Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum: Taiwans stilles Riesenkloster
Veröffentlicht: 07.07.2026 um 14:43 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)Wer das Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum zum ersten Mal betritt, steht vor einer gewaltigen goldenen Buddha-Figur, flankiert von acht Pagoden, während hinter den Mauern stille Klostergärten und moderne Ausstellungsräume warten. Hier, im Fo Guang Shan Fojitu Jinianguan (sinngemäß „Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum“ auf Mandarin), verbindet sich buddhistische Spiritualität mit architektonischer Inszenierung – ein eindrucksvolles Wahrzeichen nahe Kaohsiung im Süden Taiwans.
Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum: Das ikonische Wahrzeichen von Kaohsiung
Das Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum liegt in Dashu, einem Bezirk nordöstlich von Kaohsiung, und ist Teil des weitläufigen Klosterkomplexes Fo Guang Shan, eines der bedeutendsten buddhistischen Zentren Taiwans. Das Museum wurde als spiritueller und kultureller Treffpunkt konzipiert, in dem Pilger, Gläubige und interessierte Reisende gleichermaßen Zugang zu buddhistischer Kunst und Lehre finden.
Besonders auffällig ist die monumentale Buddha-Statue, die über den gesamten Komplex wacht und schon aus großer Entfernung als Landmarke in der Landschaft erscheint. Acht symmetrisch angeordnete Pagoden bilden eine Art Prozessionsweg, der vom Haupttor hinauf zur Statue und den Museumsgebäuden führt. Diese lineare, sakral anmutende Inszenierung macht den Besuch fast automatisch zu einem Weg – im ganz wörtlichen Sinn, aber auch im übertragenen Sinn als spirituelle „Pilgerreise“.
Für Reisende aus Deutschland ist das Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum eine seltene Gelegenheit, die Moderne Taiwans mit tief verankerter buddhistischer Tradition zu verbinden. Der Ort ist kein reines Museum im westlichen Sinn, sondern funktioniert gleichzeitig als Kloster, Pilgerzentrum, Bildungsstätte und touristische Sehenswürdigkeit. Dadurch entsteht eine besondere Atmosphäre: zwischen stillen Räumen für Meditation, Räucherschwaden von Opfergaben und dem Stimmengewirr von Besuchergruppen aus aller Welt.
Geschichte und Bedeutung von Fo Guang Shan Fojitu Jinianguan
Das Fo Guang Shan Kloster wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gegründet und gehört zur Tradition des Humanistischen Buddhismus, die in Taiwan eine wichtige Rolle spielt. Diese Richtung betont, dass buddhistische Lehren im Alltag verankert und mit Bildung, sozialem Engagement und moderner Gesellschaft verbunden werden sollen. Das Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum ist damit nicht nur ein Ort des Gedenkens, sondern auch Ausdruck des Bestrebens, buddhistische Kultur zeitgemäß zu präsentieren.
Der Museums- und Tempelkomplex entstand als Ergänzung zum bereits bestehenden Fo Guang Shan Kloster, mit dem Ziel, bedeutende Reliquien und Kunstwerke angemessen zu beherbergen und gleichzeitig Besucherströme zu kanalisieren. Eine zentrale Besonderheit ist, dass im Museum eine Buddha-Reliquie verehrt wird, was die Anlage für buddhistische Gläubige in Asien zu einem wichtigen Pilgerziel macht. Religiöse Bedeutung und touristische Funktion stehen hier nebeneinander – die Anlage ist bewusst so gestaltet, dass sich Pilgernde und Kulturreisende bewegen können, ohne sich gegenseitig zu stören.
Für deutsche Besucher ist die historische Einordnung wichtig: Verglichen mit traditionellen Klöstern in China oder Japan ist Fo Guang Shan relativ jung, wirkt architektonisch jedoch bewusst zeitlos und monumental. Es ist also weniger ein „mittelalterlicher“ Ort wie viele europäische Klöster, sondern ein modernes Projekt mit traditionellen Formen. Historiker und Religionswissenschaftler weisen darauf hin, dass gerade diese Mischung typisch für taiwanische Religionslandschaft ist: tief verwurzelte Überlieferungen, umgesetzt mit zeitgenössischen Mitteln, großzügiger Infrastruktur und breiter Bildungsorientierung.
Zugleich ist das Museum Ausdruck der Rolle Taiwans als kulturelles Zentrum Ostasiens. Die Insel ist politisch eigenständig organisiert und versteht sich als demokratische Gesellschaft mit hoher Bildungs- und Technologiedichte. In diesem Kontext fungiert das Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum als „Kulturschaufenster“, das internationale Besucher mit buddhistischer Kunst, Ritualen und modernen Vermittlungsformen vertraut macht, ohne dass ein rein touristischer „Freizeitpark-Effekt“ entsteht.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Architektonisch prägt die Anlage eine klare Achsenstruktur: Vom Eingang aus führt eine lange Hauptachse auf die zentrale Buddha-Figur zu, die auf einem Sockel über den Museumsgebäuden thront. Die acht Pagoden entlang dieser Achse sind nicht nur dekorative Türme, sondern beherbergen jeweils eigene Funktionen – von Ausstellungsbereichen über Schulungsräume bis zu Gebetshallen. Dadurch entsteht eine Kombination aus Prozessionsweg, Bildungszentrum und symbolischer Darstellung des buddhistischen Pfades.
Die monumentale Buddha-Statue selbst ist das visuelle Herzstück des Komplexes. Sie ist in einer stilisierten, goldfarbenen Oberfläche gehalten, die im Sonnenlicht glänzt und bei Dämmerung von Beleuchtung akzentuiert wird. Das Erscheinungsbild erinnert in seiner Wirkung an bekannte Großstatuen weltweit, etwa den Großen Buddha von Kamakura in Japan oder den Buddha von Leshan in China, ist jedoch architektonisch stärker in die Gesamtanlage integriert. Die Statue ist von einer mehrstöckigen Basis umgeben, die Innenräume für Zeremonien und Museumsausstellungen enthält.
Im Inneren des Museums finden sich Ausstellungen zu buddhistischer Geschichte, Kunst und Philosophie. Besucher können religiöse Skulpturen, Schriftrollen, Reliefs und zeitgenössische Interpretationen buddhistischer Themen sehen. Die Kuratierung ist in der Regel mehrsprachig angelegt; englische Beschriftungen sind verbreitet, was besonders für Reisende aus Europa hilfreich ist. Viele Bereiche sind bewusst dunkel gehalten, um die Exponate und Lichtinszenierungen hervorzuheben, wodurch ein meditativer Eindruck entsteht.
Ein zentrales Element ist die Verehrung von Reliquien. In speziell gestalteten Räumen werden Buddha-Reliquien präsentiert, zu denen Pilger aus verschiedenen Ländern kommen. Diese Räume sind oft streng geregelten Ritualen vorbehalten und vermitteln einen anderen Charakter als klassische Museumsräume: Hier stehen Andacht, Gebet und Stille im Vordergrund. Die Kombination aus musealer Präsentation und sakraler Funktion macht das Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum einzigartig im internationalen Vergleich.
Expert:innen für Religionsarchitektur betonen, dass der Komplex ein Beispiel dafür ist, wie religiöse Stätten heute als multifunktionale Räume konzipiert werden: Neben traditionellen Hallen für Gebet und Meditation gibt es Konferenzräume, Restaurants, Souvenirshops und Infrastruktur für große Besucherzahlen. Alles ist so angelegt, dass der Fluss der Menschen gesteuert wird, ohne die spirituelle Atmosphäre zu zerstören. Breite Wege, klare Beschilderung und separate Zonen für stille Andacht erleichtern die Orientierung.
Für deutsche Besucher ist diese Mischung zunächst ungewohnt: Während viele Kirchen und Klöster in Deutschland vorrangig liturgische Orte mit begrenzter touristischer Infrastruktur sind, wirkt Fo Guang Shan eher wie eine „spirituelle Stadt“, in der religiöse, touristische und kulturelle Funktionen ineinandergreifen. Gerade deshalb gilt der Besuch als eindrückliche Erfahrung – man erlebt Religion als lebendiges System, das gleichzeitig Pilgern, Lernen und Schauen erlaubt.
Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise (inkl. Flug/Bahn/Auto-Optionen ab Deutschland, soweit sinnvoll)
Das Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum liegt im Bezirk Dashu nördlich der Millionenstadt Kaohsiung im Süden Taiwans. Kaohsiung verfügt über einen internationalen Flughafen, der über große asiatische Drehkreuze wie Bangkok, Hongkong, Singapur oder Tokio angebunden ist. Von Deutschland aus ist die Anreise in der Regel mit mindestens einem Umstieg verbunden; Flüge ab Frankfurt, München oder Berlin führen meist zunächst nach einem asiatischen Hub, bevor ein Anschlussflug nach Kaohsiung oder alternativ nach Taipeh (Taipei) gebucht wird. Von Taipeh aus erreicht man Kaohsiung bequem per Hochgeschwindigkeitszug entlang der Westküste.
Vom Stadtzentrum Kaohsiungs aus lässt sich das Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum mit Bus, Taxi oder organisiertem Shuttle erreichen. Die Strecke beträgt grob mehrere Dutzend Kilometer und führt aus der Stadt hinaus in eine eher ländlich geprägte Umgebung. Für Reisende, die öffentliche Verkehrsmittel bevorzugen, ist es ratsam, aktuelle Fahrpläne vor Ort oder über offizielle Tourismusinformationen zu prüfen. Viele Hotels in Kaohsiung bieten zudem Informationen oder Ausflugspakete an, die den Transport zur Anlage einschließen.
- Öffnungszeiten (mit Hinweis: „Öffnungszeiten können variieren — direkt bei Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum prüfen.“)
Das Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum ist im Regelfall tagsüber geöffnet, häufig von morgens bis in den späteren Nachmittag oder frühen Abend. Da sich Öffnungszeiten jedoch je nach Wochentag, Feiertagen, religiösen Veranstaltungen oder Sonderausstellungen ändern können, sollten Besucher aktuelle Zeiten direkt beim Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum oder über die offizielle Informationsplattform von Fo Guang Shan prüfen. Eine zeitnahe Kontrolle ist sinnvoll, insbesondere wenn man nur einen Tag für den Besuch einplant. Unsere Redaktion empfiehlt, vormittags anzureisen, um sowohl die ruhige Atmosphäre als auch ausreichend Zeit für alle Bereiche der Anlage zu haben.
- Eintritt (nur bei Doppel-Verifikation; sonst zeitlos; Euro zuerst, Lokalwährung in Klammern)
Für den Eintritt in viele buddhistische Stätten in Taiwan wird häufig kein klassisches Ticket im europäischen Sinn erhoben, sondern es gibt einen offenen Zugang oder freiwillige Spenden. Da sich konkrete Entgeltregelungen jedoch ändern können – etwa für Sonderausstellungen oder spezielle Bereiche – sollten Reisende aus Deutschland beim Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum direkt prüfen, ob für bestimmte Teile des Museums eine Eintrittsgebühr anfällt. Preise würden dann üblicherweise in Taiwan-Dollar (TWD) ausgewiesen; bei der Umrechnung in Euro sollten tagesaktuelle Wechselkurse beachtet werden. Eine pauschale Angabe in Euro (€) lässt sich ohne aktuelle Daten nicht seriös treffen, weshalb zeitnahe Information entscheidend ist.
- Beste Reisezeit (Saison, Tageszeit, Andrang)
Kaohsiung liegt im subtropischen Süden Taiwans. Das Klima ist warm bis heiß, mit hoher Luftfeuchtigkeit und einer ausgeprägten Regenzeit. Für Besucher aus Mitteleuropa sind die Monate mit moderater Temperatur und weniger Niederschlag besonders angenehm; in der Regel werden die Übergangszeiträume außerhalb der stärksten Hitze- und Taifunsaison als geeignet empfunden. Aufgrund der wechselhaften Wetterlagen in Ostasien sollten Reisende vor der Abreise aktuelle Klimainformationen prüfen.
Vor Ort bietet sich ein Besuch am späten Vormittag oder frühen Nachmittag an, wenn die Wege und Außenbereiche gut beleuchtet sind und die Pagoden sowie die Buddha-Statue ihre volle Wirkung entfalten. Wer intensivere Fotos ohne grelle Mittagssonne machen möchte, findet am späten Nachmittag oft angenehmes Licht. An Wochenenden und Feiertagen kann der Andrang deutlich höher sein, da viele lokale Besucher und Pilgergruppen kommen; Wer Ruhe sucht, sollte nach Möglichkeit einen Wochentag wählen.
- Praxis-Tipps: Sprache vor Ort, Zahlung (Karte vs. Bargeld, EC/Girocard, Mobile Payment), Trinkgeld-Gepflogenheiten, Kleiderordnung, Fotografieregeln
In Taiwan ist Mandarin-Chinesisch die Hauptsprache, in Kaohsiung wird zudem häufig Taiwanisch (Hokkien) gesprochen. In einem international frequentierten Kloster- und Museumszentrum wie Fo Guang Shan sind grundlegende Informationen in der Regel auch auf Englisch verfügbar. Viele Ehrenamtliche und Mitarbeiter verfügen zumindest über einfache Englischkenntnisse. Deutsch ist selten verbreitet, sodass Reisende mit Englisch oder Übersetzungs-Apps gut beraten sind.
Zahlungen in Taiwan erfolgen überwiegend in bar (Taiwan-Dollar, TWD) oder mit gängigen Kreditkarten. In städtischen Regionen und touristischen Zentren sind Kreditkarten sowie mobile Bezahldienste verbreitet. Klassische deutsche Girokarten (EC-Karten) werden international nicht überall akzeptiert; zur Sicherheit sollten deutsche Besucher eine Kreditkarte und ausreichend Bargeld mitführen. Trinkgeld ist in Taiwan nicht so stark verankert wie in manchen westlichen Ländern; in Tempeln und Klöstern ist eher das Spendenprinzip üblich, etwa für Räucherstäbchen oder Opfergaben. In Restaurants wird kein Trinkgeld erwartet, wenngleich kleine Aufrundungen möglich sind.
Als religiöse Stätte verlangt das Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum eine respektvolle Kleidung: Schultern und Knie sollten idealerweise bedeckt sein, besonders in Räumen, die der Andacht dienen. Gute Orientierung bietet die Kleidung, die man auch für Kirchenbesuche in Europa wählen würde. In vielen Innenräumen ist Fotografieren eingeschränkt oder nur ohne Blitz erlaubt, vor allem bei Reliquien oder in Gebetshallen. Besucher sollten auf Hinweisschilder achten und sich an Anweisungen des Personals halten, um den religiösen Charakter des Ortes zu respektieren.
- Einreisebestimmungen: „Deutsche Staatsbürger sollten aktuelle Einreisehinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen.“
Für Reisen nach Taiwan gelten eigene Einreisebestimmungen, die sich je nach politischer Lage und Gesundheitslage ändern können. Deutsche Staatsbürger sollten die aktuellen Hinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de sorgfältig prüfen, bevor sie die Reise planen. Dazu gehören Informationen zu Visumregelungen, Aufenthaltsdauer, eventuellen Impfempfehlungen und Sicherheitshinweisen.
Zwischen Mitteleuropa und Taiwan besteht eine Zeitverschiebung von mehreren Stunden; im Regelfall liegt Taiwan einige Stunden vor der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ). Während der Sommerzeit in Deutschland (MESZ) verschiebt sich der Unterschied entsprechend. Diese Zeitdifferenz sollte bei Flugbuchung und Planung von Transfers berücksichtigt werden, insbesondere wenn man nach der Ankunft direkt eine längere Busfahrt oder einen Tagesausflug zum Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum einplant.
Innerhalb Ostasiens gilt Taiwan als Land mit hoher medizinischer Versorgung und guter Infrastruktur. Dennoch empfiehlt sich für Reisende aus Deutschland eine Auslandskrankenversicherung, die auch in Taiwan gültig ist und mögliche Rücktransporte abdeckt. EU-spezifische Versicherungsregelungen wie die Europäische Krankenversicherungskarte gelten dort nicht, da Taiwan kein EU-Mitglied ist.
Warum Fo Guang Shan Fojitu Jinianguan auf jede Kaohsiung-Reise gehört
Aus Sicht deutscher Kulturreisender ist das Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum ein außergewöhnliches Ziel. Es verbindet die Erfahrung eines groß angelegten Klosterkomplexes mit der visuellen Wirkung eines ikonischen Bauwerks. Wer Kaohsiung besucht, erlebt in der Stadt selbst moderne Hafenanlagen, urbane Kunst und taiwanische Esskultur. Fo Guang Shan fügt dieser Erfahrung eine Dimension der Stille und Spiritualität hinzu – kaum ein anderer Ort in der Nähe vermittelt so eindrücklich die religiöse Seite Taiwans.
Der Weg durch die acht Pagoden hinauf zur zentralen Buddha-Statue bietet zahlreiche Perspektivwechsel: Mal schaut man durch Torbögen in die Landschaft, mal tritt man in Innenhöfe, dann wieder in dunkle Ausstellungssäle, in denen Buddha-Darstellungen aus verschiedenen Epochen ausgeleuchtet sind. Diese Dramaturgie erinnert in ihrer Wirkung an große europäische Pilgerorte, etwa an Kreuzwegstationen oder barocke Klosteranlagen – nur dass hier buddhistische Symbolik und ostasiatische Architekturformen den Ton angeben.
Besonders eindrücklich ist der Blick von den oberen Ebenen in die Umgebung: Man erkennt die Weite des Areals, den Verlauf der Wege und die dichte Vegetation, die den Komplex umgibt. Viele Besucher berichten davon, dass gerade diese Mischung aus Monumentalität und Natur ihren Besuch geprägt hat. Statt nur ein einzelnes Bauwerk zu besichtigen, bewegt man sich durch ein Ensemble, das aus Wegen, Gärten, Hallen und Ausstellungsräumen besteht.
Für Reisende aus Deutschland, die sich für Religion, Architektur oder ostasiatische Kultur interessieren, ist Fo Guang Shan ein idealer Anknüpfungspunkt. Der Ort bietet zahlreiche Erklärungen, Führungen und Materialien, die den buddhistischen Hintergrund verständlich machen, ohne Vorwissen zu vorauszusetzen. Gleichzeitig kann man die Anlage auch schlicht als beeindruckenden Kulturschatz erleben, als ruhigen Gegenpol zur lebendigen Stadt Kaohsiung.
In unmittelbarer Umgebung des Fo-Guang-Shan-Buddha-Museums finden sich weitere Sehenswürdigkeiten, etwa die eigentliche Klosteranlage von Fo Guang Shan mit ihren Tempelhallen und Unterrichtsräumen. Wer einen ganzen Tag einplant, kann beide Bereiche kombinieren: das eher museale, monumental inszenierte Fojitu Jinianguan und das stärker klösterlich geprägte Kernkloster. Die Kombination aus beiden Perspektiven vermittelt ein umfassenderes Bild davon, wie lebendig Humanistischer Buddhismus in Taiwan praktiziert und vermittelt wird.
Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
In sozialen Medien ist das Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum längst zu einem wiederkehrenden Motiv für Reise-Influencer, Pilger und Kulturinteressierte geworden. Besonders die goldene Buddha-Statue und die acht Pagoden tauchen immer wieder in Fotos, Videoclips und Reiseberichten auf. Viele Nutzer teilen Aufnahmen von Sonnenuntergängen hinter der Statue, von meditierenden Gruppen in den Höfen oder von Details der buddhistischen Kunst im Inneren.
Auf Plattformen wie YouTube und Instagram finden sich zahlreiche Reisevlogs, die den Weg von Kaohsiush bis zum Museum dokumentieren, samt praktischer Tipps zu Anreise und Ablauf des Besuchs. Kurzvideos auf TikTok setzen oft auf dramatische Perspektiven – etwa Drohnenaufnahmen über die Pagoden oder Zeitraffer-Sequenzen, in denen sich Wolken über der Statue bewegen. Für Reisende aus Deutschland, die ihren Besuch vorbereiten möchten, bieten solche Inhalte einen atmosphärischen Eindruck dessen, was sie erwartet.
Gleichzeitig zeigen Kommentare und Bewertungen in Netzwerken wie Facebook oder Reddit, dass der Ort von vielen nicht nur als touristische Attraktion, sondern als Ort innerer Einkehr wahrgenommen wird. Berichte über stille Gebetsmomente oder Gespräche mit Mönchen und Freiwilligen verdeutlichen, dass der Besuch eine emotionale und reflektierende Komponente haben kann. Unsere Redaktion empfiehlt, soziale Medien als Inspiration zu nutzen, aber dennoch Zeit für einen eigenen, entschleunigten Besuch einzuplanen, der über das reine „Fotomotiv“ hinausgeht.
Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum
Wo liegt das Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum genau?
Das Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum befindet sich im Bezirk Dashu nordöstlich von Kaohsiung im Süden Taiwans. Es ist Teil des größeren Fo-Guang-Shan-Klosterkomplexes und liegt in einer leicht ländlich geprägten Umgebung, die dennoch gut von der Stadt aus erreichbar ist.
Was ist der Unterschied zwischen Fo Guang Shan Fojitu Jinianguan und dem Fo Guang Shan Kloster?
Fo Guang Shan Fojitu Jinianguan bezeichnet das Buddha-Museum mit der monumentalen Statue und den acht Pagoden, während das Fo Guang Shan Kloster die eigentliche klösterliche Anlage mit Tempelhallen, Unterrichtsräumen und Mönchsgemeinschaft umfasst. Beide Bereiche gehören zusammen, erfüllen aber unterschiedliche Funktionen: das Museum ist stärker auf Pilger und Besucher ausgerichtet, das Kloster auf das religiöse Leben.
Wie viel Zeit sollte man für den Besuch des Fo-Guang-Shan-Buddha-Museums einplanen?
Für einen ersten Eindruck sollten mindestens ein halber Tag eingeplant werden, um den Weg durch die Pagoden, die zentrale Buddha-Statue und die wichtigsten Ausstellungsräume in Ruhe zu erleben. Wer zusätzlich das Fo Guang Shan Kloster besuchen und an Meditationen oder Führungen teilnehmen möchte, sollte einen ganzen Tag einplanen.
Was macht das Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum besonders im Vergleich zu anderen Tempeln in Taiwan?
Besonders ist die Kombination aus monumentaler Architektur, moderner Museumsstruktur und der Verehrung von Reliquien. Im Fo-Guang-Shan-Buddha-Museum treffen Pilgerzentrum, Bildungsstätte und architektonisches Wahrzeichen zusammen, wodurch eine intensive und zugleich zugängliche Erfahrung entsteht.
Wann ist die beste Reisezeit für einen Besuch des Fo-Guang-Shan-Buddha-Museums aus deutscher Sicht?
Empfehlenswert sind klimatisch gemäßigte Zeiten außerhalb der stärksten Hitze- und Taifunsaison, da das subtropische Klima in Kaohsiung mit hoher Luftfeuchtigkeit einhergeht. Konkrete Reiseplanung sollte jedoch immer auf aktuellen Wetter- und Sicherheitshinweisen basieren, die vor Abflug geprüft werden sollten.
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