Chobe-Nationalpark: Wo der Fluss Botswanas Wildnis formt
20.05.2026 - 05:09:59 | ad-hoc-news.deWenn sich im Chobe-Nationalpark die Sonne über dem breiten Chobe River hebt, steigen Nebelschwaden aus dem Wasser, Elefantenherden zeichnen sich als dunkle Silhouetten ab und Flusspferde tauchen schnaufend auf – eine der dichtesten Wildtierkonzentrationen des südlichen Afrika erwacht. Der Chobe National Park („Chobe-Nationalpark“) rund um die Kleinstadt Kasane im Norden Botswanas gehört für viele Afrika-Kenner zu den eindrucksvollsten Naturlandschaften des Kontinents, gerade weil der Fluss hier das Leben bestimmt.
Chobe-Nationalpark: Das ikonische Wahrzeichen von Kasane
Kasane, ganz im Nordosten Botswanas, ist das Tor zum Chobe-Nationalpark und für viele Reisende aus Deutschland der erste direkte Kontakt mit der berühmten Wildnis des Landes. Der Park schließt unmittelbar an die Stadt an; Lodges und Gästehäuser liegen oft nur wenige Fahrminuten von den Parkgrenzen entfernt. Die Deutsche Welle beschreibt Chobe als einen der Orte in Afrika, an dem sich die enorme Elefantenpopulation Botswanas besonders eindrücklich erleben lässt. Auch das deutschsprachige GEO Saison-Magazin verweist regelmäßig auf Chobe als Paradebeispiel für wasserbasierte Safaris, bei denen man Nilpferde, Krokodile und unzählige Wasservögel vom Boot aus beobachtet.
Der Chobe National Park ist einer der wichtigsten Nationalparks Botswanas und bildet zusammen mit dem Okavango-Delta und dem Moremi Game Reserve ein Dreieck besonders spektakulärer Safariregionen. Anders als das Delta, das von Schwemmebenen und Lagunen geprägt ist, ist Chobe vor allem ein Flusspark: Der breite Chobe River, ein Nebenfluss des Sambesi, zieht in der Trockenzeit Tiere aus weiter Umgebung an. Die Uferlinie wird dann zu einer Art „Naturschaubühne“, auf der Elefanten, Büffel, Antilopen, Löwen und – mit ein wenig Glück – auch Leoparden auftreten.
Für Besucherinnen und Besucher aus der DACH-Region ist Chobe zudem logistisch attraktiv: Die Region um Kasane liegt nahe dem Vierländereck von Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe, sodass sich Safaris hier gut mit einem Abstecher zu den Victoriafällen verbinden lassen. Viele deutschsprachige Reiseveranstalter nutzen Kasane als Drehscheibe für Rundreisen im südlichen Afrika.
Geschichte und Bedeutung von Chobe National Park
Der Schutzgedanke für das Gebiet des heutigen Chobe-Nationalparks reicht bis in die Kolonialzeit zurück. Laut der offiziellen Tourismusbehörde Botswana Tourism Organisation sowie dem Informationsportal der Regierung Botswanas wurde das Gebiet bereits in den 1930er-Jahren als Wildreservat ausgewiesen, um die reiche Tierwelt vor Überjagung zu schützen. In den 1960er-Jahren – also noch vor der Unabhängigkeit Botswanas 1966 – begann die formale Entwicklung zum Nationalpark. Verschiedene Quellen, darunter der Botswana-Tourismusverband und renommierte Reiseführer wie „Bradt Botswana“ und „Lonely Planet Southern Africa“, datieren die offizielle Nationalpark-Statuswerdung auf die 1960er-Jahre; aufgrund leicht abweichender Jahreszahlen in den Quellen wird hier bewusst auf eine exakte Jahreszahl verzichtet.
Fest steht: Chobe gehört zu den ältesten und bedeutendsten Schutzgebieten des Landes. Botswana verfolgt seit Jahrzehnten eine Politik des sogenannten „High Value, Low Impact“-Tourismus: lieber weniger Gäste, dafür aber mit höherem Einkommen pro Besucher, um Natur und Tierwelt langfristig zu schützen. Das spiegelt sich auch im Chobe-Nationalpark wider, in dem zwar zahlreiche Safari-Lodges und Camps existieren, Massenbetrieb aber im Vergleich zu klassischeren Safariländern wie Kenia oder Tansania geringer ausfällt. Medien wie die britische BBC und die Deutsche Welle heben diesen Ansatz als positives Beispiel für nachhaltigen Tourismus in Afrika hervor.
Eine Besonderheit des Chobe National Park ist die sehr große Elefantenpopulation. Verschiedene seriöse Quellen, unter anderem der internationale World Wildlife Fund (WWF) und der südafrikanische öffentlich-rechtliche Sender SABC, berichten, dass Botswana insgesamt eine der größten Elefantenpopulationen Afrikas beherbergt, häufig wird von über 100.000 Tieren gesprochen. Genaue Zahlen schwanken je nach Zählung und Quelle; sie gelten zudem als politisch sensibel. Einigkeit besteht jedoch darin, dass sich im Chobe-Gebiet insbesondere während der Trockenzeit sehr viele Elefanten entlang des Flusses konzentrieren – ein Grund, warum die Region auf Fotos und in Dokumentationen so präsent ist.
Der Park ist zudem Teil des Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area (KAZA), eines grenzüberschreitenden Natur- und Schutzprojekts zwischen Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe. Laut KAZA-Sekretariat und Berichten der Deutschen Welle soll dieses Großschutzgebiet grenzüberschreitende Wanderbewegungen von Wildtieren erleichtern und gleichzeitig nachhaltigen Tourismus fördern – ein Ansatz, der für deutschen und europäischen Naturschutzdiskurs besonders interessant ist, weil er an internationale Biosphärenreservate erinnert.
Architektur, Landschaft und besondere Merkmale
Zwar ist der Chobe-Nationalpark kein architektonisches Monument, doch die „Architektur“ der Natur ist hier besonders eindrucksvoll strukturiert. Reiseführer wie „Marco Polo Botswana“ und Artikel im National Geographic-Umfeld teilen den Park in mehrere Zonen mit jeweils unterschiedlichem Landschaftscharakter ein. Für Besucher aus Deutschland ist es hilfreich, diese Bereiche zu kennen, weil sie die Art der Safari-Erlebnisse deutlich beeinflussen:
1. Chobe Riverfront (nahe Kasane): Dieser Abschnitt entlang des Chobe River ist für Erstbesucher die bekannteste Region. Hier konzentrieren sich die meisten Lodges und Bootsanbieter. Die Uferzone besteht aus Flutebenen, Schilfgürteln und Galeriewäldern. In der Trockenzeit ziehen sich viele Tiere aus dem Hinterland an den Fluss zurück. Experten wie die Autoren der renommierten Reiseführerreihe „Bradt“ beschreiben die Riverfront als einen der besten Orte in Afrika, um Elefanten beim Baden und Schwimmen zu beobachten – Szenen, die in Deutschland oft in TV-Dokumentationen der ARD oder ZDF gezeigt werden.
2. Savuti-Region: Weiter südlich im Park liegt das Savuti-Gebiet mit der berühmten Savuti-Senke, einer weiten, halb trockenen Ebene, die von Akazien und Buschland gesäumt ist. Das Besondere: Der Savuti Channel, ein Flusslauf, der diese Ebene speist, war über viele Jahre trocken und beginnt – laut verschiedenen Berichten, u. a. von BBC und „National Geographic“ – immer wieder in unregelmäßigen Zyklen zu fließen, abhängig von tektonischen Hebungen und Veränderungen im Okavango-System. Diese Launenhaftigkeit hat der Region den Ruf einer „mysteriösen“ Landschaft eingebracht, in der sich Tierpopulationen und Jagdverhalten immer wieder neu arrangieren.
3. Linyanti und andere abgelegene Gebiete: Im Nordwesten grenzt der Park an den Linyanti-Fluss und seine Sümpfe. Dieser Bereich ist deutlich weniger besucht und wird hauptsächlich von wenigen, eher hochpreisigen Lodges erschlossen. Laut Botswana Tourism und verschiedenen internationalen Safariveranstaltern gilt Linyanti als hervorragende Gegend für Wildbeobachtungen abseits der klassischen Routen, mit guten Chancen auf Raubtiere und große Büffelherden.
Während es im Park selbst keine monumentale Baukunst gibt, verdienen die Lodges und Camps eine kurze Einordnung. Viele Unterkünfte entlang des Flusses setzen – wie etwa in Beiträgen von GEO Saison und im ADAC Reisemagazin beschrieben – auf eine Mischung aus traditioneller Safari-Zeltarchitektur und modernen, teils sehr luxuriösen Elementen: große Panoramafenster, erhöhte Holzplattformen, nachhaltige Materialien und oft Solaranlagen. Einige Lodges planen das Licht gezielt so, dass nachts kaum Lichtverschmutzung entsteht und der Sternenhimmel der südlichen Hemisphäre sichtbar bleibt – ein Aspekt, der für naturinteressierte Gäste aus der DACH-Region besonders reizvoll ist.
Für den Parkbetrieb sind praktische Merkmale wichtig: Chobe verfügt über ein Netz unbefestigter Pisten, die für Allradfahrzeuge konzipiert sind. Offizielle Parkeingänge und -büros koordinieren den Zugang; genaue Strukturen können sich jedoch ändern, weshalb Reisende aktuelle Informationen direkt bei ihrer Unterkunft oder bei der Parkverwaltung einholen sollten. Deutsche Automobilclubs wie der ADAC weisen in ihren Afrika-Hinweisen darauf hin, dass Selbstfahrer nur mit guter Vorbereitung und geeigneten Fahrzeugen unterwegs sein sollten und dass geführte Safaris für Erstbesucher meist die sicherere und entspanntere Wahl sind.
Chobe-Nationalpark besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise
Der Chobe-Nationalpark liegt im äußersten Nordosten Botswanas, unmittelbar an der Grenze zu Namibia (Caprivi-Streifen, heute Zambezi-Region) und in erreichbarer Nähe zu Sambia und Simbabwe. Die nächstgelegene Stadt ist Kasane, die über einen kleinen internationalen Flughafen (Kasane Airport, IATA: BBK) verfügt. Laut Botswana Tourism und verschiedenen Fluggesellschaftsinformationen wird Kasane regelmäßig aus Johannesburg angeflogen; die exakten Verbindungen können sich jedoch ändern. Reisende aus Deutschland fliegen in der Regel von Frankfurt, München, Berlin oder Zürich über Drehkreuze wie Johannesburg oder Kapstadt nach Botswana, mit einer Gesamtreisezeit (inklusive Umstieg) von meist deutlich über 14 Stunden. - Alternative Anreise über Victoriafälle
Eine häufig genutzte Route für Reisende aus der DACH-Region führt über die Victoriafälle in Simbabwe oder Sambia. Verschiedene deutsche Reiseveranstalter und Medien wie GEO und MERIAN empfehlen diese Kombination, weil sich spektakuläre Wasserfälle und Safari auf diese Weise verbinden lassen. Von Victoria Falls (Simbabwe) oder Livingstone (Sambia) ist Kasane über die Straße in wenigen Stunden erreichbar; Transfers werden üblicherweise von Lodges oder Agenturen organisiert. Bei der Ein- und Ausreise über mehrere Länder müssen jeweils die aktuellen Visa- und Einreisebestimmungen berücksichtigt werden. - Bahn, Bus und Selbstfahrer
Aufgrund der großen Entfernungen innerhalb Afrikas und begrenzter Bahnnetze spielt die Anreise per Zug aus Deutschland keine praktische Rolle. Innerhalb der Region kann Chobe theoretisch per Mietwagen erreicht werden; seriöse Quellen wie der ADAC und verschiedene Safariführer betonen jedoch, dass Fahrten auf unbefestigten Pisten, insbesondere in der Regenzeit, anspruchsvoll sind. Selbstfahrer sollten Erfahrung im Offroad-Fahren haben und ausschließlich mit zuverlässigen 4x4-Fahrzeugen unterwegs sein. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bucht Transfers und geführte Safaris über etablierte Anbieter. - Öffnungszeiten und Zugang
Der Chobe-Nationalpark ist generell ganzjährig zugänglich, jedoch mit saisonalen Einschränkungen auf bestimmten Pisten, insbesondere während der Regenzeit. Konkrete tägliche Öffnungszeiten können variieren und werden von der Parkverwaltung oder den lokalen Ranger-Stationen festgelegt. Es empfiehlt sich, die genauen Zeiten kurz vor Reiseantritt direkt bei der gebuchten Lodge, einem seriösen Reiseveranstalter oder der offiziellen Tourismusbehörde Botswanas zu erfragen. Viele Unterkünfte organisieren Pirschfahrten und Boots-Safaris ohnehin so, dass sie sich an den geltenden Regelungen orientieren. - Eintrittspreise
Die Parkgebühren für den Chobe National Park werden von den botswanischen Behörden regelmäßig angepasst. Da verschiedene Quellen – von Botswana Tourism über Reiseveranstalter bis zu internationalen Naturschutzorganisationen – teils unterschiedliche oder veraltete Zahlen nennen, ist eine tagesaktuelle, verlässliche Nennung von Preisen schwierig. Reisende sollten damit rechnen, dass die Parkgebühren separat zu Unterkunft und Aktivitäten berechnet werden können und in der Regel in Pula (Botswanas Landeswährung) oder US-Dollar angegeben werden. Die genaue Höhe sollte vor der Reise bei der gebuchten Lodge oder einem seriösen Veranstalter angefragt werden. - Beste Reisezeit
Für die Wildbeobachtung im Chobe-Nationalpark gilt die Trockenzeit grob von Mai bis Oktober als besonders attraktiv. Laut Botswana Tourism und verschiedenen Afrika-Spezialisten ist dann der Wasserstand des Chobe River relativ stabil, die Vegetation weniger dicht und die Tiere konzentrieren sich stärker an den Flussufern. Der südliche Winter (Juni bis August) bringt angenehmere Temperaturen, während es in der Übergangszeit (September/Oktober) sehr heiß werden kann. In der Regenzeit (ca. November bis März/April) ist die Landschaft spektakulär grün, viele Tiere kalben, aber einige Pisten können unpassierbar werden, und die Tiere verteilen sich stärker im Park. Für Reisende aus Deutschland ist daher eine Abwägung zwischen maximaler Sichtungschance (Trockenzeit) und landschaftlicher Schönheit mit weniger Besucherdruck (Regenzeit) sinnvoll. - Sprache und Kommunikation
Amtssprache in Botswana ist Englisch, daneben werden zahlreiche lokale Sprachen wie Setswana und verschiedene San-Sprachen gesprochen. In Kasane und im touristischen Umfeld des Chobe-Nationalparks kommt man mit Englisch sehr gut zurecht. Deutsch wird nur vereinzelt in Lodges oder von einzelnen Guides gesprochen, lässt sich aber bei spezialisierten Reiseveranstaltern mit deutschsprachiger Reiseleitung organisieren. Für Selbstbucher ist ein grundlegendes Reise-Englisch empfehlenswert. - Zahlungsmittel und Trinkgeld
Landeswährung ist der Botswana-Pula (BWP). In vielen touristisch geprägten Lodges und Hotels können größere Rechnungen mit internationalen Kreditkarten bezahlt werden; kleine Gästehäuser, Tankstellen oder lokale Anbieter akzeptieren hingegen häufig eher Bargeld. Einige hochwertige Lodges rechnen Preise in US-Dollar ab. Deutsche Banken weisen darauf hin, dass Auslandsgebühren anfallen können; eine Kreditkarte mit niedrigeren Fremdwährungsgebühren ist praktisch. Trinkgeld ist in Botswana üblich, aber moderat: Für Guides und Fahrer werden – je nach Serviceumfang – häufig Beträge im Bereich von einigen Euro pro Tag empfohlen; genaue Richtlinien geben oft die Lodges. In Restaurants ist ein Trinkgeld von etwa 10 % verbreitet, sofern nicht bereits eine Service-Gebühr berechnet wurde. - Gesundheit und Sicherheit
Für Reisen nach Botswana empfehlen das Auswärtige Amt und deutsche Tropeninstitute, sich frühzeitig über Impfungen, Malariaprophylaxe und allgemeinen Gesundheitsschutz zu informieren. Der Chobe-Nationalpark liegt in einem Gebiet, in dem Mücken vorkommen können; reisemedizinische Beratung ist deshalb sinnvoll. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransportoption wird dringend empfohlen, da die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland Behandlungen im südlichen Afrika in der Regel nicht abdeckt. Sicherheitsrelevant ist zudem die strikte Beachtung von Anweisungen der Guides: Im Park bewegen sich Elefanten, Raubtiere und andere Wildtiere frei, das Verlassen des Fahrzeugs ist nur an ausgewiesenen Stellen und nach Anweisung erlaubt. - Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsbürger sollten die aktuellen Einreisehinweise für Botswana sowie mögliche Transitländer beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Üblicherweise ist für touristische Kurzaufenthalte ein bei Einreise noch ausreichend gültiger Reisepass erforderlich; je nach Reiseroute (z. B. Kombination mit Victoriafällen in Sambia/Simbabwe) können unterschiedliche Visaregeln gelten. Da sich diese Bestimmungen ändern können, ist eine aktuelle Information kurz vor Reiseantritt unerlässlich. - Zeitverschiebung
Botswana liegt in der Zeitzone Central Africa Time (CAT), die in der Regel eine Stunde vor Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) liegt. Da Botswana im Gegensatz zu Deutschland keine Umstellung auf Sommerzeit kennt, entspricht die Zeit dort während der deutschen Sommerzeit meist der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ). Vor Reiseantritt empfiehlt sich ein kurzer Abgleich über eine zuverlässige Zeitanzeige. - Fotografie und Verhalten im Park
Fotografie ist im Chobe National Park grundsätzlich erlaubt und fester Bestandteil jeder Safari. Professionelle Foto- und Filmprojekte können aber gesonderte Genehmigungen erfordern. Wichtig ist der respektvolle Umgang mit Wildtieren: laute Geräusche, Blitzlicht in der Dämmerung und das Nähern an Tiere ohne Guide gelten als tabu. Viele Lodges geben eigene Verhaltensregeln aus, die sich an internationalen Standards für nachhaltigen Tourismus orientieren.
Warum Chobe National Park auf jede Kasane-Reise gehört
Für viele Afrika-Reisende aus Deutschland ist der erste Anblick einer großen Elefantenherde am Flussufer ein Moment, der lange im Gedächtnis bleibt. Im Chobe-Nationalpark reiht sich dieser Eindruck an den nächsten: Krokodile liegen reglos auf Sandbänken, während Fischadler mit ihren charakteristischen Rufen über dem Wasser kreisen; in den frühen Morgenstunden gleitet das Safariboot durch Nebelschwaden, und am Nachmittag färbt die untergehende Sonne den Fluss in warmes Orange. Deutsche Medien wie GEO, MERIAN und die ARD haben diese Szenen immer wieder in Reportagen aufgegriffen, weil sie beispielhaft zeigen, warum Botswana als Premium-Safaridestination gilt.
Ein besonderer Reiz des Chobe National Park liegt im Wechsel der Perspektiven. Während klassisch im Geländewagen gefahren wird, gehört hier die Flusssafari genauso selbstverständlich zum Programm. Vom Boot aus sieht man Tiere in ganz anderen Situationen: Elefanten, die schwimmend kleine Inseln erreichen, Flusspferde, die im Wasser gähnen, oder Büffelherden, die zum Trinken an den Fluss ziehen. Reiseführer wie „Marco Polo“ betonen, dass sich gerade für Safarineulinge oft auf dem Boot die ersten unvergesslichen Fotos ergeben, weil die Tiere in Ruhe beobachtet werden können und die Distanz meist deutlich geringer ist als bei Fahrten im trockenen Busch.
Für Reisende aus der DACH-Region, die bereits in anderen Ländern auf Safari waren – etwa in Südafrika oder Namibia –, bietet Chobe eine spannende Ergänzung. Die Kombination aus Flusslandschaft, grenzüberschreitender Lage im KAZA-Gebiet und dem vergleichsweise konsequenten Naturschutzansatz Botswanas sorgt dafür, dass der Park sich atmosphärisch von vielen anderen Safariregionen unterscheidet. Die Deutsche Welle verweist in mehreren Beiträgen darauf, dass Botswana mit seinem Fokus auf Qualität statt Masse einen anderen Weg als der Massentourismus einschlägt – ein Aspekt, der auch im Kontext deutscher Nachhaltigkeitsdebatten wichtig ist.
Chobe lässt sich zudem hervorragend in größere Reiserouten integrieren: Viele Rundreisen kombinieren den Park mit dem Okavango-Delta, den Victoriafällen und teilweise mit Namibia. Für Reisende, die nur begrenzt Zeit haben, ist aber auch eine „Chobe-kompakt“-Variante von wenigen Tagen möglich, etwa als Verlängerung nach einem Besuch der Victoriafälle. Selbst in kurzer Zeit vermitteln Bootsfahrten und Pirschgänge einen intensiven Eindruck davon, wie eng Leben und Wasser im südlichen Afrika miteinander verwoben sind.
Chobe-Nationalpark in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
In sozialen Medien ist der Chobe-Nationalpark seit Jahren ein wiederkehrendes Motiv: Elefanten, die durch den Fluss schwimmen, spektakuläre Sonnenuntergänge und dichte Büffelherden sorgen für eindrucksvolle Bilder, die regelmäßig in Instagram-Feeds, YouTube-Dokumentationen und TikTok-Clips auftauchen. Für Reisende aus Deutschland können diese Eindrücke hilfreich sein, um ein Gefühl für Landschaft, Lichtstimmungen und typische Safari-Szenen zu bekommen – ersetzen aber natürlich nicht die persönliche Beratung durch Reiseexperten und die eigene Recherche.
Chobe-Nationalpark — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Chobe-Nationalpark
Wo liegt der Chobe-Nationalpark genau?
Der Chobe-Nationalpark befindet sich im Nordosten Botswanas, nahe der Stadt Kasane und in unmittelbarer Nähe zum Vierländereck mit Namibia, Sambia und Simbabwe. Er ist leicht mit Kasane als Ausgangspunkt zu erreichen, das wiederum hauptsächlich über Flugverbindungen aus dem südlichen Afrika angebunden ist.
Was macht den Chobe National Park so besonders?
Der Chobe National Park ist vor allem für seine hohe Elefantendichte und die seltene Kombination aus klassischer Safari im Geländewagen und Bootsfahrten auf dem Chobe River bekannt. Die Flusslandschaft erzeugt spektakuläre Tierbeobachtungen, insbesondere in der Trockenzeit, wenn sich viele Tiere an den Ufern sammeln.
Wann ist die beste Reisezeit für den Chobe-Nationalpark?
Für Tierbeobachtungen gilt die Trockenzeit etwa von Mai bis Oktober als besonders geeignet, weil sich die Tiere dann verstärkt am Fluss sammeln und die Vegetation lichter ist. In der Regenzeit ist die Landschaft sehr grün und eindrucksvoll, allerdings können einige Pisten unpassierbar sein, und die Tiere verteilen sich stärker im Park.
Wie erreicht man den Chobe-Nationalpark von Deutschland aus?
Reisende aus Deutschland fliegen in der Regel über große Drehkreuze wie Johannesburg oder Kapstadt nach Kasane oder in die Nähe der Victoriafälle und reisen von dort per Transfer weiter. Eine direkte Flugverbindung aus der DACH-Region nach Kasane besteht nicht, sodass mindestens ein Umstieg notwendig ist.
Ist der Besuch des Chobe-Nationalparks für Safarineulinge geeignet?
Ja, insbesondere die Region um Kasane ist für Safarineulinge gut geeignet, da viele Lodges und Anbieter geführte Pirschfahrten und Boots-Safaris anbieten und sich um alle logistischen Details kümmern. Selbstfahrer-Safaris sind möglich, erfordern aber Erfahrung im Geländefahren und eine sorgfältige Vorbereitung.
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