Hoover Dam, Reise

Hoover Dam bei Boulder City: Ikone der Ingenieurskunst erleben

20.05.2026 - 04:05:44 | ad-hoc-news.de

Der Hoover Dam bei Boulder City in den USA zähmt den Colorado River, speist Las Vegas mit Strom und erzählt vom Mut der 1930er-Jahre – was Reisende aus Deutschland dort heute erwartet.

Hoover Dam, Reise, Wahrzeichen
Hoover Dam, Reise, Wahrzeichen

Wer das erste Mal auf der Krone des Hoover Dam (auf Deutsch sinngemäß „Hoover-Staudamm“) steht, spürt gleich zwei Extreme: die schwindelerregende Tiefe der Schlucht und die Wucht eines Bauwerks, das den Colorado River in eine spiegelglatte Wasserfläche verwandelt. Zwischen Nevada und Arizona gelegen, wenige Autominuten von Boulder City und rund 50 km von Las Vegas entfernt, wirkt der Hoover Dam bis heute wie ein Monument der Moderne – und wie ein Symbol dafür, wie weit der Mensch in die Natur eingreift.

Hoover Dam: Das ikonische Wahrzeichen von Boulder City

Der Hoover Dam liegt im wüstenhaften Grenzgebiet zwischen den US-Bundesstaaten Nevada und Arizona, direkt am Black Canyon des Colorado River. Offiziell wird er vom US-Innenministerium und dem Bureau of Reclamation betrieben, einer bundesstaatlichen Behörde, die für Wasser- und Bewässerungsprojekte im Westen der USA zuständig ist. Für Besucher aus Deutschland ist der Damm meist ein Tagesausflug von Las Vegas oder ein Zwischenstopp auf einer Rundreise durch den amerikanischen Südwesten.

Der Staudamm staut den Colorado River zum Lake Mead auf, einem riesigen Stausee, der als wichtiger Wasserspeicher und Energiequelle für die gesamte Region dient. Nach Angaben des Bureau of Reclamation und der Deutschen Welle dient der Hoover Dam mehreren US-Bundesstaaten als Wasserversorgung und liefert zudem Strom für Teile von Nevada, Arizona und Kalifornien. Die Dimensionen sind im wahrsten Sinne des Wortes „gigantisch“: Der Damm ist hoch wie ein Wolkenkratzer, seine geschwungene Betonwand klebt am Fels wie eine künstliche Klippe.

Für Reisende wirkt der Ort zugleich futuristisch und nostalgisch. Art-déco-Verzierungen, metallene Skulpturen und historische Messinstrumente erinnern an die 1930er-Jahre, als die USA mitten in der Weltwirtschaftskrise ein Großprojekt wagten, das Millionen Kubikmeter Beton verschlang. Wer heute über die Staumauer geht, sieht links den tiefblauen Lake Mead und rechts die karge Felslandschaft mit der schmalen Schlucht, in der der Colorado River weiterfließt. Der Kontrast schafft eine dramatische Kulisse, die sich besonders im Morgen- oder Abendlicht eindrucksvoll fotografieren lässt.

Geschichte und Bedeutung von Hoover Dam

Der Hoover Dam entstand in einer Zeit, in der der Westen der USA stark wuchs und die Wasserressourcen des Colorado River gezähmt werden sollten. Sowohl das Bureau of Reclamation als auch Hintergrundberichte von BBC und National Geographic beschreiben, wie schon in den 1920er-Jahren Pläne reiften, den Colorado im Black Canyon zu stauen. Ziel war es, Überschwemmungen zu verhindern, Bewässerung für Landwirtschaft sicherzustellen und Strom für die rasant wachsenden Städte und Industriezentren bereitzustellen.

Der Bau begann Anfang der 1930er-Jahre, mitten in der Großen Depression. Offizielle US-Dokumente und Analysen renommierter Medien betonen die doppelte Bedeutung: Der Hoover Dam war nicht nur ein technisches, sondern auch ein arbeitsmarktpolitisches Projekt. Tausende Arbeiter fanden auf der Baustelle Beschäftigung. Boulder City, die nächstgelegene Stadt, wurde eigens als „Company Town“ für die Arbeiter und ihre Familien gegründet und bis heute hat sie einen besonderen Charakter mit konservierender Stadtplanung und historischer Substanz.

Der Name des Damms geht auf Herbert C. Hoover zurück, der von 1929 bis 1933 Präsident der USA war. Zwischenzeitlich wurde der Damm jedoch auch „Boulder Dam“ genannt, bevor sich nach politischen Debatten später wieder der Name Hoover Dam durchsetzte. Laut Berichten des US-Innenministeriums und von seriösen Medien wie der New York Times (in deutschsprachigen Zusammenfassungen zitiert) spiegelt diese Namensgeschichte die politischen Umbrüche der 1930er- und 1940er-Jahre wider.

Die Fertigstellung des Hoover Dam in der Mitte der 1930er-Jahre markierte einen Wendepunkt in der Nutzung des Colorado River. Von diesem Moment an wurde der Fluss in hohem Maße reguliert und für Landwirtschaft, Industrie und Haushalte nutzbar gemacht. Für deutsche Leser lässt sich die Bedeutung grob mit der von großen europäischen Staudämmen wie dem Grande Dixence in der Schweiz vergleichen – nur mit noch größerem Einzugsgebiet und politischer Symbolkraft. Experten betonen, dass der Hoover Dam bis heute als Meilenstein der Ingenieurskunst im 20. Jahrhundert gilt.

Gleichzeitig ist der Damm ein Beispiel für die Ambivalenz moderner Großprojekte. Umweltorganisationen und Forschende weisen seit Jahren darauf hin, dass die massiven Eingriffe in den Lauf des Colorado River ökologische Folgen haben – etwa für Feuchtgebiete, Fischbestände und das Flussdelta in Mexiko. Seriöse Berichte, etwa von der Deutschen Welle und von US-Umweltbehörden, verweisen darauf, dass Klimawandel und langanhaltende Trockenheit die Wasserbilanz des Flusses zusätzlich belasten. Der sinkende Wasserstand des Lake Mead ist in den vergangenen Jahren zu einem sichtbaren Symbol dieser Entwicklung geworden.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist der Hoover Dam ein typischer Bogenstaudamm aus Beton, der die Kräfte des Wassers in die Felswände des Canyons ableitet. Technische Daten werden von Ingenieurportalen, dem Bureau of Reclamation und etablierten Medien übereinstimmend genannt: Der Damm ist deutlich über 200 m hoch und mehrere hundert Meter lang. Die Dicke der Staumauer ist am Fuß deutlich größer als an der Krone. Für Besucher wird oft erklärt, dass die Wand an der Basis so breit ist, dass ein ganzer Straßenzug darauf Platz fände – ein bildlicher Vergleich, der das Ausmaß anschaulich macht, auch wenn exakte Zahlen je nach Quelle leicht variieren.

Der Stil des Hoover Dam ist stark von der Art-déco-Ästhetik der 1930er-Jahre geprägt. Laut dem US National Park Service und Publikationen wie denen von National Geographic wurden bewusst dekorative Elemente integriert: schlanke Linien, geometrische Formen und stilisierte Motive, die Technikbegeisterung und Fortschrittsglauben ausdrücken. Besonders ins Auge sticht das zentrale Turmensemble auf der Krone des Damms, wo Messinstrumente, Zifferblätter und Skalen montiert sind. Hier wird etwa angezeigt, in welchem US-Bundesstaat man gerade steht, denn die Staatsgrenze verläuft mitten über das Bauwerk.

Künstlerisch berühmt sind auch die Skulpturen des Bildhauers Oskar J.W. Hansen, der für die monumentalen Bronzefiguren auf der Nevada-Seite des Damms verantwortlich war. Die beiden „Winged Figures of the Republic“, schlanke Figuren mit ausgebreiteten Flügeln, flankieren eine Gedenkstätte, die den Arbeitern gewidmet ist. Reiseführer wie „GEO Special USA Südwest“ und das ADAC Reisemagazin heben diese Skulpturen regelmäßig hervor und beschreiben sie als eine Mischung aus klassischer Monumentalplastik und Art déco. Für Besucher aus Deutschland wirken sie wie eine Art Freiluftdenkmal, das an die Bauopfer und den technischen Pioniergeist erinnert.

Ein weiteres markantes Element sind die Einlass- und Turbinenhäuser am Fuß des Damms. Im Inneren befindet sich ein großes Kraftwerk mit mehreren Turbinen, das bis heute Strom erzeugt. Offizielle Angaben des Bureau of Reclamation und technische Fachbeiträge erklären, dass die installierte Leistung im Gigawatt-Bereich liegt und der erzeugte Strom an verschiedene Energieversorger im Westen der USA geliefert wird. Besuchstouren führen direkt in Bereiche mit Blick auf Teile der Turbinenanlagen und in das Innere der Staumauer, wo lange Tunnel durch den Beton führen.

Auch die Lage des Hoover Dam an der Schnittstelle zwischen zwei Zeitzonen macht ihn einzigartig. Die Grenze zwischen Nevada (Pacific Time) und Arizona (Mountain Time) verläuft über das Bauwerk. Früher bedeutete das für Besucher unterschiedliche Uhrzeiten an den Turmuhren, insbesondere wenn eine US-Bundesstaat Sommerzeit anwendete und der andere nicht. Heute ist dieser Effekt je nach Saison weniger offensichtlich, wird aber in offiziellen Tourinformationen und historischen Beschreibungen immer wieder erwähnt und verleiht dem Ort eine zusätzliche Kuriosität – man kann im übertragenen Sinne „mit einem Schritt die Zeit wechseln“.

Hoover Dam besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise (inkl. Optionen ab Deutschland):

Der Hoover Dam liegt am Colorado River im Grenzgebiet zwischen Nevada und Arizona, rund 50 km südöstlich von Las Vegas und in der Nähe von Boulder City. Für Reisende aus Deutschland ist Las Vegas meist der Ausgangspunkt. Von dort dauert die Fahrt über gut ausgebaute Highways je nach Verkehr etwa 45–60 Minuten.

Von Deutschland aus gibt es immer wieder Direkt- oder Umsteigeverbindungen in die Region, wobei sich Flugpläne regelmäßig ändern. In der Regel führt der Weg über große internationale Drehkreuze in Europa oder Nordamerika. Von Frankfurt (FRA), München (MUC) oder Berlin (BER) gelangt man mit ein bis zwei Umstiegen zu Flughäfen wie Las Vegas (LAS) oder alternativen Zielen im Westen der USA, von denen aus der Hoover Dam per Mietwagen erreichbar ist. Fluggesellschaften, Umsteigezeiten und Routen ändern sich, daher empfiehlt sich ein Blick auf aktuelle Flugverbindungen und die Hinweise der jeweiligen Airline.

Eine Anreise mit dem Zug ist aus Deutschland natürlich nicht möglich, innerhalb der USA aber teilweise kombinierbar: Fernzüge von Amtrak verbinden kalifornische Metropolen und andere Regionen mit den Wüstenstaaten. Von den Bahnhöfen aus müssen jedoch meist Busse oder Mietwagen genutzt werden, um den Damm zu erreichen. In der Praxis setzen viele deutschsprachige Besucher auf einen Mietwagen oder geführte Bustouren ab Las Vegas, wie sie in Reiseführern von Marco Polo oder dem ADAC beschrieben werden.

  • Öffnungszeiten (mit Hinweis):

Der Hoover Dam ist ganzjährig zugänglich, doch die Öffnungszeiten von Besucherzentrum, Führungen und bestimmten Bereichen können saisonal variieren. Seriöse Quellen wie das Bureau of Reclamation und die offizielle Besucherinformation empfehlen, vorab die aktuellen Zeiten online zu prüfen. Auf der offiziellen Website des Hoover Dam werden Öffnungszeiten, Tourstartzeiten und mögliche Einschränkungen (z.B. an Feiertagen oder aus Sicherheitsgründen) laufend aktualisiert. Für Reisende aus Deutschland gilt daher: „Öffnungszeiten können variieren – direkten Check bei der offiziellen Hoover-Dam-Verwaltung einplanen.“

  • Eintritt:

Der Zugang zur Staumauer und zu bestimmten Außenbereichen ist nach offiziellen Informationen in der Regel kostenfrei. Führungen ins Innere des Damms und in das Kraftwerk sind jedoch kostenpflichtig. Die genauen Ticketpreise ändern sich gelegentlich und werden auf der offiziellen Website sowie in Informationsbroschüren bekanntgegeben. Medienberichte und Reiseführer nennen meist angemessene Beträge im zweistelligen US-Dollar-Bereich pro erwachsene Person, wobei Ermäßigungen und verschiedene Tourvarianten möglich sind. Da Wechselkurse schwanken, empfiehlt es sich, die jeweils aktuellen Preise in US-Dollar zu prüfen und in Euro umzurechnen.

Wichtig für Reisende: Tickets können vor Ort oder – je nach Angebot der Verwaltung – vorab online erworben werden. Auf stark besuchten Routen, etwa während Ferien und an Wochenenden, ist es sinnvoll, früh am Tag anzureisen, um Wartezeiten zu vermeiden und einen Parkplatz zu finden.

  • Beste Reisezeit und Tageszeit:

Der Hoover Dam befindet sich in einer Wüstenregion mit heißen Sommern und milden Wintern. Nach übereinstimmenden Angaben seriöser Reisemagazine und regionaler Tourismusbehörden können die Temperaturen im Sommer tagsüber deutlich über 30 °C steigen und große Hitze erzeugen, während es im Winter deutlich kühler, aber meist trocken ist. Für viele Besucher aus Deutschland sind Frühling und Herbst besonders angenehm, da die Temperaturen gemäßigter sind.

Als Tageszeit empfehlen Experten und Reiseautoren häufig die frühen Morgenstunden oder den späten Nachmittag. Zu diesen Zeiten ist das Licht für Fotos weicher, die Farben von Fels und Wasser wirken intensiver und die Hitze ist weniger drückend. Zudem sind die Besucherzahlen in der Regel etwas niedriger als in der Mittagszeit. Abendstimmungen können besonders eindrucksvoll sein, wenn die Beleuchtung des Damms einsetzt und die Umgebung allmählich in Dunkelheit versinkt.

  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Sicherheit, Kleidung, Fotografieren:

Englisch ist vor Ort die dominierende Sprache. Mitarbeiter im Besucherzentrum und Guides sprechen in der Regel Englisch; andere Sprachen sind eher die Ausnahme. Einige Touranbieter in Las Vegas bieten deutschsprachige Audioguides oder Touren an, dies ist jedoch nicht flächendeckend und kann sich ändern. Für Reisende aus Deutschland ist es sinnvoll, grundlegende Englischkenntnisse für Fragen und Sicherheitshinweise mitzubringen.

Bei der Zahlung werden gängige Kreditkarten in den USA weit verbreitet akzeptiert, insbesondere Visa und Mastercard. Im Besucherzentrum, Souvenirshops und bei vielen Touranbietern ist Kartenzahlung üblich. Deutsche Girocards werden in den USA nicht überall akzeptiert, daher empfiehlt sich eine Kreditkarte. Bargeld in US-Dollar ist dennoch nützlich, etwa für kleinere Snacks, Trinkgelder oder Parkgebühren, sofern sie nicht digital abgerechnet werden.

Trinkgeld („Tip“) ist in den USA ein wichtiger Bestandteil der Bezahlung vieler Dienstleister. Für Tourguides, Shuttle-Fahrer oder Servicepersonal gelten freiwillige Trinkgelder als höflich und werden häufig erwartet, wenn man zufrieden ist. Übliche Richtwerte liegen bei einigen Dollar pro Person oder einem prozentualen Anteil des Preises. Reisemagazine wie der ADAC Reiseführer USA und deutsche Konsularinformationen verweisen darauf, dass Trinkgeld in den USA eher die Regel als die Ausnahme ist.

Kleidung sollte in erster Linie dem Wüstenklima angepasst sein: leichte, atmungsaktive Stoffe im Sommer, eine leichte Jacke für windige Tage oder Wintermonate. Bequeme, geschlossene Schuhe sind empfehlenswert, da man je nach Interesse längere Strecken zu Fuß zurücklegt und Treppen steigen kann. Eine Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor sind gerade in der heißen Jahreszeit fast unverzichtbar.

Fotografieren ist in den Außenbereichen am Hoover Dam grundsätzlich erlaubt und gehört zum Standardprogramm vieler Besucher. In sicherheitsrelevanten Bereichen und im Inneren des Kraftwerks können jedoch Einschränkungen gelten. Offizielle Tourinformationen weisen auf entsprechende Regeln hin, etwa Verbote von Stativen, Drohnen oder bestimmten Kameraausrüstungen. Es ist ratsam, die Hinweise vor Ort aufmerksam zu lesen und gegebenenfalls nachzufragen.

Mit Blick auf Sicherheit gilt: Wie an vielen großen US-Infrastrukturanlagen sind Sicherheitskontrollen möglich, insbesondere bei Gebäudeeingängen und Tourteilnahmen. Gepäckstücke sollten auf das Nötigste beschränkt werden. Offizielle Stellen der USA weisen zudem auf die generelle Einhaltung von Absperrungen, Geländern und Beschilderungen hin, um Unfälle an der steilen Staumauer oder auf Parkplätzen zu vermeiden.

  • Einreisebestimmungen und Gesundheitsvorsorge:

Für die Einreise in die USA sollten deutsche Staatsbürger die jeweils aktuellen Bestimmungen beim Auswärtigen Amt (auswaertiges-amt.de) und bei den US-Behörden prüfen. Dort finden sich Informationen zu Reisedokumenten, möglichen elektronischen Reisegenehmigungen oder Visa, Zollbestimmungen und sicherheitsrelevanten Hinweisen. Da sich Vorschriften ändern können, ist eine zeitnahe Recherche vor Reiseantritt entscheidend.

Für Krankenversicherungsschutz im Ausland empfehlen deutsche Verbraucherorganisationen und Versicherer meist eine private Auslandskrankenversicherung, da die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland Kosten in den USA in der Regel nicht abdeckt. Auch hier lohnt ein Blick in die eigenen Versicherungsunterlagen und aktuelle Empfehlungen seriöser Stellen.

Die Zeitverschiebung beträgt im Gebiet von Las Vegas und dem Hoover Dam gegenüber Mitteleuropa je nach Jahreszeit mehrere Stunden, da die Region der Pacific Time Zone angehört und eigene Sommerzeitregelungen hat. Wer aus Deutschland anreist, spürt insbesondere in den ersten Tagen einen deutlichen Jetlag. Eine langsame Anpassung des Schlafrhythmus und viel Flüssigkeitszufuhr (ohne Alkohol) helfen, den Körper an Klima und Zeitumstellung zu gewöhnen.

Warum Hoover Dam auf jede Boulder City-Reise gehört

Der Hoover Dam ist nicht nur ein technisches Monument, sondern auch ein emotionaler Ort. Wer sich Zeit nimmt, erlebt hier eine Mischung aus Stille, Windgeräusch und dem leisen Summen der Hochspannungskabel, die den erzeugten Strom in die Ferne tragen. Der Blick über die staubige Landschaft, den tief eingeschnittenen Canyon und das ruhige Wasser des Lake Mead macht die Dimension dieses Eingriffs in die Natur unmittelbar spürbar.

Viele Reiseführer für den Südwesten der USA empfehlen, den Hoover Dam mit einem Besuch in Boulder City zu kombinieren. Die Stadt bewahrt bis heute einen historischen Charme mit niedrigen Gebäuden, Museen und Cafés. Das lokale „Boulder City/Hoover Dam Museum“ dokumentiert die Geschichte des Baus, den Alltag der Arbeiter und ihrer Familien sowie die sozialen Auswirkungen des Großprojekts. Für deutsche Besucher, die sich für Geschichte interessieren, bietet dieses Museum eine wertvolle Ergänzung zum eher technikzentrierten Eindruck direkt am Damm.

Auch die Kombination mit Las Vegas ist für viele Reisende aus Deutschland reizvoll. Die glitzernde Casinometropole steht für Unterhaltung, Shows und Nachtleben, während der Hoover Dam das Gegenbild liefert: eine ernste, fast ehrfurchtgebietende Infrastrukturanlage, die man tagsüber besucht und die einen historischen Blick auf die Entwicklung der Region ermöglicht. Seriöse Reiseportale und Magazine schlagen daher häufig Routenvorschläge vor, die Las Vegas, Hoover Dam und Nationalparks wie den Grand Canyon oder den Zion National Park zu einer Rundreise verbinden.

Mit Blick auf soziale Medien und persönliche Erinnerungen eignet sich der Hoover Dam zudem hervorragend als Fotomotiv. Die Kombination der engen Schlucht, der gewaltigen Betonfläche, der Art-déco-Elemente und des blauen Himmels ist fotogen – und bietet eine willkommene Abwechslung zu klassischen Landschaftsmotiven. Wer bewusst Zeit einplant, kann verschiedene Perspektiven ausprobieren: von der Staumauer selbst, von Aussichtspunkten auf den umliegenden Hügeln oder von der nahe gelegenen Bogenbrücke, die den Verkehr von der Dammkrone entlastet und spektakuläre Ausblicke bietet.

Nicht zuletzt ist der Hoover Dam ein Ort zum Nachdenken über Zukunftsfragen. Wasserknappheit, Energieversorgung, Klimawandel und Infrastruktur sind Themen, die auch in Deutschland intensiv diskutiert werden. Der Damm macht sichtbar, wie abhängig moderne Gesellschaften von komplexen technischen Systemen sind – und wie schwierig es ist, die Balance zwischen Versorgungsanspruch und Umweltschutz zu finden. Für ein deutschsprachiges Publikum, das sich für Nachhaltigkeit interessiert, ist ein Besuch daher nicht nur beeindruckend, sondern auch lehrreich.

Hoover Dam in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Netzwerken taucht der Hoover Dam immer wieder als ikonischer „Stop“ auf US-Roadtrips auf – mit Drohnenaufnahmen der Staumauer, Selfies vor den Winged Figures und Zeitrafferclips des Lake Mead. Wer selbst eine Reise plant, kann sich vorab einen Eindruck vom Erlebnis und von typischen Fotoperspektiven verschaffen.

Häufige Fragen zu Hoover Dam

Wo liegt der Hoover Dam genau?

Der Hoover Dam liegt im Südwesten der USA am Colorado River, im Black Canyon an der Grenze zwischen den Bundesstaaten Nevada und Arizona. Die nächstgrößere Stadt ist Boulder City, Las Vegas ist etwa 50 km entfernt. Für Besucher aus Deutschland ist Las Vegas meist der Ausgangspunkt für einen Tagesausflug zum Damm.

Warum ist der Hoover Dam historisch so bedeutsam?

Der Hoover Dam entstand in den 1930er-Jahren als eines der größten Infrastrukturprojekte der USA. Er sollte Überschwemmungen des Colorado River eindämmen, Bewässerung und Wasserversorgung für den Westen der USA sichern und Strom liefern. Zugleich bot der Bau in der Zeit der Weltwirtschaftskrise Beschäftigung für Tausende Arbeiter und wurde zu einem Symbol für technische Machbarkeit und staatliche Investitionspolitik.

Kann man den Hoover Dam von innen besichtigen?

Ja, es werden regelmäßig Führungen in das Innere des Hoover Dam angeboten, bei denen man Einblicke in das Kraftwerk und die Struktur der Staumauer erhält. Der Zugang zum Außenbereich und zur Staumauer selbst ist in der Regel frei, für geführte Touren werden jedoch Eintrittsgebühren erhoben. Die Verfügbarkeit bestimmter Touren und Sicherheitsauflagen können sich ändern, daher sollten Reisende vorab die offiziellen Informationen der Hoover-Dam-Verwaltung prüfen.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch des Hoover Dam?

Aufgrund des heißen Wüstenklimas empfehlen viele Reiseführer Frühling und Herbst als besonders angenehme Reisezeit. Im Sommer kann es sehr heiß werden, im Winter ist es oft milder, aber immer noch sonnig. Unabhängig von der Jahreszeit lohnt sich ein Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn die Temperaturen moderater sind und das Licht für Fotos besonders stimmungsvoll ist.

Wie schwer ist es, von Deutschland aus eine Reise zum Hoover Dam zu planen?

Die Planung ist grundsätzlich unkompliziert, erfordert aber etwas Vorlauf. Typischerweise buchen Reisende aus Deutschland einen Flug in die USA, oft nach Las Vegas, und kombinieren den Hoover Dam mit anderen Zielen. Mietwagen sind weit verbreitet, und es gibt zahlreiche organisierte Touren. Wichtig ist, die aktuellen Einreisebestimmungen beim Auswärtigen Amt und den US-Behörden zu prüfen, eine passende Auslandskrankenversicherung abzuschließen und genügend Zeit für Anreise und Jetlag einzuplanen.

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