Centro Historico de Lima zwischen Plätzen und Kolonialfassaden
Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 09:15 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Das Centro Historico de Lima liegt im Zentrum von Lima, im Tal des Rímac, und verbindet gerade Straßenzüge, große Plätze und dicht gereihte Bauwerke. Francisco Pizarro gründete die Stadt im Januar 1535 als Ciudad de los Reyes. Zwischen Kirchen, Palästen und hölzernen Balkonen bleibt die koloniale Stadtanlage als räumliches Gefüge lesbar.
Das Raster der Ciudad de los Reyes
Die Plaza Mayor bildet den städtischen Mittelpunkt des Centro Historico de Lima. Sie wird von wichtigen zivilen und religiösen Gebäuden gefasst, darunter der Regierungspalast, die Kathedrale von Lima, der erzbischöfliche Palast und das Rathaus.
Von diesem Platz führen Straßenzüge durch den historischen Kern. Das rechtwinklige Muster wird als Damero de Pizarro bezeichnet. Es gehört zur Gründungsgeschichte Limas und prägt die Orientierung zwischen den Plätzen, Kirchen und Häusern.
Kirchen, Klöster und hölzerne Balkone
Die Fassaden des Zentrums zeigen die Verbindung europäischer Bautraditionen mit den Bedingungen der peruanischen Hauptstadt. Neben Stein und verputzten Flächen gehören geschnitzte Holzbalkone zu den auffälligen Elementen vieler historischer Häuser.
Das Klosterensemble von San Francisco umfasst Kirche, Klostergebäude und unterirdische Katakomben. Der Komplex entstand in der kolonialen Epoche und wurde 1988 zunächst als eigenes Welterbeobjekt eingetragen. San Francisco de Lima gehört zu den bedeutenden erhaltenen Klosteranlagen der kolonialen Stadt.
Vom Vizekönigreich zum Welterbe
Das Centro Historico de Lima bewahrt Bauwerke aus der Zeit des spanischen Vizekönigreichs. Die Stadt war ein politischer, wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt der spanischen Herrschaft in Südamerika. In den Straßen liegen religiöse Anlagen, Verwaltungsbauten, Wohnhäuser und öffentliche Plätze eng beieinander.
1991 wurde der geschützte Bereich auf den historischen Stadtkern beiderseits des Rímac erweitert und unter dem Namen Historic Centre of Lima in die Welterbeliste aufgenommen. Die Erweiterung von 1991 umfasst Teile der historischen Stadt und ordnet sie als Zeugnis kolonialer Architektur und Stadtentwicklung ein. Der zentrale Bereich umfasst 240 Hektar. Die 240 Hektar des Zentrums schließen den Damero de Pizarro und zahlreiche historische Bauten ein.
Centro Historico de Lima besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Das Centro Historico de Lima liegt im Zentrum von Lima im Rímac-Tal. Der historische Bereich erstreckt sich über Stadtteile von Lima und Rímac und ist über das Straßennetz der Hauptstadt erreichbar.
- Die Wege verbinden die Plaza Mayor, die Kathedrale, den Regierungspalast, das Kloster San Francisco und weitere Plätze. Zwischen den Bauwerken liegen gerade Straßen, schmale Passagen und unterschiedliche Gehoberflächen.
- Der Rímac bildet eine räumliche Grenze des historischen Zentrums. Brücken und Straßen verbinden die Bereiche südlich und nördlich des Flusses.
- Amtssprache ist Spanisch, gezahlt wird in Peruanischen Sol.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Centro Historico de Lima auf Social-Media-Plattformen
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Centro Historico de Lima: häufige Fragen
Wo liegt das Centro Historico de Lima?
Das Centro Historico de Lima liegt im Zentrum der peruanischen Hauptstadt im Rímac-Tal. Der historische Bereich umfasst Zonen beiderseits des Rímac.
Was bietet ein Besuch?
Zu sehen sind die Plaza Mayor, die Kathedrale von Lima, der Regierungspalast, koloniale Straßen, Kirchen, Klöster und historische Wohnhäuser.
Was kennzeichnet den Ort?
Das Zentrum verbindet das rechtwinklige Damero de Pizarro mit kolonialen Bauwerken, hölzernen Balkonen und dem Welterbestatus seit 1991.
