Dunen von Genipabu: Brasiliens bewegte Postkartenlandschaft
24.05.2026 - 03:07:41 | ad-hoc-news.deEin fast weißer Sandhügel fällt steil in die Brandung des Atlantiks, Buggyreifen zeichnen flüchtige Spuren in die Dünen, und über allem liegt das Goldlicht der späten Nachmittagssonne: Die Dunen von Genipabu, lokal „Dunas de Genipabu“ (sinngemäß „Dünen von Genipabu“) genannt, wirken wie eine Mischung aus Sahara, Südsee und Abenteuerfilm. Nur wenige Minuten von der Stadt Natal im Nordosten Brasiliens entfernt, entfaltet sich hier eine der ikonischsten Küstenlandschaften des Landes.
Was auf Fotos wie eine Zeitlupe aus Sand und Wind wirkt, ist in Wirklichkeit ein dynamisches System aus wandernden Dünen, Süßwasserlagunen und Palmenhainen, das sich seit Jahrzehnten zu einem der bekanntesten Ausflugsziele in der Region entwickelt hat. Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Genipabu ein Ort, an dem sich klassische Brasilien-Bilder – tropische Strände, warmes Meer, weite Horizonte – mit einem echten Naturerlebnis verbinden.
Dunen von Genipabu: Das ikonische Wahrzeichen von Natal
Die Dunen von Genipabu liegen rund 20 km nördlich von Natal im Bundesstaat Rio Grande do Norte an der sogenannten „Sonnenküste“ („Costa do Sol“). Der Küstenabschnitt ist in Brasilien seit vielen Jahren als Bade- und Ferienregion bekannt. Die staatliche Tourismusorganisation von Rio Grande do Norte und die brasilianische Tourismusbehörde Embratur bewerben die Dunas de Genipabu regelmäßig als eine der wichtigsten Attraktionen der Region Natal.
In Reisereportagen deutschsprachiger Medien, darunter GEO Saison und das ADAC Reisemagazin, wird Genipabu immer wieder als Sinnbild der nordostbrasilianischen Strandlandschaften beschrieben: hohe, sandige Dünen, die direkt ans Meer grenzen, mit Aussichtspunkten, von denen sich ein weiter Blick über Atlantik, Lagunen und Palmen eröffnet. Anders als viele klassische „Sonnenziele“ am Mittelmeer ist hier ein starkes Gefühl von Weite und unverbauter Natur spürbar.
Für deutsche Reisende, die den langen Flug nach Brasilien auf sich nehmen, steht Genipabu häufig stellvertretend für die Erwartung, „das echte Brasilien“ zu erleben: eine Mischung aus Natur, Leichtigkeit, Strandkultur und einem Hauch Abenteuer. Lokale Anbieter vor Ort haben dieses Bild früh aufgegriffen und bieten seit Jahren Buggytouren, Kamelritte, Sandboarding und weitere Aktivitäten an, die den Besuchern das Dünengebiet erlebbar machen – vom sanften Sightseeing bis zum Adrenalin-Kick.
Geschichte und Bedeutung von Dunas de Genipabu
Die Geschichte von Genipabu ist weniger eine klassische Stadt- oder Bauwerksgeschichte, sondern eine Landschaftsgeschichte. Entstanden sind die Dunas de Genipabu über lange Zeiträume durch die Wechselwirkung von Meeresströmungen, Sandtransport und Passatwinden. Fachliche Informationen der brasilianischen Umweltbehörden sowie wissenschaftliche Beiträge zur Küstendynamik im Nordosten Brasiliens betonen, dass es sich um wandernde Dünen handelt, die ihre Form und Lage mittelfristig verändern können.
Das Küstengebiet rund um Natal wurde im 16. Jahrhundert von den Portugiesen kolonial erschlossen. Der Name „Genipabu“ geht vermutlich auf eine lokale Pflanzenart oder indigene Bezeichnungen zurück; genaue etymologische Herleitungen werden in der Fachliteratur unterschiedlich diskutiert, ohne dass sich eine Version zweifelsfrei durchgesetzt hat. Entscheidend ist: Der Ort entwickelte sich von einem eher abgelegenen Fischerdorf zu einem Vorort im Einzugsbereich der wachsenden Stadt Natal.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entdeckte zunächst die brasilianische Mittelschicht, später auch internationale Besucher die Dünen als Ausflugsziel. Mit dem Ausbau der Infrastruktur und der stärkeren touristischen Vermarktung Natal als „Stadt der Sonne“ rückten die Dunen von Genipabu verstärkt in den Fokus. Reiseberichte in großen brasilianischen Zeitungen wie „Folha de S.Paulo“ und „O Globo“ sowie Beiträge internationaler Medien zur Nordostküste trugen dazu bei, den Ort auf der touristischen Landkarte zu verankern.
Für die Bevölkerung von Natal haben die Dunas de Genipabu eine doppelte Bedeutung: Sie sind Naherholungsgebiet, Symbol für die natürliche Schönheit der Region und zugleich Wirtschaftsgrundlage, denn zahlreiche Familien leben direkt oder indirekt vom Tourismus – als Buggyfahrer, Gastronomiebetriebe, Unterkunftsanbieter oder Souvenirverkäufer. Lokale Behörden diskutieren seit Jahren immer wieder über einen Ausgleich zwischen touristischer Nutzung und Schutz der Dünenlandschaft.
Im Unterschied zu einigen anderen ikonischen Küstenformationen Brasiliens sind die Dunen von Genipabu derzeit nicht als UNESCO-Welterbestätte eingetragen. Dennoch wird in brasilianischen Publikationen immer wieder auf ihren besonderen landschaftlichen und touristischen Wert hingewiesen. Umweltorganisationen betonen, dass die Dünen Teil eines empfindlichen Ökosystems sind, das auf Meeresspiegel, Windrichtungen und menschliche Eingriffe reagiert.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Auch wenn es sich bei den Dunen von Genipabu um eine Naturlandschaft handelt, spielt der menschliche Einfluss eine sichtbare Rolle. Entlang der Küste sind kleinere Pousadas (Gästehäuser), Strandbars und einfache Restaurants entstanden, oft im typischen nordostbrasilianischen Stil mit offenen Terrassen, Holzbauten und Strohdächern. Diese Bebauung ist in den meisten Fällen niedrig und folgt der Hanglage, sodass die Silhouette der Dünen weitgehend erhalten bleibt.
Die eigentliche „Architektur“ der Dunas de Genipabu stammt allerdings von Wind und Wasser: Sandrippen, die sich wie Wellen über die Hügel ziehen, Steilhänge, die zum Meer abbrechen, und Mulden, in denen sich nach starken Regenfällen Lagunen bilden. Geografen und Küstenforscher, die sich mit dem Gebiet befassen, beschreiben Genipabu als klassisches Beispiel für eine aktive, vom Wind getriebene Küstendünenlandschaft im Tropengürtel.
Besonders ins Auge fallen die Kontraste: das fast weiße, in der Sonne gleißende Sandrelief, das tiefblaue oder türkisfarbene Meer und das intensive Grün der Kokospalmen. Viele brasilianische und internationale Fotografen nutzen diesen Farbkontrast in Bildbänden über den Nordosten Brasiliens. Reisemagazine wie National Geographic Brasil und brasilianische Ausgaben großer internationalen Titel zeigen Genipabu regelmäßig in ihren Foto-Strecken zur Region.
Ein markantes Merkmal ist die Art, wie die Dünen direkt an bewohnte Strukturen heranrücken können. In Berichten lokaler Medien wird immer wieder thematisiert, dass der wandernde Sand Straßen, Grundstücke oder Gebäude teilweise bedrohen kann, wenn sich die Dünen durch Windverhältnisse verschieben. Entsprechend wird über Begrenzungen, Wiederbepflanzungen oder andere Schutzmaßnahmen diskutiert, um sowohl die Natur als auch die Infrastruktur zu erhalten.
Kulturell hat Genipabu mit seinen Dünen und Stränden Eingang in die brasilianische Popkultur gefunden. In mehreren brasilianischen Fernsehproduktionen und Werbespots wurden die Dünen als spektakuläre Kulisse genutzt, etwa für Szenen, die eine exotische oder romantische Atmosphäre vermitteln sollten. Damit ist der Ort im kollektiven Bildgedächtnis vieler Brasilianer verankert, ähnlich wie in Deutschland bestimmte Ostsee- oder Nordseestrände als ikonische Landschaften gelten.
Dunen von Genipabu besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise
Die Dunen von Genipabu liegen nördlich von Natal im Bundesstaat Rio Grande do Norte an der Atlantikküste im Nordosten Brasiliens. Vom Zentrum Natal sind es je nach Ausgangspunkt etwa 15–25 km. Mit dem Auto oder Taxi dauert die Fahrt in der Regel rund 30–45 Minuten, abhängig von Verkehr und Streckenwahl. Organisierte Ausflüge, etwa mit Geländebuggys oder Kleinbussen, starten häufig direkt aus den Hotelzonen von Natal. - Anreise aus Deutschland
Direktflüge aus Deutschland nach Natal werden nicht dauerhaft angeboten. Übliche Reiserouten führen über brasilianische Drehkreuze wie São Paulo oder Rio de Janeiro sowie über andere internationale Flughäfen mit Anschlussflügen in den Nordosten. Ab Frankfurt/Main, München, Berlin oder Düsseldorf ist mit mindestens einem Umstieg und einer Gesamtreisezeit von deutlich über 10 Stunden zu rechnen. Brasilianische und internationale Fluggesellschaften verbinden die großen Hubs mit Natal, wobei saisonale Schwankungen möglich sind. Reisende sollten die jeweils aktuellen Flugpläne und Umsteigeverbindungen prüfen. - Fortbewegung vor Ort
Vor Ort bieten sich Taxis, Fahrdienste und organisierte Touren an. In touristischen Vierteln von Natal werden Ausflüge zu den Dunas de Genipabu als Halbtages- oder Ganztagestouren verkauft. Viele Besucher entscheiden sich für eine geführte Buggytour, da die Fahrer die Dünengegend kennen und die zugelassenen Strecken beachten. Selbstfahrten mit gemieteten Fahrzeugen in den Dünen sollten nur erfolgen, wenn dies ausdrücklich erlaubt ist und lokale Hinweise beachtet werden. Für viele Bereiche ist der Zugang auf zertifizierte Buggyanbieter beschränkt. - Öffnungszeiten
Die Dünenlandschaft selbst ist frei zugänglich, doch einzelne Angebote – etwa Buggytouren, Kioske, Gastronomie oder Parkplätze – haben eigene Öffnungszeiten. Häufig konzentriert sich der Betrieb auf die Tagesstunden von Vormittag bis Spätnachmittag. Da sich Zeiten und Verfügbarkeiten je nach Saison, Wochentag und Witterung ändern können, empfiehlt es sich, die aktuellen Angaben vor Ort oder über Anbieter-Webseiten zu prüfen. Allgemein gilt: „Öffnungszeiten können variieren – direkt bei Dunen von Genipabu beziehungsweise bei lokalen Touranbietern prüfen.“ - Eintritt und Aktivitäten
Der Zugang zur Strand- und Dünenlandschaft ist in der Regel frei. Kosten entstehen für organisierte Aktivitäten wie Buggy- oder Geländewagentouren, eventuell Parkgebühren, Liegestuhl- und Sonnenschirmvermietung sowie gastronomische Angebote. Die Preise variieren nach Saison, Gruppengröße und Leistungsumfang. Da keine verlässlichen, einheitlichen Tarife über mehrere seriöse Quellen hinweg bestätigt sind, empfiehlt es sich, vor Ort verschiedene Angebote zu vergleichen und tagesaktuelle Informationen einzuholen. Zur Orientierung können Reisende überschlägig mit Beträgen im zweistelligen Eurobereich (in Brasilien als Reais angegeben) für gängige Touren rechnen, wobei die Umrechnungskurse schwanken. - Beste Reisezeit
Die Region um Natal liegt in den Tropen und weist über das Jahr hinweg relativ konstante Temperaturen auf, häufig um oder über 25 °C. In vielen Quellen wird der Zeitraum von der zweiten Jahreshälfte bis in den südlichen Sommer hinein als besonders günstig beschrieben, da dann vergleichsweise weniger Regen fällt. Kurze, kräftige Schauer sind jedoch das ganze Jahr über möglich. Für Dünenbesuche empfehlen lokale Anbieter meist die frühen Morgenstunden oder den späten Nachmittag: Dann ist die Hitze weniger intensiv, das Licht für Fotos besonders weich, und die Sandoberfläche heizt sich nicht so stark auf. Wer Menschenmengen meiden möchte, sollte Wochenenden und lokale Feiertage berücksichtigen, da dann Besucher aus Natal verstärkt an die Strände strömen. - Klima und Sonnenschutz
Die Sonne im Nordosten Brasiliens steht deutlich höher als in Mitteleuropa, die UV-Strahlung ist entsprechend intensiv. Deutsche Reisemedien und Gesundheitsorganisationen raten bei Tropenzielen generell zu hohem Sonnenschutzfaktor (mindestens SPF 30, besser 50), Kopfbedeckung, Sonnenbrille und ausreichender Flüssigkeitszufuhr. In den Dünen sind schattige Plätze eher selten, weshalb längere Aufenthalte ohne entsprechenden Schutz rasch belastend werden können. - Sprache vor Ort
Amtssprache in Brasilien ist Portugiesisch. In touristisch geprägten Bereichen von Natal und Genipabu sprechen viele Dienstleister zumindest einfache Englischkenntnisse, Deutsch ist weniger verbreitet. Es ist hilfreich, einige grundlegende portugiesische Begriffe zu kennen oder eine Übersetzungs-App zu nutzen. In größeren Hotels und bei etablierten Tourveranstaltern ist Englisch meist die wichtigste Fremdsprache. - Zahlung und Währung
Die Landeswährung in Brasilien ist der Real (BRL). In vielen touristischen Betrieben in Natal werden gängige internationale Kreditkarten akzeptiert, kontaktloses Bezahlen über Smartphone oder Smartwatch ist zunehmend verbreitet. Kleinere Strandbars, Kioske oder einzelne lokale Anbieter können jedoch bargeldorientiert sein. Es empfiehlt sich daher, eine Mischung aus Karte und Bargeld in Landeswährung mitzuführen. Girocards deutscher Banken werden nicht überall akzeptiert; internationale Debit- oder Kreditkarten sind zuverlässiger. Preise lassen sich zur Orientierung in Euro umrechnen, der tatsächliche Betrag in € hängt vom jeweiligen Wechselkurs und möglichen Gebühren ab. - Trinkgeldkultur
In Brasilien ist Trinkgeld üblich, aber weniger strikt geregelt als in manchen europäischen Ländern. In Restaurants wird häufig eine Servicepauschale von etwa 10 % auf der Rechnung ausgewiesen; wenn diese berechnet wird, ist kein zusätzliches Trinkgeld zwingend nötig. Bei Taxifahrten, Buggytouren oder ähnlichen Dienstleistungen ist ein freiwilliges Trinkgeld in moderater Höhe verbreitet, insbesondere wenn der Service als besonders freundlich oder engagiert wahrgenommen wird. Reisende können sich an einem Aufrunden des Betrags orientieren, ohne dass starre Vorgaben gelten. - Sicherheit und Gesundheit
Wie bei vielen tropischen Strandzielen gilt: Wertsachen sollten nicht unbeaufsichtigt am Strand zurückgelassen werden, und es lohnt sich, auf offizielle Hinweise zu Badebedingungen, Strömungen oder Quallen zu achten. Öffentliche Gesundheitseinrichtungen in Brasilien sind regional unterschiedlich ausgestattet; eine private Auslandskrankenversicherung kann für Reisende aus Deutschland sinnvoll sein, um im Ernstfall schnell medizinische Hilfe zu erhalten. Die generellen Gesundheits- und Sicherheitshinweise für Brasilien sollten über das Auswärtige Amt (auswaertiges-amt.de) aktuell geprüft werden. - Einreisebestimmungen
Für deutsche Staatsbürger gelten bei Einreisen nach Brasilien bestimmte Pass- und gegebenenfalls Visaregeln, die sich ändern können. Es ist wichtig, vor Reiseantritt die aktuellen Einreisebestimmungen, Impfempfehlungen und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de zu prüfen. Dies gilt ebenso für Reisende aus Österreich und der Schweiz, die die Hinweise ihrer jeweiligen Außenministerien berücksichtigen sollten. - Zeitzone
Der Nordosten Brasiliens liegt in einer Zeitzone, die je nach Jahreszeit von der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) bzw. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) abweichen kann. In vielen Phasen des Jahres beträgt die Zeitverschiebung mehrere Stunden. Da Brasilien seine Regelungen zur Sommerzeit in der Vergangenheit verändert hat, empfiehlt es sich, kurz vor Abreise die aktuelle Zeitdifferenz für Natal zu prüfen. - Kleiderordnung und Verhalten
An Strand und Dünen ist leichte Freizeitkleidung üblich. Funktionale Badesachen, T-Shirt, Shorts, Strandkleid und Sandalen oder leichte Sportschuhe reichen in der Regel aus. Bei Buggytouren werden geschlossene Schuhe empfohlen, da Sand und Fahrtwind die Füße stark beanspruchen können. Respektvolles Verhalten gegenüber Natur und Mitmenschen – etwa kein Müll in den Dünen zu hinterlassen und sensible Bereiche nicht eigenmächtig zu befahren – wird von lokalen Organisationen, Umweltgruppen und vielen Anbietern ausdrücklich angemahnt. - Fotografie und Drohnen
Die Dunen von Genipabu sind ein beliebtes Fotomotiv. Das Fotografieren für private Zwecke ist in der Regel unproblematisch, dennoch sollten Personen nicht ungefragt im Detail aufgenommen und online gestellt werden. Für professionelle Foto- und Filmaufnahmen oder den Einsatz von Drohnen können besondere Genehmigungen erforderlich sein. Interessierte sollten vorab bei lokalen Behörden oder Touranbietern nachfragen, welche Regeln aktuell gelten.
Warum Dunas de Genipabu auf jede Natal-Reise gehört
Für Reisende aus Deutschland ist Brasilien oft eine einmalige oder seltene Fernreise. Die Frage, welche Orte es „wert“ sind, in das persönliche Programm aufgenommen zu werden, spielt daher eine große Rolle. Die Dunen von Genipabu sind in diesem Zusammenhang mehr als nur ein weiterer Strand. Sie verbinden eine besondere Landschaft mit Aktivitäten, die sich je nach persönlicher Vorliebe sehr unterschiedlich gestalten lassen.
Wer Ruhe sucht, kann auf einer der Dünen sitzen, den Blick über den Atlantik schweifen lassen und einfach die weite Perspektive genießen – ein starkes Gegenbild zum verdichteten Alltag in vielen mitteleuropäischen Städten. Familien erleben Genipabu oft als abwechslungsreiches Ausflugsziel, bei dem Kinder am Strand spielen, Jugendliche sich auf Sandboards probieren und Erwachsene die Aussicht genießen oder lokale Spezialitäten kosten.
Abenteuerlich orientierte Reisende nutzen Buggy-Touren, die in Brasilien sprichwörtlich mit dem Ruf „com emoção“ (mit Emotion) beworben werden. Je nach Vereinbarung fährt der Guide zügiger durch die Dünen, passiert steile Abfahrten und lässt den Wagen über Sandkuppen rollen. In Medienberichten und Erfahrungsbeschreibungen wird darauf hingewiesen, dass solche Fahrten trotz des Spaßfaktors verantwortungsbewusst durchgeführt werden sollten – von lizenzierten Fahrern, unter Beachtung von Sicherheitsvorgaben und mit Rücksicht auf Flora, Fauna und andere Besucher.
Ein weiterer Aspekt ist die Nähe zu Natal. Anders als manch entlegene Natursehenswürdigkeit lässt sich Genipabu problemlos in einen Stadtaufenthalt integrieren. Wer beruflich oder privat in Natal zu tun hat, kann sich bereits mit einem halben Tag am Strand und in den Dünen eine intensive Brasilien-Erfahrung schaffen. Für länger Bleibende bietet sich an, Genipabu als einen Baustein in einer Route entlang der Küste zu sehen, etwa in Kombination mit anderen Stränden, Lagunen oder Küstenorten im Bundesstaat.
Viele Reiseführer stellen Genipabu als nahezu obligatorischen Programmpunkt vor, wenn es um Natal geht. Der deutschsprachige Fernreiseführer-Bereich verweist regelmäßig auf die Dünenlandschaft, teils mit praktischen Tipps zu Tourbuchungen und Sicherheit. Die brasilianische Tourismusbehörde hebt in ihren Materialien hervor, dass Genipabu zu den Attraktionen gehört, die das Image von Natal als „Perle am Atlantik“ maßgeblich geprägt haben.
Auch aus fotografischer Sicht lohnt sich der Besuch: Sonnenaufgang oder -untergang über den Dünen, Spiegelungen in flachen Wasserflächen am Strand, kontrastreiche Schattenmuster im Sand – all dies sind Motive, die auch ohne professionelle Ausrüstung eindrucksvoll festgehalten werden können. Auf Plattformen wie Instagram, YouTube oder TikTok sind Bilder und Clips von den Dunas de Genipabu seit Jahren ein fester Bestandteil der Brasilien-Reiseästhetik.
Dunen von Genipabu in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
In den sozialen Medien werden die Dunen von Genipabu häufig mit Schlagwörtern wie „paradiesisch“, „Abenteuer“ oder „Traumstrand“ versehen. Reisende teilen Videos von rasanten Buggyfahrten, ruhigen Strandmomenten oder spektakulären Sonnenuntergängen. Die Posts machen deutlich, wie vielfältig das Erlebnis vor Ort sein kann – von der entspannten Hängematte unter Palmen bis zum dynamischen Action-Clip.
Dunen von Genipabu — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Dunen von Genipabu
Wo liegen die Dunen von Genipabu genau?
Die Dunen von Genipabu befinden sich nördlich der Stadt Natal im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Norte, an der Atlantikküste im Nordosten des Landes. Sie liegen in Reichweite eines Tages- oder Halbtagesausflugs vom Stadtzentrum und den touristischen Strandvierteln Natal aus.
Wie ist die Landschaft der Dunas de Genipabu entstanden?
Die Dünenlandschaft ist über lange Zeiträume durch das Zusammenspiel von Meeresströmungen, Sandtransport und den vorherrschenden Winden entstanden. Es handelt sich um sogenannte wandernde Dünen, die im Laufe der Jahre ihre Form und teilweise ihre Lage verändern können. Fachinstitutionen in Brasilien verweisen darauf, dass diese Dynamik typisch für aktive Küstendünen in tropischen Regionen ist.
Wie kommt man als Reisender aus Deutschland zu den Dunen von Genipabu?
Reisende fliegen in der Regel von Deutschland über große internationale Drehkreuze nach Brasilien und dann mit einem Inlandsflug weiter nach Natal. Von dort aus sind die Dunen von Genipabu per Taxi, Fahrdienst, Mietwagen oder organisierter Tour in etwa 30–45 Minuten zu erreichen. Direktflüge von Deutschland nach Natal werden nicht dauerhaft angeboten, weshalb mit mindestens einem Umstieg gerechnet werden sollte.
Was ist das Besondere an einem Besuch der Dunen von Genipabu?
Besonders ist die Kombination aus heller Dünenlandschaft, tropischem Meer, Palmen und Lagunen auf vergleichsweise engem Raum. Besucher können je nach Vorliebe ruhige Strandtage verbringen, sportliche Aktivitäten wie Sandboarding ausprobieren oder sich bei Buggytouren durch die Dünen fahren lassen. Die Nähe zu Natal macht Genipabu zudem leicht in eine Brasilienreise integrierbar.
Wann ist die beste Zeit, um die Dunas de Genipabu zu besuchen?
Die Region ist ganzjährig warm, mit typischen Tageshöchsttemperaturen deutlich über 20 °C. Viele Reisende bevorzugen Phasen mit geringerer Regenwahrscheinlichkeit, die häufig in der zweiten Jahreshälfte liegen. Für einen Besuch der Dünen sind frühe Morgenstunden oder der späte Nachmittag ideal, da dann die Hitze milder ist und das Licht für Fotos besonders attraktiv wirkt.
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