Churaumi-Aquarium Okinawa: Japans Meeresgigant erleben
12.06.2026 - 21:16:41 | ad-hoc-news.deIm Churaumi-Aquarium Okinawa, lokal Okinawa Churaumi Suizokukan (sinngemäß „schönes Meeres-Aquarium von Okinawa“) genannt, gleiten Walhaie und Mantarochen in einem riesigen Becken an der Scheibe vorbei, während über Ihnen das Licht des Ostchinesischen Meeres flimmert. Hier, an der Nordwestküste der Insel Okinawa bei Motobu, ist eines der spektakulärsten Meereszentren Japans entstanden – ein Ort, der eindrucksvoll zeigt, wie eng Naturerlebnis, Forschung und touristische Attraktion zusammengehören.
Churaumi-Aquarium Okinawa: Das ikonische Wahrzeichen von Motobu
Das Churaumi-Aquarium Okinawa gilt als eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Präfektur Okinawa und ist Teil des weitläufigen Ocean Expo Park in Motobu. Das Areal liegt auf einem Hügel direkt über dem Meer, mit Panoramablick auf die Inseln vor Okinawas Nordwestküste. Bereits der erste Eindruck vermittelt Größe: weit gespannte Terrassen, großzügige Wasserflächen, im Hintergrund das azurblaue Meer – und mittendrin der imposante Gebäudekomplex des Aquariums.
International bekannt wurde das Okinawa Churaumi Suizokukan durch sein riesiges Hauptbecken, das sogenannte Kuroshio-Meer-Becken. Darin werden Walhaie und Mantarochen gehalten, die zu den größten Fischen der Welt zählen. Fachmagazine und Reiseführer heben regelmäßig hervor, dass hier nicht nur spektakuläre Tierbeobachtung möglich ist, sondern auch Forschung zu Ökosystemen des Kuroshio-Stroms, eines der wichtigsten Meeresströme im westlichen Pazifik, betrieben wird. Für Reisende aus Deutschland ist das Aquarium daher sowohl ein emotionales Erlebnis als auch ein lehrreicher Einblick in die Meereswelt Ostasiens.
Der Ocean Expo Park, in den das Aquarium eingebettet ist, wurde anlässlich einer internationalen Meeresausstellung in den 1970er-Jahren angelegt und umfasst neben dem Aquarium auch ein Freilichtmuseum zum Königreich Ry?ky?, botanische Gärten und Küstenlandschaften. Das Churaumi-Aquarium Okinawa ist dabei das unbestrittene Herzstück und zieht jährlich Millionen Besucherinnen und Besucher aus Japan und aller Welt an.
Geschichte und Bedeutung von Okinawa Churaumi Suizokukan
Die Wurzeln des heutigen Churaumi-Aquariums reichen bis in die 1970er-Jahre zurück, als auf dem Gelände des heutigen Ocean Expo Park die „Okinawa Ocean Expo“ stattfand. Im Zuge dieser Weltausstellung zum Thema Meer wurde zunächst ein erstes Aquarium errichtet, das die dortige Meeresfauna für die breite Öffentlichkeit zugänglich machen sollte. In den folgenden Jahrzehnten wuchs das Interesse an Meeresforschung und Ozeanschutz weltweit – in Japan ebenso wie in Europa.
Das moderne Okinawa Churaumi Suizokukan in seiner heutigen Form wurde Anfang der 2000er-Jahre eröffnet, mit dem Ziel, die Meereswelt des Kuroshio-Stroms und der umliegenden Gewässer möglichst realitätsnah zu präsentieren. Die Betreiber des Aquariums, die unter Aufsicht der Präfektur Okinawa und nationaler Fachbehörden arbeiten, betonen in offiziellen Publikationen die enge Verbindung zwischen Meeresforschung, Naturschutz und Besucherbildung. Für deutsche Leser lässt sich diese Rolle in etwa mit der Stellung des Ozeaneums in Stralsund oder des Sea Life Centre in Oberhausen vergleichen – allerdings in deutlich größerer Dimension und mit stärkerem Fokus auf den Nordwestpazifik.
Historisch ist Okinawa selbst ein besonderer Ort: Die Inseln waren jahrhundertelang das Zentrum des unabhängigen Königreichs Ry?ky?, das zwischen Japan, China und Südostasien vermittelte. Entsprechend reich ist die maritime Tradition. Das Churaumi-Aquarium knüpft an diese Geschichte an, indem es die kulturelle Bedeutung des Meeres für Okinawa thematisiert – etwa durch Ausstellungen zu traditionellen Fischereimethoden und zur Bedeutung der Korallenriffe für das Inselleben. Damit ist das Aquarium nicht nur eine technische Großanlage, sondern auch ein Ort, an dem regionale Identität ins 21. Jahrhundert übersetzt wird.
In der japanischen Öffentlichkeit ist das Okinawa Churaumi Suizokukan längst eine Art Symbol für moderne Meeresforschung und nachhaltigen Tourismus. Reiseführer wie der „Japan Travel Guide“ großer Verlagshäuser empfehlen den Besuch als Höhepunkt einer Reise nach Okinawa, und nationale Medien verweisen immer wieder auf die Rolle des Aquariums als Bildungs- und Forschungszentrum. Für deutsche Reisende bietet sich hier die seltene Gelegenheit, die Meereswelt des subtropischen Westpazifiks aus nächster Nähe kennenzulernen – deutlich intensiver, als es bei einem klassischen Strandaufenthalt möglich wäre.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Architektonisch ist das Churaumi-Aquarium Okinawa so angelegt, dass Besucherinnen und Besucher einen Weg vom Flachwasser der Korallenriffe hin zu den Tiefen des offenen Meeres nachverfolgen können. Der Rundgang beginnt in der Regel mit dem Bereich „Korallenmeer“, in dem lebende Korallen in großen offenen Becken präsentiert werden. Spezialisierte Teams haben über Jahre ein System entwickelt, mit dem Korallen bei konstanten Umweltbedingungen gehalten werden – ein anspruchsvolles Vorhaben, das immer wieder in Fachpublikationen als Beispiel für erfolgreiche Korallenhaltung im Aquarium genannt wird.
Das Herzstück der Anlage ist das Kuroshio-Meer-Becken mit einer gewaltigen Acrylglasscheibe: Dahinter ziehen Walhaie und Mantarochen in weiten Bögen ihre Bahnen, flankiert von riesigen Schwärmen kleinerer Fische. In vergleichbaren Einrichtungen, etwa dem Osaka Aquarium Kaiyukan oder großen Aquarien in den USA, erreichen Hauptbecken ähnliche Dimensionen; in Japan wird das Churaumi-Aquarium aber häufig als eines der größten und technisch anspruchsvollsten Aquarien des Landes genannt. Die Konstruktion der Glasfront, die den enormen Wasserdruck aushält, gilt als ingenieurtechnische Meisterleistung – in Fachartikeln wird hierfür auf die Zusammenarbeit spezialisierter japanischer und internationaler Unternehmen verwiesen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Okinawa Churaumi Suizokukan ist die Präsentation der Tiefe des Meeres. In abgedunkelten Ausstellungsbereichen können Besucher Tiefseeorganismen sehen, darunter Fischarten, die normalerweise nur in mehreren Hundert Metern Tiefe vorkommen. Spezielle Beleuchtung und Beschriftungen erläutern, wie diese Tiere an Druck, Kälte und Dunkelheit angepasst sind. Für ein Publikum aus Deutschland, das etwa das Deutsche Meeresmuseum oder das Haus der Meere kennt, ist dieser Fokus auf den Nordwestpazifik eine seltene Ergänzung zum eher Nordatlantik-orientierten Blick europäischer Einrichtungen.
Auch ästhetisch setzt das Churaumi-Aquarium auf starke Bilder: Großformatige Glasfronten, durch die Tageslicht fällt, Blickachsen aufs offene Meer und Installationen mit Wellen- und Lichtmotiven verbinden Architektur und Umgebung. Draußen führt eine Treppen- und Terrassenlandschaft hinunter zum Meer, wo Delfin- und Meeresschildkrötenbecken im Freien liegen. Shows und Fütterungsdemonstrationen werden so geplant, dass sie sowohl unterhalten als auch informieren; Tafeln und Durchsagen verweisen regelmäßig auf Themen wie Überfischung, Plastikmüll und den Schutz von Korallenriffen.
Kulturelle Elemente aus Okinawa, etwa Muster aus Ry?ky?-Textilien oder traditionelle Motive von Meerestieren, ziehen sich durch die Innenraumgestaltung. So entsteht ein Atmosphärenmix aus futuristischer Meerestechnik und regionaler Identität, den auch internationale Berichte hervorheben. Für deutsche Besucher hilft dies, Okinawa nicht nur als Badeziel zu sehen, sondern als eigenständige Kulturregion innerhalb Japans.
Churaumi-Aquarium Okinawa besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise ab Deutschland
Das Churaumi-Aquarium Okinawa liegt im Ocean Expo Park nahe Motobu im Norden der Hauptinsel Okinawa. Für Reisende aus Deutschland ist der typische Weg ein Flug über große internationale Drehkreuze in Japan, meist Tokio (Flughafen Haneda oder Narita) oder Osaka. Von Frankfurt, München, Berlin oder Düsseldorf bestehen regelmäßig Langstreckenverbindungen nach Tokio oder andere Hubs in Ostasien; von dort geht es in der Regel mit einem Inlandsflug nach Naha, die Hauptstadt der Präfektur Okinawa. Die Flugzeit von Deutschland bis Tokio liegt je nach Route meist bei rund 11 bis 13 Stunden, zuzüglich Anschlussflug nach Naha mit etwa 2 bis 3 Stunden.
Von Naha aus führt eine gut ausgebaute Schnellstraße Richtung Norden; mit Mietwagen oder Linienbussen braucht man etwa 1,5 bis 2 Stunden bis zum Ocean Expo Park. Direkte Bahnverbindungen wie den Shinkansen gibt es auf Okinawa nicht, da die Insel nicht ans japanische Festland-Schienennetz angeschlossen ist. Viele Reiseanbieter kombinieren einen Japan-Städteaufenthalt mit einem anschließenden Flug nach Okinawa, was sich für Besucher aus der DACH-Region anbietet. - Öffnungszeiten
Das Churaumi-Aquarium Okinawa ist in der Regel täglich geöffnet, meist von Vormittag bis in die frühen Abendstunden. Japanische Feiertage, saisonale Veranstaltungen und Wartungsarbeiten können jedoch Einfluss auf die Öffnungszeiten haben. Die offizielle Verwaltung des Aquariums weist ausdrücklich darauf hin, dass sich Öffnungszeiten und eventuelle Schließtage ändern können; Reisende sollten daher vor dem Besuch die aktuellen Informationen direkt auf der offiziellen Website des Churaumi-Aquariums oder über den Ocean Expo Park prüfen. So lassen sich Enttäuschungen und Wartezeiten vermeiden. - Eintrittspreise
Für den Eintritt in das Aquarium werden unterschiedliche Tarife für Erwachsene, Jugendliche und Kinder sowie gelegentlich Ermäßigungen für Gruppen und Menschen mit Behinderung angeboten. Da Preise bei vielen großen Attraktionen in Japan regelmäßig angepasst werden und zudem saisonale Aktionen möglich sind, empfehlen offizielle Stellen und seriöse Reiseführer, die jeweils aktuelle Preisliste direkt beim Okinawa Churaumi Suizokukan einzusehen. Für Reisende aus Deutschland lässt sich grob sagen, dass der Eintritt im Bereich vieler großer europäischer Museen liegt; bezahlt wird in der Landeswährung Yen. Der Umrechnungskurs zum Euro schwankt, weshalb es sinnvoll ist, vor der Reise einen aktuellen Kurs zu prüfen. - Beste Reisezeit und Tageszeit
Okinawa hat ein subtropisches Klima mit warmen Wintern und heißen, feuchten Sommern. Als angenehm gelten für viele europäische Besucher die Monate außerhalb der Hochsommersaison, also zum Beispiel Frühling und Herbst. In dieser Zeit ist die Lufttemperatur meist milder, und das Meer lädt dennoch zum Baden ein. Das Churaumi-Aquarium Okinawa kann ganzjährig besucht werden und bietet sich besonders an Regentagen oder bei starker Mittagshitze als Alternative zu Strand- und Outdoor-Aktivitäten an.
Erfahrungsberichte und Empfehlungen von Reiseveranstaltern zufolge lohnt sich ein Besuch in den frühen Vormittagsstunden oder später am Nachmittag, wenn der Andrang etwas geringer ist. An Wochenenden, japanischen Feiertagen und in den Schulferien ist es meist deutlich voller. Wer Fotos vom Kuroshio-Meer-Becken ohne große Menschenmengen im Vordergrund machen möchte, sollte Öffnungs- oder spätere Nachmittagszeiten anpeilen. - Sprache, Beschilderung und Führungen
In Japan ist Japanisch die Hauptsprache, auf Okinawa werden zusätzlich lokale Dialekte gepflegt. Im Churaumi-Aquarium Okinawa sind die wichtigsten Beschilderungen in der Regel auf Japanisch und Englisch vorhanden, teilweise auch mit zusätzlichen Piktogrammen. Englischsprachige Erklärtexte erleichtern Reisenden aus Deutschland den Zugang zu den Themenbereichen. Viele Mitarbeitende haben Grundkenntnisse in Englisch, Deutsch wird jedoch nur vereinzelt gesprochen. Für deutschsprachige Besucher empfiehlt sich daher, gegebenenfalls einen mehrsprachigen Audioguide oder eine App zu nutzen, sofern angeboten, oder vorab Informationen aus Reiseführern zu lesen. - Zahlung, Währung und Trinkgeld
In Japan wird mit Yen gezahlt. Kreditkarten (wie Visa oder Mastercard) werden in vielen touristischen Einrichtungen, größeren Hotels und Mietwagenstationen akzeptiert, auch im Churaumi-Aquarium Okinawa und im Ocean Expo Park finden sich in der Regel bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten. Dennoch empfehlen Reiseinstitute, für kleinere Ausgaben auch Bargeld dabeizuhaben, etwa für Snacks oder Automaten. Mobile Payment-Dienste sind in Japan verbreitet, allerdings nicht immer mit europäischen Konten gekoppelt; hier lohnt sich ein Blick in die eigenen Bankbedingungen vor der Reise.
Trinkgeld ist in Japan traditionell unüblich und kann im Einzelfall sogar als unangemessen verstanden werden. Stattdessen ist guter Service Teil des Selbstverständnisses. Wer besondere Wertschätzung ausdrücken möchte, kann dies eher durch respektvolles Verhalten und ein freundliches Dankeschön („arigat? gozaimasu“) tun. - Kleiderordnung, Verhalten und Fotografieren
Eine formelle Kleiderordnung gibt es im Aquarium nicht; bequeme Kleidung und gute Schuhe sind empfohlen, da der Rundgang einige Zeit in Anspruch nimmt. In den Innenbereichen ist es klimatisiert, was im Sommer für eine angenehme Abkühlung sorgt, im Winter aber für europäische Maßstäbe kühl wirken kann – ein leichter Pullover schadet daher nicht.
Fotografieren ist in vielen Teilen des Okinawa Churaumi Suizokukan erlaubt, Blitzlicht und Stative können aber aus Rücksicht auf die Tiere und andere Besucher eingeschränkt sein. Hinweisschilder und Durchsagen weisen auf entsprechende Regeln hin. Reisende sollten sich an diese Vorgaben halten, um den Tieren keinen zusätzlichen Stress zu bereiten und den Besuch für alle angenehm zu gestalten. - Gesundheit, Sicherheit und Einreisebestimmungen
Japan gilt aus europäischer Sicht als sicheres Reiseland mit hoher Infrastrukturqualität. Dennoch empfehlen Reisefachleute, vor einer Reise nach Okinawa eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, da die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland Behandlungskosten außerhalb Europas nur eingeschränkt abdeckt. Für das subtropische Klima sind Sonnenschutz, leichte Kleidung und ausreichend Flüssigkeit wichtig, insbesondere bei Ausflügen im Freien rund um den Ocean Expo Park.
Für deutsche Staatsbürger gelten für Japan eigenständige Einreisebestimmungen, die sich ändern können. Die jeweils aktuellen Bedingungen, etwa zu Reisedokumenten, Aufenthaltsdauer oder möglichen Gesundheitsauflagen, sollten rechtzeitig vor Abreise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de geprüft werden. Dies gilt ebenso für Reisende aus Österreich und der Schweiz, die sich an ihre jeweiligen Außenministerien wenden sollten. Ein gültiger Reisepass ist in der Regel erforderlich; ein Personalausweis allein genügt nicht. - Zeitzone und Zeitunterschied
Okinawa liegt in der japanischen Zeitzone (Japan Standard Time), die gegenüber Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) in der Regel um 8 Stunden voraus ist. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) beträgt der Unterschied meist 7 Stunden. Wer das Churaumi-Aquarium Okinawa besucht, sollte diesen Jetlag-Faktor bei der Planung berücksichtigen, insbesondere an den ersten Tagen nach der Ankunft. Viele Reisende planen einen etwas ruhigeren Anreisetag ein, bevor sie größere Ausflüge wie den Besuch des Ocean Expo Park unternehmen.
Warum Okinawa Churaumi Suizokukan auf jede Motobu-Reise gehört
Für viele Reisende aus Deutschland steht Japan zunächst für Metropolen wie Tokio, historische Städte wie Ky?to oder Berglandschaften um den Fuji. Okinawa und Motobu fügen diesem Bild eine ganz andere Facette hinzu: subtropische Inselwelt, Korallenriffe und eine Kultur, die sich deutlich von der des japanischen Festlands unterscheidet. Das Okinawa Churaumi Suizokukan bündelt diese Besonderheiten an einem Ort und macht sie unmittelbar erfahrbar.
Wer das Aquarium betritt, taucht in eine inszenierte, aber wissenschaftlich fundierte Meereswelt ein. Die Begegnung mit einem Walhai in voller Größe, nur durch eine Glasscheibe getrennt, hinterlässt bei vielen Besuchern bleibende Eindrücke. Reisemagazine und Dokumentationen betonen immer wieder, dass dieser Moment – der Blick aus dem Halbdunkel des Zuschauerraums in das blau schimmernde Kuroshio-Meer-Becken – zu den stärksten Bildern einer Okinawa-Reise gehört. Für Familien mit Kindern ist dies ebenso faszinierend wie für Paare oder Alleinreisende mit Interesse an Natur und Wissenschaft.
Darüber hinaus bietet der Ocean Expo Park um das Churaumi-Aquarium Okinawa herum zahlreiche weitere Aktivitäten: Spaziergänge durch subtropische Gärten, Besuche im Ry?ky?-Dorf mit traditionellen Häusern, Aussichtspunkte über die Inselwelt und nahegelegene Strände, die zum Baden und Schnorcheln einladen. In Kombination entsteht ein Tages- oder sogar Mehrtagesprogramm, das sich deutlich von üblichen Städtereisen unterscheidet und sich hervorragend mit einem klassischen Japan-Aufenthalt im Landesinneren kombinieren lässt.
Für Leserinnen und Leser aus Deutschland spielt auch die emotionale Dimension eine Rolle: Das Bewusstsein für den Schutz der Meere wächst, nicht zuletzt durch Medienberichte über Plastikmüll, Korallenbleiche und Überfischung. Das Okinawa Churaumi Suizokukan setzt dieses Thema in vielen Ausstellungen und Informationsbereichen auf die Agenda, ohne belehrend zu wirken. Die Verantwortlichen verknüpfen spektakuläre Tierbegegnungen mit Hinweisen auf notwendige Schutzmaßnahmen und verweisen auf Projekte in Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungsinstituten. So wird der Besuch zu einem Erlebnis, das über den Urlaub hinaus wirkt.
Wer bereits europäische Aquarien kennt, wird Unterschiede feststellen: Der Fokus auf den Kuroshio-Strom, auf Walhaie und subtropische Korallenriffe bietet Perspektiven, die in der Nordsee- oder Ostsee-geprägten Meereskunde Mitteleuropas selten sind. Gleichzeitig lassen sich Parallelen ziehen – etwa zu Diskussionen um Meeresschutzgebiete in der Nordsee oder um nachhaltige Fischerei in der Ostsee. Für ein deutschsprachiges Publikum bietet sich damit eine ideale Gelegenheit, die globale Dimension mariner Ökosysteme zu verstehen.
Churaumi-Aquarium Okinawa in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
In den sozialen Medien ist das Churaumi-Aquarium Okinawa längst ein Lieblingsmotiv: Videos vom Kuroshio-Meer-Becken, Nahaufnahmen von Mantarochen und Walhaien sowie stimmungsvolle Aufnahmen der Terrassen über dem Meer werden auf Instagram, TikTok oder YouTube millionenfach geklickt. Reisende aus Deutschland nutzen diese Eindrücke zunehmend zur Reiseplanung, indem sie sich vorab ein Bild vom Besucherandrang, den Räumen und der Atmosphäre machen. Viele Clips zeigen, wie beruhigend der Blick auf die sanft gleitenden Tiere wirkt – ein Kontrast zum oft hektischen Alltag europäischer Großstädte.
Churaumi-Aquarium Okinawa — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Churaumi-Aquarium Okinawa
Wo liegt das Churaumi-Aquarium Okinawa genau?
Das Churaumi-Aquarium Okinawa befindet sich im Ocean Expo Park nahe der Stadt Motobu auf der Hauptinsel Okinawa im Süden Japans. Die Anlage liegt an der Nordwestküste der Insel, mit Blick auf das Ostchinesische Meer und in gut erreichbarer Entfernung von der Inselhauptstadt Naha, von wo aus die meisten Besucher anreisen.
Was macht das Okinawa Churaumi Suizokukan so besonders?
Besonders bekannt ist das Okinawa Churaumi Suizokukan für sein riesiges Kuroshio-Meer-Becken, in dem Walhaie und Mantarochen gehalten werden, sowie für den Schwerpunkt auf die Meereswelt des Kuroshio-Stroms. Darüber hinaus spielt das Aquarium eine wichtige Rolle in der Meeresforschung und im Naturschutz und verbindet spektakuläre Tiererlebnisse mit Bildungsangeboten zu Korallenriffen, Tiefsee und nachhaltiger Fischerei.
Wie lange sollte man für einen Besuch des Churaumi-Aquariums einplanen?
Für einen regulären Besuch des Churaumi-Aquariums Okinawa empfehlen Reiseführer in der Regel mindestens einen halben Tag, um die Innenbereiche, das Kuroshio-Meer-Becken, die Tiefseeausstellungen sowie die Außenanlagen mit Delfinen und Meeresschildkröten in Ruhe zu erkunden. Wer zusätzlich den Ocean Expo Park mit Gärten und dem Ry?ky?-Dorf besuchen möchte, sollte eher einen ganzen Tag oder mehr einplanen.
Eignet sich das Churaumi-Aquarium für Familien mit Kindern?
Das Aquarium ist ausdrücklich familienfreundlich konzipiert. Es gibt interaktive Bereiche, anschauliche Beschilderungen und kindgerechte Erklärungen, die auch ohne umfangreiche Englischkenntnisse verständlich sind. Viele Familien nutzen das Churaumi-Aquarium als wetterunabhängige Attraktion im Rahmen eines Okinawa-Urlaubs, und Kinder reagieren erfahrungsgemäß besonders fasziniert auf die Walhaie und anderen Großfische im Kuroshio-Meer-Becken.
Wann ist die beste Reisezeit für einen Besuch in Motobu und im Churaumi-Aquarium?
Da Okinawa ein subtropisches Klima hat, ist das Churaumi-Aquarium ganzjährig gut besuchbar. Als angenehm gelten für viele Gäste aus Mitteleuropa insbesondere Frühling und Herbst, wenn es warm, aber nicht zu heiß ist. In der Hochsaison und an Wochenenden ist mit erhöhtem Besucherandrang zu rechnen; wer es ruhiger mag, wählt möglichst Wochentage und Randzeiten am Vormittag oder späten Nachmittag.
Mehr zu Churaumi-Aquarium Okinawa auf AD HOC NEWS
Mehr zu Churaumi-Aquarium Okinawa auf AD HOC NEWS:
Alle Beiträge zu „Churaumi-Aquarium Okinawa" auf AD HOC NEWS ansehen ?Alle Beiträge zu „Okinawa Churaumi Suizokukan" auf AD HOC NEWS ansehen ?
