Faunamonitoring hält Wege an Iguazú-Fällen bis 12. Oktober gesperrt
Veröffentlicht am: 03.10.2026 um 03:01 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
An den Iguazú-Fällen (Cataratas do Iguaçu) in Foz do Iguaçu bleiben wegen eines Faunamonitorings vom 28. September bis 12. Oktober 2026 zwei Wege gesperrt. Betroffen sind die Trilha da Canafístula im Nationalpark Iguaçu und die Trilha do Apepu im benachbarten Gebiet von São Miguel do Iguaçu.
Die Einschränkung betrifft damit nicht den Hauptweg zu den Wasserfällen. Für Reisende aus Deutschland bleibt der Besuch der bekannten Aussichtspunkte möglich, während zwei naturkundliche Wege vorübergehend nicht genutzt werden können.
Faunamonitoring sperrt zwei Wege bis 12. Oktober
Die Sperrung begann am 28. September 2026 und soll bis einschließlich 12. Oktober 2026 dauern. Nach Angaben des regionalen Nachrichtenportals H2FOZ unterbricht die Betreiberin Urbia+Cataratas die Besuche auf beiden Wegen für eine Untersuchung der Tierwelt. Die Meldung zur Wegsperrung nennt den Zeitraum und die beiden betroffenen Routen.
Auch die Betreiberseite des Nationalparks führt die Canafístula-Sperrung mit dem Beginn am 28. September 2026 auf. Andere Wege des Parks bleiben nach den vorliegenden Angaben zugänglich. Dazu zählen die Trilha das Cataratas, der Caminho do Poço Preto und der Circuito São João.
Iguazú-Fälle liegen in einem Weltnaturerbe
Die brasilianischen Wasserfälle liegen im Parque Nacional do Iguaçu im Bundesstaat Paraná. Der Park wurde 1939 gegründet und 1986 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.
Die UNESCO beschreibt den Park als 169.695,88 Hektar große Welterbestätte. Das Schutzgebiet grenzt an den argentinischen Nationalpark Iguazú, und beide Parks bewahren einen bedeutenden Rest des inneren Atlantischen Regenwaldes.
Die Fälle erstrecken sich über fast drei Kilometer und erreichen nach Angaben der UNESCO Höhen von bis zu 80 Metern. Dadurch passt das aktuelle Faunamonitoring unmittelbar zum Charakter des Ortes: Während die Hauptattraktion zugänglich bleibt, werden einzelne Wege für die Beobachtung und den Schutz der Tierwelt zeitweise aus dem Besuchsprogramm genommen.
Welche Wege am Wasserfall offen bleiben
Die Hauptstrecke Trilha das Cataratas beginnt am Besucherzentrum und führt zu Aussichtspunkten sowie zur Steganlage am Fluss. Der Betreiber beschreibt sie als den traditionellen Rundgang zu den Wasserfällen.
Die Canafístula ist ein 2,2 Kilometer langer Weg durch die Mata Atlântica mit Blick auf den Fluss São João. Der Weg eignet sich grundsätzlich für Spaziergänge und Fahrräder, bleibt im genannten Zeitraum jedoch wegen des Monitorings geschlossen. Der Weg Apepu liegt außerhalb des eigentlichen Wasserfallbereichs in São Miguel do Iguaçu.
Iguazú-Fälle besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Die Sperrung gilt vom 28. September bis 12. Oktober 2026 für die Trilha da Canafístula und die Trilha do Apepu.
- Die Trilha das Cataratas, der Caminho do Poço Preto und der Circuito São João bleiben nach den veröffentlichten Angaben zugänglich.
- Der Nationalpark liegt an der BR 469, Kilometer 18, in Foz do Iguaçu im Bundesstaat Paraná.
- Der Park umfasst Wege durch die Mata Atlântica; je nach Route gehören Steigungen, unebener Untergrund und längere Wegstrecken zur Umgebung.
- Amtssprache ist Portugiesisch, die Landeswährung der Brasilianische Real.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Iguazú-Fälle auf Social-Media-Plattformen
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Iguazú-Fälle: häufige Fragen
Was hat sich an den Iguazú-Fällen geändert?
Vom 28. September bis 12. Oktober 2026 sind die Trilha da Canafístula und die Trilha do Apepu wegen eines Faunamonitorings gesperrt.
Wo liegen die Iguazú-Fälle und wie kommt man hin?
Die brasilianische Seite liegt im Nationalpark Iguaçu bei Foz do Iguaçu im Bundesstaat Paraná. Der Park ist über die BR 469 erreichbar.
Was sind die Iguazú-Fälle?
Die Iguazú-Fälle sind ein über fast drei Kilometer reichendes Wasserfallsystem am Fluss Iguaçu an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien.
