Haeinsa, Hapcheon

Haeinsa: Holztafeln der Tripitaka Koreana im Bergtempel von Hapcheon

Veröffentlicht am: 08.09.2026 um 14:22 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Haeinsa in Hapcheon in Sudkorea bewahrt die berühmten Holztafeln der Tripitaka Koreana und liegt als buddhistischer Tempel im Bergland von Gayasan.

Makroaufnahme eines Materialdetails am Wahrzeichen Haeinsa-Tempel, Hapcheon Sudkorea
Extreme Makroaufnahme eines Materialdetails am Wahrzeichen Haeinsa-Tempel in Hapcheon Sudkorea, taktile Struktur und weiches Seitenlicht, Illustration mit AI erstellt.

Haeinsa ist ein bedeutender buddhistischer Tempel im Bergland des Gayasan-Nationalparks bei Hapcheon in Sudkorea und bekannt als Aufbewahrungsort der berühmten Holztafeln der Tripitaka Koreana, einer umfangreichen Sammlung buddhistischer Schriften aus der Zeit der Goryeo-Dynastie.Tempel Haeinsa und Tripitaka Koreana Der Tempelkomplex geht auf das frühe 9. Jahrhundert zurück und gehört zu den historisch wichtigsten Klöstern des Landes.

Haeinsa und die Tripitaka Koreana

Die besondere Stellung von Haeinsa ergibt sich aus den Lagergebäuden Janggyeong Panjeon, in denen die Tripitaka Koreana als vollständige Sammlung buddhistischer Schriften auf Holztafeln verwahrt wird.Janggyeong Panjeon als Welterbestätte Diese Sammlung umfasst über 81.000 hölzerne Druckplatten, die im 13. Jahrhundert während der Goryeo-Dynastie mit buddhistischen Texten in klassischem Chinesisch beidseitig graviert wurden.Tripitaka Koreana im Kloster Haeinsa Die Tafeln sind auf zahlreiche Bände verteilt und gelten als eine der vollständigsten und am sorgfältigsten ausgeführten Textsammlungen des buddhistischen Kanons.

Die Holztafeln lagern seit dem ausgehenden 14. Jahrhundert in den speziell errichteten Gebäuden von Janggyeong Panjeon, die als zwei längliche Hallen angelegt sind.Janggyeong Panjeon und Lagerung der Tafeln Die Anlage Janggyeong Panjeon umfasst mehrere Geschosse mit hölzernen Regalen, in denen die Tafeln dicht gereiht sind, und gehört zu den wenigen historischen Archiven für Tripitaka-Holzblöcke, die in dieser Form erhalten sind.Archivgebäude für die Tripitaka Koreana

UNESCO-Welterbe im Gayasan-Nationalpark

Der Tempel von Haeinsa mitsamt den Lagergebäuden Janggyeong Panjeon und den Tafeln der Tripitaka Koreana wurde 1995 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.UNESCO-Eintrag Haeinsa Temple Janggyeong Panjeon Die Welterbestätte umfasst den Tempelkomplex, die speziellen Hallen für die Holztafeln und das umgebende Klostergelände am Berghang. Die UNESCO hebt besonders die Vollständigkeit und Genauigkeit der Tripitaka Koreana sowie die bauliche Qualität der Lagergebäude hervor.

Haeinsa liegt im Gayasan-Gebirge in der Provinz Gyeongsangnam-do, südlich der Stadt Hapcheon, und ist von bewaldeten Berghängen umgeben.Lage im Gayasan-Gebirge bei Hapcheon Die Tempelanlage folgt der Topografie des Berghangs mit mehreren Höfen auf unterschiedlichen Ebenen, die über Treppen und Wege verbunden sind, und bindet die religiösen Gebäude in die Berglandschaft des Nationalparks ein.

Baugeschichte und Klosteranlage

Der Ursprung von Haeinsa wird auf das Jahr 802 datiert, als der Tempel in der Silla-Zeit gegründet wurde.Gründung des Tempels Haeinsa im Jahr 802 In den folgenden Jahrhunderten wurde der Komplex wiederholt erweitert und erneuert, sodass sich heute Bauformen aus unterschiedlichen Epochen der koreanischen Tempelarchitektur finden. Haeinsa entwickelte sich zu einem wichtigen Kloster innerhalb der koreanischen buddhistischen Tradition.

Die Anlage besteht aus einem Hauptzugang mit Torbauten, mehreren Höfen mit Hallen für Gebet und Zeremonien und den dahinter liegenden Lagergebäuden für die Tripitaka-Holztafeln.Aufbau des Haeinsa-Tempelkomplexes Die Hallen sind überwiegend in traditioneller Holzbauweise errichtet, mit erhöhten Sockeln, weit auskragenden Dächern und bemalten Bauteilen, und bilden zusammen mit den Steinwegen und Treppen eine geschlossene Klosterlandschaft im Berghang.

Haeinsa besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Haeinsa liegt im Gayasan-Nationalpark in der Provinz Gyeongsangnam-do und ist von Hapcheon aus über Straßenverbindungen und regionale Buslinien erreichbar, die zum Tempelbereich führen.
  • Das Gelände des Tempels liegt am Berghang, und der Weg durch die Anlage verläuft über zahlreiche Stufen und teils steilere Wege zwischen den Höfen und Hallen.
  • In der Umgebung des Tempels erstreckt sich das bewaldete Gayasan-Gebirge, dessen Berghänge und Täler vom Klostergelände aus sichtbar sind.
  • Amtssprache ist Koreanisch, gezahlt wird in Südkoreanischen Won. Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Haeinsa auf Social-Media-Plattformen

Diese Links öffnen auf den jeweiligen Plattformen eine Suche nach dem Stichwort Haeinsa.

Haeinsa: häufige Fragen

Wo liegt Haeinsa genau?

Haeinsa liegt im Gayasan-Nationalpark in der Provinz Gyeongsangnam-do, in der Nähe von Hapcheon im südöstlichen Teil von Sudkorea.

Was bietet ein Besuch im Tempel Haeinsa?

Ein Besuch führt durch eine historische Klosteranlage am Berghang mit Torbauten, Hallen und Höfen sowie den Lagergebäuden Janggyeong Panjeon, in denen die Tripitaka-Holztafeln verwahrt werden.

Was kennzeichnet Haeinsa besonders?

Haeinsa ist vor allem durch die Tripitaka Koreana bekannt, eine umfangreiche Sammlung buddhistischer Schriften auf Holztafeln, und durch den Status als UNESCO-Welterbestätte.

Disclaimer...

de | unterhaltung | 70069087 |