Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan: Skulpturenlandschaft im Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark
Veröffentlicht am: 11.09.2026 um 22:50 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan in Hakone in Japan ist ein Freilichtmuseum für Skulptur, das seit 1969 in der Berglandschaft des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks moderne und zeitgenössische Kunst unter freiem Himmel zeigt. Der weitläufige Park mit Rasenflächen, Wegen und Hanglagen bildet den Rahmen für zahlreiche Skulpturen internationaler und japanischer Künstler.
Skulpturen unter freiem Himmel in Hakone
Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan, im Deutschen häufig als Hakone Open-Air Museum bezeichnet, liegt in Ninotaira in Hakone in der Präfektur Kanagawa und war bei seiner Eröffnung 1969 das erste Freilichtmuseum Japans, das sich ausdrücklich der Skulptur im Außenraum widmete.Japans erstes Freilichtmuseum Die Anlage gehört zum Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark und schließt damit die Kunst direkt in die bekannte Vulkanlandschaft ein, die Hakone umgibt.Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark
Der Museumspark erstreckt sich über ein Gelände von rund 70.000 Quadratmetern mit Wiesen, Terrassen und sanften Hängen, auf denen etwa 120 Skulpturen dauerhaft im Freien stehen.Skulpturen im Außengelände Zwischen Bäumen und offenen Rasenflächen sind Werke von Künstlern wie Henry Moore, Niki de Saint Phalle, Auguste Rodin und Taro Okamoto platziert, so dass sie sich deutlich vor dem Hintergrund der Berge abzeichnen.Moderne und zeitgenössische Skulpturen
Architektur und Sammlungen zwischen Park und Pavillons
Das Gelände von Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan verbindet den offenen Skulpturenpark mit mehreren Gebäuden, in denen Teile der Sammlung geschützt präsentiert werden. Ein zentrales Element ist ein eigenes Picasso-Pavillon, in dem nach Angaben des Museums mehrere hundert Werke aus einer Picasso-Sammlung, darunter zahlreiche Keramiken, zusammengeführt sind.Picasso-Pavillon Diese Kombination aus offenen Rasenflächen und geschlossenen Ausstellungshäusern macht das Museum zu einem Ort, an dem Bildhauerei und Kunstobjekte sowohl unter dem Himmel von Hakone als auch in Innenräumen erlebbar sind.
Die Wege führen durch unterschiedliche Bereiche des Parks, in denen Skulpturen ganz verschieden gestaltet sind: abstrakte Formen stehen neben figürlichen Arbeiten, großformatige Plastiken sind neben kompakten Arbeiten angeordnet. Einige Installationen beziehen farbiges Glas in großem Umfang ein, etwa der Bau „Happiness in Symphonic Sculpture“, dessen Innenraum vollständig mit Glasflächen ausgekleidet ist.Glasarchitektur im Park Der Park ist insgesamt als Landschaftsgalerie angelegt, in der die Skulpturen und architektonischen Elemente mit dem Relief und der Vegetation der Hakone-Berge zusammenstehen.Landschaftsgalerie
Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan im Berggebiet von Kanagawa
Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan liegt in Ninotaira im Stadtgebiet Hakone-machi im Ashigarashimo-Distrikt der Präfektur Kanagawa und damit im Berggebiet südwestlich von Tokio.Lage in Ninotaira, Hakone-machi Der Museumspark ist Teil eines gegliederten Reliefs mit Blick in Täler und auf Bergrücken und integriert die Wege und Rasenflächen in das bestehende Gelände. Die offizielle Adresse nennt Ninotaira 1121 in Hakone-machi, Ashigarashimo-gun, Kanagawa, und verweist damit auf die verankerte Stellung des Museums innerhalb des regionalen Gefüges.Adresse in Kanagawa
Für Besucherinnen und Besucher aus Japan und aus anderen Ländern ist Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan insbesondere durch den Anschluss an die Hakone Tozan Railway erreichbar: Der Bahnhof Chokoku-no-Mori liegt in kurzer Gehentfernung zum Museum und bietet eine direkte Verbindung aus dem Talbereich von Hakone.Anreise mit der Hakone Tozan Railway In der Umgebung des Museums befinden sich weitere bekannte Einrichtungen von Hakone, etwa der Kurort Gora und andere Museen, so dass sich ein Besuch des Freilichtmuseums gut mit Erkundungen der Bergregion verbinden lässt.
Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan liegt im Ortsteil Ninotaira von Hakone in der Präfektur Kanagawa; von Hakone-Yumoto aus führt die Hakone Tozan Railway bis zum Bahnhof Chokoku-no-Mori, von dem der Museumspark zu Fuß erreichbar ist.
- Das Gelände des Freilichtmuseums erstreckt sich über eine größere Hangfläche mit Wegen durch Rasenflächen und leicht ansteigende Partien, so dass für den Rundgang je nach gewähltem Weg einige Höhenmeter auf befestigten Wegen zurückgelegt werden.
- Im Park wechseln offene Wiesenbereiche mit einzelnen Gebäuden, in denen Teile der Sammlung gezeigt werden; einige Skulpturen sind begehbar oder als Rauminstallationen ausgeführt, was beim Besuch Aufmerksamkeit für Stufen und Innenräume erfordert.
- Hakone liegt im Berggebiet des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks, so dass sich Witterung und Sichtverhältnisse mit der Jahreszeit ändern können; feste Wege im Museumsgelände ermöglichen dennoch einen Besuch bei unterschiedlichen Bedingungen.
- Amtssprache ist Japanisch, gezahlt wird in Japanischen Yen. Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
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Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan: häufige Fragen
Wo liegt Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan genau?
Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan liegt im Ortsteil Ninotaira von Hakone-machi im Ashigarashimo-Distrikt der Präfektur Kanagawa in Japan und ist Teil des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks.
Was bietet ein Besuch im Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan?
Ein Besuch führt durch einen Freilichtpark mit zahlreichen modernen und zeitgenössischen Skulpturen auf einem großen Berggelände sowie durch mehrere Pavillons, darunter ein eigenes Picasso-Gebäude und Glasinstallationen.
Was kennzeichnet Hakone Chokoku no Mori Bijutsukan im Vergleich zu anderen Museen?
Das Museum verbindet seit 1969 eine auf Skulptur ausgerichtete Sammlung mit einem großflächigen Außenraum im Berggebiet von Hakone und gilt als erstes Freilichtmuseum Japans, das in dieser Form Kunst und Landschaft zusammenführt.
