Hwange-Nationalpark: Simbabwes raues Safariparadies neu entdecken
07.06.2026 - 10:08:57 | ad-hoc-news.deDer erste Löwenruf hallt noch in der Dunkelheit, während über der Savanne des Hwange-Nationalparks (auf Englisch „Hwange National Park“) ein blassroter Streifen Morgenlicht aufglimmt. Staub wirbelt hinter dem Geländewagen auf, der durch das größte Wildschutzgebiet Simbabwes rollt – und plötzlich stehen sie da: ein mächtiger Elefantenbulle, der die Luft prüft, Antilopen, die im Busch innehalten, und Schakale, die wie Schatten durch das Gras huschen.
Kaum ein anderer Ort in Simbabwe steht so sehr für die wilde Seele des südlichen Afrika wie der Hwange-Nationalpark nahe der Stadt Hwange. Der Park gilt als größter Nationalpark des Landes und als eines der tierreichsten Schutzgebiete der Region, besonders bekannt für seine enormen Elefantenherden und klassische Big-Five-Safaris.
Hwange-Nationalpark: Das ikonische Wahrzeichen von Hwange
Der Hwange-Nationalpark liegt im Westen Simbabwes unweit der Stadt Hwange und etwa zwischen den berühmten Viktoriafällen und der Grenze zu Botswana. Er ist ein Mosaik aus offenen Grasflächen, lichten Wäldern, Mopane-Busch, saisonalen Pfannen und künstlich angelegten Wasserstellen, die in der Trockenzeit zu lebenswichtigen Treffpunkten für Wildtiere werden. Gerade diese Mischung macht Hwange für viele Safari-Fans aus Deutschland zu einem Inbegriff afrikanischer Savannenlandschaft.
Offizielle Tourismusinformationen Simbabwes betonen, dass der Hwange National Park mit seiner Fläche, seinen vielfältigen Lebensräumen und dem Reichtum an Großwild zu den bedeutendsten Naturschutzgebieten im südlichen Afrika gehört. Gleichzeitig ist er weniger überlaufen als manch bekannterer Park in Nachbarländern. Wer hier auf Pirschfahrt geht, erlebt häufig das Gefühl, die Landschaft fast für sich allein zu haben – ein Luxus, der gerade in der Hochsaison selten geworden ist.
Besonders prägend ist die enorme Elefantenpopulation: In der Trockenzeit versammeln sich große Herden an den Wasserlöchern, bestehend aus Kühen, Kälbern und stattlichen Bullen. Naturmagazine wie National Geographic Deutschland heben Hwange immer wieder als Hotspot für Elefantenbeobachtungen hervor und verweisen darauf, dass der Park zu den elefantenreichsten Regionen Afrikas zählt. In manchen Jahren wurden Zahlen von über 40.000 Elefanten im weiteren Hwange-Ökosystem genannt, wobei exakte Bestände je nach Studie und Zählmethode variieren – klar ist jedoch: Elefanten sind hier überall präsent.
Für Reisende aus Deutschland ist der Hwange-Nationalpark zudem ein idealer Baustein in einer Safari-Kombination mit den Viktoriafällen: Die Distanz zwischen den Falls und den nördlichen Zugängen zum Park beträgt nur wenige Fahrstunden, sodass beide Highlights gut in einer Reise zu verbinden sind, wie auch deutschsprachige Reiseveranstalter in ihren Programmen hervorheben.
Geschichte und Bedeutung von Hwange National Park
Die Landschaft, die heute als Hwange National Park geschützt ist, war über Jahrhunderte hinweg Lebensraum verschiedener Bevölkerungsgruppen und Tierwanderwege. In der Kolonialzeit wurde das Gebiet zunächst als Jagdgebiet genutzt, bevor es unter Naturschutz gestellt wurde. Bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts begannen Schutzmaßnahmen, um das Gebiet als Wildreservat zu sichern; später wurde es zum Nationalpark aufgewertet. Damit zählt Hwange zu den ältesten großflächigen Schutzgebieten Simbabwes und entstand lange vor der Unabhängigkeit des Landes 1980.
Der Park ist nach einem lokalen Herrscher benannt: „Hwange“ bzw. „Wankie“ geht auf einen Nambya-Häuptling zurück, der in der Region lebte. Diese historische Verankerung spiegelt sich noch heute in der engen Verbindung zwischen dem Park und den umliegenden Gemeinden wider. Lokale Gemeinschaften sind in zahlreiche Projekte eingebunden, die von gemeinschaftsbasiertem Tourismus bis hin zu Anti-Wilderei-Initiativen reichen. Internationale Organisationen, darunter der WWF und lokale Naturschutzprojekte, arbeiten seit Jahren in und um Hwange, um Wilderei einzudämmen und Mensch-Wildtier-Konflikte zu reduzieren.
Die Bedeutung des Hwange-Nationalparks geht jedoch weit über Simbabwe hinaus. Ökologisch ist er Teil eines größeren grenzüberschreitenden Ökosystems, das in westlicher Richtung in Schutzgebiete Botswanas und weiter in die Region des Kaza-Transfrontier Conservation Area hineinreicht – eines der größten zusammenhängenden Naturschutzlandsysteme der Welt. Naturschutzexperten betonen, dass Elefanten, Großkatzen und andere weit wandernde Arten nur in solchen großräumigen Verbünden langfristig überleben können.
In vielen internationalen Medienberichten zu Simbabwes Tourismus wird Hwange regelmäßig als „Flaggschiff-Nationalpark“ des Landes bezeichnet. Während die Viktoriafälle das weltweit bekannte Postkartenmotiv liefern, steht Hwange für die klassische Safari-Komponente einer Reise: endlose Horizonte, Sonnenuntergänge als glühende Scheiben und das Gefühl, in eine Welt einzutauchen, in der die Regeln der Wildnis gelten.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Anders als ein städtisches Wahrzeichen oder Museum lebt der Hwange-Nationalpark nicht von monumentaler Architektur, sondern von der „Architektur der Landschaft“ – von natürlichen Strukturen wie Termitenhügeln, Flussbetten und alten Akazien, die sich gegen den Himmel abzeichnen. Gleichwohl gibt es einige menschengemachte Elemente, die für das Verständnis des Parks wichtig sind.
Charakteristisch sind die Wasserlöcher, die teils natürlich, teils künstlich angelegt sind. In der langen Trockenzeit werden viele dieser „Pans“ über Bohrlöcher gespeist, zum Teil mit Solarpumpen. Laut offiziellen Parkinformationen sind diese Wasserstellen ein entscheidender Bestandteil des Wildtiermanagements, da sie Elefanten und andere Tiere in Zeiten maximaler Trockenheit mit Wasser versorgen. Dieser Eingriff ist auch immer wieder Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen, weil er natürliche Wanderbewegungen beeinflussen kann – ein Thema, mit dem sich sowohl lokale Biologen als auch internationale Naturschutzorganisationen befassen.
Ein einzigartiges Merkmal des Hwange National Park ist seine bemerkenswerte Artenvielfalt. Reiseführer wie Marco Polo, Lonely Planet (deutschsprachige Ausgabe) und das ADAC Reisemagazin verweisen darauf, dass hier mehr als 100 Säugetierarten und eine sehr hohe Zahl an Vogelarten beobachtet werden können, darunter Raubvögel, Zugvögel und farbenprächtige Bienenfresser. In vielen Publikationen wird hervorgehoben, dass Hwange neben Elefant, Löwe, Leopard und Büffel auch seltenere Arten wie afrikanische Wildhunde (Painted Dogs), Geparden und verschiedene Antilopen beherbergt.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den afrikanischen Wildhunden, die zu den am stärksten bedrohten Raubtieren des Kontinents zählen. In der Nähe des Parks arbeiten spezialisierte Schutzprojekte daran, diese hochsozialen Tiere zu erforschen und vor Fallen, Krankheiten und Lebensraumverlust zu schützen. Safarianbieter verknüpfen Pirschfahrten im Hwange-Nationalpark zunehmend mit Besuchen bei solchen Projekten, um Reisenden Naturschutzarbeit konkret erfahrbar zu machen.
In kultureller Hinsicht spiegeln Lodges und Camps rund um Hwange Elemente der lokalen Architektur und Handwerkskunst wider: Strohdächer, Naturstein, Holz und Textilien mit traditionellen Mustern fügen sich stimmungsvoll in die Umgebung ein. Viele Unterkünfte legen Wert darauf, lokale Materialien zu verwenden und Kunsthandwerk von Gemeinschaften in der Umgebung einzubinden – von geschnitzten Masken bis zu gewebten Körben.
Die „Kunst“ von Hwange ist letztlich jedoch die Begegnung mit der Natur selbst: Löwen, die im späten Nachmittag auf einem Termitenhügel ruhen; Giraffen, die wie lebende Skulpturen wirken; Elefanten, die in der glühenden Abendsonne durch flimmernden Staub ziehen. Fotografinnen und Fotografen aus aller Welt nutzen den Park als Bühne für beeindruckende Tier- und Landschaftsaufnahmen – Motive, die in Bildbänden, Dokumentationen der BBC oder von National Geographic und in Social-Media-Feeds immer wieder auftauchen.
Hwange-Nationalpark besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise
Der Hwange-Nationalpark liegt im Westen von Simbabwe, südlich der Stadt Hwange und rund zwischen Bulawayo und Victoria Falls. Für Reisende aus Deutschland bietet sich in der Regel ein Flug über Drehkreuze wie Johannesburg, Addis Abeba oder Doha nach Victoria Falls oder Harare an, von wo aus Inlandsflüge oder Straßentransfers nach Hwange organisiert werden können. Von Victoria Falls aus ist der nördliche Zugang zum Park in einigen Stunden per Straßen- oder Schienenverbindung erreichbar; verschiedene Lodges organisieren Transfers. - Reisezeit von Deutschland
Die pure Flugzeit von großen deutschen Flughäfen wie Frankfurt, München oder Berlin bis zu den wichtigsten Ankunftsorten in der Region (Johannesburg, Addis Abeba, Doha) liegt häufig im Bereich von rund 10 bis 12 Stunden, hinzu kommen Umsteigezeiten und der Anschluss nach Simbabwe. Reisende sollten daher mit einem Gesamtreiseaufwand von deutlich mehr als einem halben Tag rechnen. Konkrete Verbindungen variieren je nach Airline und Saison. - Öffnungszeiten
Der Hwange National Park ist grundsätzlich ganzjährig zugänglich, allerdings können einzelne Gates, Straßen oder Bereiche je nach Saison und Wetterlage (zum Beispiel nach starken Regenfällen) zeitweise eingeschränkt befahrbar sein. Da sich Öffnungszeiten und Zugangsbestimmungen ändern können, sollten aktuelle Informationen immer direkt bei der Parkverwaltung, beim Zimbabwe Parks and Wildlife Management Authority oder bei der gebuchten Lodge geprüft werden. - Eintritt
Die Eintrittsgebühren für den Hwange-Nationalpark werden von der zuständigen Naturschutzbehörde Simbabwes festgelegt und können sich ändern. Für internationale Besucher wird in der Regel ein Tagessatz in Fremdwährung erhoben, oft in US-Dollar. Viele Safaripakete beinhalten Parkgebühren bereits im Gesamtpreis; genaue und tagesaktuelle Informationen sollten direkt bei der Lodge, dem Reiseveranstalter oder der offiziellen Parkverwaltung eingeholt werden, da sich Beträge und Zahlungsmodalitäten (Bargeld in US-Dollar, Kreditkarte) ändern können. - Beste Reisezeit
Fachmagazine und Safariexperten empfehlen häufig die Trockenzeit von etwa Mai bis Oktober als beste Zeit für Tierbeobachtungen in Hwange. In diesen Monaten konzentrieren sich Tiere stark an Wasserlöchern, die Vegetation ist niedriger, und die Sicht auf Wildtiere ist besser. Die heißesten Monate vor Beginn der Regenzeit, etwa Oktober und November, können sehr hohe Temperaturen erreichen, sind aber gleichzeitig besonders wildreich. Die Regenzeit (ungefähr November bis März) bringt üppige Landschaften, Jungtiere und weniger Besucher, jedoch auch hitze- und gewitterreiche Tage und teilweise schwer passierbare Pisten. - Klima und Ausrüstung
Im Hwange-Nationalpark herrscht ein typisches Savannenklima mit kühlen Nächten in der Trockenzeit und sehr warmen Tagen im südlichen Winter (unserem europäischen Sommer). In den frühen Morgenstunden kann es im südlichen Winter deutlich unter 10 °C abkühlen, während tagsüber Temperaturen über 25–30 °C möglich sind. Reisende aus Deutschland sollten daher im Gepäck eine Kombination aus warmen Schichten für die Morgen- und Abendsafaris und leichte, atmungsaktive Kleidung in Naturtönen für den Tag einplanen. Sonnenschutz, Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Insektenschutzmittel gehören zur Standardausrüstung. - Sprache und Kommunikation
Amtssprache in Simbabwe ist Englisch; zusätzlich werden zahlreiche lokale Sprachen gesprochen, darunter Shona und Ndebele. In den touristischen Regionen rund um Hwange und an den Viktoriafällen wird in der Regel gut Englisch gesprochen, teilweise auch etwas Deutsch in größeren Lodges oder durch deutschsprachige Guides, die von Reiseveranstaltern vermittelt werden. Wer einige englische Grundbegriffe rund um Safari, Natur und Alltag beherrscht, ist gut gerüstet. - Zahlung und Währung
Die Währungssituation in Simbabwe hat sich in den vergangenen Jahren mehrfach geändert. In touristischen Gebieten wie Hwange und Victoria Falls werden für viele Leistungen (Unterkünfte, Safaris, Aktivitäten) häufig US-Dollar als Referenzwährung genutzt. Deutsche Reisende sollten sich vor der Abreise über die aktuelle Lage informieren, genügend Bargeld in stabiler Fremdwährung (häufig US-Dollar) mitführen und Kreditkarten bereithalten, wobei technische Störungen oder Akzeptanzprobleme nicht auszuschließen sind. Kartenzahlung ist in gehobenen Lodges und Hotels verbreitet, kleinere Beträge, Trinkgelder oder lokale Einkäufe werden jedoch eher in bar bezahlt. - Trinkgeldkultur
Im Safaritourismus in Simbabwe hat sich eine dezente, aber etablierte Trinkgeldkultur entwickelt. Viele Lodges geben unverbindliche Richtwerte für Trinkgelder an Guides, Tracker, Service- und Küchenpersonal. Üblich ist es, am Ende des Aufenthalts ein zusammengefasstes Trinkgeld in einer Box oder direkt an bestimmte Personen zu geben. Die Beträge sind im internationalen Rahmen moderat und richten sich nach Zufriedenheit und Reisedauer. Ein festes Pflichtsystem gibt es nicht, doch Trinkgelder werden als wichtiger Teil des Einkommens angesehen. - Gesundheit und Sicherheit
Für Reisen nach Simbabwe und in den Hwange-Nationalpark sollten sich deutsche Staatsbürger frühzeitig bei Tropenmedizinern oder Reisemedizinern beraten lassen. In vielen Teilen Simbabwes besteht ein Malariarisiko, insbesondere in der Regenzeit und in tiefer gelegenen Gebieten. Prophylaxe, konsequenter Mückenschutz und entsprechende Kleidung werden häufig empfohlen. Standardimpfungen sollten überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt werden; zusätzliche Impfungen können je nach Reiseprofil sinnvoll sein. Reisende sollten eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholschutz abschließen. In Wildgebieten ist es entscheidend, die Anweisungen der Guides strikt zu beachten – sowohl im Fahrzeug als auch zu Fuß. Wildtiere sind unberechenbar und dürfen weder gefüttert noch bedrängt werden. - Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsbürger benötigen für Simbabwe grundsätzlich einen gültigen Reisepass, der noch ausreichend lange gültig ist und über genügend freie Seiten verfügt. Für viele Reisende ist ein Visum nötig, das in zahlreichen Fällen bei Einreise („Visa on Arrival“) an internationalen Flughäfen oder Grenzposten erteilt werden kann, teilweise auch vorab online beantragbar ist. Deutschsprachige Reiseanbieter wie Berge & Meer weisen darauf hin, dass die Visumgebühr in der Regel in US-Dollar zu entrichten ist und es gelegentlich zu technischen Problemen bei Kartenzahlungen kommen kann; deshalb wird empfohlen, ausreichend Bargeld mitzuführen. Da sich Einreisebestimmungen ändern können, sollten deutsche Staatsbürger vor der Reise die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts auf auswaertiges-amt.de prüfen. - Zeitzone und Zeitverschiebung
Simbabwe liegt in der Zeitzone Central Africa Time (CAT), in der Regel eine Stunde vor Mitteleuropäischer Zeit (MEZ). In der europäischen Sommerzeit (MESZ) ist der Zeitunterschied häufig ausgeglichen, sodass keine oder nur eine geringe Zeitumstellung entsteht. Konkrete Zeitdifferenzen sollten vor der Reise kurz geprüft werden, etwa über seriöse Zeitzonen-Informationen. - Verkehr und Selbstfahren
Die meisten Besucher des Hwange-Nationalparks nutzen organisierte Safaris von Lodges oder Reiseveranstaltern, bei denen Transfers, Pirschfahrten und oft auch Mahlzeiten inkludiert sind. Selbstfahrten im eigenen Fahrzeug sind grundsätzlich möglich, erfordern aber Geländeerfahrung, gute Vorbereitung und ein robustes Fahrzeug. Straßen können je nach Saison sandig, ausgewaschen oder nur schwer befahrbar sein. Für Reisende aus Deutschland ist es meist entspannter und sicherer, auf lokale Guides und Fahrdienste zu setzen, die das Gelände, Tierverhalten und Parkregeln genau kennen. - Fotografie und Drohnen
Fotografieren ist auf Safaris erwünscht und ein zentraler Teil des Erlebnisses, solange Tiere nicht bedrängt oder geblendet werden. Der Einsatz von Drohnen ist in vielen Nationalparks Afrikas aus Sicherheits- und Tierschutzgründen stark reglementiert oder ganz verboten; für Hwange sollten Reisende davon ausgehen, dass Drohnen nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Behörden zulässig sind. Konkrete Regeln sind vor der Reise bei der Parkverwaltung oder dem Reiseveranstalter zu erfragen.
Warum Hwange National Park auf jede Hwange-Reise gehört
Wer eine Reise nach Hwange oder in die Region der Viktoriafälle plant, steht oft vor der Frage: Lohnt sich der Abstecher in den Hwange-Nationalpark, wenn man vielleicht schon andere Safaris in Afrika erlebt hat? Die Antwort vieler Afrika-Experten fällt eindeutig aus: Ja – gerade weil Hwange einige Eigenschaften bietet, die ihn von anderen Parks unterscheiden.
Zum einen ist es die Kombination aus landschaftlicher Weite und vergleichsweise geringer Besucherzahl. Anders als in manchen sehr stark frequentierten Parks in Ostafrika oder im Krüger-Nationalpark in Südafrika sind Staus an Sichtungen hier seltener. Wenn ein Löwenrudel an einem Wasserloch ruht, stehen meist nur wenige Fahrzeuge in respektvollem Abstand; dies trägt zu einer stilleren, intensiveren Naturerfahrung bei, wie Reisemagazine und Reiseberichte betonen.
Zum anderen ist Hwange durch seine Lage ein idealer Baustein in einer klassischen Simbabwe-Route: Viktoriafälle – Hwange National Park – eventuell weitere Ziele wie Matobo-Nationalpark oder Great Zimbabwe. Viele deutschsprachige Reiseveranstalter bieten entsprechende Länderkombinationen an, die Botswana, Simbabwe und oft auch Namibia oder Südafrika verbinden. So lässt sich Hwange etwa mit den Elefantenherden im Chobe-Nationalpark oder den Wüstenlandschaften Namibias kombinieren.
Für Naturinteressierte spielt außerdem die starke Naturschutzkomponente eine große Rolle. In Hwange wird seit Jahrzehnten zu Wildtierpopulationen geforscht, und Besucher können teilweise Projekte kennenlernen, die sich dem Schutz von Wildhunden, Löwen oder Elefanten verschrieben haben. Wer sich mit Themen wie Wilderei, Mensch-Wildtier-Konflikten oder nachhaltigem Safari-Tourismus auseinandersetzen möchte, findet hier konkrete Beispiele und Ansprechpartner – von Parkrangern bis zu NGOs.
Auch fotografisch hat der Hwange-Nationalpark einen besonderen Reiz: Die weiten Ebenen, vereinzelten Bäume und glänzenden Wasserflächen bieten klare, grafische Motive, die an die ikonischen Afrikabilder erinnern, die man aus Bildbänden kennt. In der Trockenzeit ziehen Staub und Sonnenlicht dramatische Linien durch die Luft, Silhouetten von Elefanten und Giraffen zeichnen sich scharf vor dem Abendhimmel ab. Für Reisende aus der DACH-Region, die ihre Safari-Eindrücke teilen möchten – ob per Fotobuch oder in sozialen Medien – ist das Licht in Hwange ein Geschenk.
Nicht zuletzt trägt die Gastfreundschaft vor Ort dazu bei, dass Hwange in Erinnerung bleibt: Viele Camps und Lodges sind klein und persönlich, der Austausch mit Guides intensiv, und Abende am Lagerfeuer mit Blick in den sternreichen südlichen Himmel zählen für zahlreiche Gäste zu den prägendsten Momenten der Reise. Gerade wer aus dem dicht besiedelten Mitteleuropa kommt, empfindet die „Weite“ und Stille dieses Teils von Simbabwe als befreiend.
Hwange-Nationalpark in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
In sozialen Medien taucht der Hwange-Nationalpark regelmäßig als Synonym für unberührte Savannenlandschaften, spektakuläre Elefantenbeobachtungen und authentische Safarimomente auf. Reisevideos, Drohnenaufnahmen (sofern genehmigt), Zeitraffer von Sonnenuntergängen, Clips von Wildhunden auf der Jagd oder Löwen an Wasserlöchern erzeugen hohe Aufmerksamkeit. Der Hashtag „Hwange National Park“ steht dabei für eine Mischung aus klassischem Safari-Traum und dem zunehmenden Bewusstsein für Naturschutz.
Hwange-Nationalpark — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Hwange-Nationalpark
Wo liegt der Hwange-Nationalpark genau?
Der Hwange-Nationalpark befindet sich im Westen Simbabwes, südlich der Stadt Hwange, etwa zwischen Bulawayo und den Viktoriafällen. Für Besucher aus Deutschland ist er vor allem über Victoria Falls oder Harare mit anschließenden Inlandsflügen oder Straßentransfers erreichbar.
Was macht Hwange National Park besonders im Vergleich zu anderen Parks?
Der Hwange National Park ist das größte Schutzgebiet Simbabwes und bekannt für seine großen Elefantenherden, die Vielfalt an Säugetier- und Vogelarten und seine vergleichsweise geringe Besucherzahl. Dadurch bietet er intensive Tierbeobachtungen ohne Massentourismus, kombiniert mit einer abwechslungsreichen Landschaft aus Savannen, Wäldern und Wasserlöchern.
Wann ist die beste Reisezeit für den Hwange-Nationalpark?
Die meisten Safariexperten empfehlen die Trockenzeit von etwa Mai bis Oktober als besonders geeignet für Tierbeobachtungen, da sich Tiere dann stark an Wasserstellen konzentrieren und die Vegetation niedrig ist. In der Regenzeit wird die Landschaft zwar üppig und es gibt Jungtiere, doch können Straßen schwieriger passierbar sein.
Wie sicher ist eine Safari im Hwange-Nationalpark?
Bei Reisen mit seriösen Anbietern und bei strikter Beachtung der Anweisungen der Guides gilt eine Safari im Hwange-Nationalpark als gut handhabbar. Wichtig sind angemessene Gesundheitsvorsorge (einschließlich Beratung zu Malaria und Impfungen), eine solide Reiseversicherung und der Verzicht auf riskantes Verhalten gegenüber Wildtieren.
Welche Rolle spielt der Hwange-Nationalpark für den Naturschutz?
Der Hwange-Nationalpark ist ein zentraler Baustein des Naturschutzes in Simbabwe und Teil eines größeren Ökosystems, das auch angrenzende Schutzgebiete in Botswana einbezieht. Er dient als Lebensraum für zahlreiche gefährdete Arten wie afrikanische Wildhunde und Löwen und ist Schauplatz umfangreicher Forschungs- und Schutzprojekte, die von lokalen Behörden und internationalen Organisationen getragen werden.
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