Cataratas do Iguacu und die Wasserlinie aus Basalt
Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 02:45 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Die Cataratas do Iguacu bilden eine breite Folge von Wasserfällen am Iguacu-Fluss bei Foz do Iguacu in Brasilien. Wasser stürzt über eine dunkle Basaltstufe, während der Fluss zugleich die Grenze zwischen Brasilien und Argentinien markiert.
Cataratas do Iguacu: Wasser über einer Basaltstufe
Das zentrale Landschaftsbild entsteht aus dem Gegensatz zwischen bewegtem Wasser und festem Vulkangestein. Die Fallkante erstreckt sich über fast drei Kilometer und erreicht Höhen von bis zu 80 Metern.
Die Cataratas do Iguacu bestehen aus zahlreichen Kaskaden und Stromschnellen. Zwischen den Wasserläufen liegen bewaldete Inseln, Felsen und Flussufer, die von dauerhaftem Sprühwasser geprägt sind. fast drei Kilometer Fallkante gehören zum geschützten Landschaftsbild des Iguaçu-Nationalparks.
Ein Fluss als Grenze zwischen Brasilien und Argentinien
Der Iguacu-Fluss bildet im Bereich der Wasserfälle einen großen Bogen. Sein Lauf trennt den brasilianischen Bundesstaat Paraná von der argentinischen Provinz Misiones.
Auf brasilianischer Seite liegen die Cataratas do Iguacu im Iguaçu-Nationalpark. Gegenüber befindet sich der argentinische Iguazú-Nationalpark. Beide Schutzgebiete bewahren denselben Wasserlauf aus unterschiedlichen Blickrichtungen und gehören zum grenzüberschreitenden Naturraum.
Der brasilianische Nationalpark wurde 1939 eingerichtet. 1986 erhielt er den Status eines UNESCO-Welterbes; der argentinische Schwesterpark war bereits 1984 in die Welterbeliste aufgenommen worden. Der brasilianische Park erhielt 1986 Welterbestatus.
Subtropischer Wald am Rand der Wasserwolken
Die Wasserfälle liegen in einem subtropischen Waldgebiet des Atlantischen Waldes. Sprühnebel erreicht Inseln und Uferbereiche, an denen eine dichte Vegetation mit zahlreichen Pflanzenarten wächst.
Zum geschützten Lebensraum gehören seltene und gefährdete Tiere. Genannt werden unter anderem der Jaguar, der Puma, der Ozelot, der Tapir, der Große Ameisenbär und der Riesenotter.
Die geologische Grundlage reicht weit in die Erdgeschichte zurück. Vulkanische Prozesse vor rund 500 Millionen Jahren formten die geomorphologischen Strukturen des Parks; die Fallstufen bestehen aus Basalt. Vulkanische Prozesse vor 500 Millionen Jahren gehören zur geologischen Geschichte dieser Landschaft.
Cataratas do Iguacu besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Die Wasserfälle liegen bei Foz do Iguacu im Bundesstaat Paraná an der Grenze zu Argentinien. Auf brasilianischer Seite führt die Rodovia BR-469 zum Iguaçu-Nationalpark.
- Das Gelände umfasst Flussufer, Basaltstufen, Waldwege und Aussichtspunkte. Sprühwasser, Felsen und unebene Naturflächen gehören zur Landschaft der Wasserfälle.
- Die Cataratas do Iguacu liegen in Brasilien; Amtssprache ist Portugiesisch, gezahlt wird in Brasilianischen Real.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Cataratas do Iguacu auf Social-Media-Plattformen
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Cataratas do Iguacu: häufige Fragen
Wo liegen die Cataratas do Iguacu?
Die Wasserfälle liegen am Iguacu-Fluss bei Foz do Iguacu im brasilianischen Bundesstaat Paraná. Die Grenze zu Argentinien verläuft durch den gemeinsamen Flussraum.
Was bietet ein Besuch?
Das Landschaftserlebnis verbindet Wasserfälle, Basaltstufen, bewaldete Inseln und subtropischen Wald. Auf brasilianischer Seite liegt der Zugang im Iguaçu-Nationalpark.
Was kennzeichnet die Wasserfälle?
Die Cataratas do Iguacu erstrecken sich über fast drei Kilometer und erreichen Höhen von bis zu 80 Metern. Ihr Naturraum steht seit 1986 als Teil des Iguaçu-Nationalparks unter UNESCO-Welterbeschutz.
