Gosudarstvennyi Ermitazh im Winterpalast von Sankt Petersburg
Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 23:32 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Gosudarstvennyi Ermitazh liegt am Ufer der Newa im Zentrum von Sankt Petersburg. Das Museum verbindet umfangreiche Sammlungen mit dem Winterpalast, einem barocken Bauwerk, dessen Räume selbst zum sichtbaren Teil des Besuchs gehören.
Der Winterpalast als farbige Hülle der Sammlung
Der Winterpalast prägt den Zugang zu Gosudarstvennyi Ermitazh. Seine Fassaden gehören zur barocken Architektur Sankt Petersburgs und stehen am Schlossplatz der Stadt. Im Inneren folgen aufeinanderliegende Säle, Galerien und Treppenanlagen.
Der Bau entstand zwischen 1754 und 1762. Seine Gestaltung wird dem Architekten Bartolomeo Francesco Rastrelli zugeschrieben. Der Winterpalast diente als Residenz der russischen Kaiser aus dem Haus Romanow. Die Gründung im Jahr 1764 markiert den Ursprung des Museums.
Von Katharina der Großen zur öffentlichen Sammlung
Katharina die Große legte 1764 den Grundstock der Sammlung. Sie erwarb Gemälde des Berliner Kaufmanns Johann Ernst Gotzkowsky. Aus der höfischen Kollektion entwickelte sich ein Museum mit Kunstwerken und kulturgeschichtlichen Objekten aus vielen Epochen.
Unter Nikolaus I. wurden die Museumsgebäude zwischen 1840 und 1852 umgestaltet. 1852 öffnete Gosudarstvennyi Ermitazh seine Ausstellungen für Besucher außerhalb des Hofes. Nach der Revolution von 1917 wurden die kaiserlichen Sammlungen Staatseigentum. Die Öffnung für die Öffentlichkeit 1852 gehört zu den entscheidenden Stationen dieser Entwicklung.
Kunstgeschichte zwischen Newa und Schlossplatz
Die Bestände reichen von archäologischen Funden aus frühen Kulturen bis zur europäischen Kunst des 20. Jahrhunderts. Zu den Bereichen gehören Malerei, Skulptur, Grafik, Kunsthandwerk, Münzen und archäologische Objekte.
Die Ausstellungen verteilen sich auf den Winterpalast sowie angrenzende Gebäude des Museumskomplexes. Dadurch stehen Werke aus unterschiedlichen Zeiten in Räumen, die selbst aus verschiedenen Bauphasen stammen. Das historische Zentrum Sankt Petersburgs mit Winterpalast und Hermitage gehört zum UNESCO-Welterbe.
Zur Sammlung zählen über drei Millionen Werke und kulturgeschichtliche Artefakte. Eine einzelne Besichtigung kann davon nur einen begrenzten Teil zeigen. Die Verbindung aus höfischer Architektur und Kunstsammlung bleibt jedoch in jedem Gebäudeteil präsent. Der Winterpalast am Newa-Ufer bildet dabei den markantesten Bauteil.
Gosudarstvennyi Ermitazh besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Gosudarstvennyi Ermitazh liegt an der Palastböschung der Newa im zentralen Sankt Petersburg. Der Museumskomplex grenzt an den Schlossplatz und ist mit dem Stadtverkehr erreichbar.
- Der Besuch führt durch große Prunksäle, Galerien, Treppenhäuser und lange Innenwege. Zum Museum gehören der Winterpalast sowie angrenzende historische Gebäude.
- Amtssprache ist Russisch, gezahlt wird in Russischen Rubeln.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
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Gosudarstvennyi Ermitazh: häufige Fragen
Wo liegt Gosudarstvennyi Ermitazh?
Gosudarstvennyi Ermitazh liegt am Ufer der Newa im Zentrum von Sankt Petersburg. Der Winterpalast steht am Schlossplatz.
Was bietet ein Besuch?
Zu sehen sind europäische Malerei, Skulptur, Kunsthandwerk, archäologische Objekte und historische Innenräume. Die Präsentation verbindet Kunstwerke mit den Palastgebäuden.
Was kennzeichnet Gosudarstvennyi Ermitazh?
Das Museum entstand 1764 unter Katharina der Großen. Sein Kern befindet sich im Winterpalast, einem barocken Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert.
