Custer State Park, USA-Reise

Custer State Park: Wo Bisons die Straßen bei Custer regieren

20.05.2026 - 03:34:38 | ad-hoc-news.de

Der Custer State Park bei Custer in den USA gilt als einer der schönsten State Parks Nordamerikas. Warum gerade hier Bisons, Felsnadeln und Wild-West-Geschichte so dicht zusammentreffen, überrascht viele Reisende aus Deutschland.

Custer State Park, USA-Reise, Naturerlebnis
Custer State Park, USA-Reise, Naturerlebnis

Wenn ein tonnenschwerer Bison gemächlich über den Asphalt trottet und Autos zum Anhalten zwingt, wird im Custer State Park (sinngemäß „Staatspark Custer“) schnell klar: In diesen Hügeln der Black Hills in South Dakota sind nicht Menschen, sondern Tiere die heimlichen Herrscher. Zwischen goldgelben Prärien, scharf aufragenden Felsnadeln und kurvigen Panoramastraßen erlebt man bei Custer einen Teil der USA, der sich zugleich nach Wildem Westen und nach geschützter Natur der Zukunft anfühlt.

Custer State Park: Das ikonische Wahrzeichen von Custer

Der Custer State Park liegt in den Black Hills im Südwesten des US-Bundesstaats South Dakota, unweit der Kleinstadt Custer. Er zählt zu den ältesten und bekanntesten State Parks der USA und wird von der Tourismusorganisation Travel South Dakota sowie der offiziellen Parkverwaltung des „South Dakota Game, Fish and Parks Department“ als Natur-Highlight des Mittleren Westens hervorgehoben. Deutsche Reisemagazine wie das „GEO Special USA“ und das „ADAC Reisemagazin“ stellen den Park regelmäßig als Geheimtipp abseits der großen Nationalparks vor.

Charakteristisch für den Custer State Park ist die Kombination aus weitläufigen Graslandschaften, bewaldeten Hügeln, bizarren Granitformationen, klaren Seen und einer der größten frei umherziehenden Bisonherden Nordamerikas, die von der Parkverwaltung selbst mit rund 1.300 bis 1.500 Tieren beschrieben wird. Reiseführer von Marco Polo und Lonely Planet bestätigen diese Größenordnung und machen deutlich, dass man hier mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Bisons direkt von der Straße aus beobachten kann.

Für Besucher:innen aus Deutschland ist der Park auch deshalb spannend, weil er sich in unmittelbarer Nähe zu bekannten amerikanischen Symbolorten befindet: Die berühmten Präsidentenköpfe des Mount Rushmore liegen nur etwa eine halbe Autostunde entfernt, das in Arbeit befindliche Crazy-Horse-Memorial in ähnlicher Distanz. Damit lässt sich im Custer State Park Naturerlebnis mit Geschichtserkundung im Herzen der USA ideal verbinden.

Geschichte und Bedeutung von Custer State Park

Die Geschichte des Custer State Park ist eng mit der Erschließung der Black Hills und der Ausbreitung der USA nach Westen verbunden. Laut der offiziellen Seite des Bundesstaates South Dakota und Hintergrundberichten der „South Dakota Historical Society“ wurde das Gebiet des heutigen Parks zu Beginn des 20. Jahrhunderts als eine der ersten größeren Naturschutzflächen South Dakotas ausgewiesen. 1919 beschloss die Regierung des Bundesstaates die Einrichtung eines State Parks, einige Jahre später wurde der Park unter dem Namen Custer State Park offiziell etabliert. Damit gehört er zu den ältesten State Parks in den USA, wenn auch jüngeren Datums als viele berühmte Nationalparks wie Yellowstone.

Benannt ist der Park nach General George Armstrong Custer, einem US-Offizier des 19. Jahrhunderts, der im Kontext der Indianerkriege bekannt wurde und 1876 in der Schlacht am Little Bighorn fiel. Dieser Name ist heute umstritten, da Custer maßgeblich an gewaltsamen Feldzügen gegen indigene Völker beteiligt war. Der Parkname spiegelt somit eine historisch belastete Erinnerungskultur wider. In US-Medien wie der „New York Times“ und in Publikationen zur Geschichte der Plains-Indianer wird dieser Aspekt kritisch diskutiert; deutsche Leser sollten wissen, dass der Name in den USA zunehmend reflektiert gesehen wird, während die Infrastruktur des Parks selbst vor allem für Naturschutz und Erholung steht.

Bereits in den 1910er- und 1920er-Jahren begann der Bundesstaat South Dakota, Straßen und einfache Unterkünfte in dem Gebiet zu errichten. In den 1930er-Jahren spielte das „Civilian Conservation Corps“ (CCC) im Rahmen des „New Deal“ der US-Regierung eine wichtige Rolle: Junge Männer wurden beschäftigt, Wanderwege, Dämme und Gebäude zu bauen. Viele dieser historischen Bauwerke, darunter rustikale Lodges und steinerne Brücken, sind heute noch im Park zu sehen und stehen stellvertretend für eine Epoche amerikanischer Sozial- und Umweltpolitik.

Eine besondere Bedeutung hat der Custer State Park als Schutzgebiet für Bisons, auch American Bison oder American Buffalo genannt. Diese Tiere wurden im 19. Jahrhundert beinahe ausgerottet; seriöse historisch-ökologische Quellen wie das „Smithsonian National Museum of American History“ und Berichte der US-Naturschutzbehörde betonen, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts nur noch einige Hundert bis wenige Tausend Tiere in Nordamerika existierten. Die Einrichtung von Schutzgebieten wie dem Custer State Park trug dazu bei, stabile Herden aufzubauen. Heute wird der Park von US-Naturschutzorganisationen oft als Beispiel für erfolgreiche Bison-Managementprogramme genannt.

Auch kulturell hat der Park Bedeutung: Jedes Jahr findet der „Custer State Park Buffalo Roundup & Arts Festival“ statt, eine Veranstaltung, bei der Cowboys und Ranger die Bisonherde zusammen- und durch das offene Gelände treiben, um den Bestand zu kontrollieren. Offizielle Tourismusportale von South Dakota und Medienberichte aus den USA beschreiben dieses Ereignis als Mischung aus Arbeitsalltag des Wildtiermanagements und touristischem Spektakel, das Besucher aus der ganzen Welt anzieht. Für deutsche Besucher wirkt es wie eine inszenierte Wild-West-Szene, ist aber zugleich Teil eines professionellen Naturschutzmanagements.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Auch wenn der Custer State Park in erster Linie für seine Landschaft bekannt ist, finden sich im Gebiet des Parks mehrere bemerkenswerte architektonische und gestaltete Elemente. Die wohl spektakulärsten „Bauwerke“ sind dabei nicht von Menschen, sondern von der Natur geschaffen: die schmalen, himmelwärts strebenden Granitspitzen, die als „Needles“ (Nadeln) bekannt sind. Diese Felsnadeln gehören laut Reisereportagen von „National Geographic“ und dem US-Dienst National Park Service zu den fotogensten Felsformationen der Black Hills. Sie erreichen teils Höhen von über 30 bis 40 m und bilden ein Labyrinth aus Spitzen, Türmen und Durchbrüchen.

Durch dieses Gebiet führt der berühmte Needles Highway, offiziell als State Highway 87 ausgewiesen. Die Straße wurde in den 1920er-Jahren angelegt, um Reisenden das Erleben der dramatischen Felsenlandschaft zu ermöglichen. Sie gilt als ingenieurstechnische Meisterleistung: In zahlreichen Kurven und engen Kehren schlängelt sie sich durch die Felsen, mehrere Tunnel wurden direkt aus dem Granit herausgesprengt. Besonders bekannt ist der „Needles Eye Tunnel“, ein enges Felsloch, durch das die Straße hindurchführt. Der ADAC warnt in seinen USA-Reisetipps, dass größere Wohnmobile und Busse hier Schwierigkeiten bekommen können – ein Hinweis, der für Selbstfahrer aus Deutschland wichtig ist.

Ein anderes prägendes Straßensystem ist der „Iron Mountain Road“ (U.S. Highway 16A), der den Custer State Park mit dem Mount Rushmore verbindet. Er ist berühmt für seine sogenannten „Pigtail Bridges“ – spiralförmige Holzbrücken, die sich wie Schweineschwänzchen nach unten drehen – und für gezielt angelegte Blickachsen: Aus bestimmten Tunneln sieht man den Mount Rushmore wie in einem Bilderrahmen. Diese Gestaltung wird in US-Reiseberichten als frühes Beispiel „szenischer Straßenplanung“ beschrieben.

Innerhalb des Parks befinden sich mehrere historische Lodges, die typisch amerikanische „Park-Architecture“ des frühen 20. Jahrhunderts repräsentieren. Dazu gehört etwa die „State Game Lodge“, die von der Parkverwaltung und vom South-Dakota-Tourismus als „Summer White House“ zweier US-Präsidenten beschrieben wird: Präsident Calvin Coolidge und später Dwight D. Eisenhower verbrachten hier Teile ihrer Sommerurlaube. Die Lodge wurde im rustikalen Stil mit Naturstein und Holz errichtet und erinnert an alpine Berghotels – ein Vergleich, den deutsche Reiseführer gerne ziehen, um die Stimmung zu beschreiben.

Künstlerisch lässt sich der Park vor allem durch Fotografie, Malerei und Outdoor-Kunstprojekte erleben. Naturfotograf:innen aus den USA und Europa veröffentlichen regelmäßig Bildbände und Reportagen, in denen das besondere Licht der Black Hills betont wird: Morgens und abends leuchten Felsen und Gräser in warmen Gold- und Rottönen, während Nebelschwaden über den Seen hängen. Deutsche Magazine wie „GEO Saison“ zeigen in Fotostrecken, dass gerade diese Lichtstimmungen Besucher emotional stark ansprechen.

Ein weiteres Merkmal des Custer State Park ist die Tierdichte. Neben Bisons leben laut Parkverwaltung und der Naturschutzorganisation „The Nature Conservancy“ auch Pronghorn-Antilopen, Weißwedelhirsche, Maultierhirsche, Kojoten, Bergziegen, Dickhornschafe, Prairie Dogs (Präriehunde) und zahlreiche Vogelarten im Schutzgebiet. Auch Pumas und andere Raubtiere kommen vor, werden jedoch eher selten gesichtet. Diese biologische Vielfalt macht den Park zu einem spannenden Ziel für naturkundlich interessierte Reisende aus Deutschland, die im Vergleich zu klassischen Großstadtbesuchen ein völlig anderes USA-Erlebnis suchen.

Custer State Park besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Der Custer State Park liegt im Südwesten von South Dakota, etwa 40 km südlich von Rapid City. Für Reisende aus Deutschland ist Rapid City Regional Airport ein naheliegender Zielflughafen, wird aber in der Regel mit Umstieg über große US-Drehkreuze wie Denver, Chicago oder Minneapolis erreicht. Von Frankfurt, München oder Berlin aus muss man deshalb mit mindestens einem, oft zwei Umstiegen und einer Gesamtflugzeit von meist 12 bis 16 Stunden rechnen, hinzu kommt die Autofahrt von Rapid City in den Park (rund 50 bis 60 km). Alternativ ist eine Anreise im Rahmen einer längeren USA-Rundreise mit Mietwagen üblich, etwa von Denver (rund 600 bis 650 km) oder von Yellowstone und den Rocky Mountains kommend. Eine direkte Bahnverbindung aus Deutschland gibt es nicht; Fernbusse innerhalb der USA fahren vor allem größere Städte an, sodass sich der Mietwagen für die letzten Kilometer bewährt.
  • Öffnungszeiten
    Der Custer State Park ist ganzjährig zugänglich. Straßen, Visitor Center, Campingplätze und Lodges können jedoch saisonal eingeschränkte Öffnungszeiten oder reduzierte Dienstleistungen haben. Offizielle Stellen wie „South Dakota Game, Fish and Parks“ und Travel South Dakota weisen darauf hin, dass besonders im Winter einzelne Straßen zeitweise gesperrt sein können, etwa bei Schnee und Glätte. Reisende aus Deutschland sollten daher die aktuellen Hinweise und Öffnungszeiten direkt auf der offiziellen Website des Custer State Park oder bei der Touristeninformation von South Dakota prüfen, bevor sie ihre Route planen.
  • Eintritt
    Für den Besuch des Parks wird üblicherweise eine Gebühr pro Fahrzeug erhoben. Offizielle Stellen geben an, dass es sich dabei um einen Pass handelt, der für mehrere Tage gültig ist. Da sich die konkreten Beträge und Gültigkeitsdauern gelegentlich ändern können und in US-Dollar ausgewiesen werden, empfiehlt es sich, die aktuellen Tarife direkt auf der Website des Custer State Park zu prüfen. Zur groben Orientierung liegt die Gebühr nach Angaben des South-Dakota-Tourismus im Bereich eines typischen US-State-Park-Tagestickets, also in einer Größenordnung von einigen Dutzend US-Dollar pro Fahrzeug (entspricht je nach Wechselkurs etwa mehreren zehn Euro). Exakte Beträge sollten kurz vor der Reise nochmals nachgeschlagen werden.
  • Beste Reisezeit
    Die ideale Reisezeit hängt vom gewünschten Erlebnis ab. Viele renommierte Reiseführer empfehlen die Monate späten Frühling bis Frühherbst (ca. Mai bis September), weil dann die meisten Straßen und Einrichtungen des Parks geöffnet sind und die Tierbeobachtung besonders reizvoll ist. Die Sommermonate Juni bis August bieten lange, warme Tage, können aber vor allem an Wochenenden und in den US-Sommerferien recht belebt sein. Wer es ruhiger mag, wählt vorzugsweise Mai, Juni oder den Frühherbst (September, oft noch angenehm mild). Der Herbst gilt zudem als farbenprächtig, wenn sich das Laub verfärbt. Der Winter bringt zwar eine ruhige, teilweise märchenhafte Schneelandschaft, aber auch eingeschränkte Infrastruktur und anspruchsvollere Fahrbedingungen. Offizielle US-Quellen betonen, dass Wildtiere das ganze Jahr über beobachtbar sind, wobei der Früh- und Spätsommer für Bisonbeobachtungen besonders beliebt ist.
  • Safaristraßen und Tierbeobachtung
    Eine der Hauptattraktionen des Parks ist der „Wildlife Loop Road“, eine rund 18 Meilen lange Panoramastraße (rund 29 km), die durch Prärien und Hügel führt – hier besteht die beste Chance, Bisons, Antilopen und andere Tiere zu sehen. Der Park empfiehlt, früh morgens oder am späten Nachmittag zu fahren, wenn die Tiere aktiver sind und das Licht besonders stimmungsvoll ist. Es wird dringend geraten, den Tieren ausreichend Abstand zu lassen, das Fahrzeug nicht zu dicht an Bisons heranzulenken und niemals auszusteigen, um näher an die Tiere heranzukommen. Ernst zu nehmende Ranger-Hinweise vor Ort sollten unbedingt beachtet werden.
  • Wandern, Baden und Aktivitäten
    Im Custer State Park gibt es ein dichtes Netz an Wanderwegen verschiedener Schwierigkeitsgrade, die von kurzen Spazierwegen um Seen bis hin zu anspruchsvolleren Tagestouren reichen. Beliebt sind etwa Wanderungen im Sylvan-Lake-Gebiet oder Ausflüge zu Aussichtspunkten entlang des Needles Highway. Zudem bieten mehrere Seen – darunter Sylvan Lake, Legion Lake und Stockade Lake – Möglichkeiten zum Paddeln, Angeln oder Baden im Sommer. Viele deutsche Reisende kombinieren den Parkbesuch mit Outdoor-Aktivitäten wie Reiten oder geführten Jeep-Safaris, die über lokale Anbieter buchbar sind. Für detaillierte Routenempfehlungen eignen sich neben der offiziellen Parkkarte auch deutschsprachige Reiseführer über den Mittleren Westen der USA.
  • Sprache vor Ort
    Englisch ist die dominierende Sprache im Custer State Park und in der umliegenden Region. Deutsch wird nur vereinzelt gesprochen, auch wenn es in South Dakota historische deutsche und mitteleuropäische Einwanderer gibt. Für Reisende aus Deutschland reicht in der Regel solide Englischkenntnis aus, um sich zurechtzufinden. Informationsbroschüren, Hinweisschilder und Sicherheitsinformationen sind überwiegend auf Englisch verfasst. Wer sich unsicher fühlt, kann sich vorab wichtige Begriffe rund um Navigation, Tierbeobachtung und Sicherheit aneignen.
  • Zahlung und Trinkgeld
    In den USA ist Kartenzahlung sehr verbreitet. Kreditkarten (Visa, Mastercard, American Express) werden in der Regel problemlos akzeptiert, auch bei den meisten Lodges, Tankstellen und Restaurants rund um den Custer State Park. Kontaktloses Bezahlen über Smartphone-Dienste wie Apple Pay oder Google Pay ist in vielen Betrieben möglich, sollte aber nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Eine deutsche Girocard (früher EC-Karte) funktioniert nicht überall; eine klassische Kreditkarte ist empfehlenswert. Trinkgeld (Tip) ist in den USA fester Bestandteil der Bezahlkultur: In Restaurants werden üblich 15 bis 20 Prozent des Rechnungsbetrags gegeben, bei geführten Touren sind freiwillige Trinkgelder für Guides und Fahrer ebenfalls üblich.
  • Zeitzone und Zeitverschiebung
    Der Custer State Park liegt in der Regel in der „Mountain Time Zone“. Diese liegt etwa 8 Stunden hinter der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) und 8 Stunden hinter der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ), je nach Jahreszeit. Praktisch bedeutet dies: Wenn es in Deutschland 20:00 Uhr ist, ist es in Custer oft erst um 12:00 Uhr mittags. Reisende sollten den Jetlag einkalkulieren und am Ankunftstag möglichst leichte Aktivitäten planen.
  • Gesundheit und Sicherheit
    Da der Custer State Park außerhalb der EU liegt, sollten deutsche Staatsbürger eine Auslandsreisekrankenversicherung mit ausreichender Deckung abschließen, da medizinische Leistungen in den USA sehr teuer sein können. Innerhalb des Parks ist auf Wildtiere, Wetterumschwünge und Sonneneinstrahlung zu achten. Wandertouren sollten nur mit ausreichendem Wasser, festem Schuhwerk und witterungsgerechter Kleidung unternommen werden. Die Höhenlage in den Black Hills ist moderat, kann aber für empfindliche Personen spürbar sein. Hinweise der Ranger zu Waldbrandgefahr und Tierverhalten sind zu beachten.
  • Einreisebestimmungen
    Der Custer State Park liegt in den USA, die nicht zum Schengen-Raum gehören. Deutsche Staatsbürger benötigen für touristische Kurzaufenthalte in der Regel eine Einreisegenehmigung über das elektronische System ESTA oder ein entsprechendes Visum, abhängig von Reisedauer und Reisezweck. Da sich Einreisebestimmungen ändern können, sollten Reisende aus Deutschland vorab die aktuellen Hinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de sowie bei den US-Behörden prüfen.

Warum Custer State Park auf jede Custer-Reise gehört

Für viele Reisende aus Deutschland ist der Custer State Park ein überraschendes Highlight einer USA-Reise. Während Namen wie Grand Canyon oder Yellowstone fast jedem bekannt sind, bleibt dieser State Park oft zunächst ein Geheimtipp. Doch wer ihn besucht, erlebt eine eher leise, dafür sehr intensive Form amerikanischer Landschaft: keine überfüllten Großstädte, sondern weite Himmel, der Duft von Kiefern und das dumpfe Poltern von Bisonhufen auf der Asphaltstraße.

Besonders eindrücklich ist die Kombination aus Natur und Tierwelt: Die Chance, eine große Bisonherde in Bewegung zu sehen, zählt zu den Momenten, die Reisende später als „einmalig“ beschreiben. Hinzu kommen Antilopen, Rehe, Präriehunde und mit etwas Glück Raubvögel, die über den Hügelketten kreisen. Deutsche Naturfreunde, die etwa aus dem Bayerischen Wald oder aus den Alpen vertraute Landschaftstypen kennen, erleben im Custer State Park eine Mischung aus Wald und offener Prärie, die es in Mitteleuropa so nicht gibt.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Nähe zu anderen Sehenswürdigkeiten der Black Hills. Von einem Hotel oder einer Lodge im Custer State Park oder in der Umgebung lassen sich Tagesausflüge zu Mount Rushmore, zum Crazy-Horse-Memorial, in die historische Goldgräberstadt Deadwood oder in den Wind Cave National Park unternehmen. Für eine Rundreise durch den Mittleren Westen lässt sich der Park dabei hervorragend als Basislager nutzen. Reiseexperten betonen, dass eine Aufenthaltsdauer von mindestens zwei bis drei Tagen sinnvoll ist, um die wichtigsten Straßen, einige Wanderungen und Tierbeobachtungsfahrten stressfrei zu erleben.

Nicht zuletzt bietet der Park auch einen Zugang zur Geschichte der Region. Wer sich mit den Black Hills beschäftigt, stößt zwangsläufig auf die Kultur der Lakota (Sioux) und anderer indigener Völker, für die diese Hügel heilig sind. Museen und Besucherzentren in der Umgebung – etwa das Museum im Crazy-Horse-Memorial oder Einrichtungen in Rapid City – vermitteln Hintergründe über Landrechte, Verträge und Konflikte, in denen auch General Custer eine Rolle spielt. Der Parkbesuch kann somit erweitert werden zu einem tieferen Verständnis der US-Geschichte und ihrer bis heute spürbaren Folgen.

Für Familien aus Deutschland ist der Custer State Park ebenfalls attraktiv. Viele Aktivitäten sind kinderfreundlich: kurze Wanderwege, Picknickplätze, Seen zum Baden und sichere Aussichtspunkte, von denen sich Landschaft und Tiere beobachten lassen. Gleichzeitig ist der Park überschaubar genug, um ihn in wenigen Tagen gut kennenzulernen, ohne das Gefühl, ständig Autofahren zu müssen. Wer das Bild von den unendlichen Weiten Amerikas im Kopf hat, findet hier eine zugängliche, gut erschlossene Variante dieses Traums.

Custer State Park in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien taucht der Custer State Park immer wieder in Reiseberichten, Naturfotos und Roadtrip-Videos auf. Besonders populär sind Clips, in denen Bisons Straßen blockieren, Sonnenuntergänge über dem Sylvan Lake glühen oder Motorräder die Serpentinen des Needles Highway hinaufklettern. Für die Reiseplanung aus Deutschland können diese Inhalte inspirierend sein, ersetzen aber nicht die gründliche Information über Sicherheit und Naturschutz vor Ort.

Häufige Fragen zu Custer State Park

Wo liegt der Custer State Park genau?

Der Custer State Park befindet sich in den Black Hills im Südwesten des US-Bundesstaats South Dakota, nahe der Kleinstadt Custer und rund 40 km südlich von Rapid City. Er ist mit dem Auto über gut ausgebaute Highways erreichbar und liegt unweit von Attraktionen wie Mount Rushmore und dem Crazy-Horse-Memorial.

Was macht den Custer State Park so besonders?

Besonders ist die Kombination aus einer großen frei lebenden Bisonherde, abwechslungsreicher Landschaft mit Felsnadeln, Seen und Wäldern sowie mehreren Panoramastraßen wie dem Needles Highway und dem Wildlife Loop. Im Gegensatz zu überlaufenen Nationalparks ist der Custer State Park für viele Besucher etwas ruhiger und vermittelt authentisches Wild-West-Flair.

Wie viele Tage sollte man für den Custer State Park einplanen?

Viele Reiseexpert:innen empfehlen mindestens zwei volle Tage, um die wichtigsten Straßen, einige Wanderungen und Tierbeobachtungsfahrten entspannt erleben zu können. Wer zusätzlich Ausflüge zu Mount Rushmore, zum Crazy-Horse-Memorial oder in andere Teile der Black Hills plant, sollte drei bis vier Tage einrechnen.

Kann man im Custer State Park gut Tiere beobachten?

Ja, der Park ist gerade für Tierbeobachtungen bekannt. Die Chancen, Bisons zu sehen, sind hoch, insbesondere entlang der Wildlife Loop Road. Daneben leben dort unter anderem Antilopen, Hirsche, Präriehunde und zahlreiche Vogelarten. Wichtig ist, immer den Sicherheitsabstand zu wahren und Tiere nie zu füttern.

Welche Reisezeit eignet sich für Besucher aus Deutschland am besten?

Für die meisten Reisenden aus Deutschland sind die Monate Mai bis September besonders attraktiv, weil dann das Wetter meist angenehm ist und die meisten Einrichtungen geöffnet sind. Der Herbst begeistert zusätzlich mit farbenfroher Laubfärbung, während der Winter ruhiger, aber wetterbedingt anspruchsvoller sein kann.

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