Hwange National Park, Hwange

Hwange National Park: weite Wildnis zwischen Kalahari-Sand und Teakwald

Veröffentlicht am: 15.09.2026 um 16:11 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Der Hwange National Park nahe Hwange in Simbabwe vereint trockene Kalahari-Sande, Teakwälder und eine dichte Tierwelt zu einer der eindrucksvollen Safarilandschaften Afrikas.

Aquarell-Illustration von Hwange-Nationalpark in Hwange, Simbabwe als Reiseposter
Aquarellillustration des Wahrzeichens Hwange-Nationalpark in Hwange Simbabwe, weiche Farbverläufe und pastelliges Reiseposter-Feeling, Illustration mit AI erstellt.

Der Hwange National Park im Nordwesten von Simbabwe ist der größte Nationalpark des Landes und eine weitläufige Savannenlandschaft, in der sich Kalahari-Sand, lichte Wälder und offene Grasflächen abwechseln.Der größte Nationalpark des Landes wurde 1928 als Wildschutzgebiet ausgewiesen und in der Mitte des 20. Jahrhunderts zum Nationalpark erklärt, sodass sich hier über Jahrzehnte eine vielschichtige Schutzlandschaft entwickeln konnte.Ausweisung als Schutzgebiet 1928

Hwange National Park: Lage, Größe und Landschaftsbild

Der Hwange National Park liegt im äußersten Nordwesten von Simbabwe in der Provinz Matabeleland North und grenzt an Botswana; die Region Hwange dient vielen Reisenden als Namensgeber und Bezugspunkt.Lage an der Grenze zu Botswana Der Park erstreckt sich über rund 14.650 Quadratkilometer und bildet damit eine Schutzfläche, die sich von der Hauptstraße zwischen Bulawayo und Victoria Falls aus in die trockene Savanne hineinzieht.Fläche von etwa 14.651 Quadratkilometern

Geologisch liegt der Hwange National Park auf den Randbereichen der Kalahari, wo alte, sandige Böden die Vegetation prägen und fossile Flussbetten die Landschaft durchziehen.Fossile Flussbetten am Rand der Kalahari Zwischen offenen Grassavannen finden sich Bestände aus Hartholz wie Simbabwe-Teak und Mukwa, die zusammen mit Mopane-Wäldern ein Mosaik aus Baumsavanne und Buschland bilden.Teak- und Hartholzwälder im Park

Von Wankie Game Reserve zum Nationalpark: Entwicklung eines Schutzgebiets

Die Ursprünge des Hwange National Park liegen in der Ausweisung als Wankie Game Reserve im Jahr 1928, als die damalige Verwaltung das Gebiet erstmals als Wildschutzgebiet festlegte.Gründung als Wankie Game Reserve 1928 Mittelpunktsfigur der frühen Schutzphase war der erste Wildhüter Ted Davison, der im selben Jahr das Amt übernahm und in einer Landschaft mit spärlichem Dauerwasser ein Netz aus künstlich gespeisten Wasserstellen anlegte.Frühe Schutzarbeit von Ted Davison

Mit der Umwandlung zum Nationalpark in der Mitte des 20. Jahrhunderts erhielt Hwange einen formal abgesicherten Schutzstatus, der die großflächige Savanne und ihre Wildtierbestände bewahrt.Status als Nationalpark im 20. Jahrhundert Im Verlauf dieser Entwicklung wurde das Schutzgebiet Teil des Kavango-Zambezi-Transfrontier-Schutzraums, der mehrere Parks in Simbabwe, Botswana, Namibia, Sambia und Angola zu einer grenzüberschreitenden Naturlandschaft verbindet.Einbindung in die Kavango-Zambezi-Region

Tierwelt und Safarierlebnis im Hwange National Park

Der Hwange National Park ist besonders für seine großen Elefantenbestände bekannt; die Schutzfläche gilt als eines der wichtigsten Elefantengebiete des südlichen Afrika.Große Elefantenpopulation im Park Neben Elefanten leben hier zahlreiche weitere Großsäuger, darunter Büffel, Giraffen, Zebras, verschiedene Antilopenarten wie Kudu, Impala, Sable und Roan sowie Raubtiere wie Löwen und Leoparden.

Besonders hervorzuheben sind die Bestände des Afrikanischen Wildhundes, einer in vielen Regionen selten gewordenen Art, die im Hwange National Park vergleichsweise stabil vertreten ist.Afrikanische Wildhunde im Schutzgebiet Für Beobachtungen prägen zahlreiche Wasserstellen und offene Ebenen das Safarierlebnis, an denen sich Tiere saisonal in großer Dichte versammeln, während weite Sichtachsen den Blick über die Savanne und ihre Tierherden öffnen.

Hwange National Park besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Der Hwange National Park liegt südlich der Stadt Hwange zwischen Bulawayo und Victoria Falls; typische Zufahrten führen von dieser Fernstraße zu Camps und Zufahrtstoren im Osten, in der Mitte und im Westen des Schutzgebiets.
  • Im Park wechseln flache Ebenen mit leicht welligem Gelände und sandigen Wegen; Pirschfahrten verlaufen überwiegend auf Pisten, während kürzere Wege und Aussichtspunkte an Wasserstellen zum Teil über einfache, unbefestigte Pfade erreichbar sind.
  • Für internationale Anreisen spielt Victoria Falls International Airport in Simbabwe eine wichtige Rolle, von dem aus Straßenverbindungen und Charterflüge zu Airstrips im Hwange National Park führen.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Hwange National Park auf Social-Media-Plattformen

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Hwange National Park: häufige Fragen

Wo liegt der Hwange National Park?

Der Hwange National Park liegt im Nordwesten von Simbabwe in Matabeleland North, südlich der Stadt Hwange und nahe der Grenze zu Botswana.

Was bietet ein Besuch im Hwange National Park?

Ein Besuch im Hwange National Park eröffnet Pirschfahrten durch Savannenlandschaft, Beobachtungen großer Elefantenherden und Begegnungen mit vielen weiteren Wildtieren an offenen Ebenen und Wasserstellen.

Was kennzeichnet den Hwange National Park besonders?

Der Hwange National Park ist durch seine große Fläche, die Lage im Übergang zwischen Kalahari-Sand und Teakwald sowie den Artreichtum an Großsäugern gekennzeichnet, darunter auffällige Bestände des Afrikanischen Wildhundes und von Elefanten.

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