Edinburgh Castle: Schottlands Burg über den Dächern von Edinburgh neu entdecken
20.05.2026 - 10:43:43 | ad-hoc-news.deWer Edinburgh Castle (auf Deutsch sinngemäß „Burg von Edinburgh“) zum ersten Mal sieht, versteht sofort, warum diese Festung als Herz von Schottlands Hauptstadt gilt. Hoch auf einem dunklen Vulkanfelsen erhebt sich die Burg über den engen Gassen der Altstadt, der Wind trägt Dudelsackklänge herauf, und unten auf der Royal Mile strömen Besucher aus aller Welt Richtung Tor. Edinburgh Castle ist keine Ruine, sondern ein lebendiger Geschichtsort – ein Symbol für Macht, Konflikte und die erstaunliche Widerstandskraft Schottlands.
Edinburgh Castle: Das ikonische Wahrzeichen von Edinburgh
Edinburgh Castle ist das dominierende Wahrzeichen von Edinburgh und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten im Vereinigten Königreich. Die Festung sitzt auf dem „Castle Rock“, einem erloschenen Vulkan, dessen steile Klippen die Burg wie eine natürliche Festungsmauer umgeben. Von hier oben reicht der Blick bei klarem Wetter bis zu den Pentland Hills im Süden und über den Firth of Forth im Norden.
Für Reisende aus Deutschland ist Edinburgh Castle zum einen ein klassisches Fotomotiv, zum anderen ein dichtes Geschichtspanorama: mittelalterliche Kapelle, königliche Gemächer, Waffenkammer, Militärmuseum und ein spektakulärer Paradeplatz, auf dem im August das berühmte „Royal Edinburgh Military Tattoo“ stattfindet. Die offizielle Betreiberorganisation Historic Environment Scotland beschreibt die Burg als einen der „wichtigsten symbolischen Orte des Landes“, und auch Reiseführer wie Marco Polo oder Dumont ordnen sie regelmäßig als Höhepunkt jeder Städtereise nach Edinburgh ein.
Atmosphärisch unterscheidet sich Edinburgh Castle stark von vielen deutschsprachigen Burgen wie der Marksburg am Rhein oder der Festung Hohensalzburg: Die Anlage wirkt dichter bebaut, stärker von militärischer Nutzung geprägt und zugleich fest in den Alltag der Stadt eingebunden. Sobald die Tore öffnen, strömen Besuchergruppen durch den inneren Hof, doch schon ein paar Schritte abseits der Hauptwege finden sich stille Ecken mit weiten Ausblicken über die Dächer der Altstadt.
Geschichte und Bedeutung von Edinburgh Castle
Die Geschichte von Edinburgh Castle reicht weit über die heutige Burganlage hinaus. Archäologische Funde, auf die sowohl Historic Environment Scotland als auch das britische Nationalmuseum verweisen, deuten auf eine befestigte Siedlung bereits in der frühen Eisenzeit hin. Damit ist der Castle Rock seit vielen Jahrhunderten – teils seit Jahrtausenden – strategischer und symbolischer Mittelpunkt der Region.
Schriftliche Quellen verknüpfen den Ort spätestens im Frühmittelalter mit königlicher Macht in Schottland. Im 11. und 12. Jahrhundert entwickelte sich Edinburgh Castle zu einer der wichtigsten Residenzen der schottischen Könige. Im Vergleich zu deutschen Kaiserpfalzen oder Residenzschlössern wirkte die Burg eher wie eine kombinierte Wohn- und Militärfestung, was sich bis heute in der Architektur widerspiegelt.
Ein besonders bedeutender Abschnitt der Burggeschichte beginnt mit den Unabhängigkeitskämpfen Schottlands gegen England im späten 13. und frühen 14. Jahrhundert. Historiker, auf die etwa die BBC und die Encyclopaedia Britannica verweisen, heben die wechselvolle Kontrolle über Edinburgh Castle hervor: Die Burg wurde mehrfach erobert, zerstört und wiederaufgebaut. Für das Selbstverständnis Schottlands spielt sie eine ähnliche Rolle wie das Hambacher Schloss für die deutsche Demokratiegeschichte – als Symbol des Ringens um Eigenständigkeit, auch wenn die historischen Kontexte sehr unterschiedlich sind.
Im späten 15. und 16. Jahrhundert diente die Burg zeitweise als Hauptresidenz der schottischen Monarchie. In dieser Phase entstanden zentrale Gebäude wie der Great Hall und die königlichen Gemächer, in denen unter anderem Maria Stuart (Mary, Queen of Scots) lebte. Hier wurde 1566 auch ihr Sohn Jakob VI. von Schottland geboren, der später als Jakob I. den Thron Englands bestieg und damit die Personalunion der Kronen von Schottland und England begründete. Edinburgh Castle steht dadurch in direkter Verbindung zur Entstehung des späteren Königreichs Großbritannien.
Mit dem Aufstieg von London zur politischen Hauptstadt verlor Edinburgh Castle nach und nach seine Funktion als königliche Residenz und wurde stärker militärisch genutzt – als Garnison, Waffenlager und später als Standort verschiedener Regimenter. Während der Jakobitenaufstände im 18. Jahrhundert blieb die Burg unter Kontrolle der Regierungstruppen und spielte bei der Sicherung Edinburghs eine zentrale Rolle. Noch im 19. und frühen 20. Jahrhundert diente sie zudem als Gefängnis für Kriegsgefangene, was Besucher heute in rekonstruierten Zellen und Ausstellungen nachvollziehen können.
Im 20. Jahrhundert verlagerte sich der Schwerpunkt allmählich von der reinen Militärnutzung hin zum Kulturerbe und Tourismus. Laut dem britischen Statistikamt und Tourismusorganisationen zählt Edinburgh Castle seit Jahren zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Schottlands. Gleichzeitig bleibt die militärische Tradition präsent: Die Burg ist noch immer ein zeremonieller Standort für schottische Regimenter, und offizielle Gedenkveranstaltungen finden regelmäßig auf dem Gelände statt.
Obwohl Edinburgh Castle selbst nicht als eigenständige UNESCO-Welterbestätte eingetragen ist, gehört sie zum UNESCO-Welterbe „Old and New Towns of Edinburgh“. Die UNESCO betont die außergewöhnliche städtebauliche Wirkung des Burgfelsens, der die Silhouette der Altstadt prägt. Für Besucher aus Deutschland, die vielleicht den Anblick des Kölner Doms oder der Festung Würzburg kennen, bietet Edinburgh damit eine ungewöhnliche Kombination aus mittelalterlicher Dichte, georgianischer Stadtplanung und dramatischer Felslage.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Architektonisch ist Edinburgh Castle kein homogenes Bauwerk, sondern ein über Jahrhunderte gewachsener Komplex. Wer durch das Haupttor hinaufsteigt, passiert zunächst moderne Befestigungselemente aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, dann ältere Mauern, das mittelalterliche Torhaus und schließlich den Crown Square mit seinen Repräsentationsgebäuden. Kunsthistoriker betonen, dass sich hier Schichten der Romanik, Gotik, Renaissance und späterer Militärarchitektur überlagern.
Das älteste erhaltene Gebäude auf dem Burgareal ist die St Margaret’s Chapel, eine kleine romanische Kapelle aus dem 12. Jahrhundert. Sie ist Maria von Schottland, der heiligen Margareta, gewidmet und gilt als eines der ältesten noch bestehenden Bauwerke in Edinburgh. Die Kapelle wirkt im Vergleich zu großen Kathedralen in Deutschland oder Österreich beinahe schlicht, fasziniert aber durch ihre intime Atmosphäre und einfache Steinarchitektur.
Ein zentrales Highlight für viele Besucher sind die „Honours of Scotland“, die schottischen Königskleinodien. Dabei handelt es sich um die Krone, das Zepter und das Staatsschwert der schottischen Monarchie. Gemeinsam mit dem „Stone of Destiny“, einem symbolisch aufgeladenen Krönungsstein, werden sie in einem eigenen Bereich der Burg in einem Sicherheitsraum ausgestellt. Die offizielle Burgverwaltung und Publikationen britischer Kulturinstitutionen verweisen darauf, dass diese Insignien zu den ältesten noch erhaltenen Krönungsregalien Europas gehören. Für Reisende aus Deutschland, die die Reichskleinodien in Wien oder die preußischen Insignien in Berlin kennen, ergibt sich hier ein spannender Vergleich der Monarchietraditionen.
Der Great Hall, im frühen 16. Jahrhundert vollendet, beeindruckt mit einer hohen Holzdecke, historischen Waffen an den Wänden und einem großen Kamin. Der Saal diente einst für Staatsbankette und Zeremonien. Heute vermittelt er – ähnlich wie Rittersäle in mitteleuropäischen Burgen – ein lebendiges Bild höfischer Repräsentation, aber mit deutlich stärkerer Ausrichtung auf die militärische Tradition Schottlands.
Eine weitere Besonderheit ist die 1-Uhr-Kanone („One O’Clock Gun“). An Werktagen wird auf der Burg um 13:00 Uhr eine Kanone abgefeuert – eine Tradition aus dem 19. Jahrhundert, als das Signal den Schiffen im Firth of Forth zur genauen Zeitbestimmung diente. Reiseführer und lokale Tourismusinformationen empfehlen Besuchern, sich rechtzeitig einen Blickpunkt in der Nähe des Kanonenstands zu sichern. Für deutsche Reisende, die eher an Glockenschläge oder Sirenen als Zeitsignale gewöhnt sind, ist dieser tägliche Kanonenschuss ein einprägsames Ritual.
Militärische Geschichte wird in mehreren Museen und Ausstellungen aufgearbeitet, unter anderem im National War Museum, das sich im Burgkomplex befindet. Hier werden Uniformen, Waffen, Alltagsgegenstände und persönliche Geschichten schottischer Soldaten gezeigt. Laut dem National Museums Scotland soll die Ausstellung nicht nur heroische Narrative erzählen, sondern auch kritische Blicke auf Kriege und Kolonialgeschichte ermöglichen. Dadurch eignet sich Edinburgh Castle auch für Besucher, die sich für die britische Militär- und Empiregeschichte interessieren und diese im europäischen Kontext einordnen möchten.
Auch die Aussicht ist ein wesentliches Merkmal der Burg. Von den Bastionen blickt man direkt auf die Princes Street Gardens, die New Town mit ihren geordneten Straßenzügen des 18. und 19. Jahrhunderts und die gewellte Hügellandschaft rund um Edinburgh. Insbesondere bei Sonnenuntergang entsteht eine Stimmung, die in vielen Reisereportagen und Fotostrecken hervorgehoben wird: die Sonne, die hinter den Hügeln versinkt, während Edinburgh Castle selbst in warmes Gold getaucht wird.
Edinburgh Castle besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise
Edinburgh Castle liegt am westlichen Ende der historischen Royal Mile im Herzen von Edinburgh. Für Reisende aus Deutschland ist die Anreise in der Regel am bequemsten per Flugzeug. Von Frankfurt, München, Berlin oder Düsseldorf gibt es je nach Saison direkte oder umsteigefreie Verbindungen nach Edinburgh oder Anschlussflüge über große Drehkreuze wie London, Amsterdam oder Paris. Die reine Flugzeit von Deutschland nach Edinburgh liegt meist bei rund 2 bis 2,5 Stunden; inklusive Umstieg und Transfer in die Stadt sollte man allerdings mehr Zeit einplanen.
Vom Flughafen Edinburgh fährt eine Straßenbahnlinie sowie ein Airport-Bus direkt ins Stadtzentrum. Die Fahrtzeit liegt ungefähr zwischen 30 und 40 Minuten, je nach Verkehrsmittel und Verkehrslage. Vom Bahnhof Waverley Station erreicht man Edinburgh Castle zu Fuß in etwa 15 bis 20 Minuten – der Weg führt allerdings bergauf über die Altstadt. Wer mit der Bahn aus London oder anderen britischen Städten anreist, steigt in der Regel hier aus. Für die Anreise aus Deutschland per Zug ist meist mindestens ein Umstieg in London oder einer anderen europäischen Metropole erforderlich. Bei Fahrten mit dem Auto ist zu beachten, dass im Vereinigten Königreich Linksverkehr gilt und in Edinburgh selbst Parkplätze im Zentrum begrenzt und kostenintensiv sind. - Öffnungszeiten
Edinburgh Castle hat ganzjährig geöffnet, mit leicht unterschiedlichen Zeiten im Sommer- und Winterhalbjahr. In der Regel öffnet die Burg am Vormittag und schließt am späten Nachmittag oder frühen Abend. Da sich Öffnungszeiten saisonal ändern und an Feiertagen abweichen können, sollten Besucher vorab die offizielle Webseite von Edinburgh Castle beziehungsweise von Historic Environment Scotland konsultieren. Die dort genannten Zeiten sind maßgeblich und werden regelmäßig aktualisiert. Eine rechtzeitige Ankunft am Morgen oder am späteren Nachmittag hilft, besonders dichte Besucherströme zu vermeiden. - Eintritt
Für den Besuch von Edinburgh Castle wird ein Eintrittspreis erhoben, der je nach Altersgruppe (Erwachsene, Kinder, Ermäßigungen) und Art der Tickets (Standardticket, kombinierte Angebote, Online-Buchung) variiert. Seriöse Quellen wie die offizielle Burgverwaltung und britische Tourismusseiten empfehlen, Tickets nach Möglichkeit im Voraus online zu reservieren, da an stark frequentierten Tagen Zeitfenster-Tickets erforderlich sein können. Die Beträge werden vor Ort in Pfund Sterling angegeben; als grobe Orientierung können Besucher mit einem Betrag im Bereich von mehreren Dutzend Euro rechnen. Da Wechselkurs und Preisanpassungen schwanken, sollten Reisende direkt auf der offiziellen Webseite den aktuellen Ticketpreis in Pfund prüfen und bei Bedarf ungefähr in Euro umrechnen. - Beste Reisezeit und Besuchszeit
Edinburgh ist grundsätzlich ganzjährig bereisbar, doch das Wetter kann schnell wechseln. Die Temperaturen liegen oft unter den Werten vieler deutscher Regionen, und Wind sowie Regen sind keine Seltenheit. Viele Reiseberichte und Tourismusorganisationen empfehlen die Monate Mai bis September für eine Reise, da die Tage länger sind und die Chancen auf trockenes Wetter etwas höher liegen. Im August kann es allerdings aufgrund von Festivals und Veranstaltungen – darunter das Royal Edinburgh Military Tattoo auf dem Burgvorplatz – sehr voll und teurer bei Unterkünften werden. Wer Edinburgh Castle besichtigen möchte, profitiert von einem Besuch am frühen Vormittag kurz nach Öffnung oder am späteren Nachmittag, wenn viele Tagesgäste bereits wieder unterwegs sind. - Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleidung, Fotografieren
In Edinburgh und insbesondere rund um Edinburgh Castle wird überwiegend Englisch gesprochen. In touristischen Bereichen sind Mitarbeiter häufig an internationale Gäste gewöhnt; Englischkenntnisse sind für Reisende aus Deutschland sehr hilfreich, Deutsch wird nur vereinzelt verstanden. In Schottland ist das britische Pfund (GBP) die Landeswährung. Kartenzahlung ist weit verbreitet, auch kontaktloses Zahlen mit Kreditkarten und mobilen Diensten wie Apple Pay oder Google Pay ist üblich. Girocards deutscher Banken funktionieren nicht immer im Ausland, daher empfiehlt es sich, mindestens eine Kreditkarte mitzuführen.
Beim Trinkgeld orientieren sich viele Besucher an britischen Gepflogenheiten: In Pubs und Cafés ist Trinkgeld nicht zwingend, ein kleiner Aufrundungsbetrag wird jedoch geschätzt. In Restaurants sind etwa 10 % üblich, sofern kein Servicezuschlag („service charge“) bereits auf der Rechnung ausgewiesen ist. Für den Besuch von Edinburgh Castle selbst wird kein zusätzliches Trinkgeld erwartet, freiwillige Spenden für den Erhalt des Kulturerbes sind jedoch möglich.
Da ein Besuch der Burg überwiegend im Freien stattfindet und der Wind auf dem Felsen häufig kräftig weht, sollten Reisende auf wetterfeste, warme Kleidung achten – selbst im Sommer. Bequeme Schuhe sind wichtig, da das Gelände teilweise steil und mit Kopfsteinpflaster versehen ist. Fotografieren ist in vielen Bereichen der Burg erlaubt, in einzelnen Ausstellungsräumen können Einschränkungen gelten; Besucher sollten Hinweisschilder beachten und Anweisungen des Personals folgen. - Einreisebestimmungen und Zeitverschiebung
Das Vereinigte Königreich ist nicht Teil des Schengen-Raums. Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise in der Regel einen gültigen Reisepass; der Personalausweis reicht derzeit in vielen Fällen nicht mehr aus. Da sich Einreise- und Visabestimmungen ändern können, sollten Reisende aus Deutschland vor der Buchung die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de prüfen. Für Touristen ist außerdem eine geeignete Auslandskrankenversicherung sinnvoll, da die frühere europäische Krankenversicherungskarte im Vereinigten Königreich seit dem EU-Austritt nur eingeschränkt gilt.
Das Vereinigte Königreich liegt normalerweise eine Stunde hinter Mitteleuropa. Wenn in Deutschland die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) gilt, entspricht die Ortszeit in Edinburgh der Greenwich Mean Time (GMT). Während der Sommersaison wechselt das Vereinigte Königreich in die British Summer Time (BST), während in Deutschland die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) gilt. Dadurch bleibt die Zeitverschiebung in der Praxis meist bei einer Stunde. Für Flug- und Bahnbuchungen sollten Reisende stets die Ortszeiten beachten.
Warum Edinburgh Castle auf jede Edinburgh-Reise gehört
Edinburgh Castle ist mehr als nur eine historische Burg – es ist ein Schlüsselmoment jeder Reise in die schottische Hauptstadt. Die Festung erzählt in komprimierter Form, wie sich Schottland von einem eigenständigen Königreich zu einem Teil des Vereinigten Königreichs entwickelte, welche Rolle Kriege und Bündnisse spielten und wie sich das Selbstverständnis der Schotten bis heute widerspiegelt. Für Besucher aus Deutschland liefert dies spannende Parallelen und Kontraste zur eigenen Geschichte.
Das Erlebnis beginnt bereits auf dem Burgfelsen selbst. Der Aufstieg vom Stadtzentrum zur Burg führt durch die Altstadt, vorbei an Pubs, kleinen Geschäften und historischen Gebäuden. Sobald man den Vorplatz erreicht, öffnet sich ein beeindruckendes Panorama über die Stadt. Im Inneren der Burg können Besucher in kurzer Zeit sehr unterschiedliche Facetten erleben: die stille St Margaret’s Chapel, die aufwendig inszenierten Königskleinodien, der nüchterne Blick in die einstigen Gefängnisse, die repräsentative Great Hall und die ausführlich präsentierte Militärgeschichte.
Viele Reiseautoren heben hervor, dass Edinburgh Castle auch bei einem zweiten oder dritten Besuch neue Blickwinkel bietet. Wer beim ersten Mal vor allem die Hauptattraktionen anschaut, kann sich beim nächsten Besuch stärker auf Details konzentrieren: Reliefs in den Mauern, Gedenktafeln für gefallene Soldaten, kleine Höfe und Bastionen mit überraschenden Stadtansichten. Insbesondere Fotografie-Begeisterte schätzen die Burg als Standort für Panoramaaufnahmen – sowohl Richtung Altstadt als auch hinüber zur georgianischen New Town.
Ein weiterer Grund, warum Edinburgh Castle auf keiner Edinburgh-Reise fehlen sollte, ist seine Rolle im kulturellen Leben der Stadt. Auf dem Vorplatz findet im Sommer das Royal Edinburgh Military Tattoo statt, eine international bekannte Veranstaltung mit Militärkapellen, Dudelsackspielern und Lichtshows vor der Burgkulisse. Auch wenn separate Tickets und eigene Sicherheitsvorkehrungen notwendig sind, erleben viele Besucher hier eine Verbindung von Tradition, Musik und moderner Inszenierung, die in dieser Form einzigartig ist. Selbst ohne Besuch des Tattoos bleibt die Burg abends oft eindrucksvoll beleuchtet und prägt die Skyline der Stadt.
Als Ausgangspunkt für eine Stadterkundung eignet sich Edinburgh Castle ebenfalls hervorragend: Von hier kann man die Royal Mile hinabspazieren, Museen und Kirchen besuchen, in Richtung Grassmarket abbiegen oder weiter zu Arthur’s Seat wandern, einem weiteren markanten Vulkanhügel. Wer seine Reise etwa mit dem Besuch von Schlössern in Deutschland, Österreich oder der Schweiz vergleicht, wird feststellen, dass Edinburgh Castle stärker in das urbane Gefüge eingebettet ist – eher wie eine gewaltige Akropolis als wie eine abgelegene Höhenburg.
Edinburgh Castle in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
In sozialen Medien taucht Edinburgh Castle regelmäßig in Reise-Feeds, Fotostrecken und Video-Reels auf. Reisende teilen Panoramaaufnahmen vom Burgfelsen, Clips vom täglichen Kanonenschuss um 13:00 Uhr und Nachtaufnahmen der beleuchteten Festung. Plattformen wie YouTube, Instagram oder TikTok dienen vielen Besucherinnen und Besuchern aus Deutschland als Inspirationsquelle für die Reiseplanung – etwa um zu sehen, wie voll es zu bestimmten Tageszeiten ist, oder um Tipps für Fotospots und Perspektiven zu sammeln.
Edinburgh Castle — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Edinburgh Castle
Wo liegt Edinburgh Castle genau?
Edinburgh Castle befindet sich im Zentrum von Edinburgh, am westlichen Ende der Royal Mile auf dem sogenannten Castle Rock. Die Burg thront hoch über der Altstadt und ist von vielen Punkten der Stadt aus sichtbar. Vom Hauptbahnhof Waverley Station erreicht man den Eingang in etwa 15 bis 20 Minuten zu Fuß über einen teils steilen Anstieg.
Wie alt ist Edinburgh Castle?
Die heutige Burganlage umfasst Gebäude aus verschiedenen Epochen. Das älteste erhaltene Bauwerk, die St Margaret’s Chapel, stammt aus dem 12. Jahrhundert. Archäologische Funde deuten jedoch auf eine befestigte Nutzung des Felsens schon deutlich früher hin. Edinburgh Castle ist damit deutlich älter als viele barocke Residenzen im deutschsprachigen Raum, wurde aber über die Jahrhunderte immer wieder erweitert und umgebaut.
Wie viel Zeit sollte man für den Besuch einplanen?
Für einen Besuch von Edinburgh Castle empfehlen viele Reiseführer und Tourismusinstitutionen mindestens zwei bis drei Stunden, um die wichtigsten Bereiche in Ruhe sehen zu können – darunter die Königskleinodien, die Kapelle, die Great Hall und das Kriegsmuseum. Wer sich intensiver für Geschichte interessiert, sollte eher einen halben Tag einkalkulieren, insbesondere in der Hochsaison, wenn Wartezeiten an einzelnen Ausstellungen entstehen können.
Was macht Edinburgh Castle im Vergleich zu anderen Burgen so besonders?
Edinburgh Castle ist einzigartig durch seine Lage auf einem Vulkanfelsen mitten in der Stadt, seine Verbindung zur schottischen Monarchie und seine kontinuierliche militärische Nutzung bis in die Neuzeit. Während viele Burgen in Deutschland eher landschaftlich isoliert liegen, prägt Edinburgh Castle die Stadtsilhouette und ist gleichzeitig Museum, Gedenkort und zeremonieller Militärstandort.
Wann ist die beste Reisezeit für Edinburgh Castle für Besucher aus Deutschland?
Für einen Besuch von Edinburgh Castle eignen sich besonders die Monate späten Frühling bis Frühherbst, also etwa von Mai bis September. In dieser Zeit sind die Tage lang, und die Chancen auf trockenes Wetter sind höher als im Winter. Wer große Menschenmengen und höhere Preise vermeiden möchte, sollte den August mit den großen Festivals sorgfältig planen oder auf Randmonate wie Mai, Juni oder September ausweichen. Unabhängig von der Jahreszeit empfiehlt sich wetterfeste Kleidung.
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