Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan, Hakone

Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan: Skulpturenlandschaft im Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark

Veröffentlicht am: 14.09.2026 um 14:35 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan in Hakone in Japan verbindet moderne Skulpturen mit einer offenen Museumslandschaft inmitten der Berge.

Aquarell-Illustration von Hakone Open-Air Museum in Hakone, Japan als Reiseposter
Aquarellillustration des Wahrzeichens Hakone Open-Air Museum in Hakone Japan, weiche Farbverläufe und pastelliges Reiseposter-Feeling, Illustration mit AI erstellt.

Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan in Hakone in Japan ist ein Freilichtmuseum für moderne und zeitgenössische Skulptur, das seine Kunstwerke in eine weitläufige Landschaft aus Rasenflächen, Wegen und Bergblicken einbettet. Das Museum wurde 1969 eröffnet und gilt als erstes Freilichtmuseum für Kunst in Japan, wodurch es zu einem frühen Bindeglied zwischen moderner Bildhauerei und der Natur des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks wurde.erstes Freilichtmuseum für Kunst

Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan: Kunst im offenen Gelände

Das Gelände von Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan erstreckt sich über eine große Gartenfläche in Ninotaira in Hakone, umgeben von den Bergen der Präfektur Kanagawa. Zwischen Wiesen, sanften Hängen und einzelnen Baumgruppen stehen zahlreiche Skulpturen moderner und zeitgenössischer Künstler, die in direkter Beziehung zu Himmel, Licht und Topografie positioniert sind.Skulpturen moderner und zeitgenössischer Künstler

Auf den Freiflächen verteilen sich über hundert Arbeiten von Bildhauern, die den internationalen Kanon der modernen Skulptur geprägt haben, darunter Auguste Rodin, Antoine Bourdelle, Joan Miró und Henry Moore.Auguste Rodin, Bourdelle, Miró und Moore Die Skulpturen nutzen die offene Umgebung, indem sie mit Fernsichten, Sichtachsen zwischen einzelnen Werken und der wechselnden Kulisse der bewaldeten Berghänge korrespondieren, sodass der Rundgang durch den Park zugleich eine Abfolge von Freiraumkompositionen wird.

Sammlungen und Pavillons: von Picasso bis Glasarchitektur

Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan ergänzt den Skulpturenpark durch mehrere Gebäudekomplexe, in denen Sammlungen und Sonderbereiche untergebracht sind. Besonders hervorzuheben ist der Picasso-Pavillon, der eine umfangreiche Sammlung von mehr als dreihundert Arbeiten Pablo Picassos zeigt, darunter Keramiken sowie weitere Werke aus unterschiedlichen Phasen seines Schaffens.Picasso-Pavillon mit über dreihundert Arbeiten Die Präsentation ist auf wechselnde Perspektiven zwischen Objekten und Architektur angelegt, wobei Innenräume und Ausblicke auf das umliegende Gelände sich gegenseitig ergänzen.

Ein weiteres charakteristisches Element des Museums ist ein hoher Baukörper mit vollständig verglasten Wandflächen, in dem farbiges Glas in geometrischen Feldern die gesamte Hülle des Bauwerks bestimmt. Dieser Bereich, der unter dem Namen „Happiness in Symphonic Sculpture“ beschrieben wird, erzeugt im Inneren einen Raum, in dem Licht durch die farbigen Glasflächen gebrochen wird und sich auf Treppen und Plattformen verteilt.Happiness in Symphonic Sculpture Ergänzend dazu existieren weitere überdachte Zonen und Ruhebereiche, in denen Besucher das Nebeneinander von Architektur, Kunst und Landschaft erleben und gleichzeitig Schutz vor Witterungseinflüssen finden.

Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan im Kontext von Hakone und Kanagawa

Das Museum liegt in Ninotaira in Hakone, einem Ort in der Präfektur Kanagawa, und ist Teil des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks, der für seine vulkanisch geprägte Landschaft, heiße Quellen und Bergketten bekannt ist.Ninotaira in Hakone in Kanagawa Die Lage im Park macht Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan zu einem Schnittpunkt von Kunstbesuch und Naturerlebnis, da sich von verschiedenen Punkten der Anlage Blickbeziehungen zu Höhenzügen, Tälern und bewaldeten Flanken ergeben.

Die Geschichte des Museums beginnt mit seiner Eröffnung im Jahr 1969, als es als erstes Freilichtmuseum für Kunst in Japan etabliert wurde.Eröffnung im Jahr 1969 Seitdem wurde die Sammlung der Skulpturen im Außenraum kontinuierlich erweitert, sodass heute Werke verschiedener Generationen nebeneinander stehen und die Entwicklung der modernen und zeitgenössischen Skulptur über mehrere Jahrzehnte hinweg sichtbar wird. Die Verbindung zum Eisenbahnnetz über die Hakone Tozan Railway mit dem Bahnhof Chokoku-no-Mori in unmittelbarer Nähe unterstreicht die Einbindung des Museums in die Infrastruktur eines klassischen Ausflugsgebiets in der Umgebung von Tokio.Bahnhof Chokoku-no-Mori an der Hakone Tozan Railway

Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan liegt im Ortsteil Ninotaira von Hakone in der Präfektur Kanagawa und ist mit der Hakone Tozan Railway erreichbar, deren Bahnhof Chokoku-no-Mori sich in der Nähe des Museumsgeländes befindet.
  • Das Gelände des Museums ist als weitläufiger Garten mit Wegen und Terrassen angelegt, sodass Besucher längere Strecken zu Fuß zurücklegen und über Treppen zwischen unterschiedlichen Ebenen wechseln.
  • Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan befindet sich innerhalb des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks, weshalb sich der Besuch des Museums gut mit weiteren Naturerlebnissen in der bergigen Umgebung von Hakone verbinden lässt.
  • Amtssprache ist Japanisch, gezahlt wird in Japanischen Yen. Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan auf Social-Media-Plattformen

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Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan: häufige Fragen

Wo liegt Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan genau?

Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan liegt in Ninotaira in Hakone in der Präfektur Kanagawa in Japan und gehört zum Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark.

Was bietet ein Besuch in Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan?

Ein Besuch verbindet den Rundgang durch einen Skulpturenpark mit Werken moderner und zeitgenössischer Künstler mit Sammlungen wie dem Picasso-Pavillon und einem Glasbau mit farbigen Fensterflächen.

Was kennzeichnet Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan im Vergleich zu anderen Museen?

Charakteristisch ist die Kombination aus einem Freilichtmuseum mit Skulpturen in einer großflächigen Gartenlandschaft und ergänzenden Pavillons, die eine umfangreiche Sammlung moderner Kunst in der Berglandschaft von Hakone zeigen.

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