Erawan-Wasserfall, Kanchanaburi

Erawan-Wasserfall öffnet am 3. Oktober wieder

Veröffentlicht am: 10.10.2026 um 03:12 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Der Erawan-Wasserfall in Kanchanaburi ist seit dem 3. Oktober wieder geöffnet. Auch Höhle, Naturpfad und Campingplatz stehen Besuchern offen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Erawan-Wasserfall in Kanchanaburi ist seit dem 3. Oktober 2026 wieder für Besucher zugänglich.
  • Starke Regenfälle hatten den Nationalpark Ende September beschädigt und eine vorübergehende Schließung erforderlich gemacht.
  • Neben dem Wasserfall sind auch die Phra-That-Höhle, Naturpfade, Unterkünfte und der Campingplatz wieder geöffnet.
Aquarell-Illustration von Erawan-Wasserfall in Kanchanaburi, Thailand als Reiseposter
Aquarellillustration des Wahrzeichens Erawan-Wasserfall in Kanchanaburi Thailand, weiche Farbverläufe und pastelliges Reiseposter-Feeling, Illustration mit AI erstellt.

Der Erawan-Wasserfall in Kanchanaburi ist seit dem 3. Oktober 2026 wieder geöffnet. Zuvor hatten starke Regenfälle und Sturzfluten im Erawan-Nationalpark Schäden an Wegen, Bäumen und Anlagen verursacht. Die Wiedereröffnung betrifft neben dem Wasserfall auch weitere Bereiche des Parks.

Erawan-Wasserfall öffnet nach Unwetterschäden wieder

Die staatliche thailändische Nachrichtenseite NBT berichtete, dass der Nationalpark am 3. Oktober 2026 den Tourismusbetrieb wieder aufgenommen hat. Freigegeben wurden der Wasserfall, die Phra-That-Höhle, Unterkünfte des Parks, der Naturlehrpfad durch den trockenen Dipterokarp-Wald sowie der Campingplatz. Besucher sollen weiterhin die Anweisungen der Parkmitarbeiter beachten.

Die Wiedereröffnung folgte auf eine Sicherheitsprüfung und Aufräumarbeiten. Nach Angaben von NBT zur Wiedereröffnung am 3. Oktober hatten die Einsatzkräfte Hindernisse beseitigt, beschädigte Bereiche instand gesetzt und die Sicherheit des Geländes kontrolliert.

Die Schäden waren nach einer Sturzflut ab dem 27. September entstanden. Ein Bericht von MGR Online nannte umgestürzte Bäume, Erdrutsche und angeschwemmte Baumstämme. Betroffen waren unter anderem Bereiche an der dritten Wasserfallstufe sowie die Felswand an der zweiten Stufe. Der Park hatte deshalb zunächst auf eine erneute Freigabe nach einer Beruhigung der Wetterlage gewartet.

Sieben Wasserfallstufen prägen den Nationalpark

Der Erawan-Wasserfall liegt im Erawan-Nationalpark im Bezirk Si Sawat der Provinz Kanchanaburi. Die Anlage ist Teil eines rund 550 Quadratkilometer großen Schutzgebiets. Der Park wurde 1975 als Nationalpark ausgewiesen und war damit das zwölfte Schutzgebiet dieser Kategorie in Thailand.

Die Wasserfälle bestehen aus sieben Stufen, die sich entlang eines bewaldeten Geländes aneinanderreihen. Die staatliche Nationalparkverwaltung beschreibt die Landschaft als Karstgebiet mit steilen Felsformationen. Höhenlagen reichen dort von 165 bis fast 1.000 Metern. Diese geologischen Bedingungen prägen die Felsbecken, Bäche und Wege rund um die Kaskaden.

Die einzelnen Stufen tragen eigene Namen. Dazu gehören Lai Kuen Rang, Wang Matcha und Pha Namtok im unteren Bereich. Weiter oben folgen Ok Pee Suea, Buea Mai Long, Kong Prueksa und Phu Pha Erawan. Damit verbindet die Wiedereröffnung nicht nur den Zugang zu einem einzelnen Aussichtspunkt, sondern zu einer Abfolge verschiedener Wasserfallbereiche. Die Nationalparkverwaltung zu Lage und Anreise führt außerdem Naturpfade, Höhlenbesuche und Camping als Angebote des Schutzgebiets auf.

Sturzflut veränderte den Besuch vorübergehend

Die Ereignisse Ende September zeigen, dass der Zugang zu den sieben Stufen bei Starkregen kurzfristig angepasst werden kann. MGR Online berichtete am 1. Oktober 2026 über Schäden an der dritten Stufe, eine instabile Felswand an der zweiten Stufe und Beeinträchtigungen der Wasserversorgung. Die Behörden ließen das Gelände zunächst räumen und prüfen, bevor die Freigabe erfolgte.

Für Reisende aus Deutschland ist deshalb wichtig, dass die Wiedereröffnung ein konkretes Datum trägt, die Wetterlage aber weiter eine Rolle spielt. Die offizielle Mitteilung nennt keine dauerhafte Änderung der Wegeführung. Sie weist jedoch auf die Anweisungen der Mitarbeiter hin. Der Zugang zu Wasserfall, Höhle, Naturpfad, Unterkünften und Campingplatz ist seit dem 3. Oktober wieder Bestandteil des freigegebenen Parkbetriebs.

Erawan-Wasserfall besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Der Erawan-Wasserfall und die genannten Parkbereiche sind seit dem 3. Oktober 2026 wieder für den Besuch geöffnet.
  • Nach den Schäden durch Sturzfluten gelten die Anweisungen der Parkmitarbeiter. Bei Regen können einzelne Wege oder Bereiche erneut geprüft oder eingeschränkt werden.
  • Der Park liegt im Bezirk Si Sawat in der Provinz Kanchanaburi. Von Kanchanaburi führt die Provinzstraße 3199 in Richtung Srinakarin-Stausee und Nationalpark.
  • Der Weg führt durch ein bergiges Karstgebiet zu sieben Wasserfallstufen. Für die oberen Bereiche sind Steigungen, unebene Wege und nasse Felsen zu berücksichtigen.
  • Die Amtssprache ist Thai, die Landeswährung der thailändische Baht.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Erawan-Wasserfall auf Social-Media-Plattformen

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Erawan-Wasserfall: häufige Fragen

Was hat sich am Erawan-Wasserfall geändert?

Der Wasserfall wurde nach Unwetterschäden und anschließenden Aufräum- und Sicherheitsarbeiten am 3. Oktober 2026 wieder geöffnet.

Wo liegt der Erawan-Wasserfall und wie kommt man hin?

Der Wasserfall liegt im Bezirk Si Sawat in der Provinz Kanchanaburi. Die Nationalparkverwaltung nennt die Provinzstraße 3199 als Zufahrt von Kanchanaburi.

Was ist der Erawan-Wasserfall?

Er ist eine aus sieben Stufen bestehende Wasserfallanlage im Erawan-Nationalpark. Das Schutzgebiet umfasst rund 550 Quadratkilometer und wurde 1975 als Nationalpark ausgewiesen.

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