstehung der Basaltplateaus dargestellt, auf denen der Fluss verläuft, sowie die Bedeutung der Schutzgebiete erläutert.

Kulturell sind die Wasserfälle in Kunst und Popkultur präsent. Sie dienen als Kulisse in Spielfilmen und Dokumentationen, tauchen in Malerei und Fotografie auf und sind Motiv zahlloser Reiseberichte. Deutsche Medien greifen die Iguazu-Fälle immer wieder auf, wenn es um Südamerika-Reisen geht – etwa in Reisestrecken von „FAZ“, „Süddeutscher Zeitung“ oder „Der Spiegel“ und in Reisemagazinen wie „Merian“ oder „GEO Special“. Diese Publikationen betonen meist den Kontrast zwischen technischer Erschließung (Stege, Hotels, Straßen) und dem noch immer überwältigend wirkenden Naturereignis.

Iguazu-Fälle besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise ab Deutschland
    Die Iguazu-Fälle liegen in der Grenzregion zwischen dem brasilianischen Bundesstaat Paraná und der argentinischen Provinz Misiones. Der wichtigste Zugangspunkt auf brasilianischer Seite ist Foz do Iguacu, auf argentinischer Seite Puerto Iguazú. Von großen deutschen Flughäfen wie Frankfurt, München, Berlin oder Düsseldorf gibt es in der Regel keine Direktflüge, aber gut machbare Verbindungen mit ein bis zwei Umstiegen – etwa über São Paulo oder Rio de Janeiro für die brasilianische Seite sowie über Buenos Aires für die argentinische Seite. Fluggesellschaften und Preise variieren stark je nach Saison; für die Planung empfiehlt sich ein Vergleich über etablierte Flugportale und die Webseiten der Airlines. Für europäische Reisende ist die Anreise in der Regel mit einem Langstreckenflug nach Brasilien oder Argentinien und einem anschließenden Inlandsflug verbunden.
  • Öffnungszeiten der Nationalparks
    Die beiden Nationalparks haben reguläre Öffnungszeiten tagsüber, oft von den frühen Morgenstunden bis in den späten Nachmittag. Da die genauen Zeiten je nach Saison, Wochentag und besonderen Ereignissen variieren können, weisen sowohl die brasilianische als auch die argentinische Parkverwaltung darauf hin, dass Besucher die aktuellen Öffnungszeiten direkt auf den offiziellen Webseiten der Nationalparks oder bei lokalen Tourismusinformationen prüfen sollten. Kurzfristige Änderungen etwa durch Wetterereignisse oder Wartungsarbeiten sind möglich.
  • Eintrittspreise
    Für den Zugang zu den Iguazu-Fällen wird auf beiden Seiten ein Eintritt fällig. Die Tarife unterscheiden in der Regel zwischen inländischen Besuchern, Bürgern der Mercosur-Staaten sowie internationalen Gästen. Die Preise können sich ändern, weshalb Reisende aus Deutschland vorab die jeweils aktuellen Angaben auf den offiziellen Seiten des Parque Nacional do Iguaçu (Brasilien) und des Parque Nacional Iguazú (Argentinien) prüfen sollten. Gezahlt wird üblicherweise in der Landeswährung – also in Brasilien in Real (BRL) und in Argentinien in Peso (ARS). Viele Kassen akzeptieren Visa- und MasterCard; dennoch kann es sinnvoll sein, etwas Bargeld für kleinere Ausgaben mitzuführen. Umrechnungskurse schwanken deutlich, weshalb Preisangaben in Euro nur Momentaufnahmen darstellen würden.
  • Beste Reisezeit
    Die Iguazu-Fälle können grundsätzlich das ganze Jahr über besucht werden. Die Region weist ein subtropisches Klima mit warmen bis heißen Temperaturen auf. Reisepublikationen und südamerikanische Wetterdienste heben hervor, dass die Monate mit höherem Niederschlag zwar zu spektakuläreren Wassermengen führen können, gleichzeitig aber schwül-heißes Wetter und intensiver Sprühnebel vorherrschen. In niederschlagsärmeren Zeiten sind die Wege oft angenehmer zu begehen, allerdings kann die Wassermenge geringer sein. Aus deutscher Perspektive sind insbesondere die Übergangszeiten interessant, wenn die Temperaturen warm, aber nicht extrem sind. Da das Wetter von Jahr zu Jahr schwankt, lohnt sich ein Blick in aktuelle Klimastatistiken und Kurzfristprognosen etwa über seriöse Wetterportale kurz vor der Reise.
  • Zeitzone und Zeitverschiebung
    Die Region um Foz do Iguacu und Puerto Iguazú liegt je nach Landesregelung in einer Zeitzone, die in der Regel einige Stunden hinter mitteleuropäischer Zeit (MEZ/MESZ) liegt. Zeit-Informationsdienste geben für Puerto Iguazú beispielsweise einen Zeitunterschied von mehreren Stunden gegenüber Deutschland an, wobei der exakte Unterschied davon abhängt, ob in Europa oder in Südamerika gerade Sommer- oder Winterzeit gilt. Vor Reiseantritt sollte der aktuelle Zeitunterschied über verlässliche Online-Dienste oder direkt im Smartphone geprüft werden, um Ankunfts- und Weiterflugzeiten korrekt zu planen.
  • Sprache und Verständigung
    Auf brasilianischer Seite ist die Amtssprache Portugiesisch, in Argentinien Spanisch. Englisch ist an touristischen Hotspots wie den Iguazu-Fällen in Hotels, bei geführten Touren und im Servicebereich relativ verbreitet, allerdings nicht überall selbstverständlich. Deutsch wird nur vereinzelt gesprochen. Für Reisende aus der DACH-Region kann es hilfreich sein, einige grundlegende Phrasen auf Portugiesisch oder Spanisch zu lernen oder eine Übersetzungs-App griffbereit zu haben, besonders für Taxis, kleinere Restaurants oder Geschäfte abseits der Hauptattraktionen.
  • Zahlung, Geld und Trinkgeld
    In Foz do Iguacu und Puerto Iguazú werden internationale Kreditkarten, vor allem Visa und MasterCard, in vielen Hotels, Restaurants und größeren Geschäften akzeptiert. Girocards (Debitkarten deutscher Banken) funktionieren nicht immer zuverlässig, insbesondere an kleineren Automaten. Bargeld bleibt wichtig, vor allem auf argentinischer Seite, wo die Zahlungsinfrastruktur außerhalb touristischer Zentren weniger dicht sein kann. In Brasilien und Argentinien ist ein Trinkgeld von etwa 10 % in Restaurants üblich, wenn kein Serviceentgelt auf der Rechnung ausgewiesen ist. Bei kleineren Dienstleistungen wie Gepäckhilfe oder Taxifahrten sind aufgerundete Beträge oder kleine Beträge in bar üblich.
  • Gesundheit und Versicherung
    Die Iguazu-Fälle liegen in einem subtropischen Gebiet. Reisemedizinische Empfehlungen betonen den Schutz vor Mückenstichen, etwa durch lange, leichte Kleidung und geeignete Repellents. Für Reisende aus Deutschland ist eine Auslandskrankenversicherung sinnvoll, die auch eventuelle Rücktransporte deckt. Innerhalb der EU genügt häufig die europäische Krankenversicherungskarte, für Brasilien und Argentinien ist jedoch eine zusätzliche Absicherung empfohlen. Aktuelle Hinweise zu empfohlenen Impfungen, Gesundheitsrisiken und Schutzmaßnahmen sollten vor der Reise bei spezialisierten reisemedizinischen Beratungsstellen und auf den Seiten offizieller Gesundheitsbehörden eingeholt werden.
  • Sicherheit und Verhalten vor Ort
    Die Nationalparks sind gut organisiert und verfügen über Sicherheitskonzepte. Besucher werden gebeten, markierte Wege nicht zu verlassen, Warnschilder und Anweisungen von Parkmitarbeitern zu beachten und sich nicht zu nah an ungesicherte Kanten zu wagen. Das Füttern von Tieren, insbesondere der neugierigen Nasenbären, ist untersagt – nicht nur zum Schutz der Tiere, sondern auch, um Bisse und Kratzer zu vermeiden. Für die allgemeine Sicherheit in den Städten und an den Zugängen gilt: Wertsachen möglichst unauffällig tragen, großen Bargeldmengen vermeiden und auf seine Umgebung achten. Für aktuelle Informationen zu Sicherheit und Einreisebestimmungen sollten deutsche Staatsbürger die Hinweise des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de konsultieren.
  • Einreisebestimmungen
    Die Einreise nach Brasilien und Argentinien unterliegt nationalen Bestimmungen, die sich ändern können. Deutsche Staatsbürger sollten daher vor der Reise die jeweils aktuellen Einreise- und Visabestimmungen auf der Webseite des Auswärtigen Amts (auswaertiges-amt.de) prüfen. Auch Informationen zu erforderlichen Reisedokumenten, Rück- oder Weiterreisetickets und eventuellen Nachweisen (zum Beispiel zu Impfungen) sind dort abrufbar. Bei Reisen, die beide Seiten der Iguazu-Fälle umfassen, ist zu beachten, dass teils Grenzübertritte zwischen Brasilien und Argentinien nötig sind, für die gültige Reisedokumente mitgeführt werden müssen.

Warum Cataratas del Iguazu auf jede Foz do Iguacu-Reise gehört

Wer Foz do Iguacu besucht, kommt an den Iguazu-Fällen praktisch nicht vorbei. Sie sind das prägende Wahrzeichen der Region, in vielen Hotels, Restaurants und Souvenirläden allgegenwärtig. Doch der Reiz des Besuchs erschöpft sich nicht im spektakulären Foto vor den Fällen. Vielmehr bietet die Region ein umfassendes Naturerlebnis, das sich gut in ein paar Tagen entdecken lässt.

Zu den Highlights gehören neben den Hauptwegen und Plattformen Bootstouren, die – je nach Anbieter und Sicherheitsbestimmungen – nahe an einzelne Kaskaden heranführen. Solche Fahrten werden unter anderem von der offiziellen Parkverwaltung beworben, sie unterliegen strengen Sicherheitsauflagen und Wetterbedingungen. Sie sind nichts für Menschen, die nicht nass werden möchten, werden aber von vielen Reisenden als besonders eindringliche Art beschrieben, die Kraft des Wassers zu spüren. Wer es ruhiger mag, kann auf ausgeschilderten Wanderwegen im Umfeld der Fälle spazieren gehen und mit etwas Glück Vögel, Schmetterlinge und andere Tiere beobachten.

In der weiteren Umgebung von Foz do Iguacu und Puerto Iguazú gibt es zusätzliche Sehenswürdigkeiten, die eine Reise abrunden: Auf brasilianischer Seite ist das Wasserkraftwerk Itaipú – eines der größten der Welt – ein häufiges Ausflugsziel, das in Führungen besichtigt werden kann. Auf argentinischer Seite locken kleinere Naturreservate, Aussichtspunkte am Fluss und lokale Märkte, auf denen Produkte aus der Region angeboten werden. Für deutsche Reisende, die oft eine Kombination aus Naturerlebnissen und kulturellen Eindrücken suchen, kann die Region so zu einem mehrtägigen Stopp auf einer längeren Südamerika-Reise werden.

Viele Reiseberichte und Erfahrungsberichte betonen, dass sich sowohl die brasilianische als auch die argentinische Seite lohnen. Eine häufig empfohlene Strategie ist, mindestens zwei Tage einzuplanen – einen Tag pro Land. So bleibt genügend Zeit, um bei unterschiedlichen Lichtstimmungen zu fotografieren, Pausen einzulegen und auch mal eine weniger frequentierte Plattform zu genießen. Unsere Redaktion empfiehlt, bei der Reiseplanung genügend Puffer einzuplanen, um auch bei wechselhaftem Wetter flexible Tage vor Ort zu haben.

Für Reisende aus Deutschland bietet der Besuch der Iguazu-Fälle zudem einen Kontrast zu europäischen Landschaften. Während Alpenpässe, Nordsee-Küsten und Mittelgebirge mit vertrauten Bildern verbunden sind, wirken die subtropischen Wälder und die breite Basaltstufe des Rio Iguazú exotisch und fern. So wird der Aufenthalt schnell zu einem jener Reisen, an die man sich noch Jahre später erinnert – auch, weil die Geräuschkulisse der Fälle und der feine Wassernebel Eindrücke hinterlassen, die sich nicht vollständig auf Fotos bannen lassen.

Iguazu-Fälle in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Netzwerken zählen die Iguazu-Fälle seit Jahren zu den besonders beliebten Motiven für Südamerika-Reisen: Drohnenaufnahmen, Zeitraffer-Videos der Gischtwolken oder Selfies am Rand des „Teufelsschlunds“ werden tausendfach geteilt. Wer eine Reise plant, kann sich über soziale Medien einen sehr aktuellen, visuellen Eindruck verschaffen – vom Wasserstand über die Vegetation bis hin zum Besucherandrang.

Häufige Fragen zu Iguazu-Fälle

Wo liegen die Iguazu-Fälle genau?

Die Iguazu-Fälle befinden sich im Grenzgebiet zwischen Brasilien und Argentinien, nahe dem Dreiländereck mit Paraguay. Die wichtigsten Zugangspunkte sind die brasilianische Stadt Foz do Iguacu und das argentinische Puerto Iguazú, von denen aus Besucher mit Bussen, Taxis oder organisierten Touren zu den Eingängen der Nationalparks gelangen.

Was ist das Besondere an den Cataratas del Iguazu?

Die Besonderheit der Cataratas del Iguazu liegt in ihrer Breite und Struktur: Statt eines einzelnen Falls bilden sie ein System aus rund 200 Wasserfällen, die sich über mehrere Kilometer entlang einer Basaltstufe erstrecken. Zusammen mit der tropischen Vegetation, dem hohen Wasservolumen und Aussichtspunkten wie dem „Garganta del Diablo“ entsteht ein Landschaftsbild, das zu den eindrucksvollsten der Welt gezählt wird.

Wie viel Zeit sollte man für einen Besuch einplanen?

Viele Reisende planen mindestens zwei Tage ein, um sowohl die brasilianische als auch die argentinische Seite zu erleben. Ein Tag pro Seite ermöglicht es, die wichtigsten Wege zu gehen, Bootstouren zu unternehmen und verschiedene Lichtstimmungen zu erleben, ohne in Zeitdruck zu geraten. Wer zusätzlich Wanderungen oder einen Besuch des nahegelegenen Itaipú-Staudamms einbauen möchte, sollte einen weiteren Tag einkalkulieren.

Welche Seite ist schöner – die brasilianische oder die argentinische?

Reiseautoren und Besucher sind sich weitgehend einig, dass sich beide Seiten ergänzen: Die brasilianische Seite bietet den besten Panorama-Blick auf die Gesamtheit der Fälle, während die argentinische Seite näher an viele Kaskaden heranführt und mit dem Steg zum „Teufelsschlund“ sehr intensive Perspektiven ermöglicht. Wer die Gelegenheit hat, sollte beide Seiten besuchen.

Wann ist die beste Zeit, um die Iguazu-Fälle zu besuchen?

Die Iguazu-Fälle sind ganzjährig ein lohnendes Ziel. In regenreicheren Monaten führen sie oft mehr Wasser, was die Fälle imposanter wirken lassen kann, während in trockeneren Phasen Wege und Stege häufig angenehmer zu begehen sind. Reiseführer empfehlen oft Übergangszeiten, wenn Temperaturen und Luftfeuchtigkeit etwas moderater sind. Da Wetter und Wasserstand von Jahr zu Jahr schwanken, sollte kurz vor der Reise ein Blick in aktuelle Klimadaten und Wettervorhersagen geworfen werden.

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