Cataratas del Iguazu, Foz do Iguacu

Cataratas del Iguazu: Wasserfälle im subtropischen Regenwald

Veröffentlicht am: 09.09.2026 um 09:23 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Cataratas del Iguazu bei Foz do Iguacu in Brasilien/Argentinien sind ein System aus zahlreichen Wasserfällen inmitten dichter Regenwälder – ein Naturerlebnis mit Kontrast.

Architektur-Render von Iguazu-Fälle in Foz do Iguacu, Brasilien/Argentinien bei Tageslicht
Moderner Architektur-Render zeigt Silhouette von Iguazu-Fälle in Foz do Iguacu Brasilien/Argentinien, klare Linien und neutrales, Illustration mit AI erstellt.

Die Cataratas del Iguazu bei Foz do Iguacu bilden ein breites System aus Wasserfällen, die sich an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien über den Iguazu-Fluss ergießen. Im dichten subtropischen Regenwald liegen die Fälle in zwei Nationalparks, Iguazú in der argentinischen Provinz Misiones und Iguaçu im brasilianischen Bundesstaat Paraná, die beide als Weltnaturerbe der UNESCO eingestuft sind.UNESCO-Welterbe Iguazú

Cataratas del Iguazu: ein halbkreisföriges Band aus Wasserfällen

Die Cataratas del Iguazu erstrecken sich als halbkreisföriges Band von Wasserfällen über mehrere Kilometer entlang einer Basaltstufe, über die der Iguazu-Fluss in das Tal des Paraná-Flusses stürzt.Basaltstufe des Iguazu-Flusses Insgesamt wurden in diesem System etwa 275 einzelne Fälle gezählt, die sich an einer Abbruchkante von rund 2,7 Kilometern Länge staffeln und je nach Wasserstand unterschiedlich in Erscheinung treten.Netz aus 275 Wasserfällen

Die Fallhöhen der Cataratas del Iguazu bewegen sich überwiegend im Bereich von etwa 60 bis über 80 Metern, wobei die Wasserfälle über Terrassen und Felskanten in das tiefere Flusstal stürzen.Fallhöhen zwischen 60 und 82 Metern Der Wasserreichtum des Iguazu-Flusses und die Vielzahl der Abflussrinnen schaffen eine Abfolge von geradlinigen, gestuften und fächerförmig verlaufenden Kaskaden, zwischen denen Inseln und Felsrippen liegen, die den Strom aufteilen.

Garganta del Diablo und die beiden Nationalparks

Der eindrucksvollste Bereich der Cataratas del Iguazu ist die Garganta del Diablo, eine hufeisenförmige Schlucht, in die ein besonders großer Teil des Flusswassers über hohe Kaskaden einbricht.Garganta del Diablo Die Schlucht misst rund 150 Meter in der Breite und etwa 700 Meter in der Länge, die Hauptfälle an ihrem Rand erreichen Höhen von über 80 Metern und markieren zugleich die Grenze zwischen Brasilien und Argentinien.Maße der Garganta del Diablo

Auf argentinischer Seite gehören die Cataratas del Iguazu zum Iguazú-Nationalpark, der im Jahr 1984 als Weltnaturerbe anerkannt wurde.Iguazú-Nationalpark Den brasilianischen Anteil des Systems schützt der Iguaçu-Nationalpark im Bundesstaat Paraná, dessen Welterbestatus wenig später folgte.Iguaçu-Nationalpark Beide Schutzgebiete umfassen neben den Wasserfällen weite Flächen subtropischen Regenwaldes mit einer Vielzahl an Pflanzen- und Tierarten.

Regenwald, Flusssystem und Landschaftsbild

Die Cataratas del Iguazu liegen in einer Region, in der die Ausläufer der Atlantischen Regenwälder auf das Flusssystem von Iguazu und Paraná treffen. Das Landschaftsbild ist geprägt von dichtem Grün, Basaltfelsen und breiten Wasserläufen, die sich an der Abbruchkante in zahlreiche Einzelkaskaden teilen.subtropischer Regenwald am Iguazu

Im Umfeld der Cataratas del Iguazu wechseln Flussufer, Inseln und Felsrippen mit Waldflächen und offenen Wasserflächen. Die Verteilung der Wasserfälle entlang der Kante ist nicht gleichmäßig, sondern folgt der inneren Gliederung des Basaltplateaus und den Einschnitten des Iguazu-Flusses.Basaltplateau am Iguazu-Fluss So entstehen enger gestaffelte Gruppen von Kaskaden, während andere Bereiche von breiteren Wasserflächen und ruhigeren Flussabschnitten bestimmt sind.

Cataratas del Iguazu besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Die Cataratas del Iguazu liegen beim brasilianischen Grenzort Foz do Iguacu und gegenüber der argentinischen Stadt Puerto Iguazú; erreichbar sind die Wasserfälle über Straßen und Flughäfen auf beiden Seiten der Grenze.
  • Im Gelände der beiden Nationalparks führen Wege, Stege und Aussichtsplattformen dicht an die einzelnen Kaskaden heran, teils über Abschnitte mit vielen Stufen und teils über flussnahe Pfade an der Abbruchkante.
  • Auf argentinischer Seite verlaufen Besucherrouten nahe an der Garganta del Diablo, während auf brasilianischer Seite Aussichtspunkte den Blick auf große Teile des halbkreisförmigen Wasserfallbands öffnen.
  • Amtssprachen sind Spanisch in Argentinien und Portugiesisch in Brasilien, gezahlt wird in Argentinischen Pesos beziehungsweise Brasilianischen Real; die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Cataratas del Iguazu auf Social-Media-Plattformen

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Cataratas del Iguazu: häufige Fragen

Wo liegen die Cataratas del Iguazu?

Die Wasserfälle liegen am Iguazu-Fluss an der Grenze zwischen der argentinischen Provinz Misiones und dem brasilianischen Bundesstaat Paraná, nahe Foz do Iguacu und Puerto Iguazú.

Was bietet ein Besuch der Cataratas del Iguazu?

Ein Besuch führt zu Aussichtspunkten und Wegen in zwei Nationalparks, von denen aus sich unterschiedliche Gruppen von Wasserfällen und die Garganta del Diablo betrachten lassen.

Was kennzeichnet die Cataratas del Iguazu besonders?

Besonders kennzeichnend sind die große Zahl einzelner Wasserfälle über einer rund 2,7 Kilometer langen Basaltkante und die hohe, hufeisenförmige Schlucht der Garganta del Diablo.

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