Drachen-und-Tiger-Pagoden, Longhu Ta

Drachen-und-Tiger-Pagoden: Longhu Ta – leuchtendes Wahrzeichen am Lotus-See

07.06.2026 - 11:44:19 | ad-hoc-news.de

Die Drachen-und-Tiger-Pagoden (Longhu Ta) in Kaohsiung, Taiwan, verbinden Tempelkultur, Symbolik und Aussicht in einem Bauwerk – warum sie Reisende aus Deutschland magisch anziehen.

Drachen-und-Tiger-Pagoden, Longhu Ta, Taiwan
Drachen-und-Tiger-Pagoden, Longhu Ta, Taiwan

Wer über den Lotus-See in Kaohsiung blickt, sieht sie schon von weitem: die farbenprächtigen Drachen-und-Tiger-Pagoden, lokal Longhu Ta (sinngemäß „Drachen-Tiger-Türme“) genannt. Eine leuchtend grüne Drachenfigur und ein goldgelber Tiger bewachen den Eingang zu zwei siebengeschossigen Pagoden – ein Bild, das sich vielen Taiwan-Reisenden dauerhaft einprägt.

Drachen-und-Tiger-Pagoden: Das ikonische Wahrzeichen von Kaohsiung

Die Drachen-und-Tiger-Pagoden gehören zu den bekanntesten Wahrzeichen von Kaohsiung und sind eines der meistfotografierten Motive im Süden Taiwans. Sie stehen am Ufer des Lotus-Sees im Stadtteil Zuoying, einem künstlich angelegten Gewässer, das von Tempeln, Pavillons und Uferpromenaden gesäumt wird. Für viele Besucherinnen und Besucher sind die Pagoden der symbolische Eingang in diese Welt aus Wasser, Religion und Lokalkultur.

Charakteristisch ist der Zugang: Statt über eine einfache Treppe betritt man die Anlage durch das Maul des Drachen und verlässt sie durch das Maul des Tigers. Nach traditionellem chinesisch-taiwanischem Volksglauben soll dieser Weg „Unglück in Glück verwandeln“, da der Drache als glücksbringendes Wesen gilt und der Tiger für Stärke und die Überwindung von Widrigkeiten steht. Die Bedeutung dieses Motivs wird in offiziellen Informationsmaterialien taiwanischer Tourismusinstitutionen immer wieder hervorgehoben.

Auch die Lage macht Longhu Ta so attraktiv: Der Lotus-See ist von mehreren Tempeln umgeben, die sich gut zu Fuß erkunden lassen. In wenigen Minuten erreicht man etwa den Frühling-und-Herbst-Pavillon oder den Konfuzius-Tempel von Kaohsiung. So lässt sich der Besuch der Drachen-und-Tiger-Pagoden hervorragend in einen halbtägigen oder ganztägigen Rundgang einbinden – eine interessante Option gerade für Reisende aus Deutschland, die nur begrenzt Zeit im Süden Taiwans verbringen.

Geschichte und Bedeutung von Longhu Ta

Die Drachen-und-Tiger-Pagoden sind im Vergleich zu vielen klassischen Tempeln Taiwans ein relativ junges Bauwerk. Sie wurden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts errichtet, in einer Zeit, in der Kaohsiung sich vom industriell geprägten Hafen zu einer modernen Großstadt mit wachsendem Tourismus entwickelte. Diese zeitliche Einordnung wird von offiziellen taiwanischen Tourismusstellen und großen internationalen Reiseführern übereinstimmend so beschrieben, auch wenn konkrete Jahreszahlen je nach Quelle variieren. Aus Gründen der Genauigkeit lassen sich im Rahmen dieser Darstellung keine einzelnen Jahresangaben nennen, doch die Pagoden sind deutlich jünger als viele historische Tempelanlagen auf der Insel.

Religiös sind Longhu Ta dem taoistischen und buddhistisch geprägten Volksglauben zuzuordnen, der in Taiwan weit verbreitet ist. Anders als europäische Kirchen, die klar einer Konfession zugeordnet sind, vereinen viele taiwanische Tempel verschiedene Gottheiten und Traditionen. An den Drachen-und-Tiger-Pagoden zeigt sich dies in der Bildsprache: Neben Drachen und Tigern finden sich im Inneren der Türme Wandbilder und Reliefs mit Szenen aus chinesischen Legenden, daoistischen Erzählungen und Symbolen für Tugend, Glück und Schutz.

Der Standort am Lotus-See ist nicht zufällig gewählt. Der See gilt als wichtiger religiöser und kultureller Raum der Stadt, an dem seit Jahrzehnten Tempel und Pavillons entstanden. Die Pagoden ergänzen diesen „heiligen Landschaftsraum“ um ein modernes Element, das traditionelle Symbolik mit einem starken visuellen Auftritt verbindet. Reiseführer wie das deutschsprachige ADAC-Reisemagazin und internationale Publikationen von National Geographic ordnen die Anlage deshalb als ein Beispiel für die fortdauernde Lebendigkeit taiwanischer Volksreligion ein, die nicht museal konserviert, sondern laufend weiterentwickelt wird.

Für die lokale Bevölkerung sind Drachen und Tiger nicht nur touristische Attraktionen, sondern Schutzsymbole. Viele Menschen besuchen die Pagoden, um Glück im Beruf, Erfolg in Prüfungen oder Schutz für die Familie zu erbitten. Für Reisende ist dieser alltägliche, religiöse Gebrauch oft genauso eindrucksvoll wie die Architektur selbst.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch kombinieren die Drachen-und-Tiger-Pagoden traditionelle Formen mit einer deutlich modernen Konstruktionsweise. Beide Türme sind polygonale, siebengeschossige Pagoden, wie sie aus der ostasiatischen Architektur bekannt sind. Sie sind reich verziert, tragen leuchtend gelbe und rote Dachziegel und sind mit zahlreichen geschnitzten Figuren von Drachen, Phönixen, Fabelwesen und buddhistischen sowie taoistischen Symbolen geschmückt.

Die beiden Tierfiguren am Eingang sind das auffälligste Element. Der Drachenkörper bildet einen begehbaren Gang, dessen Wände mit farbigen Reliefs und Szenen aus der chinesischen Mythologie bedeckt sind. Hier finden sich Darstellungen von Höllenszenen und moralischen Gleichnissen, die den Besucherinnen und Besuchern die Konsequenzen von Tugend und Fehlverhalten vor Augen führen. Der Tiger fungiert als Ausgang; in vielen Beschreibungen lokaler Behörden wird betont, dass der Weg „durch den Drachen hinein und durch den Tiger hinaus“ den Übergang von Unglück zu Glück symbolisiert.

Innen führen Treppen bis zur obersten Etage der Pagoden. Von dort bietet sich ein weiter Blick über den Lotus-See, die umliegenden Tempelanlagen und die Hochhäuser von Kaohsiung. Bei klarer Sicht erstreckt sich das Panorama bis weit in die Stadt. Besonders beliebt sind die frühen Morgenstunden und der späte Nachmittag, wenn das Licht weicher ist und die Farben des Sees und der Pagoden besonders intensiv wirken. Reiseberichte in hochwertigen Magazinen heben diesen Blick gern hervor und stellen ihn auf eine Stufe mit anderen berühmten Aussichtspunkten Ostasiens.

Gestalterisch sind die Pagoden ein gutes Beispiel für den in Taiwan verbreiteten, sehr farbenfrohen und detailreichen Tempelstil. Künstliche Wolkenbänder, geschwungene Drachenkörper auf den Dächern, kleine Pagodenfiguren und florale Dekorelemente überziehen praktisch jede freie Fläche. Für Besucher aus Mitteleuropa, die eher schlichte Sakralarchitektur wie romanische Kirchen oder klassizistische Bauten gewohnt sind, kann diese visuelle Fülle zunächst überwältigend wirken. Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker betonen in Fachbeiträgen, dass diese Form des „Horror vacui“ – die Angst vor der leeren Fläche – in der südchinesischen und taiwanischen Tempelkunst jedoch typisch und bewusst eingesetzt ist.

Ein weiterer Aspekt ist die Einbindung der Pagoden in die Wasserlandschaft. Ein gewundener Steg führt von der Uferpromenade zu den Eingängen von Drache und Tiger. Dieser Steg ist nicht gerade, sondern zickzackförmig angelegt. In der traditionellen chinesischen Architektur soll diese Form böse Geister fernhalten, weil ihnen nachgesagt wird, nur gerade Wege gehen zu können. Gleichzeitig schafft der Steg immer neue Blickachsen auf die Pagoden, den See und die gegenüberliegenden Tempel. Viele Fotos, die in internationalen Medien und auf Social-Media-Plattformen kursieren, nutzen diese Perspektiven.

Offizielle Broschüren der Stadt Kaohsiung und nationale Tourismusinstitutionen stellen heraus, dass Longhu Ta nicht nur ein religiöser Ort, sondern auch ein identitätsstiftendes Symbol der Stadt ist. In manchen Werbematerialien werden die Pagoden vergleichbar prominent verwendet wie etwa der Taipei 101 für Taipeh oder das 85 Sky Tower-Hochhaus für Kaohsiung. Für Reisende sind sie daher auch ein leicht erkennbares Orientierungssymbol im Stadtbild.

Drachen-und-Tiger-Pagoden besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise: Die Drachen-und-Tiger-Pagoden liegen am Südufer des Lotus-Sees im Stadtteil Zuoying in Kaohsiung. Vom Zentrum Kaohsiungs aus sind sie mit der Metro (Kaohsiung MRT) und kurzen Taxi- oder Busfahrten erreichbar. Für Reisende aus Deutschland bieten sich internationale Flüge nach Taipeh (Taoyuan International Airport) mit Umstieg über große Drehkreuze wie Frankfurt, München, Dubai, Doha, Istanbul oder Singapur an. Von Taipeh aus verkehrt der taiwanische Hochgeschwindigkeitszug (Taiwan High Speed Rail) in rund 1,5 bis 2 Stunden nach Kaohsiung; von der Endstation Zuoying ist der Lotus-See per Taxi oder Stadtbus erreichbar. Diese Kombination aus Langstreckenflug und Hochgeschwindigkeitszug wird in Reiseführern und von offiziellen Stellen immer wieder als effizienteste Variante empfohlen.
  • Öffnungszeiten: Die Pagoden unterscheiden zwischen dem begehbaren Innenbereich und der frei zugänglichen Uferzone. Die Uferpromenade des Lotus-Sees ist grundsätzlich öffentlich zugänglich, während der Zugang zu den Innenräumen der Pagoden in der Regel tagsüber möglich ist. Da sich Öffnungszeiten je nach Saison, Wochentag und religiösen Veranstaltungen ändern können, empfiehlt es sich, kurz vor dem Besuch die aktuellen Zeiten unmittelbar bei den lokalen Behörden oder den Drachen-und-Tiger-Pagoden zu prüfen. Viele Reiseführer raten dazu, den Besuch auf den späteren Nachmittag zu legen, um die sanfte Abendstimmung mitzunehmen.
  • Eintritt: Übereinstimmende Angaben namhafter Reiseinstitutionen und offizieller Quellen legen nahe, dass der Zugang zu den Pagoden in der Praxis häufig ohne Eintrittsgeld erfolgt oder ein sehr geringer symbolischer Beitrag erbeten wird. Da sich Modalitäten jedoch ändern können und vereinzelt Spendenboxen oder kleine Beiträge für bestimmte Bereiche erhoben werden, empfiehlt sich eine zeitlose Erwartung: Mit hohen Eintrittskosten ist nicht zu rechnen, aber Kleingeld für Spenden ist sinnvoll. Preise können schwanken; verbindliche Euro- und Taiwan-Dollar-Beträge lassen sich seriös nur tagesaktuell vor Ort ermitteln.
  • Beste Reisezeit: Kaohsiung liegt in einem subtropischen Klima. Die angenehmsten Monate für einen Besuch sind meist der späte Herbst, Winter und das zeitige Frühjahr, wenn die Temperaturen milder sind als im heißen, feuchten Sommer. Viele Reiseführer empfehlen insbesondere die Monate November bis März, da Hitze und Taifune in dieser Zeit weniger wahrscheinlich sind. Innerhalb eines Tages bieten sich die frühen Morgenstunden und der späte Nachmittag oder frühe Abend an, um die Pagoden ohne die stärkste Sonneneinstrahlung zu erleben. Bei Sonnenuntergang spiegelt sich das Licht besonders stimmungsvoll im Lotus-See.
  • Sprache und Kommunikation: Amtssprache ist Mandarin-Chinesisch, in Taiwan meist als „Guoyu“ bezeichnet. Traditionelle chinesische Schriftzeichen dominieren Beschilderung und Tempeldekoration. In Kaohsiung ist Englisch in touristischen Bereichen recht verbreitet, im öffentlichen Verkehr und in Hotels findet sich häufig auch englische Beschilderung. Deutsch wird kaum gesprochen. Für Reisende aus Deutschland ist es hilfreich, einige Grundbegriffe auf Englisch oder in Pinyin-Transkription parat zu haben, insbesondere für Ortsnamen wie „Lotus Pond“ oder „Dragon and Tiger Pagodas“.
  • Zahlung und Trinkgeld: In Taiwan sind Kreditkarten in Hotels, größeren Restaurants und Geschäften weit verbreitet, kleinere Imbissstände und Marktstände akzeptieren jedoch oft nur Bargeld. Mobile Bezahlsysteme wie Apple Pay oder Google Pay gewinnen an Bedeutung, sind aber nicht überall nutzbar. Reisende sollten daher immer etwas Bargeld in der Landeswährung mitführen. Trinkgeld ist in der taiwanischen Kultur nicht fest verankert; in vielen Restaurants ist ein Servicezuschlag bereits im Preis enthalten. Im Tempelkontext sind Spenden in die dafür vorgesehenen Boxen üblich, aber freiwillig.
  • Kleiderordnung und Verhalten: Obwohl die Drachen-und-Tiger-Pagoden stark touristisch geprägt sind, sollten sie als religiöser Ort respektvoll behandelt werden. Schultern und Knie sollten möglichst bedeckt sein, besonders beim Betreten der Innenräume. Laute Unterhaltungen, das Berühren von Altären und Figuren sowie das Fotografieren in ausdrücklich verbotenen Bereichen sollten vermieden werden. Viele Reiseführer weisen darauf hin, dass respektvolles Verhalten auch von Touristinnen und Touristen geschätzt wird und zu einem positiven Miteinander beiträgt.
  • Fotografieren: Die Pagoden zählen zu den fotogensten Schauplätzen Kaohsiungs. Fotografieren ist im Außenbereich und in vielen Innenbereichen in der Regel erlaubt. In sensiblen Zonen – etwa rund um Altäre – können jedoch Fotografierverbote bestehen. Diese sind in der Regel ausgeschildert. Drohnenflüge sind in Taiwan reguliert und in der Nähe religiöser Stätten oft unerwünscht; wer professionelle Aufnahmen plant, sollte sich vorab über die aktuellen Vorschriften informieren.
  • Einreisebestimmungen: Taiwan hat eigene Einreisebestimmungen, die sich unterscheiden können je nachdem, ob Reisende einen deutschen, österreichischen oder schweizerischen Pass besitzen. Für deutsche Staatsbürger wird empfohlen, vor der Reise die aktuellen Hinweise zur Einreise, zu Visaregeln und Sicherheitslage beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de zu prüfen. Ähnliches gilt für Staatsangehörige anderer DACH-Länder, die die Seiten ihrer jeweiligen Außenministerien konsultieren sollten. Eine Auslandskrankenversicherung ist in der Regel sinnvoll, da die europäische Versicherungskarte in Taiwan nicht gilt.
  • Zeitverschiebung: Taiwan verwendet die Taiwan Standard Time (TST), die üblicherweise 7 Stunden vor der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) liegt. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit verringert sich die Differenz, sodass Taiwan 6 Stunden voraus ist. Für Reiseplanung, Ankunftszeiten und Kommunikation mit Deutschland sollte diese Zeitverschiebung berücksichtigt werden, insbesondere bei der Buchung von Zügen und Inlandsflügen nach der Landung.

Warum Longhu Ta auf jede Kaohsiung-Reise gehört

Für viele Reisende ist der Besuch der Drachen-und-Tiger-Pagoden der emotionale Höhepunkt eines Aufenthalts in Kaohsiung. Das liegt nicht nur an der auffälligen Architektur, sondern auch an der besonderen Atmosphäre am Lotus-See. Morgens ziehen Nebelschwaden über das Wasser, während Gläubige Räucherstäbchen anzünden und erste Besucher die Stufen der Pagoden erklimmen. Abends spiegeln sich die Lichter der Stadt im See, und die Pagoden leuchten in warmen Farben.

Aus deutscher Perspektive ist Longhu Ta ein starkes Kontrastprogramm zu bekannten heimischen Wahrzeichen. Während der Kölner Dom oder das Brandenburger Tor für eine jahrhundertealte, zumeist christlich geprägte Tradition stehen, repräsentieren die Drachen-und-Tiger-Pagoden eine lebendige Mischung aus Daoismus, Buddhismus und Volksglauben, die sich in leuchtenden Farben und spielerischer Symbolik ausdrückt. Dieser Stil ist vielen Mitteleuropäerinnen und Mitteleuropäern zunächst fremd – und gerade deshalb so faszinierend.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Kombination mit der übrigen Umgebung des Lotus-Sees. In kurzer Gehentfernung liegen weitere architektonische Highlights wie die Frühling-und-Herbst-Pavillons, der Wenzhu-Tempel oder der Konfuzius-Tempel von Kaohsiung. Wer genügend Zeit mitbringt, kann einen gemütlichen Rundgang um den See machen, unterwegs Snacks an Straßenständen probieren und immer wieder den Blick auf die Pagoden genießen. Hochwertige Reiseführer aus dem deutschsprachigen Raum empfehlen diese Kombination ausdrücklich als idealen Einstieg in die Kultur des südlichen Taiwans.

Hinzu kommt die gute Erreichbarkeit: Durch die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Taipeh und Kaohsiung lassen sich die Drachen-und-Tiger-Pagoden bequem in einen Taiwan-Rundtrip einbauen. Viele Reisende aus Deutschland kombinieren einige Tage in der Hauptstadt Taipeh mit Abstechern nach Taroko-Schlucht, Sonne-Mond-See und in den Süden nach Kaohsiung und Tainan. In diesem Reiserhythmus bieten Longhu Ta einen intensiven, aber doch leicht zugänglichen Einblick in die lokale religiöse und ästhetische Welt.

Nicht zuletzt sind die Pagoden ein lebendiger Ort: Neben Touristen kommen Pilger, Familien, ältere Menschen beim Abendspaziergang und junge Leute, die Selfies machen. Diese Durchmischung verleiht dem Ort eine Authentizität, die viele Reisende in Befragungen und Berichten besonders hervorheben. Wer sich etwas Zeit nimmt, kann beobachten, wie Gruppen gemeinsam Räucherstäbchen entzünden, wie Mönche und Tempelmitarbeiter Rituale vorbereiten oder wie Kinder neugierig die Reliefs im Inneren der Pagoden studieren.

Drachen-und-Tiger-Pagoden in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien gehören Bilder und Videos der Drachen-und-Tiger-Pagoden zu den beliebtesten Taiwan-Motiven. Besonders häufig sind Aufnahmen des Eingangs durch das Drachenmaul, Spiegelungen im Wasser des Lotus-Sees und Zeitraffer von Sonnenauf- oder -untergängen. Reisende aus Deutschland nutzen Plattformen wie Instagram, TikTok und YouTube, um ihre Eindrücke zu teilen und sich vorab Inspiration für Perspektiven und Besuchszeiten zu holen.

Häufige Fragen zu Drachen-und-Tiger-Pagoden

Wo liegen die Drachen-und-Tiger-Pagoden genau?

Die Drachen-und-Tiger-Pagoden befinden sich am Südufer des Lotus-Sees im Stadtteil Zuoying in Kaohsiung im Süden Taiwans. Der See liegt nördlich des modernen Stadtzentrums und ist mit Metro, Bus und Taxi gut erreichbar.

Was bedeutet der Name Longhu Ta?

Longhu Ta ist der lokalsprachliche Name der Anlage und lässt sich sinngemäß als „Drachen-Tiger-Türme“ übersetzen. „Long“ steht im Chinesischen für Drache, „Hu“ für Tiger und „Ta“ für Turm oder Pagode. Der Name beschreibt damit direkt das auffälligste Merkmal der Anlage.

Wie viel Zeit sollte man für den Besuch einplanen?

Für einen reinen Besuch der Drachen-und-Tiger-Pagoden reichen etwa 1 bis 2 Stunden, wenn man durch Drachen- und Tigergang gehen, die Türme besteigen und einige Fotos machen möchte. Viele Reisende kombinieren den Besuch jedoch mit einem Spaziergang um den Lotus-See und weiteren Tempeln in der Umgebung und planen dafür einen halben Tag ein.

Wann ist die beste Tageszeit für Fotos?

Die attraktivsten Lichtstimmungen ergeben sich meist in den frühen Morgenstunden und am späten Nachmittag bis zum Sonnenuntergang. Dann ist das Licht weicher, die Temperaturen sind angenehmer und Spiegelungen im Wasser besonders eindrucksvoll. Mittags ist das Licht oft sehr hart und die Hitze intensiver.

Eignet sich ein Besuch der Drachen-und-Tiger-Pagoden für Familien?

Ja, der Besuch eignet sich grundsätzlich gut für Familien mit Kindern. Die bunten Drachen- und Tigerfiguren sind für Kinder besonders interessant, und der Weg über den Zickzack-Steg stellt ein kleines Abenteuer dar. Eltern sollten jedoch darauf achten, dass Kinder auf den Treppen in den Türmen vorsichtig sind und in der Nähe des Wassers nicht unbeaufsichtigt spielen.

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