Cataratas del Iguazu zwischen Basalt und Regenwald
Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 13:39 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Cataratas del Iguazu liegen am Iguazú zwischen Brasilien und Argentinien. Das Wasser fällt über eine dunkle Basaltstufe, während der Regenwald beide Ufer begleitet. Foz do Iguacu ist der brasilianische Bezugspunkt für die Landschaft.
Cataratas del Iguazu als breite Wasserlinie im Basalt
Die Cataratas del Iguazu bilden keinen einzelnen schmalen Wasserfall, sondern eine weit ausgreifende Folge von Fällen. Der sichtbare Bogen erstreckt sich über rund 2.700 Meter. Seine halbkreisförmige Linie liegt auf einer Basaltformation an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien.
Der Iguazú fällt dabei ungefähr 80 Meter tief. Inseln und Felsrippen teilen den Fluss in zahlreiche einzelne Abstürze. rund 2.700 Meter breite Basaltfront beschreibt die geologische Bühne, auf der sich die Wasserlinie auffächert.
Cataratas del Iguazu und die Geologie der Serra Geral
Unter den Fällen liegen vulkanische Gesteine der Serra-Geral-Formation. Ihre Entstehung reicht in die Kreidezeit zurück. Der dunkle Basalt bildet die Kante des Plateaus und prägt die Farbe der Felswände.
Der Fluss läuft über diese Gesteinsfläche, bevor er an der Abbruchkante in die Schlucht stürzt. Die unterschiedlichen Gesteinsschichten zeigen sich als Stufen, Kanten und senkrechte Wände. Aus der Nähe erscheinen die Fälle deshalb als Folge einzelner Vorhänge, Säulen und schmaler Rinnen.
Im Zentrum liegt die Garganta del Diablo, die Teufelsschlucht. Dort verdichtet sich die Wasserlinie zu einem besonders tief eingeschnittenen Abschnitt. die Basaltgesteine der Serra Geral gehören zum festen geologischen Rahmen des Ortes.
Cataratas del Iguazu als Grenze zwischen zwei Schutzgebieten
Die Cataratas del Iguazu liegen in zwei Nationalparks. Auf der brasilianischen Seite schützt der Parque Nacional do Iguaçu den westlichen Abschnitt bei Foz do Iguacu. Gegenüber liegt der Parque Nacional Iguazú in der argentinischen Provinz Misiones.
Der argentinische Nationalpark wurde 1934 gegründet. Der brasilianische Parque Nacional do Iguaçu entstand 1939. Beide Schutzgebiete bewahren neben den Wasserfällen große Flächen der atlantischen Waldlandschaft.
Der argentinische Park erhielt 1984 den Status eines UNESCO-Welterbes. Der brasilianische Park folgte 1986. der Nationalpark in Misiones umfasst mehr als 67.000 Hektar der Selva Paranense. Der brasilianische Park schützt ungefähr 185.000 Hektar Wald und Flusslandschaft.
Cataratas del Iguazu besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Die Fälle liegen am Fluss Iguazú zwischen Foz do Iguacu im brasilianischen Paraná und Puerto Iguazú in der argentinischen Provinz Misiones. Auf brasilianischer Seite führt die Rodovia das Cataratas zum Nationalpark.
- Die Wege an den Fällen verlaufen an Schluchträndern, Aussichtspunkten und Stegen über dem Fluss. Der Boden besteht abschnittsweise aus Fels, Asphalt und Metallkonstruktionen.
- Die Landschaft gehört zur Selva Paranense, einem subtropischen atlantischen Wald. Zum sichtbaren Umfeld der Fälle zählen Baumkronen, Felswände, Flussarme und aufsteigender Sprühnebel.
- Amtssprache ist Portugiesisch in Brasilien und Spanisch in Argentinien, gezahlt wird in Brasilianischen Real beziehungsweise Argentinischen Pesos.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Cataratas del Iguazu auf Social-Media-Plattformen
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Cataratas del Iguazu: häufige Fragen
Wo liegen die Cataratas del Iguazu?
Die Wasserfälle liegen am Iguazú an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien. Foz do Iguacu ist die brasilianische Stadt am westlichen Zugang.
Was bietet ein Besuch der Cataratas del Iguazu?
Zu sehen sind breite Wasserstürze, Basaltwände, Schluchten, Wald und Aussichtspunkte entlang des Flusses. Die Wege zeigen unterschiedliche Abschnitte der Falllinie.
Was kennzeichnet die Cataratas del Iguazu?
Die Wasserfälle erstrecken sich über rund 2.700 Meter und fallen ungefähr 80 Meter tief. Zwei Nationalparks auf beiden Seiten der Grenze schützen die Landschaft.
