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Englischer Garten München: Münchens grünes Herz neu entdecken

Veröffentlicht: 06.07.2026 um 10:16 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Der Englische Garten München zählt zu den größten Stadtparks der Welt und ist ein Wahrzeichen von München, Deutschland. Warum dieser „englische“ Landschaftsgarten bis heute fasziniert – und wie Sie ihn als Reisende aus der DACH-Region am besten erleben.

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Wer im Englischer Garten München steht, spürt sofort, warum dieser Park für München mehr ist als nur ein Stück Grün: weite Wiesen, alte Bäume, Wasserläufe und Sichtachsen, die scheinbar mühelos Natur und Stadt vereinen. Der Englische Garten (sinngemäß: „Englischer Landschaftsgarten“) ist ein Ort, an dem München seine Seele atmet – zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter und für jede Generation.

Englischer Garten München: Das ikonische Wahrzeichen von München

Der Englischer Garten München erstreckt sich als zusammenhängendes Grünband vom Stadtzentrum bis weit in den Norden der bayerischen Landeshauptstadt. Mit einer Fläche von rund 375 Hektar gehört er zu den größten innerstädtischen Parks weltweit und ist sogar größer als der Central Park in New York oder der Hyde Park in London, wenn man den zusammenhängenden Landschaftsraum betrachtet.

Für München ist der Englische Garten damit ein echtes Wahrzeichen: Er prägt den Charakter der Stadt entscheidend mit, bietet Erholung direkt vor der Haustür und ist ein wichtiges Stück Alltagskultur. Münchnerinnen und Münchner joggen hier am Morgen, treffen sich zum Picknick, zum Surfen an der Eisbachwelle oder zum klassischen Biergartenbesuch unter Kastanienbäumen. Reiseführer wie der „Marco Polo München“ und das „ADAC Reisemagazin“ erwähnen den Englischen Garten regelmäßig als eines der wichtigsten Highlights einer München-Reise.

Die Atmosphäre ist dabei erstaunlich vielschichtig: Im Süden nahe der Altstadt wirkt der Park beinahe mondän mit Aussichtspunkten wie dem Monopteros, der japanischen Teehaus-Insel und dem Biergarten am Chinesischen Turm. Je weiter man nach Norden kommt, desto naturnaher, ruhiger und weitläufiger wird der Englische Garten – ein Kontrast, den vor allem Besucherinnen und Besucher aus dicht bebauten Städten sehr schätzen.

Geschichte und Bedeutung von Englischer Garten

Entstanden ist der Englischer Garten im ausgehenden 18. Jahrhundert. Maßgeblich initiiert wurde er von Kurfürst Karl Theodor, der 1789 die Einrichtung eines „Volksgartens“ entlang der Isar veranlasste. Verantwortlich für Planung und Umsetzung war der Armeegeneral und Landschaftsplaner Benjamin Thompson, besser bekannt als Reichsgraf von Rumford, der aus den amerikanischen Kolonien nach Bayern gekommen war.

Der Name „Englischer Garten“ verweist auf die damals moderne Gestaltungsidee des englischen Landschaftsgartens: Statt der strengen Geometrie barocker Anlagen erzeugt dieser Stil scheinbar natürliche Landschaftsbilder mit geschwungenen Wegen, freien Wiesen, Baumgruppen, kleinen Gewässern und Inszenierungen von Blickachsen. Die erste Anlage wurde Ende des 18. Jahrhunderts eröffnet und im 19. Jahrhundert kontinuierlich erweitert und angepasst, unter anderem durch den Münchner Gartenarchitekten Friedrich Ludwig von Sckell, der auch den Hofgarten prägte.

Historiker betonen, dass der Englische Garten nicht nur als Landschaftsarchitektur bedeutsam ist, sondern auch als frühes Beispiel eines „Volksparks“. Während viele höfische Gärten Europas lange Zeit exklusiv Fürstenhäusern vorbehalten waren, stand der Englische Garten von Anfang an der Bevölkerung offen. Damit war er seiner Zeit voraus und wurde zu einem Symbol eines sich wandelnden Verständnisses von Öffentlichkeit und urbanem Lebensraum.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Park weiter: Es entstanden zusätzliche Wege, Brücken und Freizeitangebote. Der Chinesische Turm geht auf Entwürfe von Joseph Frey zurück und wurde Ende des 18. Jahrhunderts als exotisches Element errichtet. Der Monopteros, ein klassizistischer Rundtempel auf einem künstlich geschaffenen Hügel, wurde in den 1830er-Jahren nach Plänen von Leo von Klenze ergänzt und bietet bis heute einen eindrucksvollen Blick über die Stadt.

Über die Jahrhunderte hinweg war der Englische Garten auch Schauplatz historischer Umbrüche. Im 20. Jahrhundert überstand er Kriege und städtebauliche Veränderungen, blieb aber als zusammenhängendes Grün erhalten. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Stadt München verstärkt auf den Schutz und die behutsame Weiterentwicklung des Parks. Der Englische Garten gilt heute als bedeutendes Kulturdenkmal und ist in Teilen als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

Kulturhistoriker ordnen den Englischen Garten in eine Reihe europäischer Stadtparks ein, die urbane Identität maßgeblich prägen: In Deutschland wird er häufig mit dem Berliner Tiergarten oder dem Hamburger Stadtpark verglichen, wobei seine Ausdehnung und die Verbindung von Landschaftsraum und Flussufer ihn einzigartig machen.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Der Englische Garten lebt von seinem landschaftlichen Design, doch im Detail finden sich eine Reihe architektonischer und kultureller Highlights, die den Park zu einem vielseitigen Reiseziel machen. Besonders markant ist der Chinesische Turm, eine mehrgeschossige Holzpagode, die als exotisches Architekturelement nach Vorbildern aus der Chinoiserie des 18. Jahrhunderts gestaltet wurde.

Rund um den Turm liegt einer der bekanntesten Biergärten Münchens. Unter hohen Bäumen stehen Hunderte von Tischen und Bierbänken; hier verbinden sich bayerische Wirtshauskultur und internationale Besucherströme. Klassisch bayerische Speisen, Maßkrüge und Blasmusik sind Teil der Szenerie, besonders an warmen Sommerabenden. Reiseführer wie der „Marco Polo“ und Berichte in der „Süddeutschen Zeitung“ heben den Biergarten am Chinesischen Turm als Ort hervor, an dem das bayerische Lebensgefühl besonders verdichtet erlebbar ist.

Ein weiteres ikonisches Element ist der Monopteros, ein klassizistischer Rundtempel mit Säulen, der von Leo von Klenze geplant wurde. Der Tempel erhebt sich auf einem künstlichen Hügel im südlichen Teil des Parks und bietet einen eindrucksvollen Panoramablick über die Wiesen des Englischen Gartens bis hin zur Silhouette der Münchner Altstadttürme, etwa der Frauenkirche.

Kunsthistoriker sehen im Monopteros ein Beispiel für die Integration klassizistischer Architektur in landschaftliche Kompositionen: Das Bauwerk ist nicht isoliert, sondern Teil eines bewusst inszenierten Blickfeldes. Spaziergänger erleben den Tempel aus wechselnden Perspektiven, während sich der Hügel und die Vegetation mit der Jahreszeit verändern.

International bekannt ist der Englische Garten außerdem für die Eisbachwelle. Am südlichen Rand des Parks, in der Nähe des Haus der Kunst, formt eine technische Einrichtung auf dem Eisbach eine stehende Welle, auf der Surferinnen und Surfer nahezu ganzjährig fahren. Diese besondere Sportkultur hat München einen Platz in der weltweiten Surfszene gesichert; Medien wie die „Süddeutsche Zeitung“ und „Der Spiegel“ berichten regelmäßig über Sicherheits- und Regulierungsfragen rund um die Eisbachwelle, denn sie ist kein klassisches Freibad, sondern eher ein Sportspot für erfahrene Surfer.

Ein weniger bekanntes, aber kulturell spannendes Element ist das Japanische Teehaus auf der sogenannten „Japanischen Teehaus-Insel“. Es entstand im Zuge der Olympischen Spiele 1972 durch eine Zusammenarbeit zwischen München und japanischen Partnern und verbindet fernöstliche Teehausarchitektur mit dem bayerischen Landschaftsraum. Immer wieder finden hier Teezeremonien und kulturelle Veranstaltungen statt, die den Englischen Garten als Ort internationaler Begegnungen unterstreichen.

Hinzu kommen zahlreiche Brücken, kleine Bauten und Wegeführungen, die den Park strukturieren. Die Isar und ihre Nebenarme, insbesondere der Eisbach, prägen das Bild und schaffen ruhige Zonen, in denen man an den Ufern sitzen oder spazieren gehen kann. Die Stadt München und das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege betonen, dass der Englische Garten insgesamt als historisches Gartendenkmal betrachtet wird, dessen Erhalt mit großer Sorgfalt betrieben wird.

Die Pflege des Parks umfasst Baumkontrollen, Wegesanierungen, den Schutz der Uferbereiche und eine sensible Balance zwischen intensiv genutzten Freizeitflächen und naturnahen Rückzugsräumen. Umwelt- und Naturschutzverbände weisen darauf hin, dass der Englische Garten auch aus ökologischer Sicht wichtig ist: Er wirkt als Frischluftschneise, bietet Lebensraum für Vögel und Kleintiere und trägt zum Stadtklima Münchens bei.

Englischer Garten München besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Der Englische Garten beginnt unmittelbar nordöstlich der Münchner Altstadt und zieht sich entlang der Isar bis zum Stadtteil Freimann. Der südliche Parkbereich ist zu Fuß von zentralen Punkten wie Marienplatz oder Odeonsplatz in etwa 10–15 Minuten erreichbar. Vom Hauptbahnhof München fährt man mit der U-Bahn (zum Beispiel U3/U6 bis Universität oder Giselastraße) in ungefähr 10 Minuten bis in die Nähe des Parks; von dort sind es wenige Gehminuten.
    Für Reisende aus Deutschland ist München über Fernzüge wie ICE-Verbindungen aus Frankfurt am Main, Berlin, Hamburg oder Köln gut angebunden. Flüge aus großen deutschen Drehkreuzen wie Frankfurt (FRA), Berlin (BER) oder Düsseldorf (DUS) erreichen den Flughafen München (MUC) in der Regel in etwa 1–1,5 Stunden, je nach Verbindung. Von dort fährt die S-Bahn (S1/S8) in rund 40–45 Minuten Richtung Innenstadt, wo der Englische Garten über U-Bahn, Tram oder zu Fuß erreichbar ist. Wer mit dem Auto anreist, nutzt die Autobahnen A8, A9 oder A96; der Park selbst bietet allerdings nur begrenzte Parkmöglichkeiten, und Parken in den angrenzenden Stadtvierteln kann kostenpflichtig sein.
  • Öffnungszeiten
    Der Englische Garten ist als öffentlicher Park grundsätzlich ganzjährig und rund um die Uhr zugänglich. Einzelne Einrichtungen innerhalb des Parks – etwa der Biergarten am Chinesischen Turm, das Japanische Teehaus oder gastronomische Betriebe – haben eigene Öffnungszeiten, die saisonal variieren und von Wetterbedingungen abhängig sein können.
    Da sich Zeiten, Ruhetage und saisonale Angebote ändern können, sollten aktuelle Informationen direkt bei der Stadt München beziehungsweise den offiziellen Betreibern der jeweiligen Einrichtungen im Englischer Garten München geprüft werden.
  • Eintritt
    Der Zugang zum Englischen Garten selbst ist frei und es wird kein Eintritt erhoben. Lediglich für bestimmte Veranstaltungen, Führungen oder gastronomische Angebote fallen Kosten an, deren Höhe von Anbieter und Saison abhängt.
    Für deutsche Reisende ist zu beachten: Im Biergarten und in den Lokalen im Park werden Speisen und Getränke in Euro abgerechnet. Die Preise sind im Münchner Stadtvergleich moderat bis durchschnittlich; die Kosten für eine Maß Bier liegen erfahrungsgemäß im höherpreisigen Bereich, aber innerhalb des Rahmens für touristische Gastronomie in München.
  • Beste Reisezeit
    Der Englischer Garten ist ganzjährig attraktiv, doch die Art des Erlebnisses variiert stark mit der Saison. Frühling und Sommer sind ideal für Picknick, Spaziergänge, Biergartenbesuche und sportliche Aktivitäten. In diesen Monaten ist mit entsprechendem Andrang zu rechnen, besonders an Wochenenden und Feiertagen sowie an warmen Abenden. Herbst bringt eine besondere Färbung der Bäume und ruhigere Stimmung, während der Winter den Englischen Garten in eine stille, oft verschneite Landschaft verwandelt, die besonders für Spaziergänge und Fotografie reizvoll ist.
    Wer Menschenmengen meiden möchte, wählt am besten Wochentage, frühe Morgenstunden oder die nördlichen, weniger touristisch geprägten Bereiche des Parks.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Verhalten
    In München wird Deutsch gesprochen, doch in touristischen Bereichen des Englischer Garten München – etwa im Biergarten am Chinesischen Turm oder an der Eisbachwelle – ist Englisch weit verbreitet. Viele Beschäftigte im Servicebereich verstehen und sprechen zumindest grundlegendes Englisch. Für Besucherinnen und Besucher aus der deutschsprachigen Schweiz oder aus Österreich ist die Verständigung problemlos möglich, da die bayerische Ausprägung des Deutschen schnell erschließbar ist.
    Zahlungen in Gastronomiebetrieben erfolgen überwiegend in Euro; Kartenzahlung mit gängigen Kreditkarten und oft auch mit Girocard ist verbreitet, allerdings sollte zur Sicherheit etwas Bargeld mitgeführt werden, insbesondere in Biergärten und kleineren Kiosken. Mobile Payment (etwa Apple Pay, Google Pay) setzt sich zunehmend durch, ist aber nicht überall garantiert.
    Trinkgeld ist in Deutschland üblich, aber freiwillig. In Biergärten und Restaurants gilt eine Aufrundung von 5–10 % des Rechnungsbetrags als gängige Praxis, abhängig von Zufriedenheit und Service. Im Selbstbedienungsbereich wird eher moderat aufgerundet, bei Bedienung am Tisch etwas großzügiger.
    Bezüglich Verhalten sollten Besucherinnen und Besucher beachten, dass bestimmte Wiesen im Englischen Garten als Liege- und Freizeitflächen genutzt werden, andere Bereiche jedoch naturnaher gehalten sind und Rücksicht auf Flora und Fauna erfordern. Grillen ist in vielen öffentlichen Parks in Deutschland reguliert oder nur in ausgewiesenen Zonen erlaubt; im Englischen Garten gelten entsprechende Regeln der Stadt München, die beachtet werden sollten. An der Eisbachwelle ist Baden für ungeübte Schwimmer aus Sicherheitsgründen nicht empfohlen; dort wird vor allem gesurft, und das Wasser ist kalt und strömungsreich.
  • Einreisebestimmungen und Zeitzone
    Für Reisende aus Deutschland innerhalb der Bundesrepublik stellt der Besuch des Englischer Garten München naturgemäß keine Einreise im rechtlichen Sinn dar. Besucherinnen und Besucher aus anderen EU-Ländern oder der Schweiz sollten die aktuellen Einreisebestimmungen und Hinweise beim Auswärtigen Amt (auswaertiges-amt.de) beziehungsweise bei den zuständigen nationalen Behörden prüfen, insbesondere wenn sich rechtliche Rahmenbedingungen ändern.
    München liegt in der Mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ) beziehungsweise während der Sommerzeit in MESZ und damit gleich mit der Zeit in weiten Teilen Deutschlands, Österreichs und der deutschsprachigen Schweiz. Eine Zeitverschiebung fällt für Reisende aus diesen Regionen nicht an.

Warum Englischer Garten auf jede München-Reise gehört

Aus Sicht der Reise- und Kulturpublizistik gehört der Englischer Garten München zu jenen urbanen Landschaften, die das Bild einer Stadt im kollektiven Bewusstsein prägen. Ähnlich wie der Prater in Wien oder der Tiergarten in Berlin steht er für eine bestimmte Lebensart: eine Verbindung aus Nähe zur Natur, geselligem Beisammensein und der Offenheit, unterschiedlichste Lebensentwürfe nebeneinander zuzulassen.

Wer München besucht, erlebt im Englischen Garten eine Seite der Stadt, die mit den steinernen Monumenten der Altstadt harmoniert, sie aber um eine weiche, grünen Dimension ergänzt. Der Blick vom Monopteros, die Surfer auf der Eisbachwelle, die Blasmusik am Chinesischen Turm, das stille Ufer eines Seitenarms der Isar – all dies sind Szenen, die in Erinnerung bleiben und München im Gedächtnis verankern.

Der Park eignet sich gleichermaßen für kurze Abstecher zwischen Museumsbesuchen und längere Aufenthalte, etwa als halber oder ganzer Tag im Freien. Familien mit Kindern finden ausreichend Platz zum Spielen; Paare genießen Spaziergänge und Picknicks; Alleinreisende entdecken stille Ecken zum Lesen oder Fotografieren. Reiseführer wie GEO Saison und National Geographic Deutschland unterstreichen diese Vielseitigkeit und verweisen darauf, dass der Englischer Garten einer der wenigen Stadtparks ist, der sich über mehr als 5 km Länge erstreckt und damit auch für längere Wanderungen innerhalb der Stadt taugt.

Für Reisende aus der DACH-Region ist zudem interessant, dass der Englischer Garten kulturell stark mit der bayerischen Identität verknüpft ist, ohne dabei exklusiv zu wirken. Die Biergartenkultur ist offen, man bringt mitunter eigene Speisen mit und kauft nur Getränke vor Ort – eine Gepflogenheit, die in vielen Regionen Deutschlands so nicht vorkommt. Gleichzeitig ist der Park ein Raum für Sport: Joggende, Radfahrende, Slackliner, Yoga-Gruppen und sogar Reiter prägen das Bild, besonders in den Morgen- und Abendstunden.

All dies macht den Englischer Garten zu einem Ort, der für eine Städtereise nach München nahezu unverzichtbar ist. Die Nähe zur Altstadt, die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und die Vielfalt der Erlebnisse – vom kulturellen Rundgang bis zum spontanen Sonnenuntergangs-Picknick – fügen sich zu einem Gesamtbild, das München als lebenswerte, offene Stadt zeigt.

Englischer Garten München in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien ist der Englischer Garten München längst eine feste Größe. Besonders die spektakulären Bilder der Eisbachwelle, Sonnenuntergänge am Monopteros, Herbstlaub auf den Wiesen oder winterliche Schneelandschaften verbreiten sich regelmäßig über Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube. Reisende aus Deutschland und der DACH-Region nutzen diese Kanäle zunehmend, um sich vorab ein atmosphärisches Bild ihres Reiseziels zu machen.

Häufige Fragen zu Englischer Garten München

Wo liegt der Englische Garten in München genau?

Der Englische Garten beginnt unmittelbar nordöstlich der Münchner Altstadt, in der Nähe von Odeonsplatz und Haus der Kunst, und erstreckt sich in einem langen Grünband entlang der Isar bis nach Freimann im Norden. Der südliche Teil ist fußläufig vom Stadtzentrum erreichbar, während weiter nördliche Bereiche gut mit U-Bahn und Bus angebunden sind.

Wie alt ist der Englische Garten und wer hat ihn angelegt?

Der Englische Garten wurde Ende des 18. Jahrhunderts gegründet. Die Initiative ging von Kurfürst Karl Theodor aus, während die konkrete Planung und Umsetzung maßgeblich von Benjamin Thompson (Reichsgraf von Rumford) und später von Friedrich Ludwig von Sckell geprägt wurden. Schrittweise entstand ein englischer Landschaftsgarten, der sich bis heute erhalten hat.

Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Englischer Garten München?

Zu den bekanntesten Highlights gehören der Chinesische Turm mit seinem Biergarten, der klassizistische Monopteros mit Panoramablick, die Eisbachwelle für Surfer, das Japanische Teehaus sowie die weiten Wiesen und Uferbereiche entlang der Flussläufe. Sie alle lassen sich bei einem ausgedehnten Spaziergang oder einer Radtour gut kombinieren.

Ist der Eintritt in den Englischer Garten kostenlos?

Ja, der Zugang zum Englischer Garten München ist kostenfrei. Es handelt sich um einen öffentlichen Park, der ganzjährig geöffnet ist. Nur für gastronomische Angebote, Veranstaltungen oder spezielle Führungen fallen Kosten an.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch im Englischer Garten?

Frühling und Sommer bieten die größte Vielfalt an Aktivitäten – von Biergartenbesuchen über Picknick bis Surfen. Herbst und Winter sind ruhiger und besonders für Spaziergänge sowie Fotografie interessant. Wer Menschenmengen meiden möchte, sollte Wochentage und Randzeiten wählen oder die nördlichen Parkbereiche erkunden.

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