Bora Bora Lagune: Warum dieses Atoll bei Vaitape so magisch wirkt
20.05.2026 - 08:10:32 | ad-hoc-news.deTürkistöne, die ins Unwirkliche kippen, leise Wellen über schneeweißem Sand, dahinter der schroffe Vulkankegel des Mount Otemanu: Die Bora Bora Lagune rund um den Hauptort Vaitape in Französisch?Polynesien ist für viele der Inbegriff des Südsee?Traums. Wer von Deutschland aus an diese abgelegene Lagune reist, entdeckt weit mehr als ein Fotomotiv – nämlich ein sensibles Ökosystem, eine lebendige polynesische Kultur und einen Ort, der unter dem Druck des weltweiten Tourismus klug geschützt werden muss.
Bora Bora Lagune: Das ikonische Wahrzeichen von Vaitape
Bora Bora (oft sinngemäß als „die Erstgeborene“ gedeutet, abgeleitet aus dem Polynesischen „Pora Pora“) ist ein ringförmiges Atoll in Französisch?Polynesien, dessen Herzstück die Bora Bora Lagune bildet. Der Hauptort Vaitape liegt auf der zentralen, bergigen Insel, umgeben von einem Kranz aus Motus – kleinen Koralleninseln – und einem teilweise geschlossenen Riff, das die Lagune wie ein natürlicher Wall schützt. Internationale Magazine wie „National Geographic“ und „GEO Special“ beschreiben die Lagune seit Jahren als eine der farbintensivsten der Welt, mit bis zu mehreren deutlich unterscheidbaren Blau? und Türkistönen je nach Tiefe und Lichteinfall.
Für Reisende aus Deutschland ist Bora Bora ein Sehnsuchtsort am buchstäblichen anderen Ende der Welt: Von Frankfurt, München oder Berlin aus dauert die Anreise mit Umstiegen über große Drehkreuze wie Paris, Los Angeles oder Tokio meist deutlich über 24 Stunden. Gerade deshalb steht der Aufenthalt in der Bora Bora Lagune für viele für einen einmaligen, lang vorbereiteten Traumurlaub, den man bewusst und respektvoll erlebt. Die offizielle Tourismusbehörde Tahiti Tourisme hebt in ihren deutschsprachigen Informationen hervor, dass Bora Bora neben Luxusresorts auch lokale Pensionen und Aktivitäten mit engem Bezug zur polynesischen Kultur bietet – ein Aspekt, der für verantwortungsbewusste Fernreisende aus der DACH?Region zunehmend wichtig ist.
Die Lagune selbst ist das zentrale „Wahrzeichen“ von Vaitape: Ob bei Bootsausflügen, beim Schnorcheln mit Riffhaien und Rochen oder beim Blick vom eigenen Bungalow über das Wasser – immer spielt die geschützte, von Korallen gesäumte Wasserfläche die Hauptrolle. Anders als bei vielen europäischen Küstenstädten steht hier nicht eine historische Altstadt oder eine Kathedrale im Mittelpunkt, sondern eine Naturkulisse, die zugleich Lebensgrundlage und Identitätsanker der lokalen Bevölkerung ist.
Geschichte und Bedeutung von Bora Bora
Die Besiedlung von Bora Bora reicht nach historischen und archäologischen Schätzungen mehrere Jahrhunderte, wahrscheinlich über tausend Jahre, zurück. Polynesische Seefahrer, die mit Auslegerkanus enorme Distanzen über den Pazifik zurücklegten, nutzten Sterne, Meeresströmungen und Vogelzüge zur Navigation. Laut Publikationen des „Musée de Tahiti et des Îles“ und Hintergrundberichten in der französischen Tageszeitung „Le Monde“ gehörte Bora Bora zu den Gesellschaftsinseln, die früh zu regionalen Machtzentren wurden. Die geschützte Lagune bot ideale Bedingungen für Fischfang, Kanubau und das Anlegen von Siedlungen an den Ufern.
Mit der Ankunft europäischer Entdecker im 18. Jahrhundert – insbesondere britischer und französischer Schiffe – veränderte sich die Rolle Bora Boras allmählich. Reiseberichte, die etwa in der Encyclopaedia Britannica ausgewertet werden, schildern die Lagune als strategisch günstigen Naturhafen und Versorgungsstation inmitten des Pazifiks. Im 19. Jahrhundert etablierte Frankreich seinen Einfluss über die Gesellschaftsinseln und machte Bora Bora später zum Teil des Überseegebiets Französisch?Polynesien, das bis heute formal zu Frankreich gehört. Damit ist Bora Bora rechtlich gesehen weder ein unabhängiger Staat noch eine klassische Kolonie, sondern ein „Collectivité d’outre?mer“ mit eigener Autonomie, aber in der EU?Rechtsordnung eine sogenannte ÜLG (Überseeische Länder und Gebiete).
Während des Zweiten Weltkriegs erhielt die Bora Bora Lagune eine militärstrategische Bedeutung. Die US?amerikanische Marine und Luftwaffe richteten hier einen Stützpunkt ein, um Versorgungslinien im Pazifik zu sichern. Dokumentationen des „Office du Tourisme de Bora Bora“ und Artikel in französischen Medien verweisen darauf, dass mehrere Infrastrukturelemente – etwa der erste moderne Flugplatz – auf diese Phase zurückgehen. Der heute genutzte Flughafen liegt auf einem Motu in der Lagune und ist nur per Boot mit Vaitape verbunden, was für Reisende ein prägendes Ankunftserlebnis schafft.
Nach dem Krieg wandelte sich die Bedeutung der Bora Bora Lagune vom militärischen Standort zum touristischen Symbol. Ab den 1960er?Jahren kamen zunächst wohlhabende Individualreisende aus Nordamerika und Europa, später etablierten sich internationale Hotelketten. Reiseverlage wie Marco Polo und Merian stellen heraus, dass Bora Bora eine der ersten Destinationen weltweit war, in denen Overwater?Bungalows – Bungalows auf Stelzen in der Lagune – als eigene Unterkunftskategorie entstanden. Damit wurde die Lagune selbst zum „Zimmer mit Aussicht“ und prägte ein neues Verständnis von Südsee?Luxus, das man heute von Werbefotos vieler Reiseveranstalter kennt.
Gleichzeitig blieb die Lagune immer auch Teil der alltäglichen Lebenswelt der Einwohner von Vaitape und den umliegenden Dörfern. Fischen, kleine Landwirtschaft, das Sammeln von Muscheln oder das Halten von Perlenfarmen in den Gewässern der Lagune sind bis heute wichtige Einkommensquellen. Französische und polynesische Umweltbehörden betonen in Berichten zur Küstennutzung, dass das ökonomische Gleichgewicht zwischen Tourismus und traditionellen Tätigkeiten entscheidend ist, um die soziale Stabilität auf der Insel zu sichern.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Während europäische Wahrzeichen häufig durch monumentale Steingebäude geprägt sind, ist die „Architektur“ der Bora Bora Lagune vor allem eines: Landschaftsarchitektur aus Wasser, Korallenriffen und einem markanten Vulkankegel. Der Mount Otemanu, der höchste Punkt der Hauptinsel, ragt auf etwa 727 m über dem Meeresspiegel auf und dominiert die Silhouette. Sein zerklüfteter Basaltkamm dient vielen Hotels, Reiseanbietern und Tourismusbroschüren als ikonisches Hintergrundmotiv. Der Berg ist nicht vollständig besteigbar, aber geführte Wanderungen und Jeeptouren führen zu Aussichtspunkten, von denen man die Lagune in ihrer ganzen Ausdehnung überblickt.
Die Overwater?Bungalows, die sich wie Perlenketten über dem flachen Wasser der Bora Bora Lagune ziehen, sind inzwischen ein eigenständiges architektonisches Motiv. Laut dem französisch?polynesischen Tourismusministerium gelten sie als Symbol für hochwertigen, aber zunehmend nachhaltiger konzipierten Tourismus. Viele Anlagen verwenden traditionell inspirierte Elemente wie Dächer aus Pandanus?Blättern, Holzverkleidungen und offene, luftige Grundrisse, kombiniert mit moderner Technik. Glasböden oder Glasfenster im Boden erlauben den Blick auf die Unterwasserwelt, ohne dass man schnorcheln muss – gerade für Gäste, die sich im Wasser unsicher fühlen, ein faszinierendes Detail.
Die lokale Kunst ist eng mit der Lagune verbunden. Tätowierungen (Tatau), Holzschnitzereien und Pareos (bunte Wickeltücher) greifen häufig Motive wie Rochen, Haie, Korallen oder stilisierte Wellen auf. In Vaitape und in kleinen Ateliers auf den Motus verkaufen Kunsthandwerker Schmuck aus schwarzen Perlen, die in Lagunen von Französisch?Polynesien gezüchtet werden. Die „Perle de Tahiti“, eine dunkle, schimmernde Zuchtperle, ist ein wichtiger Exportartikel und wird in deutschen und französischen Lifestyle?Magazinen regelmäßig als Symbol für die Südsee vorgestellt. Spezialisierte Perlenfarmen in der Bora Bora Lagune bieten Führungen an, bei denen Besucher den Zuchtprozess kennenlernen können – von der Muschel bis zum fertigen Schmuckstück.
Kulturell wird die Lagune auch bei traditionellen Festen und Tanzveranstaltungen in Szene gesetzt. Jedes Jahr findet in Französisch?Polynesien das „Heiva“?Festival statt, eine Reihe von Wettbewerben in Tanz, Gesang und Sport, bei denen jede Inselgruppe ihre Identität zeigt. Medienberichte von „Radio France Outre?mer“ schildern Bora Bora als besonders farbenprächtigen Ort dieser Feierlichkeiten: Tanzgruppen nutzen Kulissen am Wasser, und traditionelle Kanuregatten auf der Lagune verweisen auf die lange Seefahrtsgeschichte der Inselbewohner.
Ein besonderes Merkmal der Bora Bora Lagune ist ihre Vielfalt an Meereslebewesen. Nach Informationen von Meeresbiologen, die in Fachpublikationen und in Projekten von Organisationen wie der französischen Forschungsbehörde Ifremer zitiert werden, beherbergen die flachen, warmen Gewässer Korallenarten, Rifffische, Rochen und harmlose Schwarzspitzen?Riffhaie. Viele Ausflüge kombinieren Schnorchelstopps an Korallengärten mit dem Beobachten von Rochen, die sich an bestimmte Stellen der Lagune gewöhnt haben. Seriöse Veranstalter achten darauf, die Tiere nicht anzufassen oder mit unnatürlichen Futtermengen zu füttern, um das ökologische Gleichgewicht zu erhalten.
Gleichzeitig ist die Lagune durch Korallenbleiche, Küstenerosion und den Klimawandel verwundbar. Laut Berichten des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC) und Artikeln internationaler Medien stehen niedrig gelegene Inseln und Atolle langfristig unter dem Risiko des Meeresspiegelanstiegs. Initiativen lokaler Behörden und der französischen Regierung zielen darauf ab, Küstenzonen zu schützen und nachhaltige Bauweisen zu fördern. Einige Resorts in der Bora Bora Lagune werben mit eigenen Korallengarten?Projekten, bei denen Gäste beim Auspflanzen junger Korallen helfen können – ein Ansatz, den Umweltorganisationen vorsichtig positiv, aber mit dem Hinweis auf die Grenzen solcher Maßnahmen beurteilen.
Bora Bora Lagune besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise: Bora Bora liegt im Südpazifik, nordwestlich von Tahiti, im französischen Überseegebiet Französisch?Polynesien. Von Deutschland aus führen die meisten Verbindungen zunächst nach Paris oder in ein anderes internationales Drehkreuz und dann weiter nach Papeete auf Tahiti. Von dort geht es mit einem Inlandsflug nach Bora Bora; die Flugzeit zwischen Tahiti und Bora Bora beträgt etwa 45 bis 50 Minuten. Deutsche Reiseportale und Fluggesellschaften weisen darauf hin, dass mindestens zwei, oft drei Flüge nötig sind, sodass die gesamte Reisezeit ab Frankfurt, München oder Berlin meist deutlich über 24 Stunden liegt. Der Flughafen von Bora Bora befindet sich auf einem Motu in der Lagune; der Transfer nach Vaitape oder direkt zum Resort erfolgt per Boot, häufig von den Unterkünften organisiert.
- Öffnungszeiten: Die Bora Bora Lagune selbst ist ein Naturraum ohne klassische „Öffnungszeiten“. Aktivitäten wie Bootstouren, Schnorcheltrips oder Tagespässe in Resorts werden jedoch zu festen Zeiten angeboten. Da die Angebote sich ändern können, sollte man aktuelle Informationen direkt bei der gewählten Unterkunft, bei lokalen Anbietern oder bei der offiziellen Seite von Bora Bora Tourism prüfen. Viele Ausflüge starten am Vormittag, damit man die hellen Farben der Lagune bei hoher Sonne erlebt.
- Eintritt: Es gibt keinen Eintritt für die Lagune als solche. Kosten entstehen durch Ausflüge, Bootstransfers oder die Nutzung privater Strände und Stege von Hotels und Pensionen. Die Preise variieren deutlich je nach Anbieter und Leistungsumfang. Als grobe Orientierung berichten etablierte Reiseveranstalter von dreistündigen Lagunen?Bootstouren im mittleren zweistelligen Eurobereich pro Person, während ganztägige private Ausflüge, Tauchgänge oder Luxus?Packages entsprechend höher liegen können. Da die Preise saisonal schwanken, empfiehlt sich eine Anfrage im Voraus; Beträge werden meist in Pazifischen Franc (XPF) angegeben, internationale Anbieter rechnen oft in Euro (€) oder US?Dollar um.
- Beste Reisezeit: Französisch?Polynesien liegt in der tropischen Klimazone. Grundsätzlich ist Bora Bora ganzjährig bereisbar, mit warmen Temperaturen um die 25 bis 30 °C. Reiseexperten und das Tourismusamt empfehlen für die Bora Bora Lagune überwiegend die Monate mit etwas geringerer Luftfeuchtigkeit und weniger Niederschlag, grob zwischen dem südlichen Winter und Frühling. In den wärmeren, feuchteren Monaten treten häufiger kurze, kräftige Regenschauer und vereinzelt Stürme auf. Wer flexibel ist, wählt Reisezeiten außerhalb der lokalen Ferien und großer Feiertage, wenn die Nachfrage und damit auch die Preise niedriger sind. Für Schnorcheln und Tauchen in der Lagune sind Tage mit ruhiger See und guter Sicht ideal; vormittags ist das Wasser oft besonders klar.
- Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld: Französisch ist offizielle Amtssprache, daneben sind Tahitianisch und andere polynesische Sprachen verbreitet. In touristischen Bereichen wie Vaitape, in Hotels und bei Ausflügen wird meist gut Englisch gesprochen; Deutschkenntnisse sind eher die Ausnahme. Bezahlt wird mit dem CFP?Franc (XPF), einer an den Euro gekoppelten Währung. Internationale Kreditkarten werden in den meisten Hotels, größeren Restaurants und Geschäften akzeptiert, aber kleinere Beträge, Marktstände oder einfache Pensionen können Bargeld bevorzugen. Mobile Payment wie Apple Pay oder Google Pay ist nicht überall verfügbar; eine Kreditkarte bleibt wichtig. Trinkgeld ist nicht in derselben Weise üblich wie in Nordamerika, wird aber in touristischen Kontexten bei gutem Service gerne angenommen; es gibt keine starre Regel, viele Gäste runden Beträge leicht auf oder geben ein kleines Extra für besondere Freundlichkeit.
- Gesundheit und Sicherheit: In Französisch?Polynesien gelten grundsätzlich hohe hygienische Standards, die medizinische Versorgung ist auf Tahiti am besten, auf Bora Bora gibt es Basisgesundheitsdienste. Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist eine Auslandskrankenversicherung sinnvoll, da Rücktransporte und bestimmte Behandlungen teuer sein können. Sonnen- und Mückenschutz sind wichtig; in tropischen Regionen können Mücken Krankheiten übertragen, auch wenn das Risiko für den einzelnen Reisenden stark von Saison und Aufenthaltsort abhängt. Beim Baden in der Lagune sollte man sich an markierte Bereiche halten und Hinweise zu Strömungen, Korallen und Meereslebewesen beachten.
- Einreisebestimmungen: Für Aufenthalte in Französisch?Polynesien gelten je nach Staatsangehörigkeit und Reiseverlauf unterschiedliche Bestimmungen, da das Gebiet zu Frankreich gehört, aber außerhalb des Schengen?Raums liegt. Deutsche Staatsbürger sollten die aktuellen Einreisehinweise und Visa?Regelungen vor Buchung beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de sowie bei der zuständigen französischen Auslandsvertretung prüfen. Dies gilt besonders, wenn der Flug über Drittstaaten wie die USA erfolgt, für die eigene Transit? oder Einreiseformalitäten (etwa ESTA) gelten können.
- Zeitzone und Zeitverschiebung: Französisch?Polynesien liegt je nach Jahreszeit viele Stunden hinter Mitteleuropa. Je nachdem, ob in Deutschland gerade MEZ oder MESZ gilt, beträgt der Zeitunterschied zu Bora Bora deutlich mehr als ein halber Tag. Das führt dazu, dass man nach Ankunft in Vaitape oft „am Vortag“ in lokaler Zeit ankommt, obwohl man kalendertechnisch lange unterwegs war. Für den Körper kann diese Umstellung anstrengend sein; Reiseratgeber empfehlen, die ersten ein bis zwei Tage ruhiger zu planen, viel zu trinken und sich tagsüber im Sonnenlicht aufzuhalten, um den Jetlag abzumildern.
- Kleiderordnung und Fotografieren: In den meisten Resorts und an Stränden herrscht eine entspannte, sommerliche Kleidungskultur. Beim Besuch von Dörfern, Kirchen oder lokalen Festen sollten Schultern und Knie respektvoll bedeckt sein. Fotografieren ist an vielen Orten erlaubt, doch bei Menschen – etwa Tänzern, Marktfrauen oder Kindern – ist es höflich, vorher kurz um Erlaubnis zu fragen. Unterwasserfotografie in der Bora Bora Lagune ist ein Highlight, sollte aber die Tiere nicht bedrängen; Blitzlicht kann empfindliche Arten stören.
Warum Bora Bora auf jede Vaitape-Reise gehört
Wer nach Bora Bora reist, plant meist nicht einfach „einen Strandurlaub“, sondern möchte die Atmosphäre eines einzigartigen Inselatolls erleben. Für Besucher aus Deutschland, die häufig schon die Alpen, das Mittelmeer oder Inseln wie Sylt und Rügen kennen, fühlt sich die Bora Bora Lagune fremd und vertraut zugleich an. Fremd, weil die gewaltige Weite des Pazifiks, die tropische Vegetation und die polynesische Kultur so anders sind als in Mitteleuropa. Vertraut, weil Gastfreundschaft, Musik und Familienleben Erinnerungen an eigene Urlaube wecken und Brücken zwischen den Kulturen schlagen.
Vaitape selbst ist das logistische Zentrum der Insel mit Anlegestellen, Geschäften, einem kleinen Hafen, Schulen und Verwaltungsgebäuden. Doch schon wenige Bootsminuten vor der Küste öffnet sich die Lagune in eine Welt aus Sandbänken, Riffkronen und ruhigen Buchten. Viele Reisende beschreiben in Reportagen in großen deutschen Medien, dass der erste Blick vom Boot auf die verschiedenen Blautöne der Lagune ein „magischer Moment“ sei, der dem in den Reiseprospekten erstaunlich nahe kommt. Anders als bei manchen überlaufenen Stränden in Europa verteilt sich der Tourismus in Bora Bora oft auf mehrere Motus, sodass sich trotz der Beliebtheit des Reiseziels auch ruhigere Ecken finden lassen.
Die Bora Bora Lagune ist zudem ein idealer Ort, um Polynesien aktiv zu erleben: Paddeln mit dem Va’a, dem traditionellen Auslegerkanu, Stand?up?Paddling, Schnorcheln, Tauchgänge zu Riffhängen oder Bootsausflüge zum Sonnenuntergang – all das ermöglicht einen intensiven Kontakt mit Wasser und Landschaft. Viele Anbieter arbeiten mit lokal verankerten Guides, die nicht nur Fische und Korallen erklären, sondern auch Geschichten von Göttern, Vorfahren und berühmten Seefahrern erzählen. Gerade für kulturinteressierte Reisende aus der DACH?Region ergibt sich daraus ein tieferes Verständnis für die Bedeutung der Lagune jenseits von Luxusbildern.
Auch wer es ruhiger mag, findet in der Bora Bora Lagune seinen Platz: Lesen auf der eigenen Terrasse über dem Wasser, langsam durch die seichten Bereiche spazieren, den nächtlichen Sternenhimmel ohne nennenswerte Lichtverschmutzung betrachten – all das schafft Momente, die in der dicht besiedelten Mitte Europas selten geworden sind. Viele Besucher berichten, dass sie das Gefühl für Zeit verlieren: Tage scheinen lang und gleichzeitig flüchtig, ein Effekt, der für intensive Erholung sorgen kann.
Für Familien mit Kindern kann die Lagune dank ruhiger, flacher Bereiche ein geeigneter Ort zum sicheren Baden sein, solange man die Hinweise der Unterkunft und der Guides beachtet. Paare nutzen Bora Bora gerne als Ziel für Flitterwochen oder Jubiläen; einige Resorts bieten Zeremonien mit polynesischen Elementen an, die zwar rechtlich nicht bindend, aber emotional eindrücklich sind. Ältere Reisende schätzen die gute Mischung aus Komfort und Naturerlebnis, auch wenn die lange Anreise und das tropische Klima körperlich anstrengend sein können.
Wer bewusst reist, achtet darauf, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren: längerer Aufenthalt statt Kurztrip, sparsame Nutzung von Klimaanlagen, Verwendung von riff?freundlicher Sonnencreme ohne bestimmte chemische UV?Filter, respektvoller Umgang mit Wasser und Energie. Informationsmaterial von Umweltorganisationen und Empfehlungen seriöser Reiseveranstalter betonen, dass gerade in sensiblen Inselökosystemen jede Entscheidung – vom Transferspeedboot über das Souvenir bis zur Wahl der Ausflüge – einen Unterschied macht. So können Reisende aus Deutschland dazu beitragen, dass die Bora Bora Lagune auch für zukünftige Generationen ein intaktes Naturerlebnis bleibt.
Bora Bora Lagune in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
In sozialen Netzwerken ist die Bora Bora Lagune seit Jahren ein wiederkehrender Star. Hashtags rund um Bora Bora sammeln unzählige Bilder von Overwater?Bungalows, Drohnenaufnahmen der Lagune und Unterwasserszenen mit Rochen und Riffhaien. Influencer?Posts und Reisevideos prägen die Erwartungen vieler europäischer Reisender – gleichzeitig zeigen lokale Accounts und kleinere Profile eine authentischere Sicht auf den Alltag in Vaitape, auf Schulfeste, Pirogenregatten oder die kleinen, oft übersehenen Momente am Lagunenrand. Für Interessierte aus der DACH?Region lohnt es sich, vor der Reise nicht nur glatte Werbebilder, sondern auch Inhalte lokaler Akteure zu verfolgen, um ein ausgewogeneres Bild zu gewinnen.
Bora Bora Lagune — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Bora Bora Lagune
Wo liegt die Bora Bora Lagune genau?
Die Bora Bora Lagune umgibt die Insel Bora Bora mit ihrem Hauptort Vaitape im Südpazifik. Das Atoll gehört zu den Gesellschaftsinseln im Überseegebiet Französisch?Polynesien, das politisch zu Frankreich zählt. Die Lagune ist durch ein Korallenriff weitgehend vom offenen Ozean abgetrennt und bildet damit ein geschütztes Gewässer mit mehreren Motus (kleinen Koralleninseln), auf denen sich viele Resorts und Strände befinden.
Wie kommt man von Deutschland aus nach Bora Bora?
Von Deutschland gibt es keine Direktflüge nach Bora Bora. Üblicherweise fliegt man von Frankfurt, München, Berlin oder einem anderen größeren Flughafen zunächst nach Paris oder ein anderes internationales Drehkreuz und von dort weiter nach Papeete auf Tahiti. Nach einer Zwischenübernachtung oder einem Anschlussflug geht es mit einem Inlandsflug nach Bora Bora, der rund 45 bis 50 Minuten dauert. Der Flughafen liegt auf einem Motu in der Lagune, von dem aus Boote nach Vaitape und zu den Unterkünften fahren.
Was ist das Besondere an der Bora Bora Lagune?
Die Bora Bora Lagune ist für ihre außergewöhnliche Farbpalette aus Türkis?, Blau? und Grüntönen bekannt, die durch unterschiedliche Wassertiefen, Sandbänke und Korallenriffe entstehen. Der dramatische Vulkanberg Mount Otemanu bildet eine markante Kulisse. Overwater?Bungalows, vielfältige Meeresfauna mit Rochen und Riffhaien sowie die Verbindung von polynesischer Kultur und luxuriösen, zugleich zunehmend nachhaltig ausgerichteten Resorts machen die Lagune zu einem weltweit einzigartigen Reiseziel.
Wann ist die beste Reisezeit für Bora Bora?
Grundsätzlich ist Bora Bora ganzjährig warm, mit Temperaturen meist zwischen 25 und 30 °C. Viele Reiseexperten empfehlen für die Bora Bora Lagune eine Reisezeit mit geringerer Luftfeuchtigkeit und etwas weniger Regen, insbesondere die Monate des südlichen Winters und Frühlings. In den wärmeren, feuchteren Monaten kann es häufiger zu kräftigen Regenschauern kommen. Wer flexibel ist, wählt außerdem Zeiträume außerhalb lokaler Ferien und Feiertage, um von etwas weniger Andrang und teils günstigeren Preisen zu profitieren.
Braucht man für die Bora Bora Lagune besondere Vorkenntnisse zum Schnorcheln?
Für das Schnorcheln in der Bora Bora Lagune sind keine speziellen Tauchscheine notwendig. Schwimmen zu können und sich im Wasser wohlzufühlen, ist jedoch wichtig. Viele Ausflüge richten sich auch an Einsteiger; Schwimmwesten und einfache Einweisungen werden meist gestellt. Wer unsicher ist, kann zunächst in sehr seichten Lagunenbereichen nahe dem Strand üben und sich dann an Bootsausflüge zu Korallengärten wagen. Für mehrtägige oder tiefere Tauchgänge sind wie überall anerkannte Tauchzertifikate erforderlich.
Mehr zu Bora Bora Lagune auf AD HOC NEWS
Mehr zu Bora Bora Lagune auf AD HOC NEWS:
Alle Beiträge zu „Bora Bora Lagune" auf AD HOC NEWS ansehen ?Alle Beiträge zu „Bora Bora" auf AD HOC NEWS ansehen ?
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.
