Cueva de Nerja, Nerja, Spanien

Cueva de Nerja: Unterirdische Kathedrale an der Costa del Sol

20.05.2026 - 02:13:07 | ad-hoc-news.de

Die Cueva de Nerja bei Nerja in Spanien ist weit mehr als eine Tropfsteinhöhle: Sie ist Naturwunder, Konzertsaal und Zeitreise in die Vorgeschichte – was sollten Reisende aus Deutschland wissen?

Cueva de Nerja, Nerja, Spanien, Reise
Cueva de Nerja, Nerja, Spanien, Reise

Wer die Cueva de Nerja (auf Deutsch etwa „Höhle von Nerja“) betritt, hat das Gefühl, in eine unterirdische Kathedrale hinabzusteigen: gewaltige Hallen, steinerne Säulen, Tropfsteinformationen wie gefrorene Wasserfälle und eine Stille, in der man jeden Schritt hallen hört.

Cueva de Nerja: Das ikonische Wahrzeichen von Nerja

Die Cueva de Nerja liegt am östlichen Rand der andalusischen Kleinstadt Nerja, rund 50 km östlich von Málaga, an der Costa del Sol. Sie gilt als eine der bedeutendsten Tropfsteinhöhlen Spaniens und als eines der bekanntesten Ausflugsziele an dieser Küste. Die offizielle Betreiberstiftung „Fundación Cueva de Nerja“ beschreibt die Anlage als „Naturdenkmal von herausragendem geologischen, archäologischen und landschaftlichen Wert“. Reiseführer wie „Marco Polo Andalusien“ und das „ADAC Reisemagazin Andalusien“ heben die Höhle als Top-Attraktion der Region hervor.

Berühmt ist die Cueva de Nerja vor allem für ihre gigantischen Tropfsteinformationen, darunter eine zentrale Säule, die in spanischen und internationalen Medien oft als eine der größten Stalaktit-Stalagmit-Säulen der Welt bezeichnet wird. Zugleich besitzt die Höhle prähistorische Felsmalereien, die von einem sehr frühen menschlichen Leben an der südspanischen Mittelmeerküste zeugen. Damit verbindet sie Naturwunder und Kulturgeschichte auf eindrucksvolle Weise.

Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland ist die Cueva de Nerja außerdem ein idealer Kontrast zur sonnenverwöhnten Küste: wenige Minuten vom Strand entfernt, eröffnet sich eine Welt aus Dunkelheit, Kühle und jahrtausendealten Gesteinsformationen – ein erlebbarer Gegenpol zur Strandpromenade von Nerja und den Badebuchten der Costa del Sol.

Geschichte und Bedeutung von Cueva de Nerja

Die Cueva de Nerja ist geologisch über einen sehr langen Zeitraum in Kalkstein entstanden. Laut der Betreiberstiftung und geologischen Darstellungen der andalusischen Tourismusbehörde handelt es sich um ein Karstsystem, das sich über Jahrmillionen durch das Zusammenspiel von Wasser und Kalk ausgeformt hat. Tropfsteine wachsen extrem langsam: Nach Angaben der Stiftung und von Naturmagazinen wie „GEO“ werden pro Jahr oft nur Millimeterbruchteile an Material abgelagert. Die heute sichtbaren gigantischen Säulen sind daher Ergebnis eines enorm langen geologischen Prozesses.

Bekannt wurde die Höhle für die moderne Öffentlichkeit allerdings erst sehr spät: Im Jahr 1959 entdeckten mehrere Jugendliche aus Nerja – auf der Suche nach Fledermäusen – einen schmalen Spalt im Boden eines Feldes und drangen mit improvisierten Mitteln in Hohlräume vor. Die Betreiberstiftung und spanische Medien wie „El País“ schildern diese Entdeckungsgeschichte als eine Mischung aus Zufall, Neugier und jugendlichem Wagemut. Kurze Zeit später begannen systematische Erkundungen, Vermessungen und archäologische Untersuchungen.

Schon ab den frühen 1960er-Jahren wurde die Cueva de Nerja für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Zeitgleich starteten archäologische Forschungen, die prähistorische Spuren ans Licht brachten. Die Höhle enthielt – und enthält – Skelettfunde, Keramikfragmente und Felszeichnungen, die auf eine Nutzung in der Altsteinzeit hinweisen. Spanische Fachpublikationen und Informationen der Stiftung datieren menschliche Aktivitäten in der Höhle auf mehrere Zehntausend Jahre vor heute. Damit ist die Cueva de Nerja deutlich älter als viele berühmte Bauwerke Europas und entstand lange vor der Zeit antiker Mittelmeerkulturen.

Besondere Aufmerksamkeit erregten Felsmalereien, die Meerestiere darstellen, unter anderem offensichtlich Robbenartige. Medienberichte, etwa in der „Süddeutschen Zeitung“ und internationalen Agenturmeldungen, greifen immer wieder die Diskussion auf, ob einige dieser Zeichnungen zu den ältesten bekannten Darstellungen ihrer Art gehören könnten. Wissenschaftliche Datierungen und Interpretationen sind komplex; die Betreiberstiftung verweist daher auf laufende Forschung und betont den hohen archäologischen Wert, ohne absolute Superlative zu beanspruchen.

Für die Stadt Nerja und die Costa del Sol entwickelte sich die Höhle zu einem entscheidenden wirtschaftlichen und touristischen Faktor. Lokale Behörden und Tourismusorganisationen betonen, dass die Cueva de Nerja mittlerweile zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Ost-Andalusiens zählt und jährlich eine große Zahl von Besucherinnen und Besuchern anzieht. Konkrete aktuelle Besucherzahlen werden jedoch unterschiedlich angegeben, weshalb sich seriöse Quellen auf die Einstufung als „eine der meistbesuchten Attraktionen der Region“ beschränken.

In kultureller Hinsicht ist die Cueva de Nerja heute auch ein Symbol für die Verbindung von moderner Infrastruktur und Schutz empfindlicher Natur- und Kulturgüter. Spanische Kulturbehörden und die Stiftung weisen darauf hin, dass der Zugang auf bestimmte Bereiche begrenzt wurde, um Felsmalereien und fragile Tropfsteinformationen vor Schäden durch Luftfeuchtigkeit, Temperaturveränderungen und Berührungen zu schützen.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Die Cueva de Nerja ist kein vom Menschen gebautes Bauwerk, wirkt aber in ihren Dimensionen oft wie ein bewusst gestalteter Raum. Besucherinnen und Besucher durchlaufen ein System großer Hallen, die teils Namen wie „Sala de la Cascada“ (Saal des Wasserfalls) oder „Sala del Cataclismo“ (Saal der Katastrophe) tragen. Diese Bezeichnungen gehen auf die spektakulären Formen der Tropfsteine und die Eindrücke der frühen Erforscher zurück.

Besonders eindrucksvoll ist eine zentrale Säule im sogenannten „Saal des Kataklysmus“. Offizielle Informationen der Stiftung und spanische Reiseführer beschreiben sie als eine verschmolzene Formation aus Stalaktit (von der Decke wachsend) und Stalagmit (vom Boden wachsend), die durch Jahrtausende der Tropfenbildung zusammengewachsen sind. Auf Fotografien und bei Führungen wird diese Säule häufig als Wahrzeichen der Höhle hervorgehoben. Einige Publikationen erwähnen eine Eintragung in Rekordlisten; seriöse Institutionen betonen jedoch eher den außergewöhnlichen Maßstab dieser Formation als wissenschaftlich eindeutige „Weltrekord“-Behauptungen.

Die künstliche Beleuchtung spielt eine zentrale Rolle für die heutige Wahrnehmung der Höhle. Nach Angaben der Betreiberstiftung wurde ein spezielles Lichtkonzept umgesetzt, das die Konturen der Tropfsteine betont und zugleich Rücksicht auf das Mikroklima nimmt. Moderne LED-Technik soll helfen, Wärmeentwicklung zu reduzieren und das Wachstum von Algen zu begrenzen, die sonst durch dauerhaftes Licht gefördert werden könnten. Naturmagazine wie „National Geographic España“ heben hervor, dass eine sorgfältige Lichtplanung entscheidend für den Erhalt solcher Höhlensysteme ist.

Künstlerisch und kulturhistorisch bedeutsam sind die prähistorischen Felsmalereien und Ritzungen in abgeschirmten Bereichen der Höhle. Die Stiftung weist darauf hin, dass diese Zonen aus Gründen des Schutzes nicht oder nur eingeschränkt für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Archäologen sehen in ihnen wertvolle Zeugnisse einer Jäger- und Sammler-Gesellschaft, die von der Küstenlandschaft und dem Fischreichtum des Mittelmeers geprägt war. Anders als in einigen bekannteren Höhlen Europas steht in der Cueva de Nerja nicht eine überwältigende Zahl von Malereien im Vordergrund, sondern das Zusammenspiel von einigen markanten Darstellungen und der gewaltigen natürlichen Architektur.

Ein besonderes Merkmal der Cueva de Nerja ist die Nutzung eines Teils der Höhle als Veranstaltungsort. Seit den 1960er-Jahren finden in einer großen Halle regelmäßig kulturelle Ereignisse statt, insbesondere Konzerte und Tanzveranstaltungen. Das „Festival Cueva de Nerja“ hat sich nach Angaben der Organisatoren und spanischer Kulturmedien zu einem festen Termin im sommerlichen Veranstaltungskalender der Region entwickelt. Die Akustik der Höhle erzeugt, richtig genutzt, einen intensiven, raumfüllenden Klang, der sich etwa für klassische Musik und Flamenco-Darbietungen eignet.

Gleichzeitig betonen die Veranstalter und die Betreiberstiftung, dass die Anzahl der Events begrenzt bleibt und technische Aufbauten auf das Nötigste reduziert werden, um die Höhle zu schonen. So wird beispielsweise auf aufwendige pyrotechnische Effekte oder starke zusätzliche Beleuchtung verzichtet. Kulturjournalisten spanischer Zeitungen beschreiben die Konzerte in der Höhle dennoch als einzigartig atmosphärisches Erlebnis, das die natürlichen Formen und die Musik miteinander in Dialog bringt.

Auch außerhalb der Höhle hat sich ein Besucherzentrum mit Ausstellung entwickelt. Dort werden in vielen Sprachen – darunter meist auch Englisch – geologische Prozesse erklärt, archäologische Funde gezeigt und der Entdeckungsgeschichte Raum gegeben. Infotafeln und audiovisuelle Präsentationen ordnen die Höhle in die regionale Geschichte Andalusiens ein und zeigen, wie eng Naturraum und menschliche Nutzung über Jahrtausende verknüpft waren.

Cueva de Nerja besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise

Die Cueva de Nerja liegt in der Gemeinde Maro, einem Ortsteil von Nerja, an der östlichen Costa del Sol in Andalusien. Der nächstgelegene größere Flughafen ist Málaga–Costa del Sol. Von dort sind es je nach Verkehr rund 50 bis 60 Minuten Fahrzeit auf der Autobahn A-7 in Richtung Almería. Die Höhle liegt oberhalb der Küste, unweit der Ausfahrt Nerja/Maro.

Aus Deutschland ist Málaga von großen Flughäfen wie Frankfurt (FRA), München (MUC), Düsseldorf (DUS), Berlin (BER) oder Hamburg (HAM) in der Regel mit Direktflügen oder mit Umstieg über ein Drehkreuz erreichbar. Die reine Flugzeit von Frankfurt nach Málaga liegt je nach Verbindung meist bei etwa 3 Stunden. Da Flugpläne sich ändern, sollten Reisende vor der Buchung aktuelle Verbindungen bei Fluggesellschaften oder Buchungsportalen prüfen.

Wer mit dem Mietwagen ab Málaga unterwegs ist, erreicht die Cueva de Nerja komfortabel über die A-7 (Autovía del Mediterráneo). In Spanien sind außer auf bestimmten Autobahnabschnitten viele größere Straßen mautfrei; aktuelle Informationen zu Mautregelungen geben Automobilclubs wie der ADAC oder der spanische Verkehrsservice DGT. Die Zufahrt zur Höhle ist ausgeschildert, vor Ort stehen Parkplätze zur Verfügung.

Eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist ebenfalls möglich. Zwischen Málaga und Nerja verkehren Fern- und Regionalbusse spanischer Anbieter; von Nerja aus besteht eine Anbindung per Bus oder Taxi zur Höhle. Konkrete Fahrpläne variieren, weshalb die Betreiberstiftung und die Tourismusinformation von Nerja empfehlen, die jeweils aktuellen Zeiten vorab zu prüfen.

  • Öffnungszeiten

Die Cueva de Nerja ist das ganze Jahr über für Besucherinnen und Besucher geöffnet, mit jahreszeitlich leicht unterschiedlichen Tageszeiten. In der Regel gelten längere Öffnungszeiten in den Sommermonaten und etwas verkürzte Zeiten im Winter. Die offizielle Webseite der „Fundación Cueva de Nerja“ weist ausdrücklich darauf hin, dass Öffnungszeiten variieren können – etwa an Feiertagen oder bei besonderen Veranstaltungen. Es empfiehlt sich daher, die aktuellen Zeiten und eventuelle Sonderregelungen direkt dort oder bei der lokalen Tourismusinformation zu prüfen.

  • Eintritt

Für den Besuch der Cueva de Nerja wird ein Eintrittspreis erhoben, der unterschiedliche Kategorien (Erwachsene, Kinder, eventuell Senioren sowie Kombitickets mit Führungen oder Veranstaltungen) umfassen kann. Da Preise in der Vergangenheit gelegentlich angepasst wurden, nennen seriöse Reiseführer wie der „Lonely Planet Spanien“ und das „ADAC Reisemagazin“ meist nur Richtwerte und empfehlen, die tagesaktuellen Tarife direkt auf der offiziellen Website oder an der Kasse zu prüfen. Die Bezahlung ist üblicherweise in Euro möglich; Karten- und Online-Zahlung werden nach Angaben der Stiftung weit verbreitet akzeptiert.

  • Beste Reisezeit

Die Costa del Sol ist aufgrund ihres milden mediterranen Klimas grundsätzlich ganzjährig bereisbar. Für den Besuch der Cueva de Nerja spielt das Wetter nur eine indirekte Rolle, da die Temperatur in der Höhle relativ konstant bleibt und deutlich kühler ist als draußen. Viele deutschsprachige Reisemagazine empfehlen die Nebensaison – Frühling und Herbst – als ideale Reisezeiten für Andalusien, weil es dann weniger heiß und oft weniger überlaufen ist.

Innerhalb eines Tages lohnt sich der Besuch häufig am Vormittag oder am späten Nachmittag, wenn Busgruppen weniger konzentriert ankommen. Wer in der Hochsaison unterwegs ist, kann von einer Online-Reservierung und einem frühzeitigen Erscheinen profitieren. Die Betreiberstiftung verweist darauf, dass aus Gründen des Höhlenschutzes die Anzahl der Personen, die gleichzeitig eingelassen werden, begrenzt sein kann.

  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Kleidung, Fotografieren

In der Region Costa del Sol ist Spanisch die Landessprache. In touristischen Einrichtungen wie der Cueva de Nerja wird nach Angaben der Stiftung und von Reiseführern aber meist auch Englisch gesprochen. Deutschkenntnisse sind in Einzelfällen anzutreffen, sollten jedoch nicht vorausgesetzt werden. Viele Beschilderungen und ein Teil der Informationsmaterialien sind mindestens auf Spanisch und Englisch vorhanden.

Bei der Bezahlung sind an der Costa del Sol Kredit- und Debitkarten weit verbreitet. Girocards deutscher Banken funktionieren häufig, aber nicht immer. Es empfiehlt sich, mindestens eine international akzeptierte Kreditkarte (z. B. Visa, Mastercard) mitzuführen. Mobile Payment über Dienste wie Apple Pay oder Google Pay wird in Spanien zunehmend akzeptiert, insbesondere in touristischen Regionen, dies kann jedoch je nach Anbieter variieren.

Trinkgeld ist in Spanien üblich, aber weniger stark formalisiert als in manchen anderen Ländern. In Cafés und Restaurants sind 5 bis 10 % als Anerkennung guter Leistung verbreitet, alternativ das Aufrunden auf einen runden Betrag. In der Höhle selbst ist kein Trinkgeld zu erwarten; für Führungen oder besondere Serviceleistungen kann ein kleines Dankeschön angemessen sein, ist aber nicht verpflichtend.

Für den Besuch der Cueva de Nerja ist bequeme, rutschfeste Kleidung wichtig. Der Höhlenboden kann stellenweise feucht sein, daher werden geschlossene Schuhe mit guter Sohle empfohlen. Eine leichte Jacke oder ein Pullover ist sinnvoll, da es im Inneren deutlich kühler als draußen ist. Die Höhlentemperatur wird von der Betreiberstiftung und naturkundlichen Publikationen meist als konstant mild beschrieben. Eine spezielle Kleiderordnung existiert nicht, jedoch sollte auf respektvolles Verhalten, ruhige Stimmen und das Nicht-Berühren der Tropfsteine geachtet werden.

Fotografieren ist in vielen Bereichen der Cueva de Nerja gestattet, allerdings oft mit Einschränkungen, etwa ohne Blitz und ohne Stativ, um die empfindlichen Formationen zu schützen und andere Besucher nicht zu blenden. Die aktuellen Regeln sind vor Ort ausgeschildert und werden vom Personal erläutert. In Bereichen mit archäologischen Felsmalereien kann Fotografieren ganz untersagt sein.

  • Einreisebestimmungen und Gesundheit

Spanien gehört zur Europäischen Union und zum Schengenraum. Für deutsche Staatsbürger genügt für touristische Aufenthalte in der Regel der Personalausweis oder Reisepass. Da sich Bestimmungen ändern können, sollten Reisende aus Deutschland die jeweils aktuellen Einreise- und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen.

Für medizinische Versorgung innerhalb der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums ist die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) relevant, die in der Regel auf der Rückseite der deutschen Krankenversicherungskarte aufgedruckt ist. Ergänzend wird von Verbraucherschützern und Automobilclubs häufig eine zusätzliche Auslandsreise-Krankenversicherung empfohlen, um etwa Rücktransportkosten abzusichern. Konkrete Versicherungsberatung leisten Reiseversicherer und Krankenkassen.

Die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Spanien beträgt in der Regel 0 Stunden, da sowohl Deutschland als auch das spanische Festland in der mitteleuropäischen Zeitzone liegen und Sommerzeitregelungen parallel angewendet werden. Reisende müssen ihre Uhr daher für den Besuch der Cueva de Nerja üblicherweise nicht umstellen.

Warum Cueva de Nerja auf jede Nerja-Reise gehört

Die meisten Urlauberinnen und Urlauber reisen wegen der Sonne, der Strände und der andalusischen Lebensart an die Costa del Sol. Die Cueva de Nerja öffnet einen ganz anderen Blick auf diese Landschaft: Unterhalb der kalkhaltigen Hügel verbirgt sich eine Welt, die von Dunkelheit, Wasser und geologischer Geduld geprägt ist. Wer von den Aussichtspunkten Nerjas wie dem „Balcón de Europa“ auf das Mittelmeer schaut, kann kaum erahnen, dass nur wenige Kilometer entfernt Tropfsteine seit Zehntausenden von Jahren wachsen.

Für Reisende aus dem deutschsprachigen Raum ist die Höhle daher ein idealer Baustein, um einen Badeurlaub um Naturerlebnis und Kulturgeschichte zu erweitern. Ein halber oder ganzer Tag lässt sich gut mit einem Besuch verbinden: Vormittags in die Kühle der Höhle, nachmittags an den Strand oder in die Altstadt von Nerja. Die Kombination aus Naturwunder, archäologischen Spuren und moderner Besucherführung macht die Cueva de Nerja auch für Familien mit älteren Kindern interessant, die sich für Geschichten von Höhlenforschern, steinzeitlichen Zeichnern und unterirdischen „Kathedralen“ begeistern.

In unmittelbarer Nähe der Höhle liegen weitere Ausflugsmöglichkeiten. Die kleine Ortschaft Maro bietet einen ruhigeren, traditionelleren Charakter als manche stark touristisch geprägte Orte der Costa del Sol. Entlang der Küste locken Buchten und Aussichtspunkte, während im Hinterland die Berge der Sierra de Almijara beginnen, die sich für Wanderungen anbieten. So wird aus dem Höhlenbesuch leicht ein ganzer Tag voller Kontraste: Meer und Berge, Licht und Dunkelheit, moderne Straße und prähistorischer Raum.

Spanische und deutsche Reiseführer betonen, dass die Cueva de Nerja auch bei wiederholten Besuchen ihren Reiz behält. Unterschiedliche Lichtstimmungen, neue Details in den Tropfsteinen und wechselnde Sonderausstellungen im Besucherzentrum sorgen dafür, dass man bei jedem Rundgang andere Aspekte entdeckt. Zudem gibt es – wenn auch in begrenztem Umfang – spezielle Führungsformate, etwa thematische Touren mit stärkerem Fokus auf Geologie oder Archäologie, über die die Stiftung informiert.

Für kulturinteressierte Reisende kann ein Besuch eines Konzerts im Höhlensaal ein Höhepunkt sein. Das bereits erwähnte Festival Cueva de Nerja bringt nach Angaben der Veranstalter Jahr für Jahr Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten zusammen – von klassischer Musik über Flamenco bis hin zu anderen kulturellen Darbietungen. Spanische Kulturjournalisten sehen darin ein Beispiel dafür, wie historische Naturstätten behutsam für zeitgenössische Kultur geöffnet werden können, ohne ihren Charakter zu verlieren.

Cueva de Nerja in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

Die Cueva de Nerja ist längst auch ein Motiv der digitalen Reisekultur geworden: In sozialen Medien teilen Besucherinnen und Besucher Fotos von gewaltigen Tropfsteinen, kurzen Videoclips aus den Hallen und persönliche Eindrücke vom Wechsel zwischen grellem Mittelmeerlicht und kühler Höhlenwelt.

Häufige Fragen zu Cueva de Nerja

Wo liegt die Cueva de Nerja genau?

Die Cueva de Nerja befindet sich in Maro, einem Ortsteil der Stadt Nerja, an der östlichen Costa del Sol in Andalusien im Süden Spaniens. Sie liegt rund 50 km östlich von Málaga, in der Nähe der Autobahn A-7, etwas oberhalb der Küste.

Wie alt ist die Cueva de Nerja und ihre Felsmalereien?

Geologisch entstand die Cueva de Nerja über einen sehr langen Zeitraum aus Kalkstein, während Tropfsteine durch langsame Ablagerungen von Kalk aus Sickerwasser wuchsen. Archäologische Funde und Felsmalereien weisen darauf hin, dass Menschen die Höhle bereits in der Altsteinzeit nutzten. Konkrete Datierungen sind Gegenstand laufender Forschung; seriöse Institutionen betonen vor allem den hohen prähistorischen Wert der Fundstelle.

Wie erreicht man die Cueva de Nerja von Deutschland aus?

Die gängigste Route führt per Flug nach Málaga–Costa del Sol, mit Direktverbindungen oder Umstiegsflügen von größeren deutschen Flughäfen wie Frankfurt, München, Düsseldorf, Berlin oder Hamburg. Vom Flughafen aus fährt man mit dem Mietwagen über die Autobahn A-7 in etwa 50 bis 60 Minuten zur Höhle oder nutzt Busverbindungen nach Nerja und weiter nach Maro.

Wie lange dauert ein Besuch in der Cueva de Nerja?

Der eigentliche Rundgang durch den öffentlich zugänglichen Teil der Cueva de Nerja dauert je nach Tempo und Interesse meist zwischen 45 und 90 Minuten. Wer die Ausstellung im Besucherzentrum und eventuell gastronomische Angebote nutzt oder den Besuch mit einem Spaziergang in der Umgebung verbindet, sollte eher zwei bis drei Stunden einplanen.

Wann ist die beste Zeit im Jahr für einen Besuch?

Die Höhle kann ganzjährig besucht werden, da die Temperatur im Inneren vergleichsweise konstant bleibt. Für eine Reise nach Nerja und an die Costa del Sol empfehlen viele Reiseführer Frühling und Herbst, wenn es meist nicht zu heiß ist und weniger Besucher unterwegs sind. Innerhalb eines Tages sind frühe Vormittagsstunden oder der späte Nachmittag oft angenehmer, um größere Gruppen zu vermeiden.

Mehr zu Cueva de Nerja auf AD HOC NEWS

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | unterhaltung | 69377432 |