Ho Hoan Kiem, Hanoi

Ho Hoan Kiem – der See des zurückgegebenen Schwertes in Hanoi

Veröffentlicht am: 07.09.2026 um 07:53 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Ho Hoan Kiem in Hanoi verbindet Legende, koloniale Stadtgeschichte und Alltag am Wasser zu einem markanten Stadtbild, das Besucher lange beschäftigt.

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Ho Hoan Kiem, der „See des zurückgegebenen Schwertes“ im Zentrum von Hanoi, ist ein Süßwassersee, der Legende, Stadtgeschichte und das tägliche Leben der Hauptstadt Vietnam auf engem Raum vereint. Der See liegt im Hoan-Kiem-Bezirk und trennt die historische Altstadt vom ehemaligen französischen Kolonialviertel, wodurch er zu einer markanten Grenze zwischen verschiedenen Gesichtern Hanois wird.

Ho Hoan Kiem als Herz der Stadtlandschaft von Hanoi

Der Hoan-Kiem-See ist ein natürlicher Süßwassersee im historischen Zentrum von Hanoi und bedeckt eine Fläche von rund zwölf Hektar, mit einer Länge von etwa 700 Metern.Der See ist etwa 700 m lang Der Uferverlauf bildet einen kompakten Stadtsee, dessen Ufer von Straßen mit dichter Bebauung eingefasst sind, darunter die zentralen Achsen Dinh Tien Hoang, Le Thai To und Hang Khay.Die Straßen Dinh Tien Hoang, Le Thai To und Hang Khay

Der See entstand als Rückstausee des Roten Flusses und war in früheren Jahrhunderten weitaus größer, mit direkter Verbindung zum Fluss und zu weiteren Gewässern der Stadt.Der See entstand als Rückstausee des Roten Flusses Im 18. Jahrhundert besaßen die Trinh-Fürsten zahlreiche Paläste an seinen Ufern, ehe der See im 19. und 20. Jahrhundert durch Zuschüttungen seine heutige kompakte Form erhielt.Im 18. Jahrhundert besaßen die Trinh-Fürsten 52 Paläste Diese Veränderungen haben Ho Hoan Kiem aus einem ausgedehnten Wasserraum in einen zentralen Stadtsee verwandelt, der nun von eng bebauten Straßen und öffentlichen Plätzen umgeben ist.

Legende vom zurückgegebenen Schwert und der Schildkrötenturm

Der Name Ho Hoan Kiem geht auf eine Legende zurück, die im frühen 15. Jahrhundert im Zusammenhang mit der chinesischen Besatzung Vietnams steht.Der Name des Sees geht auf eine Legende zurück Demnach erhielt der spätere König Lê L?i, der im Jahr 1428 den Thron bestieg, ein magisches Schwert, mit dem er in einem langen Kampf die Truppen der Ming-Dynastie schlagen konnte.Lê L?i besiegte die Truppen der Ming-Dynastie

Nach der siegreichen Auseinandersetzung fuhr Lê L?i der Legende nach auf dem damals Luc Thuy genannten See, als eine große goldene Schildkröte auftauchte und das Schwert zurück in die Tiefe nahm.Die Legende erzählt von der Rückgabe des Schwertes Aus Dankbarkeit und zur Erinnerung an dieses Ereignis ließ Lê L?i auf einer kleinen Insel in der Mitte des Sees den dreistöckigen Schildkrötenturm, vietnamesisch Tháp Rùa, errichten.Der dreistöckige Schildkrötenturm Der Turm aus hellem Stein erhebt sich über einem Sockel direkt im Wasser und gilt bis heute als eines der prägenden Wahrzeichen Hanois.

Ngoc Son Tempel, Brücken und Uferwege rund um Ho Hoan Kiem

Auf einer kleinen Insel am nördlichen Teil des Sees liegt der Ngoc-Son-Tempel, auch als Tempel des Jadebergs bekannt, der über eine schmale rote Brücke erreichbar ist.Ngoc Son Temple liegt auf einer kleinen Insel Der Tempel hat seine Wurzeln im 14. Jahrhundert, seine heute sichtbaren Bauten stammen überwiegend aus dem 18. Jahrhundert und zeigen traditionelle vietnamesische Architektur mit reich verzierten Dächern und Innenhöfen.Der Tempel wurde im 18. Jahrhundert neu gestaltet

Rund um Ho Hoan Kiem führt ein zusammenhängender Uferweg, der den See nahezu vollständig umrundet und einen Blick auf den Schildkrötenturm, den Tempel und die umgebende Stadtarchitektur bietet.Der See bedeckt eine Fläche von rund zwölf Hektar Der Weg verläuft entlang des Wassers, unter Bäumen und an kleinen Plätzen, auf denen sich die Bebauung des französisch geprägten Stadtviertels mit moderner Geschäftshausarchitektur mischt. Die Uferzone fungiert als Übergang zwischen der engen Altstadt mit ihren schmalen Gassen und dem großzügiger angelegten, kolonial geprägten Teil Hanois.

Ho Hoan Kiem besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Ho Hoan Kiem liegt im Hoan-Kiem-Bezirk südlich der Altstadt und nördlich des französischen Viertels von Hanoi, der See ist zu Fuß von vielen zentralen Straßenzügen wie Dinh Tien Hoang und Hang Khay erreichbar.
  • Der Uferweg um den See führt über flache Wege und Passagen mit einzelnen Stufen, die Insel mit dem Ngoc-Son-Tempel ist über eine schmale Brücke erreichbar.
  • In der Umgebung von Ho Hoan Kiem liegen die Altstadt von Hanoi mit ihren engen Gassen sowie Plätze und Straßenzüge mit kolonial geprägter Architektur, die direkt an den See angrenzen.
  • Amtssprache ist Vietnamesisch, gezahlt wird in Vietnamesischen Dong.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Ho Hoan Kiem auf Social-Media-Plattformen

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Ho Hoan Kiem: häufige Fragen

Wo liegt Ho Hoan Kiem in Hanoi?

Ho Hoan Kiem liegt im Hoan-Kiem-Bezirk von Hanoi und bildet die Grenze zwischen der historischen Altstadt und dem ehemaligen französischen Viertel.

Was bietet ein Besuch am Ho Hoan Kiem?

Ein Besuch am Ho Hoan Kiem führt entlang eines geschlossenen Uferwegs mit Blick auf den Schildkrötenturm, den Ngoc-Son-Tempel auf der Insel und die angrenzende Stadtarchitektur.

Was kennzeichnet Ho Hoan Kiem besonders?

Besonders kennzeichnend für Ho Hoan Kiem ist die Verbindung aus der Schwertlegende um Lê L?i, dem Schildkrötenturm in der See Mitte und seiner Lage zwischen Altstadt und kolonial geprägtem Stadtviertel.

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