Dom von Siena, Duomo di Siena

Dom von Siena: Warum der Duomo di Siena Reisende aus Deutschland magisch anzieht

24.05.2026 - 06:25:42 | ad-hoc-news.de

Der Dom von Siena, der Duomo di Siena in Italien, ist mehr als eine Kirche: Schwarz-weißer Marmor, ein versteckter Mosaikboden und ein atemberaubender Panoramablick machen ihn zu einem der faszinierendsten Sakralbauten Europas.

Dom von Siena, Duomo di Siena, Siena
Dom von Siena, Duomo di Siena, Siena

Wer zum ersten Mal vor dem Dom von Siena steht, dem Duomo di Siena (sinngemäß „Kathedrale von Siena“), bleibt meist kurz die Sprache weg: Schwarz-weißer Marmor, eine Fassade wie ein steinerner Bilderteppich und darüber der weite Himmel der Toskana – dieser Sakralbau wirkt wie eine Kulisse, ist aber sehr reale, gelebte Geschichte.

Dom von Siena: Das ikonische Wahrzeichen von Siena

Der Dom von Siena ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt Siena in der Toskana. Die Kathedrale thront auf einem Hügel über dem mittelalterlichen Stadtgefüge und prägt die Silhouette fast so stark, wie es in Deutschland der Kölner Dom für Köln tut. Für viele Reisende aus Deutschland ist der Duomo di Siena einer der Höhepunkte einer Rundreise durch die Toskana – oft in Kombination mit Florenz, Pisa oder San Gimignano.

Offizielle italienische Kulturinstitutionen wie das Kulturministerium und die Region Toskana stellen den Dom als einen der wichtigsten gotischen Sakralbauten Italiens heraus. Renommierte Reiseführer wie Marco Polo und Merian beschreiben den Dom von Siena als eine einzigartige Synthese aus Architektur, Malerei, Skulptur und Kunsthandwerk. Auch die „Opera della Metropolitana di Siena“, die verantwortliche Domverwaltung, betont auf ihrer Website die besondere Rolle des Doms als religiöses Zentrum und kultureller Schatz der Stadt.

Atmosphärisch erleben Besucher im Inneren eine Mischung aus Andacht und Staunen. Streifen aus dunklem und hellem Marmor ziehen sich über Pfeiler und Wände, bunte Glasfenster tauchen den Raum in farbiges Licht. Wer genauer hinsieht, entdeckt überall Details: kleine Tierfiguren, biblische Szenen, Porträts antiker Philosophen und die Wappen der Stadtviertel Sienas.

Geschichte und Bedeutung von Duomo di Siena

Die historischen Wurzeln des Duomo di Siena reichen tief ins Mittelalter. Kunsthistorische Standardwerke und Institutionen wie die italienische Denkmalpflege sowie Beiträge von GEO und National Geographic Deutschland stimmen darin überein, dass der heutige Dombau vor allem im 13. und 14. Jahrhundert entstand. Schon zuvor gab es an gleicher Stelle eine frühere Kirche, die nach und nach vergrößert wurde, als Siena im Mittelalter zu einer reichen Handels- und Bankmetropole aufstieg.

Im 13. Jahrhundert war Siena eine der bedeutendsten Städte Italiens. Ähnlich wie Florenz oder Pisa konkurrierte die Stadt politisch, wirtschaftlich und kulturell mit ihren Nachbarn. Dieser Wettbewerb spiegelte sich auch im Sakralbau wider: Der Dom sollte zeigen, dass Siena mit anderen Zentren mithalten konnte. Historiker betonen, dass der Bau des Doms eng mit dem Selbstbewusstsein der Republik Siena verknüpft war, die im Mittelalter als eigener Stadtstaat existierte – lange vor der Gründung des modernen Nationalstaats Italien im 19. Jahrhundert.

Ein dramatisches Kapitel der Dombaugeschichte ist der gescheiterte Plan einer gigantischen Erweiterung im 14. Jahrhundert. Stadtarchive und die offizielle Domverwaltung berichten übereinstimmend, dass Siena seine Kathedrale zur damals größten Kirche der Christenheit ausbauen wollte. Die neuen Außenmauern wurden begonnen und sind noch heute als monumentale Fragmentbauten neben dem Dom zu sehen, etwa die unvollendete Fassade des sogenannten „Duomo Nuovo“. Die große Vision scheiterte unter anderem an der Pestwelle von 1348 und politischen wie wirtschaftlichen Krisen.

Religiös ist der Dom von Siena seit Jahrhunderten der Bischofssitz (später Erzbischofssitz) der Stadt und des Umlands. Er ist der Maria Himmelfahrt geweiht. Auch heute finden dort regelmäßig Gottesdienste, Prozessionen und besondere liturgische Feiern statt. Für katholische Gläubige hat der Dom damit nicht nur kunsthistorische, sondern weiterhin spirituelle Bedeutung.

Die UNESCO führt die Altstadt von Siena, inklusive Dom und Piazza del Campo, als Weltkulturerbe. In den Unterlagen zum Welterbestatus wird besonders hervorgehoben, dass Siena ein außergewöhnlich gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen Stadtstruktur ist, in der religiöse, politische und wirtschaftliche Funktionen eng miteinander verflochten waren. Der Dom steht damit sinnbildlich für die hohe Blüte der Stadt im Mittelalter.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch gilt der Dom von Siena als Meisterwerk der italienischen Gotik mit romanischen Vorläufern. Fachliteratur und Institutionen wie der Kunsthistorische Dienst Italiens sowie renommierte Kulturmagazine betonen den eigenständigen Charakter des Baus: Er verbindet gotische Vertikalität mit strenger Gliederung und dekorativem Reichtum im typischen Stil der Toskana.

Besonders auffällig ist die Fassade aus mehrfarbigem Marmor. Schwarz-grüne und weißliche Marmorstreifen wechseln sich ab, dazu kommen rosa Akzente. Die Farbkombination knüpft an die Stadtfarben Sienas (schwarz und weiß) an, die wiederum auf die sagenhafte Gründungslegende Sienas zurückgeführt werden. Laut dieser Legende soll die Stadt von Senio und Ascanio, den Söhnen des römischen Helden Remus, gegründet worden sein, die auf einem schwarzen und einem weißen Pferd flohen. Kunsthistoriker sehen in der Farbsymbolik auch einen bewussten Bezug zu Licht und Dunkelheit, Schuld und Erlösung.

Die heute sichtbare Fassade wurde im Wesentlichen im 13. und frühen 14. Jahrhundert geschaffen. Kunsthistorische Beiträge nennen verschiedene beteiligte Baumeister und Bildhauer, darunter Giovanni Pisano, einen der bedeutendsten Bildhauer seiner Zeit. Figuren von Propheten, Aposteln, Heiligen und allegorischen Gestalten schmücken die Portale. Über dem Hauptportal zieht sich ein großer Dreiecksgiebel, der mit Mosaiken gefüllt ist. Diese Mosaiken wurden im 19. Jahrhundert restauriert und teilweise erneuert, nach historischen Vorbildern, wie offizielle Restaurierungsberichte der Domverwaltung dokumentieren.

Im Inneren setzt sich der Streifenlook fort: Pfeiler und Wände wechseln in dunklem und hellem Marmor. Viele Besucher erinnern das an einen überdimensionierten, steinernen Zebralook – ein Bild, das Reiseführer gerne aufgreifen, um den Charakter des Raums zu beschreiben. Die Gewölbe sind mit blauen Feldern und goldenen Sternen bemalt, was dem Raum eine fast kosmische Dimension verleiht.

Ein ganz besonderer Schatz des Duomo di Siena ist der Mosaikboden. Offizielle Informationen der „Opera della Metropolitana di Siena“ und Kulturberichte aus Italien und Deutschland bestätigen: Über viele Jahrhunderte hinweg entstanden hier mehr als 50 einzelne Bildfelder aus Intarsien, die zusammen einen einzigartigen Bildteppich aus Marmor ergeben. Dargestellt sind Szenen aus der Bibel, allegorische Darstellungen von Tugenden und Laster, sowie antike und biblische Gestalten.

Da der Boden empfindlich ist, ist er nicht das ganze Jahr über vollständig sichtbar. Ein großer Teil bleibt zum Schutz abgedeckt und wird nur in bestimmten Zeitfenstern im Jahr freigelegt. Die konkreten Termine variieren von Jahr zu Jahr, liegen aber häufig in den Sommer- und Herbstmonaten. Reisende sollten die jeweils aktuellen Informationen direkt auf der offiziellen Website des Doms oder bei der Tourismusinformation von Siena abrufen, wenn sie den Boden möglichst komplett sehen möchten.

Ein weiterer Höhepunkt ist die Piccolomini-Bibliothek, ein prunkvoll ausgemalter Raum an der Nordseite des Doms. Sie ist nach der Familie Piccolomini benannt, aus der unter anderem Papst Pius II. hervorging. Der Raum ist mit farbintensiven Fresken geschmückt, die Episoden aus dem Leben von Pius II. erzählen. Kunsthistorische Quellen heben besonders die Beteiligung des Malers Pinturicchio hervor, dessen Werk auch in Rom hoch geschätzt wird. Im Zentrum der Bibliothek steht eine Reihe kostbarer Chorbücher, die ebenfalls aufwendig illuminiert sind.

Die Kanzel des Doms, geschaffen im 13. Jahrhundert, gilt als Meisterwerk der Bildhauerkunst. Fachpublikationen und Museumsführer beschreiben, wie sich in ihr die Entwicklung von der Romanik zur Gotik spiegelt. Mehrere Reliefs zeigen Szenen aus dem Leben Jesu, darunter die Geburt, die Kreuzigung und das Jüngste Gericht. Die Kanzel wird von Säulen getragen, die auf Löwenfiguren ruhen – ein Motiv, das sich in vielen mittelalterlichen Kirchen Italiens findet und auf die symbolische Rolle des Löwen als Wächter und Machtzeichen verweist.

Auch musikalisch ist der Dom von Siena bemerkenswert: Historische Orgeln und die Tradition der Liturgiepflege werden von Musikinstitutionen in der Region betont. Immer wieder finden Konzerte geistlicher Musik statt. Konkrete Konzerttermine ändern sich regelmäßig; aktuelle Angaben sind über die Domverwaltung und lokale Kulturkalender zugänglich.

Ein besonderes Erlebnis für Besucher ist der Panoramablick von den höher gelegenen Bereichen des Doms und der sogenannten „Facciatone“, dem unvollendeten Fassadenteil des geplanten Neubaus. Über speziell geführte Rundgänge (oft als „Porta del Cielo“ – „Himmelspforte“ – bezeichnet) können Teile des Dachraums, Galerien und Außenwege besichtigt werden. Von dort öffnet sich der Blick über das Dach des Doms, die Dächer Sienas und die Hügellandschaft der Toskana. Die Verfügbarkeit dieser Touren variiert je nach Saison und Wetterbedingungen, weshalb die Domverwaltung empfiehlt, die aktuellen Angebote vorab zu prüfen.

Dom von Siena besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise

Der Dom von Siena liegt im historischen Zentrum der Stadt, auf einem Hügel unweit der Piazza del Campo. Für Reisende aus Deutschland bietet sich meist die Anreise über Florenz oder Pisa an. Beide Städte haben internationale Flughäfen mit Verbindungen von deutschen Flughäfen wie Frankfurt, München, Berlin oder Düsseldorf, entweder direkt oder über Umsteigeverbindungen in großen europäischen Drehkreuzen. Von Florenz nach Siena verkehren Busse und Züge; die Fahrzeit liegt in der Regel zwischen rund 1 und 2 Stunden, abhängig von Verbindung und Verkehr.

Mit dem Auto gelangt man aus Richtung Florenz über gut ausgebaute Schnellstraßen nach Siena. In Italien sind auf vielen Autobahnen Mautgebühren fällig, die je nach Strecke variieren. Innerhalb der historischen Altstadt von Siena gelten ZTL-Zonen (verkehrsbeschränkte Bereiche), die mit dem Auto nur mit Sondergenehmigung befahren werden dürfen. Reisende sollten daher Parkmöglichkeiten außerhalb der Altstadt oder in ausgewiesenen Parkhäusern nutzen.

Für Bahnreisende aus Deutschland bietet sich eine Fahrt über große Knotenpunkte wie München oder Mailand an. Fernzüge und Nachtzüge verbinden deutsche Städte mit Norditalien; von dort geht es weiter mit italienischen Zügen Richtung Siena. Da Taktungen und Verbindungen langfristig variieren können, sollten aktuelle Fahrpläne bei der Deutschen Bahn, ÖBB, SBB oder Trenitalia geprüft werden.

  • Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten des Dom von Siena können je nach Saison, Wochentag und liturgischem Kalender deutlich variieren. Offizielle Informationen der Domverwaltung weisen darauf hin, dass die Kathedrale in der Regel täglich geöffnet ist, mit verlängerten Zeiten in den touristisch stark frequentierten Monaten und eingeschränkten Zeiten an religiösen Feiertagen oder während Gottesdiensten.

Da sich konkrete Uhrzeiten im Laufe eines Jahres ändern können, empfiehlt die Domverwaltung, aktuelle Angaben direkt auf der offiziellen Website des Duomo di Siena oder bei der örtlichen Tourismusinformation von Siena zu prüfen. Dies gilt insbesondere dann, wenn zusätzlich Besuche der Piccolomini-Bibliothek, des Doms-Museums oder der Panoramawege („Porta del Cielo“) geplant sind.

  • Eintritt und Tickets

Für den Dom von Siena und die zugehörigen Bereiche (Bibliothek, Museum, Panoramawege) gibt es verschiedene Ticketarten. Seriöse Reiseführer und die Domverwaltung weisen darauf hin, dass Kombitickets angeboten werden, mit denen mehrere Bereiche zu einem Gesamtpreis besichtigt werden können. Die genauen Tarife und inkludierten Leistungen ändern sich in unregelmäßigen Abständen, etwa aufgrund von Restaurierungsprojekten oder neuen Ausstellungsformaten.

Für Reisende aus Deutschland empfiehlt sich daher, vor dem Besuch die aktuellen Ticketangebote und Preise unmittelbar bei der „Opera della Metropolitana di Siena“ oder über die offiziellen Ticketpartner einzusehen. In der Regel sind ermäßigte Tickets für Kinder, Jugendliche oder bestimmte Personengruppen vorgesehen, ebenso Familienangebote. Viele Besucher wählen aufgrund des Andrangs einen festen Zeit-Slot, der beim Ticketkauf mitgebucht wird.

  • Beste Reisezeit

Siena kann grundsätzlich das ganze Jahr über besucht werden. Für eine Dom-Besichtigung ist das Frühjahr (April bis Juni) sowie der Frühherbst (September, Oktober) besonders angenehm: Die Temperaturen sind milder als im Hochsommer, und die Stadt wirkt insgesamt etwas weniger überlaufen. In den Sommermonaten Juli und August kann es in der Toskana sehr warm werden, häufig deutlich über 30 °C, und es sind viele internationale Gäste vor Ort.

Wer den Dom von Siena in Ruhe erleben möchte, sollte möglichst frühe Vormittagsstunden oder spätere Nachmittagszeiten wählen. Erfahrungsberichte und Empfehlungen von Tourismusorganisationen betonen, dass Kreuzfahrt- und Busgruppen häufig zwischen spätem Vormittag und frühem Nachmittag eintreffen. Wer zu diesen Zeiten ankommt, muss mit längeren Warteschlangen rechnen.

Ein ganz besonderes, aber auch sehr gut besuchtes Erlebnis sind die Tage rund um das „Palio di Siena“, das berühmte Pferderennen auf der Piazza del Campo, das traditionell im Sommer stattfindet. An diesen Tagen ist die Stadt besonders voll, viele Unterkünfte sind frühzeitig ausgebucht und auch im Dom kann der Andrang stark sein. Reisende, die eine ruhigere Atmosphäre bevorzugen, sollten Alternativtermine wählen.

  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleiderordnung, Fotografieren

In Siena wird Italienisch gesprochen. In touristisch geprägten Bereichen wie rund um den Dom, in Hotels und Restaurants, funktioniert in der Regel auch Englisch gut. Deutschkenntnisse sind weniger verbreitet, aber in der touristischen Infrastruktur einzelner Anbieter durchaus anzutreffen. Viele Beschilderungen im Dom und in begleitenden Ausstellungen sind mindestens zweisprachig (Italienisch/Englisch). Reiseführer auf Deutsch können über verschiedene Anbieter oder in App-Form genutzt werden.

Bei der Bezahlung sind in Italien Kreditkarten weit verbreitet, insbesondere Visa und Mastercard. Auch kontaktloses Bezahlen etwa mit Apple Pay oder Google Pay setzt sich zunehmend durch. In kleineren Geschäften, Cafés oder bei kleineren Beträgen wird allerdings häufig noch Bargeld bevorzugt. Girocards (ehemals EC-Karten) funktionieren je nach Kartenart und Bank zunehmend über internationale Debitnetzwerke, dennoch ist es ratsam, zusätzlich eine Kreditkarte mitzunehmen.

Trinkgeld ist in Italien nicht im gleichen Maß obligatorisch wie in manchen anderen Ländern, wird aber geschätzt. In Restaurants ist oft eine Art Gedeckpauschale („coperto“) auf der Rechnung ausgewiesen. Ein zusätzliches Trinkgeld von rund 5–10 % des Rechnungsbetrags bei gutem Service ist üblich, aber freiwillig. In Cafés reicht es meist, kleine Münzen zurückzulassen.

Da der Dom von Siena ein aktiver Gottesdienstraum ist, gilt eine angemessene Kleiderordnung: Schultern und Knie sollten bedeckt sein, allzu freizügige oder strandähnliche Kleidung ist unpassend. In der Praxis werden Besucher meist freundlich, aber bestimmt gebeten, sich an diese Regeln zu halten. Große Rucksäcke oder sperrige Gegenstände können in bestimmten Bereichen unerwünscht sein; es ist sinnvoll, möglichst mit leichtem Tagesgepäck zu kommen.

Fotografieren ist in vielen Bereichen des Doms ohne Blitz und ohne Stativ gestattet, um Kunstwerke und andere Besucher nicht zu stören. In einigen sensiblen Zonen, etwa in der Piccolomini-Bibliothek, können restriktivere Regeln gelten. Die aktuelle Foto-Policy wird üblicherweise vor Ort ausgeschildert oder auf den Webseiten der Domverwaltung erläutert. Aus Respekt gegenüber Gottesdiensten sollte während liturgischer Feiern auf touristisches Fotografieren verzichtet werden.

  • Einreisebestimmungen und Gesundheitsvorsorge

Italien gehört zur Europäischen Union und zum Schengen-Raum. Deutsche Staatsbürger können im Regelfall mit Personalausweis oder Reisepass einreisen. Da sich rechtliche Rahmenbedingungen ändern können, sollten Reisende die jeweils aktuellen Einreisebestimmungen beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf eventuelle temporäre Regelungen oder Empfehlungen.

Für touristische Aufenthalte in Italien gilt: Die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), die auf der Rückseite der deutschen Krankenkassenkarte aufgedruckt ist, ermöglicht in der Regel die Inanspruchnahme medizinisch notwendiger Leistungen im Rahmen des italienischen Gesundheitssystems. Dennoch empfehlen Verbraucherschützer und Reiseinstitutionen häufig eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung, um Leistungen abzudecken, die über die Grundversorgung hinausgehen oder um einen eventuellen Rücktransport zu erleichtern.

Die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Italien ist nicht vorhanden: Beide Länder liegen in der Mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ/MESZ). Für die Planung von Anreise, Führungen oder Ticket-Slots ist daher kein Umrechnen der Uhrzeit nötig.

Warum Duomo di Siena auf jede Siena-Reise gehört

Der Dom von Siena ist nicht nur ein architektonisches Monument, sondern ein Gesamterlebnis. Wer durch die schmalen Gassen der Altstadt nach oben steigt, spürt bereits, wie sich das urbane Leben verändert: Die Piazza del Campo mit ihren Cafés, der Palast des „Palazzo Pubblico“ und schließlich der Domberg mit der Kathedrale bilden ein zusammenhängendes Ensemble, das vom UNESCO-Welterbe besonders hervorgehoben wird.

Für Reisende aus Deutschland verbindet der Besuch des Duomo di Siena mehrere Ebenen: Kunstgenuss, Geschichtserlebnis und eine sehr sinnliche Erfahrung von Raum, Licht und Klang. Im Vergleich zu einigen anderen berühmten Sakralbauten, etwa dem Petersdom in Rom, wirkt der Dom von Siena oft etwas intimer – trotz seiner Größe und Pracht. Gleichzeitig ist er weniger bekannt als etwa der Dom von Florenz, was ihn für viele Besucher zu einer Art Geheimtipp im Rahmen der großen Italienreise macht.

In unmittelbarer Nähe des Doms finden sich weitere Sehenswürdigkeiten, die den Besuch abrunden: Das Dommuseum zeigt wichtige Skulpturen und originale Kunstwerke, die aus konservatorischen Gründen aus der Kirche ausgelagert wurden. Von dort gelangt man häufig auf die hoch gelegenen Aussichtspunkte, von denen aus sich Siena und die Toskana besonders gut überblicken lassen. Die Kombination aus Dombesuch, Museumsrundgang und Panorama ist für viele Reisende ein Tag füllendes Programm.

Auch kulinarisch hat die Umgebung des Doms viel zu bieten. Kleine Trattorien und Cafés in den Seitenstraßen servieren typische Spezialitäten der Region, etwa „Pici“ (eine Art dicke Spaghetti), Wildragouts oder süßes Gebäck wie „Ricciarelli“. Wer nach dem Besuch des Doms auf einer Terrasse sitzt und den Blick auf die Dächer der Stadt genießt, bekommt schnell das Gefühl, mitten in einem italienischen Bilderbuch gelandet zu sein.

Reiseexperten betonen immer wieder, dass der Dom von Siena sich ideal in eine Rundreise durch die Toskana integrieren lässt. Ob als Tagesausflug von Florenz aus oder als mehrtägiger Aufenthalt in Siena – der Dom ist ein Fixpunkt, um den sich viele weitere Kultur- und Naturerlebnisse gruppieren lassen, von Weinregionen wie Chianti bis hin zu kleineren mittelalterlichen Orten.

Dom von Siena in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Netzwerken ist der Duomo di Siena längst ein Star: Reisende teilen Fotos von der Fassade im Abendlicht, vom grafischen Marmorstreifenmuster im Inneren und vom spektakulären Blick über die Dächer der Stadt. Diese digitalen Eindrücke haben den Dom auch für ein jüngeres, visuell geprägtes Publikum noch attraktiver gemacht.

Häufige Fragen zu Dom von Siena

Wo liegt der Dom von Siena genau?

Der Dom von Siena befindet sich im historischen Zentrum der Stadt Siena in der Toskana, auf einem Hügel unweit der Piazza del Campo. Die Kathedrale ist gut zu Fuß aus der Altstadt erreichbar und bildet zusammen mit dem Domplatz und dem angrenzenden Museum ein geschlossenes Ensemble.

Wie alt ist der Duomo di Siena?

Der heutige Bau des Duomo di Siena entstand vor allem im 13. und 14. Jahrhundert, auf den Fundamenten älterer Vorgängerbauten. Damit stammt die Kathedrale aus der Zeit des europäischen Hochmittelalters, lange vor der Entstehung moderner Nationalstaaten wie Italien oder Deutschland. Über die Jahrhunderte wurde sie immer wieder erweitert, restauriert und mit Kunstwerken ausgestattet.

Benötigt man Tickets für den Dom von Siena im Voraus?

In der Hochsaison und an stark besuchten Tagen ist eine vorherige Ticketreservierung sinnvoll, insbesondere für Kombitickets, besondere Rundgänge („Porta del Cielo“) oder den Besuch der Piccolomini-Bibliothek. Die Domverwaltung und Tourismusorganisationen empfehlen, sich vorab online über verfügbare Ticketoptionen, Zeitfenster und mögliche Wartezeiten zu informieren.

Was macht den Dom von Siena so besonders im Vergleich zu anderen Kirchen in Italien?

Der Dom von Siena kombiniert eine auffällige Marmorstreifen-Architektur mit einem einzigartigen Mosaikboden, einer prunkvoll ausgemalten Bibliothek, bedeutenden Skulpturen und spektakulären Ausblicken über Stadt und Landschaft. Die Lage innerhalb eines nahezu unverändert mittelalterlichen Stadtgefüges und der UNESCO-Welterbestatus geben ihm eine zusätzliche besondere Stellung, die sich von vielen anderen Kirchen Italiens unterscheidet.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch des Duomo di Siena?

Angenehme Reisezeiten sind das Frühjahr (April bis Juni) und der Frühherbst (September, Oktober), wenn das Klima in der Toskana meist mild ist und der Besucherandrang etwas geringer als im Hochsommer. Für einen ruhigen Besuch empfiehlt sich der frühe Vormittag oder der spätere Nachmittag. Wer den freiliegenden Mosaikboden sehen möchte, sollte die saisonal begrenzten Öffnungszeiträume vorab bei der Domverwaltung prüfen.

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