Historischer Park Sukhothai, Sukhothai Historical Park

Historischer Park Sukhothai: Thailands stilles Welterbe neu entdecken

14.06.2026 - 20:26:15 | ad-hoc-news.de

Im Historischen Park Sukhothai, dem Sukhothai Historical Park in Sukhothai, Thailand, treffen Königsgeschichte, Stein-Buddhas und tropisches Licht aufeinander – warum dieser Ort deutsche Reisende besonders berührt.

Historischer Park Sukhothai, Sukhothai Historical Park, Thailand
Historischer Park Sukhothai, Sukhothai Historical Park, Thailand

Wenn am frühen Morgen die Nebelschwaden über den Lotusteichen hängen und die ersten Sonnenstrahlen die Gesichter der Buddha-Statuen vergolden, zeigt der Historische Park Sukhothai (Sukhothai Historical Park, sinngemäß „Glückliche Morgenröte“) seine leise, fast meditative Magie. Zwischen verfallenen Ziegelstupas, steinernen Säulenreihen und spiegelnden Wassergräben lässt sich hier in Sukhothai, Thailand, eine vergangene Königshauptstadt Schritt für Schritt neu entdecken – fernab der Hektik moderner Metropolen.

Historischer Park Sukhothai: Das ikonische Wahrzeichen von Sukhothai

Der Historische Park Sukhothai ist das wohl ikonischste Wahrzeichen der gleichnamigen Provinz Sukhothai in Nordthailand und gehört zu den wichtigsten archäologischen Stätten des Landes. Auf einem weitläufigen Gelände mit Tempelruinen, Stadtmauern, Wasserbecken und königlichen Relikten liegen die Überreste der Hauptstadt des historischen Sukhothai-Königreichs, das als eine der Wiegen der thailändischen Kultur gilt. Für Reisende aus Deutschland ist diese Stätte eine seltene Gelegenheit, in eine Epoche einzutauchen, die lange vor der Entstehung des modernen Nationalstaats Thailand und auch lange vor der Gründung des Deutschen Kaiserreichs im 19. Jahrhundert lag.

Die UNESCO führt den Historischen Park Sukhothai gemeinsam mit den benachbarten historischen Städten Si Satchanalai und Kamphaeng Phet als Welterbestätte. Damit wird die besondere Kombination aus Geschichte, Stadtkonzept, Kunst und Landschaftsschutz hervorgehoben. Die Ruinenstadt beeindruckt nicht durch Höhe oder pure Größe – sie ist deutlich niedriger als etwa der Kölner Dom –, sondern durch Harmonie: flache Tempelplattformen, elegante Stupas, von Wasser umgebene Klosteranlagen und sorgfältig angelegte Achsen schaffen einen Raum, der gleichermaßen religiös, politisch und ästhetisch gedacht wurde.

Wer durch den Park radelt oder zu Fuß geht, erlebt eine ungewöhnliche Stille. Zwischen Fahrrädern, die gemächlich über schmale Wege rollen, und Mönchen in safranfarbenen Gewändern, die an den Tempeln vorbeiziehen, entsteht eine Atmosphäre, die viele Reiseführer als eine der kontemplativsten Erfahrungen in ganz Thailand beschreiben. Für Besucher aus Mitteleuropa wirkt Sukhothai oft wie die asiatische Antwort auf eine antike Stadtlandschaft – nur mit tropischer Vegetation und buddhistischen Symbolwelten.

Geschichte und Bedeutung von Sukhothai Historical Park

Der Sukhothai Historical Park umfasst das Kerngebiet der ehemaligen Hauptstadt des Sukhothai-Königreichs, das ungefähr im 13. Jahrhundert entstand und mehrfach erweitert wurde. In thailändischen Geschichtsbüchern gilt Sukhothai häufig als „erste Hauptstadt“ eines eigenständigen siamesischen Reiches, auch wenn die historische Entwicklung komplexer war und verschiedene Machtzentren nebeneinander existierten. Für deutsche Leser lässt sich die Bedeutung in etwa damit vergleichen, dass Sukhothai für Thailand einen ähnlich mythischen Status hat wie Aachen oder Frankfurt für die deutsche beziehungsweise mitteleuropäische Geschichte der Königskrönungen.

Die Blütezeit Sukhothais fällt grob in das 13. und 14. Jahrhundert. In dieser Phase entwickelte sich eine eigenständige Form von Staatswesen, gehobenem Kunsthandwerk und religiöser Praxis. Buddhismus war bereits im 13. Jahrhundert stark verbreitet, und Sukhothai wurde zu einem Zentrum der Theravada-buddhistischen Lehre in der Region. Aus schriftlichen Quellen und Inschriften, die in der Umgebung gefunden wurden, lässt sich rekonstruieren, dass die Herrscher von Sukhothai ein Netz von Tempeln, Wasseranlagen und Straßen anlegen ließen, das religiöse Funktionen mit praktischen Bedürfnissen der Bevölkerung verband.

Mit dem Aufstieg des mächtigeren Königreichs Ayutthaya veränderte sich die politische Landkarte in der Region. Sukhothai verlor schrittweise an Bedeutung und wurde schliesslich in das Ayutthaya-Reich integriert. Die Stadt selbst verfiel über Jahrhunderte, viele Gebäude wurden von Vegetation überwuchert, Statuen kippten um, und Wassergräben verlandeten. Was heute als romantische Ruinenlandschaft wahrgenommen wird, ist das Ergebnis dieses langen Vergessens – und der späteren Wiederentdeckung und Restaurierung im 20. Jahrhundert.

Die offizielle thailändische Denkmalverwaltung begann im 20. Jahrhundert damit, das Areal systematisch freizulegen, zu sichern und für Besucher zugänglich zu machen. Im Zuge dieser Arbeiten entstanden auch die heutigen Wegeführungen, Rekonstruktionen und Informationspunkte innerhalb des Parks. Die UNESCO gab dem Gelände durch den Welterbestatus eine zusätzliche internationale Anerkennung und unterstrich, dass Sukhothai nicht nur für Thailand, sondern für die gesamte Geschichte des südostasiatischen Festlandes eine Schlüsselrolle spielt.

Für ein Publikum in Deutschland ist auch der Vergleich mit europäischen Zentren der Schrift- und Sprachentwicklung interessant. Sukhothai wird oft mit der Entstehung einer frühen Form der thailändischen Schrift in Verbindung gebracht, die auf königlichen Inschriften bezeugt ist. Ähnlich wie das Althochdeutsche oder Mittelhochdeutsch in Europa für spätere Sprachstufen prägend war, haben diese frühen Inschriften maßgeblich die Grundlage für das moderne Thai gelegt, das Reisende heute im Land hören.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Die Architektur im Historischen Park Sukhothai vereint Einflüsse aus verschiedenen Traditionen Süd- und Südostasiens. Charakteristisch sind schlanke, glocken- oder lotusförmige Stupas (Chedis), offene Versammlungshallen (Vihan), ummauerte Tempelkomplexe (Wat) und große, oft freistehende Buddha-Statuen. In vielen Reiseführern werden diese Formen als eigenständiger „Sukhothai-Stil“ beschrieben, der sich durch eine besondere Eleganz und innere Ruhe auszeichnet.

Die Buddha-Figuren aus der Sukhothai-Zeit gelten in thailändischer Kunstgeschichte als Höhepunkt der Bildhauerei. Typisch sind längliche Körper, sanft geschwungene Konturen, ein leichter Hüftschwung und ein Gesichtsausdruck, der Ruhe und Mitgefühl ausstrahlt. Kunsthistoriker betonen, dass diese Darstellungen bewusst idealisiert sind: Sie sollen nicht einen historisch realen Menschen zeigen, sondern einen geistig erleuchteten Zustand, der den Gläubigen als Inspiration dient. Für Betrachter aus Deutschland wirkt diese idealisierte Harmonie häufig besonders eindrucksvoll, weil sie sich von europäischen, oft stärker naturalistischen Darstellungen deutlich unterscheidet.

Ein zentrales architektonisches Merkmal des Parks ist die klare Struktur der alten Stadt. Überreste von Stadtmauern, Toren und Wassergräben zeigen, dass Sukhothai geplant war und Verteidigung, Wasserversorgung und religiöse Zentren aufeinander abgestimmt wurden. Das Stadtgebiet war von einem rechteckigen Graben umgeben, und viele Tempel lagen entlang wichtiger Achsen oder an künstlichen Wasserbecken. Dieses Zusammenspiel von Architektur und Landschaft wird von der UNESCO ausdrücklich hervorgehoben, weil es frühe Formen stadtplanerischen Denkens im südostasiatischen Raum dokumentiert.

Besonders bekannt sind einzelne Tempelruinen, die in vielen Bildbänden und Dokumentationen auftauchen. Zu den populären Motiven gehören etwa große sitzende oder stehende Buddha-Statuen vor Säulenreihen, von Bäumen umrahmte Chedis und die Reflexion von Tempeln in stillen Teichen. Für viele Reisende bleibt der erste Blick auf eine dieser Szenen – oft kurz vor Sonnenaufgang oder bei tief stehender Abendsonne – als Schlüsselmoment des Besuchs im Gedächtnis.

Auch die Nutzung von Wasser spielt im Sukhothai Historical Park eine wichtige Rolle. Zahlreiche Gräben, Teiche und Becken wurden ursprünglich zur Regulierung der Wasserversorgung, zur Bewässerung und als symbolische Elemente angelegt. In der buddhistischen Architektur steht Wasser häufig für Reinheit und die Überwindung des Leidens. Eine Tempelanlage, die von Wasser umgeben ist, kann im übertragenen Sinn als Insel des Friedens verstanden werden. Bis heute prägt das Zusammenspiel aus Wasserflächen, Backsteinruinen und Vegetation den besonderen Charakter des Parks.

In vielen offiziellen thailändischen Publikationen wird außerdem betont, dass Sukhothai eine Schlüsselrolle in der Entwicklung einer spezifischen Keramiktradition spielte. Keramikfunde aus der Region sind in Museen innerhalb und außerhalb Thailands ausgestellt und werden als Zeugnisse eines lebhaften Kunsthandwerks gehandelt. Wer sich für Kunst und Handwerk interessiert, findet in den Museen rund um den Park zusätzliche Einblicke in das Alltags- und höfische Leben der damaligen Zeit.

Historischer Park Sukhothai besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

Ein Besuch im Historischen Park Sukhothai lässt sich gut in eine Rundreise durch Thailand einbauen, etwa in Kombination mit Bangkok, Ayutthaya, Chiang Mai oder dem Norden des Landes. Auch für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Anreise trotz der Lage abseits der Küstenregionen vergleichsweise unkompliziert, wenn genügend Zeit eingeplant wird.

  • Lage und Anreise
    Der Historische Park Sukhothai liegt in der Provinz Sukhothai in Nordthailand, ungefähr auf halber Strecke zwischen Bangkok und Chiang Mai. Von Deutschland aus führen die meisten interkontinentalen Flüge zunächst nach Bangkok. Direkte Verbindungen bestehen in der Regel von großen Flughäfen wie Frankfurt, München oder gelegentlich Berlin mit Umstiegsmöglichkeiten über internationale Drehkreuze. Die reine Flugzeit nach Bangkok liegt, je nach Route, meist im Bereich von rund 10 bis 12 Stunden. Von Bangkok aus geht es weiter nach Sukhothai – entweder mit einem Inlandsflug zu einem regionalen Flughafen in der Nähe oder auf dem Landweg mit Bus, Minivan oder Mietwagen. Reisende, die eher den Norden Thailands erkunden, kombinieren Sukhothai häufig mit Fahrten zwischen Bangkok und Chiang Mai und planen einen Zwischenstopp von ein bis zwei Tagen ein.
  • Unterwegs innerhalb von Sukhothai
    Die Region Sukhothai gliedert sich grob in die Altstadt mit dem Historischen Park und die modernere Neustadt, die touristische Infrastruktur und Unterkünfte bietet. Viele Reisende entscheiden sich für Hotels oder Gästehäuser in der Nähe des Parks oder nutzen Transfers von der Neustadt zum Gelände. Innerhalb des Sukhothai Historical Park sind Fahrräder ein beliebtes Verkehrsmittel, da das Gelände weitläufig, aber relativ flach ist. Alternativ stehen oft lokale Transportmöglichkeiten wie Tuk-Tuks oder kleine Shuttle-Fahrzeuge zur Verfügung. Wer sich auf das tropische Klima einstellt und ausreichend Trinkwasser mitnimmt, kann große Teile des Areals auch zu Fuß erschließen.
  • Öffnungszeiten
    Der Historische Park Sukhothai ist in der Regel tagsüber geöffnet, mit erweiterten Zeiten am frühen Morgen oder Abend an ausgewählten Tagen. Konkrete Öffnungszeiten können sich jedoch ändern, etwa saisonal oder aufgrund von Wartungsarbeiten und Veranstaltungen. Reisende sollten die jeweils aktuellen Angaben direkt bei der offiziellen Verwaltung des Historischen Parks oder auf offiziellen Tourismusportalen prüfen. Wer Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang erleben möchte, sollte die Zeiten des Parkeintritts und gegebenenfalls spezielle Tickets für frühe oder späte Besuche beachten.
  • Eintritt
    Für den Zugang zum Sukhothai Historical Park wird üblicherweise ein Eintrittspreis pro Person erhoben, der je nach Zone und Besuchszeit variieren kann. Häufig existieren getrennte Bereiche innerhalb des Parks, für die eigene Tickets erforderlich sind. Die Preise werden in der lokalen Währung Baht angegeben und liegen für ausländische Besucher in einem Bereich, der im Vergleich zu europäischen Eintrittspreisen moderat wirkt. Da sich Tarife ändern können, empfiehlt es sich, die aktuellen Informationen vorab über offizielle Kanäle zu prüfen und ausreichend Bargeld in Baht einzuplanen, falls Kartenzahlung nicht überall möglich ist.
  • Beste Reisezeit und Tageszeit
    Das Klima in Sukhothai ist tropisch mit einer ausgeprägten Trocken- und Regenzeit. Viele Reisende empfinden die Monate der kühleren Trockenzeit als angenehmste Reisezeit – grob zwischen dem Ende der Regenzeit und dem Beginn der heißen Monate. Die Temperaturen liegen dann meist zwischen warm und heiß, bleiben aber oft erträglicher als während der Spitzenhitze vor Beginn des Monsuns. Unabhängig von der Jahreszeit sind die frühen Morgenstunden und späten Nachmittage in der Regel die angenehmsten Zeiten für einen Besuch im Park. Das Licht ist weicher, die Temperaturen sind niedriger, und die Stimmung zwischen Nebel, Dunst und Sonnenlicht ist besonders eindrucksvoll.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld
    In der Region Sukhothai ist Thai die Alltagssprache. In touristisch orientierten Betrieben, Hotels und bei vielen Transportanbietern wird in unterschiedlichem Umfang Englisch gesprochen. Deutschkenntnisse sind deutlich seltener, können aber in größeren Hotels oder bei einigen Reiseleitern vorkommen. Reisende aus Deutschland sollten sich darauf einstellen, grundlegende Kommunikation auf Englisch oder mit wenigen thailändischen Höflichkeitsfloskeln zu bewältigen. Zur Zahlung werden in vielen Unterkünften und größeren Betrieben internationale Kreditkarten akzeptiert, während kleinere Läden, Garküchen oder lokale Anbieter häufig Bargeld bevorzugen. Es empfiehlt sich, ausreichend thailändische Baht mitzuführen. Trinkgeld ist in Thailand nicht zwingend, wird in touristischen Kontexten aber oft geschätzt – etwa bei guten Serviceleistungen in Restaurants, bei Fahrern oder Guides. Kleine Beträge, aufgerundete Summen oder symbolische Dankeschöns sind üblich.
  • Kleiderordnung und Verhalten
    Der Historische Park Sukhothai umfasst zahlreiche Tempelruinen und Bereiche, die religiös geprägt sind. Auch wenn viele Strukturen nicht mehr als aktive Tempel genutzt werden, gelten grundlegende Respektsregeln. Schultern und Knie sollten in der Regel bedeckt sein, vor allem beim Betreten aktiver Tempelbereiche. Eng anliegende oder sehr freizügige Kleidung wird nicht empfohlen. Beim Fotografieren sollten Besucher auf andere Gäste und auf Gläubige Rücksicht nehmen. Das Berühren empfindlicher Reliefs oder Statuen ist zu vermeiden, und das Klettern auf Ruinen ist in der Regel untersagt, um die Substanz zu schützen. Schilder vor Ort geben meist zusätzliche Hinweise zu erlaubten und unerlaubten Bereichen.
  • Fotografie und Licht
    Der Sukhothai Historical Park gilt als einer der fotogensten Orte Thailands. Besonders lohnend sind die frühen Morgenstunden, wenn Nebel und Dunst über den Wasserflächen liegen, und die goldene Stunde am späten Nachmittag. Wer fotografiert, sollte nicht nur die ikonischen Blickachsen auf Tempel und Buddha-Statuen suchen, sondern auch Details: Reliefs, Schatten von Säulenreihen, Spiegelungen in Teichen. In einigen Bereichen können Stative oder Drohnen reglementiert oder verboten sein. Es ist ratsam, sich vor Ort über eventuelle Einschränkungen und nötige Genehmigungen zu informieren.
  • Einreisebestimmungen und Gesundheit
    Deutsche Staatsbürger sollten vor einer Reise nach Thailand die aktuellen Einreisebestimmungen und Hinweise zu Visa, Gesundheit und Sicherheitslage beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Da sich Regeln ändern können, ist eine zeitnahe Information vor Abreise sinnvoll. Innerhalb der EU-Krankenversicherung besteht in Thailand kein automatischer Versicherungsschutz, weshalb eine separate Auslandsreisekrankenversicherung empfehlenswert ist. In tropischem Klima sind zudem Sonnenschutz, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Schutz vor Mückenstichen wichtige Aspekte, besonders bei langen Aufenthalten im Freien.
  • Zeitzone und Zeitverschiebung
    Thailand verwendet eine einheitliche Zeitzone (Thailand Standard Time). Im Vergleich zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) liegt Thailand in der Regel mehrere Stunden voraus. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit verschiebt sich diese Differenz entsprechend. Reisende sollten bei der Planung von Flügen, Transfers und digitalen Terminen die Zeitverschiebung berücksichtigen, insbesondere bei der Kontaktaufnahme mit Personen in Deutschland.

Warum Sukhothai Historical Park auf jede Sukhothai-Reise gehört

Der Besuch im Sukhothai Historical Park ist für viele Thailand-Reisende ein Höhepunkt, gerade weil die Atmosphäre eine andere ist als in den Metropolen oder an den Stränden. Statt Neonreklamen, Märkten und dichtem Verkehr dominiert hier das Zusammenspiel von Natur, Stein und Stille. Wer sich Zeit nimmt, nicht nur die berühmtesten Tempel anzusteuern, sondern auch kleinere, unscheinbare Ecken zu erkunden, erlebt eine Form von Reise, die gleichermaßen historisch, ästhetisch und kontemplativ ist.

In Reiseführern wie denen aus etablierten deutschsprachigen Verlagen wird häufig hervorgehoben, dass Sukhothai im Vergleich zu anderen UNESCO-Stätten des Landes oft weniger überlaufen ist. Das bedeutet nicht, dass man den Park für sich allein hat, doch das Besuchserlebnis wirkt entspannter. Besonders für kulturinteressierte Reisende aus Deutschland, die Wert auf Hintergrundwissen und Ruhe legen, kann Sukhothai eine wohltuende Ergänzung oder Alternative zu stark frequentierten Zielen sein.

Die UNESCO betont in ihrer Bewertung der Stätte, dass Sukhothai ein wichtiges Zeugnis der Entwicklung von Kunst, Religion und Staatswesen in Südostasien bietet. Für ein deutschsprachiges Publikum, das häufig mit europäischen Referenzen sozialisiert ist, eröffnet sich hier ein anderer Blick auf Geschichte: Königsmächte, die nicht primär über große Steinfestungen, sondern über spirituell geprägte Stadtlandschaften kommunizieren, und ein Kunstverständnis, bei dem die Darstellung des Erleuchteten über der Darstellung weltlicher Herrschaft steht.

Wer Sukhothai besucht, kann zudem leicht Ausflüge in die Umgebung einplanen. Weitere historische Parks und ländliche Gebiete zeigen, wie sich Kultur, Landwirtschaft und Religion im Norden Thailands über die Jahrhunderte verflochten haben. Reisende, die gerne Rad fahren oder spazieren gehen, finden in der Region zusätzliche Routen abseits der Hauptstraßen. In Kombination mit lokalen Märkten und einfachen Restaurants entsteht ein Reiseprofil, das sowohl kulturell anspruchsvoll als auch alltagsnah ist.

Auch fotografisch bietet Sukhothai eine enorme Bandbreite an Motiven. Von weiten Panoramen der Ruinenlandschaft über Detailaufnahmen von Reliefs bis hin zu Porträts von Mönchen oder lokaler Bevölkerung – die Kulisse regt zu kreativen Perspektiven an. Gleichzeitig vermittelt der respektvolle Umgang mit den Stätten ein Gefühl von Verantwortung: Diese Ruinen sind nicht nur Fotomotive, sondern Träger von Geschichten, die weit über den individuellen Urlaub hinausreichen.

Für Reisende aus Deutschland kann Sukhothai auch ein Einstieg in das Verständnis des modernen Thailand sein. Wer die historische Rolle von Orten wie Sukhothai kennt, versteht besser, warum bestimmte Symbole, Rituale und Traditionen heute noch eine so große Bedeutung im öffentlichen Leben haben. So wird der Park nicht nur zu einem Ort des Sehens, sondern auch zu einem Ort des Verstehens.

Historischer Park Sukhothai in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Medien ist der Sukhothai Historical Park längst ein wiederkehrendes Motiv: Sonnenuntergänge hinter Ruinen, morgendliche Meditationen vor Buddha-Statuen, Fahrradtouren durch den Park – all das spiegelt die Faszination wider, die dieser Ort auf Besucher aus aller Welt ausübt. Wer seine eigene Reise vorbereiten oder nacherleben möchte, findet online zahlreiche Bild- und Videostrecken, die unterschiedliche Blickwinkel und Stimmungen einfangen.

Häufige Fragen zu Historischer Park Sukhothai

Wo liegt der Historische Park Sukhothai genau?

Der Historische Park Sukhothai befindet sich in der Provinz Sukhothai im nördlichen Teil Thailands, etwa auf halber Strecke zwischen Bangkok und Chiang Mai. Das Gelände liegt westlich der modernen Stadt Sukhothai in einem ländlich geprägten Umfeld mit Reisfeldern und kleineren Siedlungen.

Warum ist der Sukhothai Historical Park historisch so wichtig?

Der Sukhothai Historical Park umfasst die Ruinen der ehemaligen Hauptstadt des Sukhothai-Königreichs, das im 13. und 14. Jahrhundert eine zentrale Rolle in der Entwicklung von Staat, Religion und Kunst in der Region spielte. Er gilt als Schlüsselort für die Entstehung einer eigenständigen thailändischen Kultur und wird als UNESCO-Welterbe geschützt.

Wie viel Zeit sollte man für den Besuch einplanen?

Für einen ersten Eindruck des Historischen Parks Sukhothai reicht ein halber Tag, um die wichtigsten Tempel und Ruinen zu sehen. Wer sich intensiver mit einzelnen Bereichen und der Atmosphäre auseinandersetzen möchte, sollte idealerweise einen ganzen Tag oder zwei halbe Tage einplanen, etwa für Besuche am frühen Morgen und späten Nachmittag.

Welche Kleidung ist für den Besuch angemessen?

Da der Park zahlreiche Tempelanlagen und religiös geprägte Orte umfasst, ist respektvolle Kleidung empfehlenswert. Schultern und Knie sollten bedeckt sein, vor allem in aktiven Tempelbereichen. Leichte, atmungsaktive Kleidung eignet sich gut für das tropische Klima, ergänzt durch einen Hut und Sonnenschutz.

Wann ist die beste Reisezeit für Sukhothai aus deutscher Sicht?

Viele Reisende aus Deutschland empfinden die kühlere Trockenzeit nach Ende der Regenzeit als angenehmste Reisezeit, da Temperaturen und Luftfeuchtigkeit dann oft etwas moderater sind. Unabhängig von der Jahreszeit bieten die frühen Morgenstunden und der späte Nachmittag die stimmungsvollsten Lichtverhältnisse und meist erträglichere Temperaturen im Park.

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